DEP0043993DA - Amplituden- oder frequenzmodulierte Hochfrequenzsenderschaltung - Google Patents
Amplituden- oder frequenzmodulierte HochfrequenzsenderschaltungInfo
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Description
Siemens & Halske J ^'#ji'|&4f ' ,mnohen.SeJh 16,Mal 1949, Aktiengesellschaft L>?4w^ fliiiiiiSiii
Briefanschrift: PA 13/. &? ?. ί j* ..
Siemens & Halske A.G-Patentabteilung
M ü η ο Jr e η 1 ,
Dienerstr. 15.
M ü η ο Jr e η 1 ,
Dienerstr. 15.
Amplituden- oder £requenzmodulierte~-Hooh.frequenzsendersohaltung.
Bei amplituden- oder frequenzmoduliert eh, Hoohfrequenzschaltungen wird häufig aus der modulierten HoohfrequenzspaJ^runc
durch Demodulation eine niederfrequente G-egenkopplungsspannung gewonnen, duroh welohe die Modulationskennlini-Q für
Amplitudenmodulation oder Frequenzmodulation lineax'isiert u&d Spannung oder ?req.uenz stabiliaiert werden. Ein Sohoma
einer solchen Senderschaltung aeigt die Pig, I. dem Modulator M wird vom Hochfrequenzoszillator Os eino Hoohfreftueraspannung
und a^^BSθrdem eine Modulationsspannung TTf zugeführt;. Der Ausgang der Sendarsohaltung ist mit HP bezeichnet. Aus
der modulierten Hochfrequenzspannung wird am Demodulator eine ITiederfrequenaspannung gewonnen, im Tiefpass ΪΡ von der
Hochfrequenz getrennt und in Gegenkopplung mit der modulieren den Eingangsspannung wieder dam Modulator M zugeführt. Die
trennung von Hochfrequenz und Niederfrequenz im Tiefpass iat -der kritische Punkt dieser Schaltungen, lässt man den Tiefpass
weg, so kann eine unerwünschte hochfrequente Eückkopplung eintreten. Pügt man ihn ein, so erhält man einen frequenzgang,
wobei die niederfrequente Gegenkopplung leicht ta eine rückkopplung umschlägt.
Die Erfindung gibt einen T/ag an, duroh den die Nachteile d'or bekannten Schaltungen beseitigt werden.
der Er£ir4uhg ist
tralisationg- oder Rückkopplungskreisösf domodulierten Spannung nooh überlagert© 5
die durch diese Kreise beabsichtigte Wisr&ung Die Sohaltungen können, dabei so ausgebildet~fQi?i# 4öss $
eintretende Hoohfrequenzrückkopplung eiftstollber tun ns& weder zur selbsterregung und Steuerung des. Sandoar* %©fcn&Bt
oder im Pail« eines fronderregten aaplltud'enmoÖA*3Ute»teis> -Sanders duroh Einstellung auf Hull ntliitft fe
TTeitere Biraelheiten der Erfindung wurden ahhaJti& dor bis 5, in denen bevorzugte ilusftüiru-'issbaispiel©
jn d, er laut er t.
Die rigur 2 zeigt einen selbst erregt en Sensor mit l ter Amplitudenmodulation. Der Abstimmkreis G3!% liegt an
Anode der Senderpenthode Y. Die RüolclcoppelspulQ 3^ ist fest mit der Spule I6 des Abstimmkreiges gekoppelt, ^ii
eine Hoohfreqtuenaspannung, deren grösster 2)eil Ufl. an der der Diode D liegt und deren kleinerer Toil Up. als Rüoldcopprlungsspannung
am Steuergitter der Röhre V li§gt. Dias ist duroh die Kondensatoren O7 und Gr, die die Rüakkoppeispulo
beidseitig an icathodanpotenti&I legen (kapazitive Dreipunktschaltung) f erreicht. T/enigste^s einer der Konflenaatoroti, irjS
besondere der dem Steuergitter entfsmter liegende kondensator 0r, ist dabei veränderbar. Duroh Yergrösaern des Kondej:-
sators Qx vergrössert man die Rückkopplung. Die Kapazität G^ wirkt gleichzeitig als Ladekondensator und ergibt mit dem Atilei
twid erstand R die Zeit konstante. Der Anodensohvringlcreis GaTjQ ist über einen vorzugsweise veränderbaren Kondensator G,a
mit dem Riiokkopplungskreis verbunden. Duroh Vergrössern von Gn kann men die Rückkopplung au "ull maohen, also ITeutralina ·
tion erreichen. Der Yorteil dieser Schaltung ist, dass wn dann mit verhältnismässig kloinen Eapaziiäton auskommt
kleine Zeitkoristaiiten, z.B. 10-^= bis 10~ö Sekunden, or kann«
Bei richtig eingestellter Rückkopplung braucht die Röhre Y aur Selbsterreg^ing eine ganz bestimmte Steilheit, also praktisch
eine bestimmte Gittergleiohspannung, z.B. -5 Y. Gibt man der Kathode der Diode D die Spannung 0 Y| 80 wäohst die
Hoohfreguehzspanhuhg soweit, bis durch Gleichrichtung von U* die nötige Gitterspannung von -5 Y herrscht; gibt man eine
