DEP0042385DA - - Google Patents
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Description
M. NOLDEN
PATENTINGENIEUR
P 42 385 XIl/67 a D
Zeno Heuschäfer
Zeno Heuschäfer
Vorrichtung zum Auftragen eines aus öl und Schmirgel bestehenden
Gemisches auf rotierende Schleif- bezw. Polierscheibe·
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auftragen
eines aus Ol und Schmirgel bestehenden Gemisches auf rotierende Schleif- bezw. Polierseheiben.
Das Schleifmittel wurde bisher von Hand auf die Schleifscheibe
aufgetragen, und zwar in der Weise» dass das Gemisch
zuerst auf eine Platte aufgestrichen und diese sodann an die rotierende Schleifscheibe gehalten wurde. Ba
die Schleifscheiben 1000 und mehr Umdrehungen in der Minute machen, wird ein grosser feil des aufgetragenen Gemisches
wieder von der Seheibe abgeschleudert, bevor der Schleifer die Platte mit dem Gemisch abgelegt und das zu bearbeitende
Werkstück an die Scheibe angelegt hat· Diese wird daher sehr oft vorschnell trocken, wodurch das Werkstück leicht
verbrennen kann·
Die Erfindung besteht darin, dass an einen unter der Schleif- oder Polierscheibe angeordneten, mit dem Schleifmittel
gefüllten Trog ein mit einem doppelseitigem Griff
versehener Bebelarm angelenkt ist, der eine in der Ruhestellung zweckmässig bis zur Hälfte in dem Gemisch liegende
Filzscheibe trägt, die zum Einölen der Schleif- oder Polierscheibe an diese rotierend verschwenkt wird.
Der Schleifer kann nunmehr mit einer Hand das ölen der
Schleifscheibe bewerkstelligen und gleichzeitig mit der
anderen Hand das zu bearbeitende Werkstück halten, ohne dass, wie bisher, eine Unterbrechung zwischen Einölen der Schleifscheibe
und dem eigentlichen Schleifprozess eintritt. Dadurch
steigert sich nicht nur die Arbeitsleistung des Schleifers wesentlich, sondern es wird auch der Schleifscheibe eine
grSssere Haltbarkeit verliehen, da das Einölen nicht nur vollkommener als bisher erfolgt, sondern auch von dem Schleifer
nunmehr in kürzeren Zeitabständen durchgeführt werden wird, da das Einölen keine lästige Arbeitsunterbrechung
mehr für ihn zur Folge hat· Trotz des gründlicheren Einölens
der Schleifscheibe ist der Verbrauch an Schleifmittel nicht
grosser, da$ das Tön der Schleifscheibe abgeschleuderte öl
einmal von einer an dem 3?rog angebrachten Schutzwand und
zum anderen Mal von dem die Filzscheibe tragenden Arm aufgefangen und in den ^rog zurückgeleitet wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen
Ausführung dargestellt, und zwar zeigen; Abb. 1 die Vorrichtung in Ansicht und Abb. 2 im längsschnitt.
Mit 1 ist der das Gemisch aus öl und Schmirgel aufnehmende
frog bezeichnet, der in dem Fass 2 verstellbar geführt und hier mittels einer Schraube 3 feststellbar ist· Mit 7 ißt
der an dem Trog 1 angelenkte Hebelarm bezeichnet, der die
bis zur Hälfte in dem Sumpf stehende Filzscheibe 5 trägt und
mit einem doppelseitigem Griff 4, versehen ist. Bie Filzscheibe 5 wird zum Auftragen der Schleifmasse auf die Schleif- oder
Polierscheibe an diese rotierend versehwenkt. Das von der Schleifscheibe abgeschleuderte öl wird von einer an
dem frog 1 befestigten Schutzwand 6 und von dem die PiIzseheibe
5 tragenden Arm 7 aufgefangen und in den Trog 1 zurückgeleitet.
Claims (1)
- Patentansprüche«1· Vorrichtung zum Auftragen eines aus öl und Schmirgel bestehenden Gemisches auf rotierende Schleif- bezw. Polierscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass an einem unter der Schleif- oder Polierscheibe angeordneten, mit dem Schleifmittel gefüllten Trog (1) ein mit einem doppelseitigen ^riff (4) versehener Hebelarm (7) angelenkt ist, der eine in der Ruhestellung zweckmässig bis zur Hälfte in dem Gemisch liegende Filzscheibe (5) trägt, die zum Einölen der Schleifscheibe an diese rotierend verschwenkt wird·2· Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pilzseheibe (5) anstelle des &riffes (4) mittels eines Pedals betätigt wird.
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