DEP0043511DA - Verfahren und Spüler zum Durchspülen von Gehäusen usw. an Kraftfahrzeugen und Maschinen - Google Patents
Verfahren und Spüler zum Durchspülen von Gehäusen usw. an Kraftfahrzeugen und MaschinenInfo
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Description
Patentanwalt
XleIe Ieniiinger
Berlin - Charlottenburg
XleIe Ieniiinger
Berlin - Charlottenburg
'i'iixtteabexgallee 24
Motor..-. .43β4- -Öe.txiafeee-pti.1 e r.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät ζ am Beinigen und Durchspülen von Motor - und Getriebegehausen,
Differentialen, Leitungen an Eraftfahrseugen und Maschinen aller Art.
Es ist bereits bekannt, Schmutzteile, Fremdkörper und dergl. aus solchen Gehäusen und Anlagen durch Ausspülen z.B. mittels Oel oder einer anderen
Spülflüssigkeit zu entfernen. Die hierzu vorgeschlagenen Vorrichtungen
versagen teils, weil Ihre Spül- bezw. Reiaigungswirkung nicht ausreicht, um die Schmutzteile restlos zu
entfernen, oder weil sie konstruktiv zu verwickelt und kostspielig und in der Handhabung viel zu umständlich und
daher auch schwer zu überwachen sind.
Demgegenüber werden die zu reinigenden Gehäuse oder Leitungen der Erfindung genäse einer mehrfachen
Spülwirkung mittels durch Druckluft bewegter Spülflüssigkeit ausgesetzt, die wechselweise nach Anschluss einer
einfachen Zuleitung in das Gehäuse eingeführt und abgesaugt , und durch ihre Wirbelwirkung auch aus den verborgensten Winkeln die Sehmutzteile und Ablagerungen herauespülen bezw. herausführen kann. Das verunreinigte Spülöl
bezw. die Spülflüssigkeit wird jetes Mal nach der Absaugung innerhalb des
Gehäusekessels durch einen Mehrfachfilter einer gründlichen Reinigung ausgesetzt und nach
Abscheidung der aufgenommenen Schmutzteile erneut im Wirbelstrom in das zu durchspülende Gehäuse, Getriebe
oder fäergl* eingeführt. Diese verhältnismässig kurzzeitige Wirbelsptilung kann dank einer einfachen Umschalte inriehtung beliebig oft wiederholt und z.B. auch bei laufenden
Motoren bezw. Kraftfahrzeugmotoren durchgeführt werden. Der EeInigungevorgang kann dabei durch ein Schauglas von
aussen beobachtet und überwacht werden. .
Birne (jSeispielswe is e) Aasführ tangs form des neuen Spülers'
ist in der Ze iehnaj^^schema tisch veranschaulicht. In dieser zeigt«
Iige 1 einen senkrechten Schnitt durch den Spüler,
Figs 2 einen Schnitt durch den Umsohalthaka in Sftl s te 11 trag,
Fig.- 3 einen senkrechten Schnitt durch eine abgeänderte AusführungsfOTffl äes Unsehalthähnes
und
Fig0· 4 eine Draufsicht eines Schnittes mach linie
A - B der Fig. 3.
Fig. 5 Draufsicht der Umschaltung.
Fig. 5 Draufsicht der Umschaltung.
Der Behälter a von beliebigem fassungsvermögen ist mit einem Plttseigkeitsanseiger To mit 'feilstrichekala
versehen-und-endigt in einer Ablassleitamg e . Der ober© Abschluss erfolgt durch einen abnehmbaren Deckel d .
welcher z.B. mittels Bügelverschluss © in an sich bekannter Weise abdichtbar verschließbar ist und der alle
konstruktiven Elesieate des Spiilers aufnimmt be zw. vereinigt» so|dass nach Abnahae des Beckels alle für den
Arbeitsgang wesentlichen und zu überwachenden Teile herausnehmbar und zugänglich sind.
Pieser Deckel d enthält eine in das Ö!gehäuse einmündende Durchbohrung f , in weiche innerhalb des
Behälters a ein Filter g mittels seiner Ableitung h eingesetzt bezw. eingeschraubt let f während von aussen
die Absauge- und Druckleitung fc » vorteilhaft ©in Schlaucii unter Effischenschaltuiig eines Schauglases 1 eingesetzt
bezw. eingeschraubt ist. Aus dem Kanal f führt eine durch Rückschlagventil m abgeschlossene Durehiohrung f
unmittelbar in das Gehäuse a. Das Suc ks c hlagven t i1 m ist mittels der Kappe η in einfacher Weise von innen in
eint Ausbohrang des Deckels eingeschraubt.
Eine zweite Durchbohrung ρ dient der Zuleitung
von Pressluft in das Gehäuse a durch eine Abzweigung ρ und steht zugleich Aurch eine Abzwtigbohrung·ρ 2 mit der
Aussenluft in Terbiaduag. Ewisehen der Zuleitung ρ, ρ und ρ 2 ist ein. Umsehaltehahn q eingesetzt, der je nach
IiJiEteIlGIig· die a QgefttJarte frees Γα ft dureh ρ 1 in den
ICessel a öfter durch eiae Biise r be zw. eiaen Bjektor nach aas sen leiten kaim. Das lliken des Omsefaaltliafanes
ist in der schema tischen Barstellasag nach Abb« 1 mit wiferechter Achse gezeigt « In der Ausführungsferm nach
.Figo3 und 4 liegt die Achse des Mfcene parallel zur Achse des gehäuses a, sodass der ümschpithebel9 wie Flga 3ΜΜ$°ξ
zeigl^ wa%reeht ausschwenkbar ist.
