DEP0041372DA - Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung. - Google Patents
Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung.Info
- Publication number
- DEP0041372DA DEP0041372DA DEP0041372DA DE P0041372D A DEP0041372D A DE P0041372DA DE P0041372D A DEP0041372D A DE P0041372DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wing
- spatula
- ice cream
- free
- mass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 235000015243 ice cream Nutrition 0.000 title claims description 12
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 10
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims description 5
- 241001172971 Verbesina alternifolia Species 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 2
- 241000557626 Corvus corax Species 0.000 description 1
- 238000005054 agglomeration Methods 0.000 description 1
- 230000002776 aggregation Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Description
ATLAS-WERKE AG8 Bremen, den 23» 4.
Bremen Pat.Seh/Pa
B 413
"Spatelausschnitt"
Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung»
Die Erfindung bezieh! sich auf eine Vorrichtung zur Bereitung
von Speiseeis f bei der die Speiseeismasse in ständigem Wechsel
durch einen Spatel an die kühlende Gefäßwandung angestrichen und durch einen Schaber wieder von der Wandung abgeschält wird*
Gemäß der Erfindung ist der Spatel mit einer gegen die Umlaufrichtung
schraubenförmig ansteigenden Flügelfläche versehen,
welche die Masse beim Mischvorgang in die Höhe treibt und gegen
die kühlende Behältei?wandung Ürängt« Durch den umlaufenden
Spatel und die Behälterwandung werden auf die am Spatelflögel hochsteigende Masse Kräfte ausgeübt, welche sie in eine drehende
Bewegung zu versetzen suchen=. Um eine solche, die schnelle
und gründliche Durchmischung begünstigende Drehbewegung der Masse herbeizuführen und aufrechtzuerhalten, ist es, wie Versuche
gezeigt haben, vorteilhaft, die Flügelfläche so auszubilden, daß sich an einem unteren, bis zur Achse oder Rabe
sich erstreckenden Teil nach oben ein schmalerer, freier Flächenteil als Flügelspitze anschließt» Hierdurch läßt sich einer
Zusammenballung der Masse vor dem Spatel, wie sie bei geschloßener,
gleichmäßig bis zur köchsten Stelle durchgeführter Flügelfläche leicht auftritt, wirksamer begegnen»
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem ^usführungsbeispiel
veranschaulicht und zwar zeigt·:
Figβ 1 eine Speiseeismaschine im Aufriß mit einem
Schnitt durch den SpeiseeisbehSlter nach der
Linie I - ä der Fig. 2
Fig„ g einen Querschnitt üach der Linie B-B der Fig.l,
Figo 3 einen Teilquerschnitt nach der Linie C-C der Fig„.l? f—eer^e^efir. 1; ss-£i g &
Fig. 4 schaubildliche Darstellungen des Misch- und
Fig. 5 SchöpfVorganges.
Im dargestellten Beispiel ist 1, 2 ein doppelmanteliger Kühltopf, mit Kühlmittel ein- und -austritt 3S 4.J1In dem Kühl topf
läuft, auf einer vertikalen Welle 5* ein Spartel mit einem
Schaber 6 und einem um 180 dagegen versetzten Spatel 7 um.
Die durch den 1Opfboden 8 geführte Welle_5 ist über ein Getriebe
9 mit einem Motor 10 umkehrbarer JJrehrichtung verbunden.
