DE277292C - - Google Patents
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Classifications
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE.31 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1912 ab.
In der Metallindustrie — in erster Linie der Eisen- und Stahlindustrie — werden gewisse
Erzeugnisse, z. B. Eisenbahnschienen, hergestellt, welche nur von einer Seite oder
nur in einem Teile auf Abnutzung oder Zerstörung beansprucht werden, während dies im
übrigen entweder gar nicht oder nur in geringem Maße der Fall ist. Trotzdem mußten
bisher — aus technischen Gründen — Eisenbahnschienen usw. durchaus ■—■ also auch in
den gar nicht oder nur wenig beanspruchten Teilen — aus einem möglichst widerstandsfähigen
harten Stahl hergestellt werden. Dies hatte außer den unnötig höheren Materialkosten
den Nachteil, daß man wegen der Bruchgefahr der durchweg aus hartem Stahl bestehenden Walzwerkerzeugnisse mit der Härte
nicht über eine gewisse Grenze hinausgehen durfte. Diese zulässige Härte ergab jedoch
in den meisten Fällen keine der Beanspruchung entsprechende Verschleißfestigkeit und
Widerstandsfähigkeit.
Schwere Panzerplatten wurden längere Zeit aus hartem Flußstahl und weichem Flußeisen
in der Weise hergestellt, daß in eine flache, liegende Gußform zuerst eine Schicht harten
Stahles eingegossen wurde. Diese Schicht ließ man von unten nach oben so weit erstarren,
daß die Oberfläche sich noch in einem rotglühenden, teigigen oder auch flüssigen
Zustande befand. Auf die derart nur an ihrer Oberfläche rotwarm und teigig erhaltene
Stahlschicht wurde das weiche Flußeisen gegossen, welches mit dem harten Stahl innerhalb
einer wagerechten, ebenen Schicht von sehr geringer Dicke zusammenschweißte.
Diese dünne Schweißschicht, welche außerdem noch mit Schlacken und sonstigen Fremdkörpern
und unganzen Stellen durchsetzt war, ergab keine sichere Verbindung der beiden
verschiedenen Metallsorten. War die erste Metallschicht noch flüssig beim Aufgießen der
zweiten, so wurde letztere so vorsichtig aufgegossen, daß sie in erstere nicht wesentlich
eindringen konnte; auch bei diesem Verfahren konnte sich also nur eine dünne Übergangsschicht bilden, welche einen innigen Zusammenhang
der beiden Metallsorten nicht gewährleistete. Man ging daher später bei der Herstellung von Panzerplatten und auch bei
manchen anderen Erzeugnissen — trotz der sehr hohen Kosten — zu dem Zementationsverfahren
über.
Für das Gießen von Verbundblöcken zur Massenerzeugung von Eisenbahnschienen, BIechen
u. dgl. sind zwar in den letzten Jahrzehnten verschiedene Vorschläge und Versuche
gemacht worden; diese haben sich jedoch stets als in der Praxis unausführbar, oder die
Erzeugnisse haben sich als unbrauchbar erwiesen.
Das nachstehend beschriebene Verfahren hat nun den Zweck, aus hartem Flußstahl und
weichem Flußeisen Verbundblöcke oder sonstige
Gußstücke für die Massenerzeugung von Eisenbahnschienen und sonstigen Walzstäben, Platten,
Blechen usw. zu gießen, welche — im Gegensatz zu den bisherigen vergeblichen Versuchen
— allen Anforderungen der Praxis entsprechen.
Die Herstellung der für die Verbundblöcke bestimmten beiden Metallsorten erfolgt in zwei
verschiedenen Konvertern oder öfen in bekannter Weise; ebenso findet das Abgießen
in die Gußformen, wie bekannt, derart statt, daß zuerst die eine Metallsorte, z. B. der harte
Stahl, in die Gußform gelangt und auf diese \
das zweite Metall, z. B. weiches Eisen, aufgegössen wird; es muß jedoch eine stehende
Gußform benutzt werden.
Die stehende Gußform kann beliebig gestaltet sein; es wird jedoch zweckmäßig eine
oben und unten offene eiserne Kokille von beliebigem Querschnitt gewählt, welche auf
einer eisernen. Bodenplatte steht. Die Blockform kann auch mehrteilig sein.
