DEP0041929DA - Kreuzungsstück für Oberleitungen von elektrisch betriebenen Fahrzeugen - Google Patents
Kreuzungsstück für Oberleitungen von elektrisch betriebenen FahrzeugenInfo
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Description
Bisher bestanden die Kreuzungsstücke für Oberleitungen von elektrisch betriebenen Fahrzeugen meist aus einem Gusstück, das sowohl die eigentliche Kreuzungsstelle als auch einen Teil der zu dieser führenden Fahrleitungen enthielt. Dies führte zwangsläufig zu einem starren, relativ grossen Kreuzungsstück mit entsprechend grossem Gewicht und hatte den Nachteil, dass das grosse Kreuzungsstück bei der üblichen elastischen Aufhängung der ganzen Fahrleitung wegen seiner Starrheit und seines grossen Gewichtes als Fremdkörper wirkte und die Elastizität der ganzen Fahrleitungsaufhängung beeinträchtigte. Ausserdem hatte diese Konstruktion den grossen Nachteil, dass sie bei Abnutzung einzelner Teile als Ganzes ausgewechselt werden musste. Ferner waren bei diesen Kreuzungsstücken üblicher Bauart die Fahrleitungselemente meist von einem Querschnitt, der von demjenigen des eigentlichen
Fahrdrahtes erheblich abwich, so dass beim Uebergang des Stromabnehmerschuhes vom Fahrdraht auf das Kreuzungsstück Schläge entstanden, welche an sich schon unerwünscht sind, da sie die Fahrgeschwindigkeit begrenzen und welche ferner die erwähnte grössere Abnützung des Kreuzungsstückes zur Folge haben.
Ferner wurde bereits vorgeschlagen, ein System von sich kreuzenden Laschen zu verwenden, welches die Spannung der Fahrleitung aufnimmt und in welches ein Gusstück aus einer Platte mit Fahrleitungselementen so eingefügt wird, dass die Fahrleitungselemente zwischen Laschen des Systems zu liegen kommen und an ihnen befestigt werden.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass man erstens bei Abnutzung der Fahrleitungselemente die ganze Gussplatte ersetzen oder reparieren muss und dass man zweitens bei der Verwendung von Fahrleitungselementen beschränkt und an diejenigen Profile gebunden ist, für welche Gussplatten bestehen. Eine Anpassung an die speziellen Verhältnisse jeder Kreuzung ist praktisch ausgeschlossen.
Diese Nachteile sind beseitigt beim Kreuzungsstück gemäss der Erfindung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass an einem Träger Befestigungsorgane angeordnet sind, an welchem Fahrleitungselemente mit beliebigem Fahrprofil lösbar befestigt werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Kreuzungsstück,
Fig. 2 ein Fahrleitungselement in Seitenansicht,
Fig. 3 ein Fahrleitungselement im Querschnitt,
Fig. 4 eine Einzelheit in Seitenansicht.
Das Kreuzungsstück weist eine Tragplatte 1 auf, welche als Träger für alle Elemente und zur Aufhängung des ganzen Kreuzungsstückes an der Fahrleitungsanlage dient, z.B. mittels an ihr befestigter Aufhängeösen 2.
Mit der Platte 1 sind in den vier Fahrtrichtungen sich erstreckende L-förmige Organe (Fig. 4) verbunden, deren Teil 3 in der Plattenebene liegt und deren senkrecht dazu stehende Laschen 4 als eigentliche Befestigungsorgane dienen. Durch entsprechende Ausgestaltung der Plattenkante kann der Winkel zwischen zwei benachbarten Fahrtrichtungen beliebig gewählt werden, so dass die gleiche Plattenform mit entsprechend abgeschrägten Kanten für Kreuzungsstücke verschiedener Kreuzungswinkel verwendet werden kann.
An der anderen Seite der Teile 3 sind Führungsorgane 5 für den Stromabnehmerschuh angeordnet, die sich über die Platte 1 hin zu einem zweiten Teil 3, 4 erstrecken.
In der Mitte der Platte 1 ist ein Herzstück 6 auswechselbar mittels einer Schraube befestigt und durch zwei Stifte 7 gegen Verdrehung gesichert.
An den Befestigungsorganen 4 sind, zweckmässigerweise mittels Schrauben, Fahrleitungselemente 8 befestigt, die beliebige geeignete Fahrprofile besitzen können; eine besondere Gestaltung ist aus Fig. 2 und 3 ersichtlich. Diese Fahrleitungselemente 8 bestehen aus einem Steg, welche an einer Kante das Profil 10 des eigentlichen Fahrdrahtes aufweisen; die Befestigungsorgane 4 sind in ihrer Form so gestaltet, dass sie sich an den Steg und die Schrägfläche des Fahrprofiles anpassen und nicht in den vom Stromabnehmerschuh benötigten Raum hineinragen.