Der Spatel γ weist eine schraubenförmig ansteigende und etwa
spiralförmig gewölbte, gegen die Behälterwandung konvexe Flügelfläche auf, welche die Masse beim Jpts-ei£v or gang (Fig. 3 und
4) in die ffiöhe treibt und in einer Schicht?deren Stärke dem
2 -
23, 4. 49
ATLAS-WERKE AG, Bremen
B 413 "Spatelausschnitt"
Abstand der freien Flügelkante von der Behälterwandung entspricht,
gegen die kühlende Behälterwandung streicht, von der sie der Schaber 6 nach einer halben Umdrehung der Welle wieder abschält»
Durch diesen sich immer wiederholenden Arbeitsvorgang wird die Masse während einiger Minuten einem kräftigen ^urehmischungs-
und Kühlprozefi unterworfen. Die Flügelkante 11 des Spatels 7 ist so geführt, daß der Spalt 12 für den Durchtritt
der Masse etwa von der mittleren Flüglehöhe ab aufwärts sich allmählich von z. B8 7 m/m bis auf 20 m/m verbreitert, damit
durch Anpassung an die nach oben abnehmenden Widerstandskräfte
der hochsteigenden Masse eine gute Wirksamkeit über die ganze Höhe des Flügels bzw. des Spaltes 12 zwischen freier Flugelkante
und Behälterwandung erreichtewird*
■frie von der rotierenden Flügelfläche und der ruhenden Behälterwandung
auf die Masse ausgeübten Kräfte suchen diese in eine drehende Bewegung zu versetzen« Um diese, der schnellen
und guten Durchmischung außerordentlich förderliehe Drehbewegung
zu begünstigen und einer diese -Bewegung störenden oder
unterdrückenden Zusammenba]lung der Masse vor dem umlaufenden
Spatel entgegenzuwirken, ist die Flügelfläche mit einem vom oberen Ende bis etwa zur mittleren upatelhöhe reichenden, etwa
parallel zum freien Blattrand verlaufenden Ausschnitt 13 versehen«
Dadurch ergibt sich ein breiter, bis zur Nabe sich erstreckender unterer Flügelteil 7a, an welchen sich nach oben
ein schmalerer, freier Fläehentail 7b als Flügelspitze anschließt. 2s hat sich gezeigt, daß durch diesen Ausschnitt
die drehende Bewegung der an der Flügelfläche hochsteigenden Masse wesentlich gefördert und die .Zusammenballung der Masse
vor dem Dpatel zu einem festen Klugen verhindert wird* Ein
Durchtritt von 'Masse durch den ^lügelaus-schnitt findet im
allgemeinen nicht statt. Da sicK der Ausschnitt in denjenigen
^eil des Flügels erstreckt, der den Bodenteil 14 des Spatels
überkragt, wird die etwa durch den Ausschnitt fallende Masse nicht auf den ^patelboden 14 liegen bleiben, sondern kommt
auf den Boden 8 des Kühltopfes zu liegen, so daß sie bei der nächsten Umdrehung erneut von der Konvexseite des Spatels
erfaßt wird«
Solange die Masse flüssig ist, wird sie durch die Hotation
des Flügels an die Wand geschleudert, an der sie eine Schicht
ton 7 mm Stärke bis zur halben Flügelhöhe bildet. Durch die
Kühlung wird die Masse immer teigiger und nimmt gleichzeitig an Volumen zu, wobei sie zwangsläufig an der Wand bis zur
Flügelspitze ansteigt» Infolge zunehmender Zähigkeit und Volumenvergrößerung
kann die gesamte !lasse nicht mehr durch den Spalt zwischen fand und Flügel hindurch und hat das Bestreben
längs der Flügelfläche auszuweichen. Sie reißt an der inneren
Kante der Flügelspitze ab, fällt aber infolge der Kohäsion
der einzelnen Massenteilchen nicht herunter, sondern wird durch die längs der ^läche stetig von unten zugeführten Masse mit
in Drehung versetzt und gleichzeitig nach oben über die S1Iugelspitze
gedrückt. Durch diese Drehung längs der j?lügelspitze
wird die Masse gut durchgeknetet»
E AG* 23« 4« 49
Bremen
4-η
41 j "S patelausschn.itt
Nach -öeendigung des Mi sah- und Kühl Vorganges wird dss fertige
Speiseeis durch den Spatel 7 ausgelöffelt«, Zu diesem
Zi1VeGk wird die Drehri ohtung der Welle 5 umgeschaltet (Fig«2
und 5). 2er Spatel 7 wirkt" dann nicht mehr mit seiner konvexen,
sondern mit seiner konkaven, löffel- oder kellenforaiia.eu
Innenseite uqö nimmt die ganze Speiseeismasse in einem
Klumpen zusammen, ßeim Umschalten auf Rückwärtslauf wird
der Spatel dicht an die Innenwandung des Kühltopfes gedrückt,
um ein sauberes Auslöffeln zu erzielen» Gleichzeitig wird der
Schaber 6 von der Viand abgehoben» -k'iese Umstellung τοπ Spatel
f'd
chab 6 v g g p
und Schaber geschieht durch ein Exzenter 15? das fest auf'das
obere Ende der 'felle 5 aufgekeilt und auf welches eine den .
