DEP0043343DA - Entzerrer für den Restdämfungsausgleich in Trägerstromsystemen - Google Patents

Entzerrer für den Restdämfungsausgleich in Trägerstromsystemen

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DEP0043343DA
DEP0043343DA DEP0043343DA DE P0043343D A DEP0043343D A DE P0043343DA DE P0043343D A DEP0043343D A DE P0043343DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
negative feedback
frequency
equalizer
dependent
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Theodor Dipl -Ing. Stuttgart-Wangen Grewe
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Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
Publication date

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Description

Mix & Genest At-G··
H-3iluuth-ilirth-St r .41
EegoxNr.973
FA.28O778*24A.60
Entzerrer für den Bestdämpfuogsausgleioa . in 'J? rager st roP.gy ft erne ο .
In der Träger st ro iatechnik werden zum Ausgleioh der ■ ffei#x&ki-■ abhängigen Dämpfungen der übert'ragungsieitungan Lei tiingsö^tzerrer verwendet, deren Frequenzgang ent sprechend 'elfter isittleren Kabaldäaipf ungskurve ausgelegt ist und soeiit eiäen ftequenzproportionalen Verlauf aufweist, Bie restIicheay Hagaren Veraerrung.in, die durch Abweichungen der tatsächlichen Leitungs-
Ii j
dämpfung von der duich Verstärker und , Leitungsentzerrer ΐψ— Vviriiten Entdämpfung übrig Diaiben, werden in der Reg$l dui*oh eine weitere Suti-erreranordüun-, 'einen sogenannten Sjfsteafntzerrer, ausgeglichen. Von -iuttm. sol er. en Entzerrer wl^d .eiijfce IiamiJfurig verlangt, die innerhalb gewieser Greasen hi^elchiliefe Baiidbr;itö, Frsyuanzlage und Grösse beliebig einstellbar :„st. is sind zu diesem Zwecke Sci-altÄngsahorünungen bekanitj tu\± denen zur Beseitigung derartiger Esstdäapfuagea SiQ Se^wingJp-eis als f requenzc.bhängiger widerstand im Gegenkopplung swig der Ver-•dtärke'r eingeschaltet ist. Dabei benutzt man zur Anhdbung sloes bestimmt η Frequenzbandes beispielsweise einen Eeiheakxeii· Wird eine Absenkung des Bandes notwendig, so muss eine Umschaltung auf einen -entsprechend dimensionierten Parallelechwii^guiag»kreis ..erfolg en ο Diese Umscheltung wirkt sich j-dooh sehr aägHns$ig auf die Verstärker selbst aus, bzw. macht sie besonders Üf.tsnahmen nötig, um eine Beeinflussung aes VerStärkungSgjraA»!ι öurefel den Jmsc;altvor_ang zu verhindern. Ausserdem ist dadurch ^ dass sowohl f r positive als auch negative Dämpfußgseinst^lluiij ein besonderes Sntzer > erg Ii ed benötigt wird, der Sssüffltacfftteiri für derartige Systementzerrer ziemlich gross.
Durch die Erfindung wird eine Entserreranordnang für den vjor-* stehend genannten Zweck angegeben, die ohne üaecnaltulng «4fifr kontinuierliche Eegelung eines eingestellten ire<juen%a&ga,e zwischen einem Däc-pfungs- und einem Ve r^tärlcungshöoh sofort» gestattet und .lamit die Nachteile bekannter Anordnungjea. vajr—
ia l n Jyaf or de rung weitgehend gerecht wird. Bei diecer^jat^rrer*- enordeiung, weich« fttr den Bd^4ä^fiuige*asgle><iii^b«ufalls ftlsea frequenxabhängigen Widerstand im>eg1»nkopplung8weg des Iiit dear au entserrenden Leitung νβ^Γηάβα^η Verstärkers verwendet, it* erfiad*»ngßgeaä.es>eY rrequecimebhäagige Sfldeii-Atand im KaiIeweig eiawr Brttekejs^chaltung angeordnet, de?«α diesen Hcille*«ig ttherbrttek^i>#§Arme einerseite durch einen Biffer^ntiaJ-ttb<ert rager, andererseits dar oh üb. r eiaen Spannungsteiler (£i*tefcti«»etj*Tj miteinander veruandene ohm'sche ,•Jideretandei gebildet^erdeii., woOei die Oe&enfcopplungaspynnung zwischen ! &!^Mtll>E^^teilere>grlfi und tsbertragermitte liegt und die Spannung iiι 111
'fWiltire.-, Kit Aöordnuögee getsat* der 'Srfiadurxg er&i* ltare Vorttile gehen aus der folgenden ausführlichen Beschreibung de* Sriinduag and ihrer <?iikutigaweise bervox» Bes ^runuprinzip der •|^^»r«reoi>rdmuig let la Abo.l* gezeigt, derea f£a«ilY»l«öt'4 i-&r&£ktaeobeltaog in Abb.Ib wiedergegeben 1st. Iird öie ^ege|- ''"«^aaaiuag an die durch den Spannungttyilerabgriff eine^ aeite
