DEP0042774DA - Verfahren zum Betreiben einer Dampfkesselfeuerung mit Trocknung des Brennstoffes durch Kesselabgase - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer Dampfkesselfeuerung mit Trocknung des Brennstoffes durch Kesselabgase

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DEP0042774DA
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DE
Germany
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fuel
exhaust gases
boiler
drying
furnace
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Lotz
Andreas Sifrin
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Dampfkesselfeuerung für feuchte Brennstoffe mit Trocknung des Brennstoffes durch unmittelbare Berührung mit Kesselabgasen und besteht darin, daß der Brennstoff durch die gesamten Abgase oder fast die gesamten Abgase der Kesselanlage vorgetrocknet und dann in einer Feuerung mit hoher Ascheneinbindung verbrannt wird, während das Trockenmittel entstaubt wird.
Bei den bekannten Dampfkesselfeuerungen mit Trocknung des Brennstoffes durch Kesselabgase oder Feuergase wird gewöhnlich ein geringer Teil dieser Gase für die Trocknung abgezweigt. In den meisten Fällen werden die Trocknerschwaden in den Feuerraum eingeführt.
Diese Art der Betriebsführung ist nicht möglich, wenn alle oder fast alle Kesselabgase zur Trocknung benutzt werden. In diesem Falle müssen die Schwaden unmittelbar abgeleitet und entstaubt werden, damit der in ihnen enthaltene Brennstaub nicht verloren geht. Wenn die Kesselabgase den überwiegenden Teil der Brennstoffasche in der Schwebe enthalten, wie dies bei Brennstaubfeuerungen meistens vorkommt, so würde diese Asche an dem zu trocknenden Brennstoff hängen bleiben und einen wiederholten Kreislauf durch die Feuerung machen, wodurch der Aschengehalt der Abgase und des Trockenbrennstoffes in unzulässiger Weise erhöht würde.
Gemäß der Erfindung wird deshalb der Brennstoff in einer Feuerung hoher Schlackeneinbi9ndung verfeuert. Als solche kommt vor allem die Rostfeuerung in Betracht, die jedoch für Kesselleistungen über 80 t/h nicht mehr ausführbar ist. Für die größeren Kesselanlagen kommt nur die Staubfeuerung in Frage. Bei ihr bleiben jedoch mehr als 50% der Asche in den Kesselabgasen. Nur mit Hilfe der Schmelzkammer ist eine Schlackeneinbindung von über 60% bisher gelungen, und die Zyklonfeuerung ergibt eine Schlackeneinbindung von etwa 85%.
Je geringer das Schlackeneinbindungsvermögen der Feuerung ist, desto größer ist die Aschenanreicherung im Brennstoff. Sie kann vermindert werden, wenn die Kesselabgase vor Berührung mit dem Brennstoff entstaubt werden.

Claims (4)

1.) Verfahren zum Betreiben einer Dampfkesselfeuerung für feuchte Brennstoffe mit Trocknung des Brennstoffes durch unmittelbare Berührung mit Kesselabgasen, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff durch die gesamten Abgase oder fast die gesamten Abgase der Kesselanlage vorgetrocknet und dann in einer Feuerung mit hoher Ascheneinbindung verbrannt wird, während das Trockenmittel entstaubt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff in einer Schmelzkammerfeuerung, insbesondere in einer Zyklonfeuerung, verbrannt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff in einer Rostfeuerung verbrannt wird.
4.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kesselabgase vor Eintritt in den Brennstofftrockner entstaubt werden.

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