DEP0041759DA - Kokillen und Masselformen zum Gießen von Metallen. - Google Patents

Kokillen und Masselformen zum Gießen von Metallen.

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DEP0041759DA
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English (en)
Inventor
Jean Raty
Original Assignee
Societe des Hauts-Fourneaux de Saulnes Jean Raty &. Co., Paris
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Description

Die vorliegende Erfindung bezweckt Masselformen herzustellen, die Hauptorgane von Giessmaschinen zum Vergiessen von Roheisen, wie es aus dem Hochofen kommt, bilden.
Alle die bisher bestehenden Giessmaschinen umfassen Ketten von aneinander gereihten Masselformen, von denen jeder ein einziges Gussstück bildet.
Diese Masselformen nehmen das flüssige Gusseisen mit hoher Temperatur auf und befördern es bis zum Ende der Kette. Anschliessend an ihre Erhitzung werden sie möglichst rasch abgekühlt, u.U. mittels zusätzlicher Wasserkühlung. Am Ende der Kette kippen die Gusseisenmasseln auf den Boden oder in Entleerungswagen.
Sie sind so nacheinander einer Erhitzung und einer Abkühlung unterworfen und werden aus diesem Grunde rasch unbrauchbar, insbesondere durch Rissbildung.
Der grösste Riss bildet sich im allgemeinen quer in der Mitte ihrer Länge.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, diese Nachteile zu vermeiden und besteht darin, diese Masselformen in zwei oder mehreren Stücken, die vorzugsweise gleich und symmetrisch sind, zu bilden, die untereinander durch jedes zweckmässige Mittel wie Bolzen, Keile, Falze oder Klammern und dergl. verbunden sind.
Durchgeführte Versuche haben bewiesen, dass man auf diese Weise Masselformen erhält, die wesentlich besser Temperaturveränderungen standhalten, eine viel längere Gebrauchsdauer aufweisen und in gleicher Weise besser dem Verschleiss und der Korrosion des flüssigen Metalls standhalten, als die bisher verwendeten aus einem Stück bestehenden Masselformen.
Andererseits ergeben diese aus Einzelelementen gebildeten Giessformen eine wirtschaftlichere Herstellung und haben infolge ihrer verminderten Abmessungen und ihrer grösseren Masse viel weniger Innenspannungen als die aus einem Stück bestehenden Formen.
Darüber hinaus ist die Erfindung auch für Kokillen zum Giessen von Stahlblöcken und andere Formen und ganz allgemein für Metallformen bestimmt, die flüssiges Metall aufnehmen sollen.
Diese Kokillen oder Masselformen bestehen aus mehreren Stücken, die untereinander durch Bügel oder Augen verbunden sind, die fortlaufend oder unterbrochen angeordnet sind, sei es in den Winkeln oder auf den Flächen der Formen.
In der anliegenden Zeichnung sind beispielsweise verschiedene Ausführungsformen veranschaulicht.
Man ersieht aus den Figuren 1 und 2 Kokillen, die im allgemeinen einen quadratischen oder rechtwinkligen Querschnitt aufweisen und aus zwei gleichen und symmetrischen Stücken bestehen. Die Verbindungsflächen werden durch Lappen gebildet, die entweder in derselben Diagonale (Fig.1) oder auf den beiden oder den vier gegenüberliegenden Seiten (Fig.2) angebracht sind.
Die Figur 3 zeigt eine Kokille der gleichen Bauart, die aus vier Einzelstücken gebildet ist und die in den Ecken der Kokille verbunden sind.
Die Figur 4 zeigt eine Kokille, deren eine Seite aus einem Einzelstück besteht, das mit einem anderen Stück verbunden ist, welches die drei anderen Seiten und den Boden der Kokille bildet. Bolzen oder Verbindungskeile, die in den Verlängerungen in den gegenüberliegenden Stücken angeordnet sind, verbinden Teile unter sich.
Die Figur 5 zeigt eine Masselform für eine Giessmaschine, die aus zwei symmetrischen Teilen gebildet ist, die in axialer Ebene verbunden sind.
Um die Dichtheit dieser Formen sicherzustellen, kann ein Kitt oder ein Sonderüberzug im Innern entlang der Verbindungsflächen angebracht sein.

Claims (1)

  1. Kokillen oder Masselformen zur Aufnahme von flüssigem Metall zur Erzeugung von Blöcken oder Masseln, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei oder mehreren Stücken bestehen, die durch beliebige Verbindungsmittel wie Bolzen, Keile, Falze oder Klammern untereinander verbunden sind.

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