DEP0042650DA - Herstellung von hochwertigen schwarzem Temperguß - Google Patents

Herstellung von hochwertigen schwarzem Temperguß

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DEP0042650DA
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DE
Germany
Prior art keywords
cast iron
manufacture
high quality
malleable cast
quality black
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Eugen Dr.-Ing. habil. Piwowarsky
Adalbert Dr.-Ing. Wittmoser
Original Assignee
Piwowarsky,Eugen, Dr.-Ing.habil.,DE
Publication date

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Description

of ar skj Aachen« den 12« Hai 1949
Br9-Ing« ixndtstraße 24a
Pal;
Terfahren gor Herst ellung von hochwertigem
Erfinden Eugen Jiwowarslqr und Adalbert Wittmoser la Aachen,
Beschreibung!
33i© Herstellung τοη sogenanntem schwarsem !EempergnB durch Glühen eines ffiemperrohguseeB mit rd· 1 $ Silizium geschieht im allgemeiner durch Tempern im £emperaturgeMet Ton 875 - 9750G« Seht man im praktischen Betriefe mit der <&8nteinp©ratttr weiter herauf. so fällt die Semperlcohle mehr und mehr in 2£©mpaBrfcer kristalliner Struktur^ jedoch in form von mehr oder weniger gedrungenen lamellen um die vormaligen iaetenitfcörner hezua« Das aber Sahrt zu einem außerordentlich starten Abfall der J'estigkeits- und Dehnungswerte» Badtiroh war es bisher trsmoglioh, die hohen Glühtemperaturgelsiete über rd« 10500C sweeks Beschleunigong des Earbidaerfalls praktisch
lach Torliegenter Erfindung gelingt ess die ÜJemperaturgebiete oberhalb zü,* 1050° bis herauf au den Temperaturen nahe dea Tölligen Brweichungs- oder Schmelzpunkt des temperrohguss es, vorzugsweise biß> herauf au etwa tt2£j°C für den erhöhten Zarbidaerfall au02unutsen? ?iobei gleichseitig- die gebildete leiaper&ohle sich in mehr oder weniger ausgeprägter !»gelform gleichmäßig im GefOge verteilt abscheidet» Hierdurch werden ternär sehr hohe festigkeit©- und Dehnungssaiilen möglich» Sie Auafifiirung des ganges nach Torliegender Erfindung hat so su erfolgen, dai man das britische 3!emperaturinterTalx^awa.ecaen etwa 9/5 und 1050ö0 »s"ehr schnell durchläuft9 also den Ses^errohguß sehr sohnell in ein Gebiet etwa oberhalb rde 1050° bringt* Xn diesem Gebiet'sind Kernsah! und Iristallisationegeschwindiglceit für die Semperkohlebildxing sehr großs im Interrall ?jwisohen etwa 975 uaä 1050° dagegen. ist swar die Kristallisationsgesehwindigkeit schon hinreichend groBj nicht aber die sog, spontane Hernsahl. Die Polge<^it dann, daß die Ses^erkohle sieh bevorzugt aa den ale Keimsentren auswirkenden Zomgrensen des Austenits abscheidet, mit den oben aufgezeigten sehr nachteiligen Folgen für'die mechanischen ligenschaftene illiese nötsföraige tfaihüllung der Austenitkörner bezeichnet
man auch als Entartung der Eemperkahlekristallisa,tione$ Die ^ schnelle Erhitzung gesäS vorliegender Erfindung kann durchgeführt werden entweder dadurch, daß die zu glühenden lemperrohgoßteile direkt in einen auf entsprechend hoher Temperatur befindlichen Ofen (evtl^in^ Salzbadofen) eingelegt werden, oder besser noch, indem die Erhitzung sum schnellen Überspringen jenes kritischen Se^peraturintervalls durch induktive Beheizung· erfolgt. Versuche der Erfinder haben ergeben, daß der Karbidzerfall in den Gebieten oberhalb etwa 1050° in wenigen Minuten erfolgt unter Einstellung der angestrebten'günstigen Tenperkohleausbildung. ■
Ist bei Silisiumgehalten des .Semperrohgusses ua 1 $& das Gebiet zwischen rd» 975. bis annähernd 1050° das kritische und bei der Glühung schnell su überspringende, so fällt das kritische Temperaturgebiet mit steigendem Siliaiumgehalt kontinuierlich zv. tieferen Temperaturen, Bei s„B« 1,5 - 1,8 $ Si liegt es zwischen rde 875 - 9750Cj bei. Siliziumgehalten um 2,5 $ zwischen 825 - 9250C Daraus ergeben sich für die praktische !Durchführung Gesetzmäßigkeiten, -welche durch einige einfache Glühversuche die su meidenden Glühtemperaturen erkennen lassen«,
Man kann aber aucnvSurch Zusätze-.bestimmt er Metalle er
sum SDemperrohgaß (etwa 4-6 Ibin^vör* dem Yergießen desselben) die Gebiete hoher Sernsahl erheblich erweitern, wobei die suge-
niselie Zeimaalil infolge der impf enden Wirkung derjenigen hochschmelzend en eheiaisehen Verbindungen., v/elche sich beim Zusatz jener Metalle bilden« Als Zusatzmetalle korjsen in Frage* 0ers Uagnesiun, Cobalt, tellurt Ealaium, Aluminium, Silizium^ Köpfer, Hiekel usw· Man setzt diese Metalle in Farn'geeigneter Vorlegierangen zuf derart, dai3 die besonders aktiven^Metalle, vor allem das Ber.und Magnesium, in Dosierungen von rd. 0s05 bis etwa 0,20 # zugesetzt werden-ziDio Verwendung der genannten Metalle für die Herstellung eines grauen Gußeisens mit sphärolitischer Graphitausbildung ist während der letzten Jahre hinreichend bekannt geworden. Man hat aber nicht die Bedeutung dieser Elemente für das Problem gemäß d-er vorliegenden Erfindung und in Anwendung auf TempergoS erkannt, obwohl die Arbeitsweise gemäß vorliegender Erfindung Bit wesentlich größerer Sicherheit zu einem Endprodukt mit kugelförmiger Graphitausbildung fährt.
fat ent ansprach-© 1

