DEP0042405DA - Anschlußschaltung von Leuchtröhren an Netzspannungen, für die die Röhren nicht berechnet sind - Google Patents
Anschlußschaltung von Leuchtröhren an Netzspannungen, für die die Röhren nicht berechnet sindInfo
- Publication number
- DEP0042405DA DEP0042405DA DEP0042405DA DE P0042405D A DEP0042405D A DE P0042405DA DE P0042405D A DEP0042405D A DE P0042405DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tubes
- voltage
- connection
- calculated
- ignition
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 14
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Description
Niederspannungsleuchtstoffröhren können bei dem heutigen Stand der Technik nur an die Netzspannung angeschlossen werden, die ausreicht, um den Zündvorgang zu erreichen. Für den Betrieb werden normalerweise Drosseln und Starter (auch Zünder genannt) gebraucht. Soll jetzt eine solche Röhre an eine niedere Netzspannung angeschlossen werden, so kennt man bis jetzt zwei Wege, entweder bringt man mit Hilfe eines Umspanntransformators die Netzspannung auf den richtigen Wert oder man benutzt Streufeldtransformatoren.
Da der Betriebsspannungswert dem Netzspannungswert im Falle einer zur Zündung nicht ausreichenden Netzspannung nahe liegt, ist in der zu beschreibenden Schaltung eine Zusammenfassung des Streufeld- und Spartransformatorprinzips zur Erreichung des Zündwertes derart vorgenommen worden, dass in der Eingangswicklung ein Abgriff vorgesehen ist, der die erforderliche Betriebsspannung der anzuschaltenden Röhre ergibt, und dass weitere Wicklungen angeschaltet sind, die mit der Eingangswicklung magnetisch nur lose gekoppelt sind und eine Leerlaufspannung ergeben, die zur Zündung ausreicht.
In der zur Erläuterung beigefügten Zeichnung ist der Fall angenommen, dass der Netzspannungswert kleiner als der Zündwert, aber grösser als der Betriebswert ist. Man erkennt dies an dem Punkt, an dem die Eingangswicklung abgegriffen ist.
Der Transformator ist als Kerntransformator mit zwei Wicklungen aufgebaut.
Auf dem einen Schenkel wird die Wicklung A B und auf dem
anderen die Wicklungen C D aufgebracht.
Für die Funktion der Schaltung macht es nichts aus, wenn eine der beiden Wicklungen C oder D wegfällt und dafür die andere entsprechend mehr Windungen bekommt. Es hat sich aber die gezeigte Schaltung als am zweckmässigsten erwiesen.
Bei richtiger Bemessung von Eisenweglänge und Induktion erhält man für die Wicklungen C D als Sekundärseite eine starke Streuung.
Wenn man den ganzen Transformator im Leerlauf betrachtet, reicht die Spannung aus, um die Zündung der Röhre zu erreichen.
Bei erfolgter Zündung der Röhre bricht die Spannung der Spulen C D infolge der Streuung bis auf einen Rest zusammen und in der Spule A erfolgt ein kleiner Spannungsrückgang infolge der Belastung.
Bei entsprechender Berechnung ist dann diese bei Belastung resultierende Klemmspannung des Transformators gleich der Brennspannung der Leuchtstoffröhre.
Beispiel eines Transformators für beschreibene Schaltung.
Eisenweglänge 25 cm,
Eisenquerschnitt 4 qcm,
Windungen Spule A 1450 Cu L Draht 0,3 Durchmesser,
Spule B 650 Cu L Draht 0,45 Durchmesser,
je Spule C und D 1450 Cu L Draht 0,3 Durchmesser,
Netzspannung 110 Volt,
Röhrenzündspannung 220 Volt,
Röhrenbrennstrom 0,25 bis 0,29 A.
Mit diesem Transformator wurde eine handelsübliche für 220 Volt und normale Anschlussmittel gebaute Niederspannungsleuchtstoffröhre in der angegebenen Schaltung betrieben.
Der Vorteil der Schaltung liegt darin, dass damit das leichteste, kleinst mögliche und damit billigste Anschaltgerät für die erwähnten Betriebsfälle geschaffen werden kann. Der normale Streufeldtransformator muss immer in der Ausgangsseite Betriebs- und Zündspannung geben, bei der angeführten Schaltung wird nur die Differenz zwischen Betriebs- und Zündspannung in den Streuwicklungen (lose gekoppelten Wicklungen) erzeugt.