positive oder negative Vorspannung, so muss dia Hoohfreq.ueASsümplitude um den gleichen Betrag au- oder abnehmen, damit
sich wieder die richtige Gittervorspannung einstellt. Ihn erhält also eine gut lineare Modulationskennlinie entsprechend
g 3 innerhalb des von der Röhre Y aussteuerbaren Beroi.«. ones. Im Schaubild der Figur 3 3ind dabei auf dor Ordinate
die Hochfrequenzspannungen und auf der Abszisse die Niederfr Qq.uenz spannung en aufgetragen. Die Kennlinie I gilt hier
für ein % y* loo k5c und die Kennlinie II £Ur R otwa gleich 10 Ic Λ . a
Ein besonderer Vorteil dor in Figur 3 dargestellten Schaltungsanordnung ist, dass man loistungslos modulieren kann uiid
im Verhältnis U^ : Ug gross ere linearität"und Regelschärfe" hat. Die eintretende Hoohfrequenzrückkopplung ist einstellbar
und kann im Falle einer Fremderregung durch Einstellung auf Null neutralisiert werden. Der Gleichrichter D muas dabei Iir.ear
arbeiten, ebenso muss die Steilheit der Modulatorröhre · möglichst linear mit der Gitterspannung vorlaufen. Dies ist
aber bei steilen ponthoden ohne weiteres der Fall.
JJiO. eir>e etwa floch störende Frequenzmodulation, die ja bei der selbsterregten Schaltung auftritt, zu beseitigen, fcaiin es unter
Umständen zweokmässig sein, Mittel zur Glättung der Gegenspannung vorzusehen oder Gegentaktschaltungen anzuwenden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Senderschaltung geiaäca der Erfindung, bei der der Demodulatioflskreis als Rückkopplungskreis
benutzt ist, um den Kreislauf der Gegenkopplung möglichst kurz und einfach zu machen, zeigt die Figur 4.
zwei Schwingröhren I und Il, insbesondere penthoden., arbeiten parallel auf den ^nodenschwingkreis Ix mit der Kapazität G„
und der Induktivität ι , während ihre Steuergitter die Rüolrkopplungsspannung
Ug üüer die Rückkoppelspule·Lg erhaltene Die einseitig an Kaihodenpotential liegende RücSkoppelspule
J1 ist mit ihrem anderer» Ende etwa an die Mitte der Induktivität
dec Schwingkreises B geführt, der induktiv mit dem Kreis A gekoppelt ist. Duroh den Schwingkreis B wird eine unr
90° gegen Ug gedrehte Spannung ± Ub eingeführt, sodass die resultierende Gittorweohselspannung an der Röhre I nach lln&s«
an der Röhre II naoh reohts verdreht ist. Die Riohtung der Spannungen ist aus Figur 5a zu ersehen. Solange beide Röhren
I und Ii mit gleicher Steilheit arbeiten, liegt die Sumiae ihrer Anodenströme Jai + J^ii =* J& wieder in Phase mit des:
Rüokkopplungsspannung ug, wie es die Flgur~5b zeigt. Moduliert man aber ihre Steilheit gegensinnig mit Hilfe der durch die
Dioden III und IY gewonnenen Gittergleiohspannungen, so verdreht sich der Anodenstrom <Ja' » «ΤΒχ· + Jall' ^111 Qiiieh Winkel
ψ . Diese Phasendrehung beantwortet aer Schwingkreis mit einer Freguenzverstimmung ν = ^^ ^^ ^ h
«fersohiebuhg zwischen JB f und U0 v/i ed er abgleicht* !fen θϊίιϋ
se elfte Frequenzabweichung ^ f von der Gröss§ I , i, EB ist dabei die Kreisgüte mit Q und die Trägerfrequenz mit f b©~
^seiohnet.
Di© Modulations spannung für Frequenzmodulation führt man im Gegentakt zu, wie in der J?ig, 4 bei UFIi durch di© Pfeile
deutet ist, Entsprechend werden sie für t jün Gleichtakt angelegt ( Uy1 in Figur 4)»
Bei Frequenzmodulation pendelt die Spannung UU um einen Hgj + ψ" längs der Kreisbogen der Figur 5ο, denn nur für ,die Resonanzfrequenz des Kreises B ist IT « Q. Die WeohselapaJinuti*
gen Uni und ϋχγ an den Dioden III und 17 schwanken dann, in (Jegentakt. Ihre Richtspannungen ändern die GittsrgleiohspaftEsA
gen der Sohwingrähren I und II im Ginne eiöer Gegenkopplung aer Frequenzmodulation; dass die Gitterweohselspannungen der
Sohv/ingr^jhren wie Utu und Ujy schwanken, ist ohne Einfluss, da ihre Resultierende auch bei Sohvfankung in der Richtung
Ug liegt.
kann die Regelsohärfe erhöhen» wenn man z»B. durch kleine vorgeschaltete ICapazitäten die Hochfrequenaspannunaan an den
Gittern dea* Röhre I und II kleiner macht als die Hochfrequenz epöhhungen an den Diodenstrecken.