Der für die Aufnahme der zuerst einzugießenden Metallsorte bestimmte untere Teil
der Form muß derart gestaltet und beschaffen sein, daß nach dem Eingießen die in diesem
Teile der Guß form befindliche Metallschicht bei einem möglichst kleinen und zweckmäßig
unten kleineren, oben größeren Querschnitt eine im Verhältnis zu diesem Querschnitt
zweckentsprechende Höhe besitzt, die Bodenplatte und der angrenzende Teil der Formwandung
möglichst dick ist und gegebenenfalls auch noch von außen gekühlt wird, damit eine starke und schnelle Wärmeableitung
stattfindet; dagegen besitzt die eiserne Wandung dieses unteren Teiles der Gußform oben
eine geringere Dicke und eine solche Beschaffenheit, daß eine möglichst geringe und
langsame Wärmeableitung stattfindet und der obere Teil der flüssigen Metallschicht vor Abkühlung
geschützt ist.
Infolge dieser Gestaltung und Beschaffenheit des für die Aufnahme der zuerst einzugießenden
Metallsorte bestimmten unteren Teiles der Gußform erstarrt — abweichend von dem Bekannten — die zuerst in der
Gußform befindliche flüssige Metallschicht sehr schnell von unten nach oben, aber nur bis
zu einer je nach Bedarf vorher bestimmten Höhe, während in der gleichen Zeitdauer der
obere Teil der Metallsäule bis zu einer vorher bestimmten größeren Tiefe noch flüssig bleibt,
ohne daß eine besondere Wärmezuführung zu diesem oberen Teile nötig ist. Diese Tiefe
muß so groß sein, daß stets eine je nach Bedarf erfahrungsmäßig genügend große Menge
der zuerst eingegossenen Metallsorte in demjenigen Zeitpunkt flüssig ist, in welchem mit
dem Eingießen der zweiten Metallsorte begonnen wird; sie muß so groß sein, daß dadurch
die weiter im nachstehenden beschriebene neue technische Wirkung mit Sicherheit erreicht wird.
Mit dem Eingießen der zweiten Metallsorte in die Gußform wird — ebenfalls abweichend
von dem Bekannten — in dem oben angegebenen Zeitpunkt begonnen (wenn also die
zuerst eingegossene Metallschicht von unten nach oben bis zu einer bestimmten Höhe erstarrt
und gleichzeitig ihr oberer Teil bis zu einer bestimmten Tiefe noch flüssig ist).
Das Eingießen sowohl der ersten als auch der zweiten und gegebenenfalls weiterer Metallsorten
erfolgt zweckmäßig von oben, ungefahr in der Querschnittsmitte der Gußform. Das Aufgießen jeder nachfolgenden Metallsorte
auf die vorgehende in dem oben angegebenen richtigen Zeitpunkt erfolgt entweder derart, daß das nachfolgende Metall auf das
vorhergehende auftrifft, oder daß das nachfolgende Metall unter der Oberfläche des vorhergehenden
Metalles in letzteres eintritt.
Die Zeitdauer zwischen der Beendigung des Eingießens der ersten Metallsorte und dem
Beginn des Eingießens der zweiten Metallsorte ist verschieden; sie richtet sich nach dem
Querschnitt und der Höhe der zuerst in die Gußform eingebrachten Metallschicht nach der
mehr oder weniger raschen Wärmeableitung im unteren Teile dieser ersten flüssigen Metallsäule
und außerdem nach verschiedenen Umständen im Betriebe. (Bei Blöcken von ungefähr 1500 kg Gewicht, von welchem der
harte Stahl der ersten Metallschicht ein Drittel beträgt, dauert z. B. die notwendige Unterbrechung
des Gießens ungefähr sechs Minuten.)
Die Höhe der verschiedenen Metallschichten kann je nach Bedarf verschieden sein; ebenso
kann die Höhe jeder Mischzone zwischen je zwei Metallschichten im voraus bestimmt werden.
Es können zwei, drei oder mehr verschiedene Metallsorten übereinander gegossen werden.