Spatel und Schaber tragende Nabe 16 aufsteckbar ist. Im Exzenter ist ein Keil 17 angeordnet, der in eine Nute lB der
5abe 16 eingreift» Die Kute ist mehrfach breiter als der Keil·.,
so daß bei ümachaltung der Drehri:.; htung Exzenter und labe sich
zunächst um etwa 90 gegeneinander verschieben müssen, ehe
eine Mitnahme erfolgen kann, '»'«ie ohne weiterss ersichtlich,
wird beim Zurückschalten auf Vorwärtsgang der Spatel von der
Wandung abgerückt und der Schaber wieder an die Wand herangebracht«
Der Schaber 6 ist an einem Arm 19 der Nabe 16 schwenkbar gehalten
und kann mit Hilfe einer Schraube 20 so festgestellt
werden, daß seine Arbei&skante die gewünschte Lage zur Wandung
einnimmt» Der Spatel ist mit seinem rohrförmigen., bis zum Boden
reichenden zentralen Teil 21 fest auf die labe 16 geschoben«
Die Well 5 wird von einem Rohr 22■ jaiafxiisxla umschlössen, das
bis dicht unter die Nabe 16 reicht und am oberen Ende durch einen &-i»sis«|ing 23 gegen die Welle abgedichtet ist.
Nachdem die fertige Speiseeismasse durch Umdrehung des Spatels
im Uhrzeigersinne au einem Klumpen zusammengefaßt ist, wird sie mit dem Spatel S.xiß%aem Behälter herrusgeriommen. Die Nabe
mit dera Spatel 7 und Schaber $ ist zu diesem Zweck lose auf
das obere Wellenende, das vom Exzenter 15 gebildet wird, aufgesteckt
und mit einem Handgriff 24 versehen. Um das Aufstefeken
des aus Spatel und Schaber bestehenden Spachtels zu erleichtern, sind Exzenter und Nabenbohttung am"unteren Ende
konisch ausgebildet«, Ein ungewolltes Hochheben des Spachtels während des Betriebes ist ausgeschlossen: durch die von der
Masse auf die schraubenförmige Flügelfläche ausgeübten Kräftewird
der Spachtel im Gegenteil nur noch fester niedergedrückt und in seiner ordnungsmäßigen Lage gehalten.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt vielmehr sind auch andere Ausführungen möglic-i«, Insbesondere
kann es vorteilhaft seink den Flügelausschnitt eine andere Lage und Ausdehnung zu geben je nach der Zusammensetzung der
Masse5 der Tourenzahl und der gewählten Steigung der Flügelfläche.