die- Ubertragerialΐtβ andererseits gebildeten BrüCiCsneckpetnktä gelegt j so liegt für dxese Andrdnaog der f re queunabhängige Wids:*. stahd in der die bsiden anderen SeItptiokte verbindenden Brückendiagonale. Sie Wirkungsweise der Anordnung ist aue der aeqai-Taleätta Stfhaltaog JCMich Abb,Ib leieht za erkennen. Durch >induru£(g dta Sp^eaaung et eilerverhÄ Itni see«, was zweckmässig durch Ausoildung dee Spaanangsteilers als .Petentieaeter erfaßt, iat die BrHqke naeh beiden Eichtangen veretimmbar -geaecht. Die von der "'Sräie-ka eilgegriffene Teilepantmng »sw» ET^, bringt ^e nach dem Xndfirun^ssinn der PoteatiometeTetellting, ausgebend von dessen mti« llagt, eine Dämpfung ©der 3nt dämpf nag mit sich· Jfttr 2*0 Iapatt «ich. die Ausgangespansang in «Infach »a übersehender Wfiae mit dem JPttentiometer einstellen. Der Siagang&widerstand iat5 in diese« falle unabhängig von der Pete-ntiometetstellung und zwar gleich 4er Parallelachaltang ier beiden Äweige. üer Orad der VerAi atimmang iat bestimmend far die Maxima!dämpfung oder Anhebuag. Ißt* Hilfe dea im ffiallzweig liegsnden trequenzabhängigcü Zwei4 POleβ Z wird die Spannung/im Üullzwiig verändert und aie Spannung] des belasteten Uallzweigea für die Satzerrang Stts^enatgt. Durch eatapreoheude Wahl der Schaltungselemente des Zweipol»» "lassen aieh £requen«lage, Bandbreite und EarVenfori1:
beliebig einstellen. Sin Beispiel far eine Regelkarvej wie ei« mit der Sntzerreraaordnang erzielbar ist, ist in AbbeI ο wiedergegeben«, Bin besonderer Yorteil derselben ist darin au erblicken dass .eine Kegelanji nach oben und untan mit der gleichen Anordnung, aasgehaad von der gleichen Grunddämpfung, bewirkt werden kann» Ijq der Abb*2 sind einige Eealisierangsmöglicakeiten for den freqaenzabhäagigen Zweipol Z zusammengestellt. Besitzt Z eine ParaV Ieliadaktivität, so kann die Induktivität des übertragsre hi.r für aasgenutzt werden. Der uiugangswiderstand des ijotsserxers ist
Β. Ϊ ·*■ R 2
bei kleinen Verstimmungen etwa gleich , wegen der geringen Frequenzabhängigkeit kann er z.B. in den Abschlass des ^eitangsantzerrers geligt werden.
Die Abbildungen 3»4 and 5 zeigen Ausiiihrungsoeispiele für den Entzerrer, gemäss der Srfiadung oiit den zugehörigen Vektordiagrammen für die Beselspannungea. Die Grösse der die Ortskurve dei* Spannung Ug bildenden Kreise ist abhängig von dem Verhältnis des Regelwiderstaiiaes zum Gesemtwiäersö'and R 1 bzw. B 2· Xn der Sahs"-tuiig nach Abb .3a wird die Gegeokopplungsspannung mit dem i3ötzerrer belastet and die verzerrte Spannung Ug dem Qitterkieisidei ersten Söhre zugeführt. 3ei der in Abb,4a gezeigten Anordnung wild die Ge^enkopplungsspan iung an die Kathode der er.tea BShre gelegt ^ _ währe ad decs Gitterkreie nur die in der JrUcitenanordriung erzielt te Verzerrungsspannung aufgedruckt Aira . .
Abb.5e zeigt ein weiteres, besonders vorteilhaftes Ausfuhrangsbeir 'spiel., bei welchem die der Kathode abgeführte Gegenkopplung©-* ; ep£;naung durch einen bluter dea:.im übrigen in gleicher i'.eise wie in der bc.'ialtung nach i„ob.4a angeordneten'SyeteuntseTref eingeschalteten Spannungsteiler nochmals get ei Halfen erzielt hier-! durch die gleichen Verzerrungen bereit» bei geringerenPotentid-Bieterverste llaago-, · wodurch ausserdem die f requenzabfaäagig.--'' Be4 lestungsändsrung dure':: den Systsmantzerrer verriagert wird.
Me Anweuduag dee bystenidatzervere seoäes der Erfindung ist nicjbt auf die gea-igten bohaltan^ebeispiele beschränkt', vielmehr ist j eine vielseitige Anwendung auch an anderen, für eine solche : Bestldäaipfaugeregelung geeigneten Stel'.en das Cbertragun-^egea^-ffiögliiöhj
4 Patentansprüche
BB/tteg. 973
Akt.Z. ρ 43343 TIIIa/21a2 B
RA.28Q778*?4A50
18.4.1950
Heuer 1. Abe· auf S. 2 der Beschreibung.
......meidet und den an solche Sntserrerselialtttngen au stellenden Anforderungen weitgehend gerecht vlrd« Bei dieser EatsserreranordV tniTig, «eiche für den i^stdänpfun£8auegleich ebenfalls eine frequenaabhMagige Spannung im Gegenkopplungsweg des mit der zu entzerrenden Leitung verbundenen TerstSrkers versendet, ist erflndungsgec&ß das die frequenmbhingige Spannung erzeugende Sehaltglied derart ausgebildet und in den Gegenkopplungsweg eingeschaltet, daß die Spannung Qit Hilfe dieses regelbaren Sohaltgliedes zwischen vorgeschriebenen positiven und negativen Büokkopplungswerten einstellbar ist· Zweckmäßig wird die Idnstellung von Größe und Toraeiohen der frequenaahhäagigen Spannung durch TerSnderung eines oder aehrerer Schaltelemente einer Brückenschaltung oder einer ihr aequivalenten Sohaltung bewirkt. Parallel oder in Beihe zu den Eingangs- oder Ausgangsklemmen der BrUckensohaltung ist dabei ein frequensabhängiger Swelpel geschaltet, der die Irequensabhangl^ceit der Spannung erzeugt, file Gegenkopplungsspennung des TerstSrkers vdLrd nit einem derart ausgebildeten Entzerrer belastet und die verzerrte Spannung dem Gitterkreis der zu regelnden Röhre zugeführt«

