AT72602B - Verfahren zum Gießen von Verbundblöcken oder sonstigen Gußstücken durch Übereinandergießen von zwei oder mehr verschiedenen Metallen oder Metall-Legierungen in einer eisernen Gußform. - Google Patents
Verfahren zum Gießen von Verbundblöcken oder sonstigen Gußstücken durch Übereinandergießen von zwei oder mehr verschiedenen Metallen oder Metall-Legierungen in einer eisernen Gußform.Info
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<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Bodenplatte steht. Die Blockform kann auch mehrteilig sein. Der für die Aufnahme der zuerst einzugiessenden Metallsorte bestimmte untere Teil der Form muss derartig gestaltet sein, dass nach dem Eingiessen die in diesem Teile der Gussform befindliche Metallschicht, bei einem möglichst kleinen und zweckmässig unten kleineren, oben grösseren Querschnitt, eine im Verhältnis zu diesem Querschnitt zweckentsprechende Höhe besitzt, die Bodenplatte und der angrenzende Teil der Formwandung möglichst dick ist und gegebenenfalls auch noch von aussen gekühlt wird, damit eine starke und schnelle Wärmeableitung stattfindet ; dagegen besitzt die eiserne Wandung dieses unteren Teiles der Gussform oben eine geringere Dicke und eine solche Beschaffenheit, dass eine möglichst geringe und langsame Wärmeableitung stattfindet, und der obere Teil der flüssigen Metallschicht vor Abkühlung geschützt ist. Infolge dieser Gestaltung und Beschaffenheit des für die Aufnahme der zuerst ein- zugiesscnden Metallsortc bestimmten unteren Teiles der Gussform, erstarrt-abweichend von dem Bekannten-die zuerst in der Gussform befindliche nüssige Metallschicbt seht schnell von unten nach oben, aber nur bis zu einer je nach Bedarf vorher bestimmten Höhe, während in der gleichen Zeitdauer der obere Teil der Metallsäule bis zu einer vorher bestimmten grösseren Tiefe noch flüssig bleibt, ohne dass eine besondere Wärmezuführung zu diesem oberen Teile nötig ist. EMI2.1 die weiter im nachstehenden beschriebene neue technische Wirkung mit Sicherheit erreicht wird. Mit dem Eingiessen der zweiten Metallsorte in die Gussform wird-ebenfalls abweichend von dem Bekannten - in dem oben angegebenen Zeitpunkt begonnen (wenn also die zue : st eingegossene Metallschicht von unten nach oben bis zu einer bestimmten Höhe erstarrt und gleichzeitig ihr oberer Teil bis zu einer bestimmten Tiefe noch flüssig ist). Das Eingiessen sowohl der ersten als auch der zweiten und gegebenenfalls weiteren Metall- sorten erfolgt zweckmässig von oben, ungefähr in der Querschnittsmitte der Gussform. Das Auf- EMI2.2 Zeitpunkt erfolgt entweder derart, dass das nachfolgende Metall auf das vorhergehende auftrifft. oder dass das nachfolgende Metall unter der Oberfläche des vorhergehenden Metalls in letzteres eintritt. Die Zeitdauer zwischen der Beendigung des Eingiessen der ersten Metallsorte und dem Beginn des Eingiessens der zweiten Metallsorte ist verschieden ; sie richtet sich nach dem Quer- EMI2.3 oder weniger raschen Wärmeableitung im unteren Teile dieser ersten flüssigen) Metallsäule und ausserdem nach verschiedenen Umständen im Betriebe. (Bei Blöcken von ungefähr 1500 kg Ge- zieht, von welchem der harte Stahl der ersten Metalbcbicht ein Drittel beträgt, dauert z. B. die EMI2.4 folgende : 1. Dadurch, dass die in die Giessform zuerst eingebrachte, flüssige Metallschicht von unten nach oben bis zu einer bestimmten Huhe erstarrt, während in dem gleichen Zeitraum-ab- we@chend von dem Bekannten - der obere Teil bis zu einer gewissen Tiefe flüssig bleibt. vermischt EMI2.5 2. Eine weitere neue technische Wirkung ist folgende : Mit der beginnenden Erstarrung des unteren Teiles der zuerst eingegossenen Meiallsorte und des infolgedessen beginnenden Lunkerns senkt sich im mittleren Teile des Querschnittes EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> ersten Metallsorte ringsum noch höher steigt. Durch die Gesamtwirkung der beiden vorstehend angegebenen Umstände wird ein besonders tiefgehendes, inniges Durcheinandermischen der Moleküle der beiden verschiedenen flüssigen Metalle erreicht. Auch diese Wirkung ist aus den durchgeschnittenen Verbundblöcken deutlich zu ersehen. 3. Eine dritte neue technische Wirkung ist ferner noch folgende : Die in die Gussform uerst eingegossene Metallschicht--in den meisten Fällen der harte Stahl-erstarrt in ihrem unteren Teile sehr schnell, und es wird infolgedessen die Übergangszeit EMI3.1 Teil der ersten Metallschicht die dünnflüssige zweite Metallsorte hinzu, so können auch weiterhin alle spezifisch leichteren Fremdkörper nach oben steigen und die Gasblasen entweichen. Durch das ti@fgehende Durcheinanderrühren der beiden flüssigen Metallmeng@n in der Mischzone wird in dieser das Aufsteigen der Fremdkörper und das Entweichen der Gasblasen noch bedeutend befördert. Auch für diese technische Wirkung dienen als Beweis die in ihrer Längsachse durchgeschnittenenVerbundblöcke. Der durch das im vorstehenden besch@iebene Verfabren zum Giessen von Blöcken oder EMI3.2 Fortschritt auf dem Gel) iete des Eisenl) ahnwesens und vieler Gebiete der Stahl- und Eisenindustrie besteht in folgendem : Die Eisenbahnschienen und Radreifen für Lokomotiven und Wagen besitzen bei einer bisher nicht erreichten Verschleissfähigkeit gleichzeitig eine selbst bei den grössten Beanspruchungen absolute Bruchsicherheit. Bauträger und die verschiedensten Eisenkonstruktionsteile sowie Federn usw. besitzen EMI3.3
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