Man kann für verschiedene» Speiseeissorten besondere
Spachtel bereithalten,, Auch ist es zur Durchführung eines flotten;
Betriebes zweckmäßig j mit mehreren gleichartigen Spachteln
EU arbeiten, so daß nach Herausnahme eines Spachtels mit ferti-
Claims (1)
- _ 4 —PA134451AiLAS-WERKE AG, 23* 4« 49BremenB 413 "SpatelBttSBchnitt Mgem Speiseeis sofort ein anderer Spachtel aufgesteckt und der Betrieb mit neuer Füllung fortgesetzt werden kann« Ähnliche Wirkungen wie.durch Ausschnitte lassen sich auch durch andere Unterbrechungen der glatten Plügelflache, ζ. B* durch Üindrük-UU^~y*\ j£«&goder Vertiefungen oder durch Flächen geringerar Adhäeionß- U kraft in der flügelfläche erzielen» Die Anordnung derartiger Spatel aiit nach oben sich verjüngender Flügelfläche bsw· mit Fli-ichenaasschnitten ist aufh bei Spateln anäerer Art. insbesondere solchen mit nicht schraubenförmig ansteigender Flügelfläche vorteilhaft anwendbar»Paten ta^sjjj ehe.«I9) Torrichtang zur Speiseeiserzeugung mit umlaufenderfi spatels dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel (7) eine schraubenartig ansteigende und gegen die kühlende Gefäßwandung konvex gewölbte Flügelfläche aufweist»2«) Vorrichtung^ insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an eines, breiten, bis Eur Achse oder Habe erstreckenden unteren Teil (Ta) der Flügelfläche nach oben ein schmalerer, freier ?lächenteil (7b) anschließt*3«) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daS der Flügel mit einem oder mehreren Ausschnitten (IjT) im Abstand von der freien vertikalen Flügelkante (11) rer~ sehen ist*4») Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3} dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte nur im oberen Teil des ^patelflügels ■angeordnet sind«5*) Torrichtung nach ^najsruch 2, bis 4S gekennzeichnet durch einen einzigen, von·; oberen ^lugelrand bis etwa zur mittleren i'lügelhöhe sich erstreckenden Ausschnitt (13)«6«) Torrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Flügelksnte (11) des Spatels so geführt ist, daß der Spslt (12) zwischen Flügel unä Behälterwandung etwa von der mittleren Plügelhöhe ab aufwärts sich allmählich verbreitert*
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2412765A1 (de) | Messer fuer speiseaufbereitungsmaschine | |
| DE2823482C2 (de) | ||
| DE2529106B2 (de) | Haushaltsgeraet zum schneiden und servieren von speisen, insbesondere torten, auflaeufen o.dgl. | |
| DE2256147C2 (de) | Auslaufteil eines Behälters mit umlaufendem Rührelement | |
| DE806009C (de) | Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung | |
| DEP0041372DA (de) | Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung. | |
| DE2852532A1 (de) | Haushaltsmaschinen zum herstellen von teigwaren | |
| EP0302305B1 (de) | Koch- oder Rührlöffel für den Küchengebrauch | |
| DE1201273B (de) | Knet- und Mischwerkzeug, besonders fuer Teigknetmischer | |
| DE388178C (de) | Foerderschnecke zur Bekaempfung der Schaumbildung in gaerenden Fluessigkeiten, besonders bei der Lufthefefabrikation | |
| DE719805C (de) | Bleichhollaender | |
| DE1432990B1 (de) | Knetmaschine fuer Teigzubereitung | |
| DE1940644U (de) | Vorrichtung zum entsaften von citrusfruechten od. dgl. | |
| DE1128271B (de) | Maschine zum Versalben von Schokoladenmasse | |
| DE1141760B (de) | Entsafter fuer Fruechte, insbesondere Beeren | |
| DE676859C (de) | Speiseeismaschine mit um eine vertikale Achse drehbarem Kessel und bewegtem Spatel | |
| DE693950C (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern von Gemuese, Fruechten o. dgl. | |
| DE1922852A1 (de) | Muehle zum Mahlen,insbesondere von Kaffee,Gewuerzen u.dgl. | |
| DE804237C (de) | Schaufel | |
| DE550846C (de) | Waschmaschine mit im Behaelterboden drehbarer Scheibe | |
| DE2619948C3 (de) | Fleisch und Wurstbearbeitungsmaschine | |
| DE712101C (de) | Leitschaufel zur Fuehrung der Speiseeismasse | |
| DE672194C (de) | Vorrichtung zum Entsteinen von Fruechten | |
| DE662370C (de) | Vorrichtung zum Aufbereiten von Fischmilch oder Fischfleisch und aehnlichen Stoffen | |
| DE499366C (de) | Maschine zum Schaelen von Kartoffeln u. dgl. |