DEP0043462DA - Lastschale für selbsttätige Waagen - Google Patents

Lastschale für selbsttätige Waagen

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DEP0043462DA
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Inventor
Otto Höfliger
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Lastschale für selbsttätige Waagen, bei denen das Öffnen und Schließen der Lastschale mittels Hebeln erfolgt. Gemäß der Erfindung bildet jeder der beiden beim Öffnen oder Schließen zu bewegenden Lastschalenteile den einen Schenkel eines doppelarmigen Hebels, dessen anderer, in der Schließstellung senkrecht stehender Arm in dieser Stellung dadurch arretiert wird, dass der ihn betätigende zweite Hebel so angeordnet ist, dass er in der Schließstellung rechtwinklig zu ihm steht.
Durch diese Ausbildung der Lastschale wird verhindert, dass die beim Öffnen oder Schließen zu bewegenden Lastschalenteile sich unter dem Gewicht des in der Lastschale befindlichen Schüttgutes in unerwünschter Weise öffnen, da sich die beiden Hebel in der Schließstellung in einer Totpunktlage befinden.
Im Einzelnen ist der in der Schließstellung senkrecht stehende Schenkel des doppelarmigen Hebels als Gabel ausgebildet, in der der ihn betätigende zweite Hebel mittels einer Rolle geführt ist. Diese zweite Hebel steht unter der Wirkung einer Feder, die ihn in die Schließstellung zu bringen sucht. Er ist ebenfalls als Winkelhebel ausgebildet, dessen nicht mit der Gabel in Eingriff stehender Schenkel, in der Schließstellung durch die Feder gegen einen dritten Hebel der Lastschalensteuerung gedrückt wird.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriss der Lastschale in geschlossener Stellung,
Fig. 2 einen Aufriss der Lastschale in geöffneter Stellung,
Fig. 3 einen Grundriss der Lastschale in geschlossener Stellung.
Für die Anwendung des Gegenstandes der Erfindung ist es gleichgültig, ob die ganze Lastschale durch die beiden beim Öffnen oder Schließen sich bewegenden Lastschalenteile gebildet wird oder ob die beiden beim Öffnen oder Schließen sich bewegenden Lastschalenteile lediglich Klappen darstellen, die andere, beim Öffnen oder Schließen sich nicht bewegende Teile zu einer vollständigen Lastschale ergänzen.
Im dargestellten Beispiel ist die Lastschale in einem Rahmen angeordnet, der aus zwei parallel zueinander stehenden
Platten 1 gebildet wird, die durch Bolzen 2 miteinander verbunden sind. Die Lastschale besteht aus einem mit Seitenwänden 3 versehenen Rahmenteil 4, der durch beim Öffnen oder Schließen zu bewegende Lastschalenteile, nämlich Klappen 5, nach unten vollständig abgeschlossen werden kann.
Diese Klappen 5 bilden den einen Schenkel eines doppelarmigen Hebels, dessen anderer, in der Schließstellung senkrecht stehender Arm 6 in dieser Stellung dadurch arretiert wird, dass der ihn betätigende zweite Hebel 7 so angeordnet ist, dass er in der Schließstellung rechtwinklig zu dem Schenkel 6 des doppelarmigen Hebels 5, 6 steht.
Zweckmäßig ist die Ausbildung so getroffen, dass der in der Schließstellung senkrecht stehende Arm 6 des doppelarmigen Hebels 5, 6 als Gabel ausgebildet ist, in der der ihn betätigende zweite Hebel 7 mittels einer Rolle 8 geführt ist.
Der zweite Hebel 7 steht unter der Wirkung einer Feder 9, die ihn in die Schließstellung zu bringen sucht. Außerdem ist die Anordnung so getroffen, dass der zweite Hebel 7 ebenfalls als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen nicht mit der Gabel 6 in Eingriff stehender Schenkel 10 in der Schließstellung durch die Feder 9 mit einem Zapfen 14 gegen einen dritten Hebel 11 der Lastschalensteuerung gedrückt wird.
Der Winkelhebel 5, 6 ist bei 12, der Winkelhebel 7, 10 bei 13 an den Platten 1 angelenkt.
Die Wirkungsweise der Lastschale ist folgende:
Ist die Lastschale, wie in Fig. 1 dargestellt, geschlossen, so wirken, wenn die Lastschale geöffnet werden soll, die gewöhnlich von einem nicht dargestellten Tauchmagneten gesteuerten Hebel 11 auf die Hebelarme 10 und bewegen diese, wie in Fig. 2 dargestellt, entgegen der Wirkung der Federn 9 nach außen. Dadurch bewirken die an den Hebelarmen 7 vorgesehenen, in den Gabeln 6 geführten Rollen eine Drehung der Winkelhebel 5, 6 im entgegengesetzten Sinne, wodurch die Klappen 5 geöffnet werden.
Wird der Magnet stromlos, dann gehen die Hebel 11 in ihre in Fig. 1 dargestellte Ruhestellung zurück, und die Winkelhebel 7, 10 drehen sich ebenfalls in ihre ursprüngliche Lage zurück, wodurch die Klappen 5 geschlossen werden. In dieser Schließstellung stehen die als Gabeln ausgebildeten Hebelschenkel 6 in senkrechter Stellung und die Winkelschenkel 7 rechtwinklig dazu. Es wird also eine Totpunktlage erzielt, die es verhindert, dass sich die Klappen 5 etwa in unerwünschter Weise öffnen, denn dieses Öffnung würde eine Bewegung der Gabeln 6 und als Folge dieser Bewegung ein Abwärtsdrücken der Schenkel 7 bedingen. Dies ist jedoch, abgesehen von der Wirkung der Federn 9, nicht möglich, wenn in der Schließstellung die Schenkel 7 rechtwinklig zu den auf die Rollen 8 wirkenden Flächen der Schenkel 6 stehen, dass heißt, wenn die Berührungspunkte einer Rolle 8 mit dem Schenkel 6 und der Abdeckungspunkt der betreffenden Rolle 8 sowie der Ablenkungspunkt 13 des zugehörigen Winkelhebels 7, 10 in einer Geraden liegen.

Claims (3)

1. Lastschale für selbsttätige Waagen, bei denen das Öffnen und Schließen der Lastschale mittels Hebeln erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden beim Öffnen und Schließen zu bewegenden Lastschalenteile (5) den einen Schenkel eines doppelarmigen Hebels (5, 6) bildet, dessen anderer, in der Schließstellung senkrecht stehender Arm (6) in dieser Stellung dadurch arretiert wird, dass der ihn betätigende zweite Hebel (7) so angeordnet ist, dass er in der Schließstellung rechtwinklig zu ihm steht.
2. Lastschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Schließstellung senkrecht stehende Schenkel (6) des doppelarmigen Hebels (5, 6) als Gabel ausgebildet ist, in der der ihn betätigende zweite Hebel (7) mittels einer Rolle (8) geführt ist.
3. Lastschale nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Hebel (7) ebenfalls als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen nicht mit der Gabel (6) in Eingriff stehender Schenkel (10) in der Schließstellung durch die Feder (9) gegen einen dritten Hebel (11) der Lastschalensteuerung gedrückt wird.

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