Während der Vorteil der Erfindung bei sohaltungen eine trägheitsarme Amplitudenregelung und lineare
Amplitudenmodulation ist, erzielt man mit einer Frsquenzaodulationsschaltung lineare Frequenzmodulation und gleichseitig
konstante Amplitude bei Frequenzmodulation. Man erspart da&urcii andere Massnahmen zur Amplitudenbegrenzung auf der SeMerseite«
Der Frequangiaodulationsdemodulator, der sonst für siah allein einen Kreis A und B erfordern würde, wird jetzt mit den entsprechenden
Kreisen des Senders vereinigt. Bei starker Frequenzmodulßtionsgegenkoppluhg ist nicht mehr der Kreis A sondern
der Kreis B frequenzbestimmend, den man dann als Steuer·· kreis mit hoher Resonanzschärfe ausbilden kann.
Anlagen: 12 Patentansprüche
5 Figuren»
5 Figuren»
Claims (1)
- Patentansprüche1, j^nplituden- oder frequenzmoduliert© Hooh£reaue&zsQnö.erschaltuhg, bei welcher aus der modulierten HoohfreiiuQnz·* spannung duroh Demodulation eine niederfrequente Gegenkopplu'igsspannuhg gewonnen wird} daduroh gekennzeichnet, dass dor Demodulatorkreis Teil eines Neutralisations- oder Rüokkoppluhgskreises ist, sodass eine der demoduliertQn Spannung :100h überlagerte Hoohfreg.uenzspannung die duroh diese Kreise beabsichtigte Yiirkuhg unterstützt,8, ,Amplitudenmoduliert θ Senderschaltung naoh Patentanspruch daduroh gekennzeichnet, dass der Demodulator zwischen das dem Steuergitter abgekehrte Ende der Rüokkoppelspule und das Steuergitter geschaltet ist.3» Senderschaltung naoh Patentanspruch Z, dadurch gekeimzeichnet, dass die Rüokkoppelspule beidseitig über Kondensatoren an Eathodenpote'itial gesohaltet ist.4, Seiadersohaltur'.g naoh Patentanspruch 3, daduroh gekowizeiohret, dass mindestens einer der Kondensatoron^ insbesondere der dem Steuergitter entfernter liegende, veränderbar ist.5. Senderschaltung nach Patentanspruch 3 oder 4? daduroh gekehn'zeiohnet, dass der Anodensohwingkreis über eiiiun vorzugsweise einstellbaren Kondensator mit dem liüoldcoppel-Jtcreis verbunden ist.S. Senderschaltung nach Patentanspruch 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Koftde.nsatoreh-j dass sich zusammen mit einem Ableitwiderstand eine kloine Zoitko.'istatte ergibt (z.B. 10~4 bis 10~5 Selcunden) .7, seAiderschaltung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, geJsöhhzaiohnet durch Mittel zur Glättung der Gqge.nspahhung.8« Senderschaltung naoh eimern der vorhergehenden Patentansprüche, gekennzeichnet durch eine G eg ent abschaltung.9# Senderschaltung naoh Patentanspruch I1 bei dor aw ei Sohwingröhren parallel auf einen Ahodensohwingkreis arbeiten, d&duroh gekennzeichnet, dass die einseitig an Kathodenpotential liegende Rückkoppelspule mit ihrem anderen Ende etwa an die Mitte der Induktivität eines Schwingkreises geführt ist, der zwischen den Steuer^ittern der beiden Röhren und gleichzeitig an die G-egenkopplungsspunnungen der beiden Röhren liefernden Diode."·. oder dergl. liegt und induktiv mit dem Anodehsohwingkreis gekoppelt ist.10. Senderschaltung naoh patö^tauspruoh 9, dadurch gekennzeichnet > dass die Hoohfreq.uenzspai:nunc an den Gittorii der Bohwingröhre kleiner gemacht ist als an den liiodo.'istrecken.11. Sendersohaltung nach Patentanspruch 9 oder 10, daduroh gekennzeichnet, dass die Modulationsspannung im Gegentakt zugeführt ist.IS. Senderschaltung nach Patentanspruch 9 oder 10, daduroh gekennzeichnet, dass die Modulati ons spannung isa Gleicht&kt zugeführt ist.
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