Die Befestigung des Fahrleitungselementes 8 am Befestigungsorgan 4 kann durch Verschrauben der beiden Organe erfolgen; zu diesem Zweck weisen die Elemente 4, 8 übereinstimmend angeordnete Löcher 11 auf. Zweckmässigerweise erfolgt die Befestigung aber durch Zwischenschalten einer freien Lasche 9, deren Querschnitt demjenigen der Befestigungslaschen 4 im wesentlichen entspricht.
Da das Fahrleitungselement 8 sich nur bis zum Ende des streifenförmigen Teiles 3 erstreckt, während das Befestigungsorgan 4 und die freie Lasche 9 darüber hinausragen, bleibt zwischen den Organen 4 und 9 ein freier Raum, der zur Aufnahme des an das Kreuzungsstück anschliessenden Fahrleitungselementes dient. Dieses weist, soweit es zwischen den Organen 4 und 9 liegt, nach Möglichkeit gleiche Form auf, wie das am
Kreuzungsstück angeordnete Fahrleitungselement 8 (allenfalls mit einer Verstärkung an der oberen Kante), besteht aber je nach Bedarf aus elektrisch leitendem oder isolierendem Material, je nachdem ob des Kreuzungsstück gegenüber dem anschliessenden Fahrleitungszweig isoliert sein muss oder nicht. Zwecks Erhöhung der Stabilität sind benachbarte Teile 3 und 4 mit Stegen 12 verbunden.
Diese Möglichkeit der Verwendung des gleichen Fahrprofils im Kreuzungsstück und daran anschliessend verhindert das Entstehen von störenden Stossfugen und erlaubt einen ungestörten Uebergang des Stromabnehmerschuhes vom Fahrdraht über die Uebergangsstücke zum Kreuzungsstück; das Kohlenschleifstück gleitet dabei immer auf dem gleichen Profil und wird dadurch weniger abgenützt.
Da nun die Kreuzungen zu denjenigen Teilen der Oberleitung zu rechnen sind, die als unregelmässige Teile anzusprechen sind, weil bei Kreuzungen die Fahrbahn unregelmässiger, die Beanspruchung der Fahrleitungselemente ungleicher (z.B. stärkerer Verkehr in einer Fahrrichtung) und oft das Kreuzungsstück selbst unregelmässig aufgehängt oder angeordnet ist, ist es von Vorteil, wenn diesen Unregelmässigkeiten Rechnung getragen werden kann. Dies ist beim Kreuzungsstück gemäss der Erfindung dadurch möglich, dass man an den Befestigungsorganen der Platte beliebig geformte Fahrleitungselemente befestigen kann, z.B.
solche mit unsymmetrischem oder verstärktem Fahrprofil, sofern nur dafür gesorgt ist, dass sie zwischen den Laschen festgeschraubt werden können. Diese Bedingung ist aber leicht zu erreichen.
Die Auswechslung von ersatzbedürftigen Teilen, z.B. Isolationsstücken vor dem Kreuzungsstück, Fahrleitungselementen und Herzstück im Kreuzungsstück selbst kann bei der Konstruktion gemäss der Erfindung leicht erfolgen, ohne dass das ganze Kreuzungsstück ersetzt oder auch nur demontiert werden muss.
Es ist klar, dass an Stelle der in der Zeichnung dargestellten Tragplatte 1 auch irgendein anderer Träger treten kann, z.B. können zwei sich kreuzende Längsträger zur Verwendung gelangen, an denen die Befestigungen angeordnet sind.
Claims (7)
1. Kreuzungsstück für Oberleitungen von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Träger Befestigungsorgane (3, 4) angeordnet sind, an welchen Fahrleitungselemente (8) mit beliebigem Fahrprofil lösbar befestigt werden können.
2. Kreuzungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger eine Trägerplatte (1) verwendet wird, an welcher die Befestigungsorgane (3, 4) für alle Fahrtrichtungen angeordnet sind.
3. Kreuzungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger sich kreuzende Längsträger verwendet werden, an welchen die Befestigungsorgane (3, 4) für je eine Fahrrichtung angeordnet sind.
4. Kreuzungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsorgane (3, 4) aus mit dem Träger fest verbundenen Laschen bestehen, an welchen die Fahrleitungselemente (8) festgeschraubt werden können.
5. Kreuzungsstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslaschen (3, 4) derart ausgebildet sind, dass an ihnen Fahrleitungselemente (8) befestigt werden können, welche das Profil des Fahrdrahtes aufweisen.
6. Kreuzungsstück nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Fahrleitungselemente (8) an den Befestigungslaschen (3, 4) weitere, mit der Tragplatte (1) nicht verbundene Laschen (9) vorgesehen sind.
7. Kreuzungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Herzstück (6) lösbar am Träger befestigt ist.
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