Claims (1)

  1. nfA. f.
    -4 - ΡΑ.28Ο778*244!0
    y. Patentansprüche
    '/W ^fcvy»** ✓ Λ .Pfi 2£0 ?W "· - s-o,
    Χ) t rln ' ' fiysteiaen. mittels einer wählbar f requenzaj^iäegigsn Sp an au tig Stt Gegenkoppluag sweg des mit der^-atT'e nt zerrend en Ubertίagungeleitung veroundejaetTlferstärkers, dadurch gekennzeichnet , dass^ie'frequenzabhängige Spannung durch, ein Je^elbjBjc*e^ohaltglied im Gegenkopplungsweg zwischen νοϊ,-β··' Jinrfffft^tn"τ pirrtttT"" 1 i u"1 · 11,11 ■ - 1 1;
    $% Aiwrdiiung nach Anapnach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die $i$#tellang von Gröase und Yorzaichen der frequenzabhäujigen /Spjl&QttÖg. durch Yariation eines oder mehrerer Schaltelemente einer &JFuokeuscnaltung oder einer ihr aequiveleaten bcnaltang erfolgt*
    '' l^S^t^ßi naoh Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die |%eejxea*efctiÄngig!teit der Spannung durch einen frequenz- ^bJfctgZweipol parallel oder in Eeihe zu den Singangs-•■CHMfJii AiM^ang efcleß*ße η der Brilckenschaltung bzw. der ihr ■Jmv &*i&*ö *9a 'Schaltung erzeugt wird.
    j|| Sfftzerra ranaranung nach .Anspruch 1-3, dadurch geitonnzaichcet, «Ute* die- fl-egenkopplungsspannung (U1) mit dem Entzerret be- -$M3fcat .iiad die verzerrte Spannung (ü~2) asm Gitterkr-als der au refceitjden Bohre «»geführt wird. (Abb.3),
    ß}„ Μ*&Φ *Φ9**Άατύα»η& nach Anspruch 1-3, dadurch 0ek*njr.z; lehnet, Gegenkopplungsspannung an die kathode der zu re-eln-.gUp'JÜ&g* gelegt ist, während dem Gitterkreis nur dia in der Ärfcefe iM&anor doung erzielte Verzerrungsspannung aufgedruckt
    M Mf&p**W9*mto>X0mun& nach Anepruch 1-3> dadurch gekennzeichnet, 4te Srttckenanordnung parallel zu einem im Gec^nkoypluagsf*g ,*8ee&»i«e*en Spannungsteiler liegt, dessen Abgriff mit fttr-SiHJutf» 4er au regelnden Bohre verbunden ist, and dass 4fe*''#itt«tkrfti* nur die Veraerrungsspannung aufgedrückt wird.
    Hlx & Oeiieet A.0* Stgt .-Zuffenhausen Hellnuth-£irth-Str. 41
    WiMetu 973
    Akt.Z. ρ 43343 ?IIIa/21a2 I)
    Hener Anauruaa 1
    Anordnung für den Restditapfimgsausgleioh in Sriigerstroiaayeteraen mittels einer wählbar frequejmabhSngigen Spamamg lsi Gegenkopplungeaeg des mit der zu entzerrenden Übertragungsleitung "verbundenen Verstärkere, dadurch gekennzeichnet, daß das die frequenzabhängige Spannung erzeugende Sofaaltglled derart ausgebildet und in den Gegenkopplungeseg eingeschaltet Istt dall die Spannung tsdx Hilfe dieses regelbaren ^ehaltgliedes zwischen vorgeschriebenen Poeiti aVen und negativen Riiokkopplungswerten einstellbar 1st·
    RA28077B*?44.£D 18.4.1990

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