Die neuen technischen Wirkungen des vorstehend beschriebenen Gießverfahrens sind folgende
:
i. Dadurch, daß die in die Gußform zuerst eingebrachte flüssige Metallschicht von unten no
nach oben bis zu einer bestimmten Höhe erstarrt, während in dem gleichen Zeitraum
abweichend von dem Bekannten — der obere Teil bis zu einer größeren Tiefe flüssig bleibt, vermischt sich die verhältnismäßig bedeutende Menge dieses flüssig gebliebenen Metalls mit einer ungefähr gleichgroßen Menge der hinzutretenden zweiten flüssigen Metallsorte unter einem tiefgehenden Durcheinanderrühren zu einer neuen gleichmäßigen Legierung. Die Vereinigung der beiden flüssigen Metallmengen ist eine so innige und gleichmäßige, daß, wie
abweichend von dem Bekannten — der obere Teil bis zu einer größeren Tiefe flüssig bleibt, vermischt sich die verhältnismäßig bedeutende Menge dieses flüssig gebliebenen Metalls mit einer ungefähr gleichgroßen Menge der hinzutretenden zweiten flüssigen Metallsorte unter einem tiefgehenden Durcheinanderrühren zu einer neuen gleichmäßigen Legierung. Die Vereinigung der beiden flüssigen Metallmengen ist eine so innige und gleichmäßige, daß, wie
aus den in ihrer Längsachse durchgeschnittenen Verbundblöcken stets zu ersehen ist, der
erstarrt gewesene und daher unvermischt gebliebene untere Teil der erst eingegossenen
S Metallsorte ganz allmählich und vollständig gleichmäßig in eine Schicht der vermischten
beiden Metalle übergeht, oder falls die Gesamtmenge der zweiten Metallsorte bedeutend
größer ist, die Mischzone — wieder ganz allmählich und gleichmäßig ·— in den unvermischt
gebliebenen Teil der zweiten Metallsorte übergeht.
2. Eine weitere neue technische Wirkung ist folgende:
Mit der beginnenden Erstarrung des unteren Teiles der zuerst eingegossenen Metallsorte
und des infolgedessen beginnenden Lunkerns senkt sich im mittleren Teile des Querschnittes der Gußform das oben noch flüssige
Metall, während es ringsum, gegen die Formwände zu, höher bleibt. Infolge des weiteren
Umstandes, daß die zweite flüssige Metallsorte bei ihrem Eingießen in die Gußform,
im mittleren Teile des Querschnittes der letzteren, auf eine größere Menge der bis zu
einer bedeutenden Tiefe flüssig gebliebenen ersten Metallsorte auftrifft, wird dieser bereits
tiefer liegende flüssige Teil der ersten Metallsorte unter der Wucht des auftreffenden zweiten
Metalls noch tiefer heruntergedrückt, während der übrige flüssig gebliebene Teil
der ersten, Metallsorte ringsum noch höher steigt. Durch die Gesamtwirkung der beiden
vorstehend angegebenen Umstände wird ein besonders tiefgehendes, inniges Durcheinandermischen
der Moleküle der beiden verschiedenen flüssigen Metalle erreicht. Auch diese Wirkung ist aus den durchgeschnittenen Verbundblöcken
deutlich zu ersehen.
3. Eine dritte neue technische Wirkung ist ferner noch folgende:
Die in die Gußform zuerst eingegossene Metallschicht — in den meisten Fällen der
harte Stahl — erstarrt in ihrem unteren Teile sehr schnell, und es wird infolgedessen
die Übergangszeit aus dem flüssigen in den erstarrten Zustand, in welcher am meisten
Gase gelöst sowie Seigerungen gebildet werden, sehr abgekürzt, und die sich noch bildenden
wenigen Gasblasen und Seigerungen sowie spezifisch leichtere Fremdkörper können in der niedrigen flüssigen Metallschicht ungehindert
nach oben steigen; die Gasblasen können entweichen. Tritt dann zu dem
flüssig gebliebenen oberen Teil der ersten Metallschicht die dünnflüssige zweite Metallsorte
hinzu, so können auch weiterhin alle spezifisch leichteren Fremdkörper nach oben
steigen, und die Gasblasen entweichen. Durch das tiefgehende Durcheinanderrühren der beiden
flüssigen Metallmengen in der Mischzone wird in dieser das Aufsteigen der Fremdkörper
und das Entweichen der Gasblasen noch bedeutend gefördert.
Auch für diese technische Wirkung dienen als Beweis die in ihrer Längsachse durchgeschnittenen
Verbundblöcke.