Das filter g ist vorteilhaft als Melirfachfilter ausgeführt« Ss besteht hier aus einem Bodenfilter g 1
and zwei zylindrischen Filtern g Z und g 39 wobei
zweckmässig ein zylindrisches Gewebe- und ein Ietallgazefilter zur Verwendung kommt? Bi© Filter sind um ein
zylindrisches Gestell leicht auf- und abwickelbar angeordnet , während das Boöenfilter mit Ulf® e ines Klemmringes
oder dergl. ebenfalls Xeieht auswechselbar eingesetzt ist. las der Darstellung nach Pig. 1 ist ohne
weiteres ersichtlioh,, .dass naeh Ibnaime des Deckels eo^chl das Filter wie die VeatlXe and der Umschaltbar» bequem
zugänglich sind und daher auch leicht gereinigt werden können* Am dargestellten AttsfuhrungsbeiepieX ist das
VentlX am oberen Bnde des Filters angeordnetf dasselbe kann aber auch am ©btren Bnde der Leitung h innerhalb
des Deckels untergebracht sein«
Der Arbeitsgang des neuen SpiiXere ergibt sich bereits aas dem Ver t§ trage aen«.
BnthaXt das zu reinigende ß-ehäase ©der fietriebe beIspitlsweise altes Oelp so wird dieses zunächst abgelassen
und der Schlaaeh oder die Iieitmng k in die Ablassbohrang eingeschraubt. Hierbei wird SplXöX durch
Druckluft der Zuleitung ρ aus dea §ehäase a und durch die filtereinrichtung in das zu reinigende ©ehäase eingedrückt , nachdem der
Schalthahn in die Stellung nach figο2 eingestellt ist. Das SpUXSl wird kurzzeitig herumgenii? belt and
mach UrneteXloag des Halmes (Fig.X und 5) mittels des Handhebels durch die Wirkung des IJektors r
das Spülöl mit den Schmutzteilchen in den Kessel a aurüekgesaugt* Dieser Vorgang, der z.B.-eoeh. bei einem
laufenden Eraftfahrzeugmetet. durchzuführen Ist5 wird
»weckmäesig einige Male wiederholt. Bas Spiilol wird dabei ^tdes Ial beim Hiaeiadrtlckea öaroia die IiitereinrIchtung
.gereinigte Am Soiiaaglas 1 kann der Reiaigungs-Vorgang beobachtet werden.
Claims (3)
- Paieutansprüoäe:β1} Yerfanren zu& 1/arohcpülen und Heinigen von Gehäusen, Getrieben, leitungen u.g.is.l 'durch feint» fc^ülflüesigkeit» dadurch gekenjiieich.net, dass die flüssigkeit durch Jrres eluft in daa zu reinigende Gehäuse oder Getriebe eingedruckt und wieder abgesaugt wird und dieser Vorgang aehrmals unter kräftiger ήirbeib11dung wiederholt wird, wobei die öpülfiüseigkelt 'jede&m&l duroii eine Mehrfache Filtervorrichtung, hindurchgeht.
- 2) Spüler aur Ausfuhrung des Verfahrens nach AnspruchIt bestehend, aus eines getvüneehtenf alls fahrbaren eine Filter-, vorrichtung enthaltenden Behälter (a) fur die SpUlflUssigkelt» dessen, Inhalt durch ein Standrohr in üblicher vfeiae angeaelgt und der durch einen abnehmbaren .Deckel ν erschloss en ist, dadurch gekennzeichnet, daes der Peoitel (d) eine in den BeMHter für die Spiilflüasigkeit mündende Ausbohrung (f) enthält, in welche innerhalb des iieha-ltore (a) die Ableitung (h) der ifiltRrvorriohtung lg) samt Rückschlagventil eingesetzt 1st, während von aussen als Absauge- und Druckleitung 'vorteilhaft ein Schlauch (k) o.dgl. eingeschraubt ist, und ein durch Ettoksohlagventil (m) abgeschlossenerUurohgang (f1) aus dieser Bohrung (f) unaitteIhar in das1 °Gehäuse führt, und eine zweite Bohrung (p ?p£*') ait der Prees-Iuftzufuhrung (ρ) die Verbindung Iierstellts die je neon Liiistelluiig eines Droifieg- oder Um a eh alt Imhne s Cu) die Pressluft durch einen Kjektor (r) nach aussen oder,in den Gehäusekessel (a) führte
- 3) Spüler nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnets dass die Piltervorriehtung (g) aus awei zylindrisch inein-ander engeordneten Stoff- und HetallgaBefiltern (gf~ und g^) use einem 8.usv?eoiiSf-lbaren Boäenfilter Cgj") besteht undf-ir. Ochauglae (1) in U^r Saug- und OruokXejtung (k) die überwachung c1 rs Arbeitepanges suläset.IierIins den 18.Mai 1949Pilr die Pnutsche Secaloiait O.rub.B.*
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