Darin liegt der wesentliche Fortschritt gegenüber den normalen bekannten Schaltungen.
Claims (1)
- Anschlussschaltung von Leuchtstoffröhren an Netzspannungen, für die die Röhren nicht berechnet sind, gekennzeichnet durch eine Verbindung des Spartransformator- mit dem Streufeldtransformatorprinzips, derart, dass in der Eingangswicklung ein Abgriff vorgesehen ist, der die erforderliche Betriebsspannung der anzuschaltenden Röhre ergibt, und dass weitere Wicklungen angeschaltet sind, die mit der Eingangswicklung magnetisch nur lose gekoppelt sind und eine Leerlaufspannung ergeben, die zur Zündung ausreicht.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3108547C2 (de) | ||
| DEP0042405DA (de) | Anschlußschaltung von Leuchtröhren an Netzspannungen, für die die Röhren nicht berechnet sind | |
| DE738528C (de) | Anordnung zur Fernsteuerung | |
| DE931301C (de) | Leistungstransformator mit einer Einrichtung zur Blindleistungskompensation | |
| DE589221C (de) | Vorrichtung zum Speisen elektrischer Verbrauchsgeraete, wie z. B. elektrischer Leuchtroehren | |
| DE607225C (de) | Betriebsanordnung fuer gas- oder dampfgefuellte elektrische Leuchtroehren in einem Resonanzstromkreise | |
| AT129059B (de) | Schaltung zum Speisen von Verbrauchsgeräten, bei denen die Zündspannung höher als die Betriebsspannung ist. | |
| DE903950C (de) | Anordnung zum UEberwachen der Phasenlage von periodisch betaetigten Kontaktgeraeten | |
| DE743904C (de) | Einrichtung zur Zuendung einer elektrischen Gas- oder Dampfentladungsroehre | |
| AT228884B (de) | Vorschaltgerät für elektrische Gas- und Metalldampfentladungsröhren | |
| AT138876B (de) | Verfahren und Einrichtung für den Betrieb von Lampen geringer Wärmekapazität. | |
| DE568252C (de) | Sperrschaltung fuer mit tonfrequenter Energie zu Fernsteuerzwecken ueberlagerte Leitungsnetze | |
| DE646075C (de) | Anordnung zur Vermeidung von Stoergeraeuschen beim Betrieb von netzgespeisten Verstaerkern | |
| DE747343C (de) | Schaltungsanordnung fuer Saegezahngeneratoren | |
| AT135289B (de) | Schaltungsanordnung zur Sicherung des Belastungsgleichgewichtes zwischen zwei oder mehreren parallel arbeitenden Anoden von gittergesteuerten Lichtbogengleichrichtern. | |
| DE361764C (de) | Schaltungsanordnung zur Parallelschaltung von Hochfrequenzwechselstrommaschinen | |
| DE330854C (de) | Verfahren zum Zu- und Abschalten von Zusatztransformatoren mit Strom- und Spannungswicklung,insbesondere von Induktionsreglern | |
| DE700997C (de) | Anordnung zur Speisung von Lampen aus einem niederperiodigen Bahnnetz von z. B. 16? Perioden | |
| AT131520B (de) | Übertragungssystem, das im unbesprochenen Zustand eine Zusatzdämpfung enthält, die unter Einwirkung der zu übertragenden Ströme ausgeschaltet wird. | |
| AT84528B (de) | Einrichtung zum Zu- und Abschalten von Zusatztransformatoren mit Strom- und Spannungswicklung. | |
| AT101587B (de) | Vorrichtung zur Kenntlichmachung des cosϕ-Wertes einer Anlage. | |
| AT107519B (de) | Neutrodyneschaltung. | |
| AT80766B (de) | Einrichtung zum stoßfreien Überschalten von EinankEinrichtung zum stoßfreien Überschalten von Einankerumformern beim drehstromseitigen Anlaufen von deerumformern beim drehstromseitigen Anlaufen von der Anzapfspannung auf die volle Netzspannung. r Anzapfspannung auf die volle Netzspannung. | |
| DE517899C (de) | Hochspannungstransformator, gebildet aus mehreren in Reihe geschalteten Einzeltrans-formatoren, die aus je einem Haupt- und einem Zwischentransformator bestehen, deren Wicklungen auf mehrere Schenkel desselben magnetischen Kreises verteilt sind | |
| AT86954B (de) | Thermotelephonanlage mit Induktionsspulen. |