Der durch das im vorstehenden beschriebene Verfahren zum Gießen von Blöcken oder
sonstigen Gußstücken aus zwei oder mehr verschiedenen Metallen oder Metallegierungen
erzielte Fortschritt auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens und vieler Gebiete der Stahl- und Eisenindustrie besteht in folgendem
:
Die Eisenbahnschienen und Radreifen für Lokomotiven und Wagen besitzen bei einer
bisher nicht erreichten Verschleißfestigkeit gleichzeitig eine selbst bei den größten Beanspruchungen
fast absolute Bruchsicherheit.
Bauträger und die verschiedensten Eisenkonstruktionsteile sowie Federn usw. besitzen
eine bedeutend größere Elastizität und Widerstandsfähigkeit bei gleichzeitiger vollständiger
Bruchsicherheit, desgleichen Panzerplatten, Schiffsbleche, Kesselbleche u. dgl. Viele Erzeugnisse,
bei welchen es auf eine Gewichtsersparnis ankommt, können trotz größerer
Tragfähigkeit, Widerstandsfähigkeit, Elastizität, Bruchsicherheit usw. in leichteren Profilen
gewalzt werden.
Ferner können viele Erzeugnisse der Stahl- und Eisenindustrie, statt unnötig (und oft
schädlich) aus einer einzigen teuren Stahlsorte zu bestehen, nur zur Hälfte oder sogar nur
zu einem Drittel oder einem Viertel aus teurem Stahl, im übrigen dagegen aus billigem,
weichem und zähem Flußeisen bestehen, wie z. B. Eisenbahnschienen, Radreifen, Federn,
viele Werkzeuge, Waffen usw.
Nach dem vorstehend beschriebenen Gieß-. verfahren werden außer Verbundblöcken, j
welche als Zwischenerzeugnisse oder Halb-j fabrikate durch Pressen, Schmieden oder
Walzen zu Schienen, Stäben, Platten, Blechen [105 usw. verarbeitet werden, auch Formstücke!
gegossen^ die entweder im rohen gegossenen! Zustande ~^m^~V"erwWdüTig~k75mTrnen"~6der die
lediglich durcl? drehen, Hobeln, Tfasen. usjv.,
oder durch Härten und Schleifen, zu ..Fertigerzeugnissen
hergerichtet werden.
Außer für Stähl und Eisen kann das vorstehend beschriebene Gießverfahren auch für
andere Metalle zur Anwendung kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: "öVerfahren zum Gießen, von Verbundblöcken oder sonstigen Gußstücken durch Übereinandergießen von zwei cder mehr verschiedenen Metallen oder Metallegierungen in einer eisernen Gußform, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Eingießender/ ersten Metallsorte in die stehende Gußform die zweite Metallsorte erst dann aufgegossen wird, wenn der untere Teil - der ersten Sorte bis zu einer bestimmten Höhe erstairt, der obere Teil dieser Metallsorte aber noch bis zu einer solchen Tiefe flüssig ist, daß sich dieses flüssig gebliebene Metall mit einer ungefähr gleichgroßen Menge der zugeführten flüssigen zweiten Metallsorte unter einem tiefgehenden, innigen Durchmischen zu vereinigen vermag.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277292C true DE277292C (de) |
Family
ID=533402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277292D Active DE277292C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277292C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740827C (de) * | 1939-11-25 | 1943-10-29 | Duerener Metallwerke Ag | Vorrichtung zum Herstellen von plattierten Platten oder Bloecken, vorzugsweise aus Leichtmetall |
| GR1010797B (el) * | 2023-09-09 | 2024-10-18 | Κωνσταντινος Σωτηριου Γουδας | Υδραυλικη συσκευη εφεδρανου εγκιβωτισμενου ελαστομερους |
-
0
- DE DENDAT277292D patent/DE277292C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740827C (de) * | 1939-11-25 | 1943-10-29 | Duerener Metallwerke Ag | Vorrichtung zum Herstellen von plattierten Platten oder Bloecken, vorzugsweise aus Leichtmetall |
| GR1010797B (el) * | 2023-09-09 | 2024-10-18 | Κωνσταντινος Σωτηριου Γουδας | Υδραυλικη συσκευη εφεδρανου εγκιβωτισμενου ελαστομερους |
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