DEP0042321DA - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Textilwaren aller Art. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Textilwaren aller Art.Info
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Description
Die bisher bekannten Reinigungsverfahren für Textilwaren wie Kleidungsstücke, Wäsche u. dgl. arbeiten in der Weise, dass in einer Waschtrommel das Gut mit einem Reinigungsmittel behandelt wird, welches Mittel dann nach beendigtem Reinigungsprozess aus der Waschtrommel über einen Separator zur Staubabscheidung in den Vorratsbehälter geführt wird, aus dem es mit einer Pumpe der Waschtrommel für den nächsten Arbeitsgang wieder zugeführt wird. Wenn die Fettanreicherung des Reinigungsmittels nach wiederholtem Gebrauch so gross geworden ist, dass eine weitere Anreicherung mit Fett nicht mehr möglich ist, so wird das Fett durch Verdampfen abgeschieden. Das so von Schmutzteilen und Fett befreite Reinigungsmittel wird dann wieder für eine Reihe von folgenden Arbeitsgängen verwendet. Hierbei sind über immer Pumpen und Separatoren erforderlich, um den Umlauf der Reinigungsflüssigkeit und die Abscheidung der Schmutzteile zu bewirken.
Die Mängel eines derartigen Verfahrens liegen auf der Hand. Mit zunehmender Verfettung des Reinigungsmittels wird bei den folgenden Arbeitsgängen in immer steigender Weise eine gründliche Reinigung des Gutes verhindert. Die Separatoren verschmutzen sehr schnell und führen dann zu Störungen; ebenso ist es bei den
Pumpen, die einen besondere Antrieb benötigen und auch vielfach von dem Reinigungsmittel selbst angegriffen werden. Der Separatoren wegen kann auch eine Mischung von Reinigungsmittel und Seife nicht vorgenommen werden, die zur Zusammenlegung zweier sonst getrennter Arbeitsgänge erwünscht ist.
Diese Nachteile werden nun durch das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung vermieden. Hier wird nach der Behandlung jeder Beschickung der Reinigungstrommel das Reinigungsmittel von dem Fett und den Schmutzteilen vollständig befreit, und zwar dadurch, dass es verdampft und kondensiert der folgenden Beschickung der Trommel zugeführt wird. Der Umlauf des Reinigungsmittels erfolgt also lediglich durch die Wärme des Verdampfers, so dass Pumpen und andere mechanische Arbeitsmittel nicht erforderlich sind.
Dementsprechend besteht eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens im wesentlichen aus einer Reinigungstrommel, einem tiefer gelegenen Verdampfer und einem über der Trommel liegenden und mit ihm durch eine Steigleitung verbundenen Kondensator. Nach jedem Arbeitsgang wird das Reinigungsmittel aus der Trommel in den tiefer liegenden Verdampfer abgelassen und in diesem dann durch Zuführung von Dampf oder heissem Wasser durch geeignete Röhren des Verdampfers oder auch durch elektrische Heizung verdampft, wobei der Dampf durch das Steigrohr in natürlichem Auftrieb in den Kondensator gelangt, aus dem das niedergeschlagene Reinigungsmittel einem über der Trommel liegenden Vorratsbehälter zugeführt wird, um für den nächsten Arbeitsgang zu dienen. Zwischen Trommel und Verdampfer wird dabei zweckmässig noch ein Filter als sogenannter Nadelfänger eingeschaltet, das Knöpfe, Nadeln oder sonstige Metallteile auffängt.
Um auch das in dem Reinigungsgut nach dem Schleudern verbleibende Reinigungsmittel nach jeder Entleerung
derselben noch zu verwerten, wird es mittels Erwärmung verdampft und durch einen Ventilator abgesaugt und gleichfalls dem Kondensator zugeführt.
Eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen zur Durchführung des Verfahrens dienenden Anlage ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Die Waschtrommel a nimmt da zu reinigende Gut und das Reinigungsmittel auf, wobei eine Rührvorrichtung o. dgl., die durch den Elektromotor b in Umdrehung versetzt wird, die Reinigung bewirkt. Durch das Rohr c wird dann über einen Nadelfänger d das Reinigungsmittel in den Verdampfer e geleitet, und die entstehenden Dämpfe steigen durch das Steigrohr f in die Höhe und gelangen in den Kondensator g, wo sie niedergeschlagen werden. Aus diesem läuft dann das wieder verflüssigte Reinigungsmittel in einen Behälter h, um für die nächste Beschickung der Trommel a Verwendung zu finden.
Ein Ventilator i ist vorgesehen, der mit der Trommel in Verbindung steht und die nach der Entleerung in ihr noch enthaltenen Dämpfe des Reinigungsmittel absaugt und gleichfalls dem Kondensator g zuführt. Die Trennung der Luft von dem Reinigungsmittel erfolgt sodann in dem Abscheider k, und das rückgewonnene Reinigungsmittel läuft dem Behälter h zu.
Claims (6)
1.) Verfahren zum Reinigen von Textilwaren aller Art, zum Beispiel Kleidungsstücke, Wäsche u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass nach der Behandlung jeder Beschickung der Reinigungstrommel das Reinigungsmittel verdampft und kondensiert der folgenden Beschickung zugeführt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlauf des Reinigungsmittels lediglich durch die Wärme des Verdampfers erfolgt.
3.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer Reinigungstrommel, einem tiefer gelegenen Verdampfer und einem über der Trommel liegenden, mit ihm durch eine Steigleitung verbundenen Kondensator.
4.) Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verdampfer ein Filter (Nadelfänger) eingeschaltet ist.
5.) Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kondensator und Trommel ein Aufnahmebehälter für das kondensierte Reinigungsmittel angeordnet ist.
6.) Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilator vorgesehen ist, der die in der Trommel verbleibenden Dämpfe des Reinigungsmittels und den Staub absaugt und dem Kondensator zuführt.
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