Claims (1)

  1. Patentansprüches
    1* Verfahren 2ur Herstellung von hocia?ertig©m seiwarsem üiemperguß mit vorwiegend· kugeliger Ausbildungsform der ausgesoliie* denen SDesiperlcolile w&ä deren regelmäßiger Lagerung im ©efüge, dadurch gekennzeichnet! daß man beiia Glühen des iDemperron« gasses ^ene Gebiete meidet und durch besohleunigte/ ErMtaung •β» Ub er springt s»efeifc9 welcne infolge noc& unaur eichender su einer Bntartung der SemperkonleausMldung und derselben mn, die Außtenitkörser führen«
    β Teriahrea nacli laöprach 1* daäur&fa. gelcennseiclmet« daß man bsi etwa \-ψ> Bz<&&Tm®erz'ob.gxB nach besclileunigter Auinei«· sung des CJlßJagute£3 let at er es bei 2eiaperaturen oberhalb rd» 10500C gliJJit, tat Sä^Salten το^ rd, 1,5 ?ί die linde8tglübtempsratur auf 1000° einetellVuS^S^fte' v^eitere 0f 5 # SlA, im SeiaperroJa^iB um weitere rd, 75i°C senlct* ^
    3« Terfanren naen Anspruch 1 und 2* dadureli galcenniseicJiaet« daß man dem flüssigen fsmperröa'gaov%uEtxire Elemente sur Yerlsreiterang des Gebietes der wirksamen Kern-(Eeim-)salil susetst^ darunter tot allem die Metalle Cer* Magneeiumf Kobalt, SCellur und awar in Torlegierungen mit Alumialum, SiIiaium, Eaipfer und Mekel.

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