DEP0042137DA - - Google Patents

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DEP0042137DA
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Ute
R. M. SCFLN Π! DER JDH. A.
(Diese.Nr.4313/49) Nürnberg, den 4.Mai 194-9
Karl Hoffeiner in Nürnberg, innere Cramer Klettstrasae 6.
Flaschenverschluss. Beaohreibunpi
Sie Erfindung betrifft einen Flaschenverschluss, bei welchem das Verschlussmittel von Hand aufsetzbar und abnehmbar ist.
Bei bekannten Plaschenversohlüssen dieser Art sind hebel- oder bügeiförmige Hilfsmittel vorhanden, mittels welcher das mit Dichtungsscheibe versehene Verschlussstück auf den Oeffnungsrand der flasche gedrückt wird. Solche Vorrichtungen sind verhältnismässig vielteilig. Ihre Handhabung ist umständlich und erfordert einen, gewissen Kraftaufwand, weshalb im Gebrauch häufig davon abgesehen wird, den Verschluss in der erforderlichen Weise anzubringen. Man begnügt sich dann damit, das Verschlussmittel lose aufzulegen, sodass es nicht dicht sitzt und seinen Zweok verfehlt.
Im Gegensatz dazu besteht im vorliegenden Fall das Verschlus mittel aus einer einfachen Sappe, die auf den Oeffnungsrand der Flasche dicht sitzend aufgebracht werden kann.
Kappenförmige Verschlussmittel mit eingelegter Dichtungsscheibe sind insoweit bekannt, als sie mittels einer besonderen Apparatur aufgepresst werden. Die Flasche ist dann zwar dicht verschlossen, kann aber nur unter Anwendung eines besonderen Gerätes geöffnet werden, wobei die Verschlusskappe deformiert wird und nicht von Heuern benutzbar ist. Die flasche muss, nachdem sie einmal geöffnet wurde, mit einem Korkstöpsel wieder verschlossen werden.
Ia Gegensatz dazu ist durch die vorliegende Erfindung ein
kappenfEJrmiger Flaschenverschluss geschaffen, der ohne irgendwelche Hilfemittel angebracht und abgenommen werden kann und beliebig oft verwendbar ist. Bei der jeweiligen Wiederverwendung ist die Handhabung dieselbe wie beim erstmaligen Anbringen des Verschlusses.
Dies wird erreicht durch eine sehr einfache Gestaltung der Verschlusskappe in der Weise, dass deren den Oeffnungsrand der Flasche übergreifender feil zur einen Hälfte ausgeschnitten, zur anderen HSlfte mit unterschnittigem Hand versehen ist. Die so gestaltete Verschlusskappe kann, mit der ausgeschnittenen Hälfte voran, von der Seite her über den Piaschenrand gesohoben werden mit der Wirkung, dass die andere Kappenhälfte alt ihrem untersehnittigen Rand den Flaachenrand untergreift. Der feste Sitz der aufgeschobenen Eappe wird mittels einer an sich bekannten Dichtungsscheibe herbeigeführt, die in der Eappe liegt und so bemessen ist, dass sie, beim Aufschieben der Kappe über den Flaschenrand hinweggleitend, einen dichten Sitz der in die Verschluaslage gebrachten Eappe bewirkt.
Durch die Erfindung wird eine überraschende Vereinfachung sowohl in der Gestaltung als auch in der Handhabung des Verschlusses erreicht. Die Kappe sitzt auf dem zwischen dem unterschnittigen Sappenrand und der Dichtungsscheibe eingeklemmten Piaschenrand unverrückbar fest. Sie kann durch Zurückschieben alt dem Finger mühelos wieder entfernt werden. Man kann also die Flasche beliebig oft verschliessen und öffnen, ohne dass ein zusätzliches Hilfsmittel benötigt wird. Zum Anbringen und Entfernen der Verschlusskappe sind weder ungewöhnliche Handgriffe erforderlich, noch ist ein besonderer Kraftaufwand nötig.
"* 3 —
2a genügt in beiden Fällen ein einfacher Pingerdruck.
Die gemäss der Erfindung gestaltete Kappe ist im Wege fabrikmässiger Masaenerzeugung leicht und billig herstellbar. Sie braucht nicht aus elastischem Werkstoff gefertigt zu werden.
lie Zeichnung veranschaulicht ein AusführungsbeiapieI der Srfindung. Fig.l zeigt die Verschlusskappe in Seitenansicht; in Pig.2 ist die Kappe, aus Pig.l um 90 ° gedreht, in einem Durchschnitt nach A-B der Pig.l dargestellt. Aus Pig.3 ist ersichtlich, wie die gemäss Pig.2 dargestellte Kappe auf dem Qeffnungsrand der Flasche sitzt.
Die aus starrem Werkstoff z.B. Metall gefertigte Sappe besteht aus einem zylindrischen Hohlkörper, der oben flach abgedeckt, unten offen ist. Die eine Hälfte a dieses Hohlkörpers ist vollwandig, die andere Hälfte b ist ausgeschnitten und dadurch in der aus Pig.l ersichtlichen Weise verkürzt. Der Hand c des Teils a ist unterschnittig ausgebildet, wie Pig.2 und 3 zeigen. Im Innern der Sappe liegt eine &ummischeibe d, die als Dichtungsmittel dient. Sie ruht auf einer Auskleidung e des innen abgestuften Kopfstückes fder Kappe. Diese Auskleidung kann aus elastischem Werkstoff gefertigt sein und an der Abdichtung der Kappe auf dem Piaschenrand teilnehmen.
Beim Aufbringen der Verschlusskappe auf den Oeffnungsrand der Hasche wird die Kappe, mit dem Teil b voran, von der Seite her über den Piaschenrand g geschoben, wobei der unterschnittige Band c des Teils a den Piaschenrand untergreift. Das Aufschieben erfolgt unter Anwendung eines massigen Pingerdruckes. Es ist nur so viel Druck anzuwenden, ala das Anpressen der Dichtungsscheibe d auf den Piaschenrand g erfordert. Die Kappe sitzt, sobald sie
vollständig auf geschoben 1st, ohne Weiteres fest. Das wird dadurch bewirkt, dass der Pl as ehe nr and g zwi seilen dem unterschnittigen Kappenrand c und der elastischen Dichtungsscheibe d eingeklemmt wird. Somit dient der Teil b zum Aufschieben, der Seil a zum Pesthalten der Kappe.
Der Verschluss 1st auf einfachste Weise zu lösen, indem man die Sappe durch Druck auf deren Teil b zurückschiebt, wodurch der Band ο des SqIIs a seinen Halt an dem ^laschenrand g verliert. Nun kann die Kappe ohne weiteren Druckaufwand abgenommen werden.
Abweichend von dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel kanu der Seil a der Kappe so verkleinert werden, dass er nioht mehr die Hälfte de& Kappenkörpers ausmacht. Auch dann ist nooh ein fester Halt der Kappe auf dem !"laschenrand erreichbar. Gegebenenfalls kann der Band ο in einzelne Klemmetücke unterteilt werden. Wenn die Kappe aus elastischen Werkstoff besteht, so kanu ihr Teil a auch über die Hälfhinaus te des Kappenkörpers/vergröasert werden. Bb ist aber als ein Vorteil der Erfindung anzusehen, dass die Kappe nicht aus elastischem Werkstoff hergestellt zu werden braucht. In jedem Pail kann die Sappe in Ihrem Kopfstück, das an der Tersohlueswirkung nicht teilnimmt, beliebig gestaltet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Flaschenverschluss, bestehend aus einer eine Dichtungsscheibe aufnehmenden Kappe, die annähernd zur einen Hälfte ausgeschnitten, zur andern Hälfte mit untersohnittigem Band versehen ist.

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