DEP0041372DA - Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung. - Google Patents

Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung.

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DEP0041372DA
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DE
Germany
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wing
spatula
ice cream
free
mass
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinz-Peter Koch
Joseph Dipl.-Ing. Kwiatkowski
Original Assignee
Atlas-Werke AG., Bremen
Publication date

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Description

ATLAS-WERKE AG8 Bremen, den 23» 4.
Bremen Pat.Seh/Pa
B 413
"Spatelausschnitt"
Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung»
Die Erfindung bezieh! sich auf eine Vorrichtung zur Bereitung von Speiseeis f bei der die Speiseeismasse in ständigem Wechsel durch einen Spatel an die kühlende Gefäßwandung angestrichen und durch einen Schaber wieder von der Wandung abgeschält wird*
Gemäß der Erfindung ist der Spatel mit einer gegen die Umlaufrichtung schraubenförmig ansteigenden Flügelfläche versehen, welche die Masse beim Mischvorgang in die Höhe treibt und gegen
die kühlende Behältei?wandung Ürängt« Durch den umlaufenden Spatel und die Behälterwandung werden auf die am Spatelflögel hochsteigende Masse Kräfte ausgeübt, welche sie in eine drehende Bewegung zu versetzen suchen=. Um eine solche, die schnelle und gründliche Durchmischung begünstigende Drehbewegung der Masse herbeizuführen und aufrechtzuerhalten, ist es, wie Versuche gezeigt haben, vorteilhaft, die Flügelfläche so auszubilden, daß sich an einem unteren, bis zur Achse oder Rabe sich erstreckenden Teil nach oben ein schmalerer, freier Flächenteil als Flügelspitze anschließt» Hierdurch läßt sich einer Zusammenballung der Masse vor dem Spatel, wie sie bei geschloßener, gleichmäßig bis zur köchsten Stelle durchgeführter Flügelfläche leicht auftritt, wirksamer begegnen»
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem ^usführungsbeispiel veranschaulicht und zwar zeigt·:
Figβ 1 eine Speiseeismaschine im Aufriß mit einem
Schnitt durch den SpeiseeisbehSlter nach der Linie I - ä der Fig. 2
Fig„ g einen Querschnitt üach der Linie B-B der Fig.l,
Figo 3 einen Teilquerschnitt nach der Linie C-C der Fig„.l? f—eer^e^efir. 1; ss-£i g &
Fig. 4 schaubildliche Darstellungen des Misch- und Fig. 5 SchöpfVorganges.
Im dargestellten Beispiel ist 1, 2 ein doppelmanteliger Kühltopf, mit Kühlmittel ein- und -austritt 3S 4.J1In dem Kühl topf läuft, auf einer vertikalen Welle 5* ein Spartel mit einem Schaber 6 und einem um 180 dagegen versetzten Spatel 7 um.
Die durch den 1Opfboden 8 geführte Welle_5 ist über ein Getriebe 9 mit einem Motor 10 umkehrbarer JJrehrichtung verbunden.
Der Spatel γ weist eine schraubenförmig ansteigende und etwa spiralförmig gewölbte, gegen die Behälterwandung konvexe Flügelfläche auf, welche die Masse beim Jpts-ei£v or gang (Fig. 3 und
4) in die ffiöhe treibt und in einer Schicht?deren Stärke dem
2 -
23, 4. 49
ATLAS-WERKE AG, Bremen
B 413 "Spatelausschnitt"
Abstand der freien Flügelkante von der Behälterwandung entspricht, gegen die kühlende Behälterwandung streicht, von der sie der Schaber 6 nach einer halben Umdrehung der Welle wieder abschält» Durch diesen sich immer wiederholenden Arbeitsvorgang wird die Masse während einiger Minuten einem kräftigen ^urehmischungs- und Kühlprozefi unterworfen. Die Flügelkante 11 des Spatels 7 ist so geführt, daß der Spalt 12 für den Durchtritt der Masse etwa von der mittleren Flüglehöhe ab aufwärts sich allmählich von z. B8 7 m/m bis auf 20 m/m verbreitert, damit durch Anpassung an die nach oben abnehmenden Widerstandskräfte der hochsteigenden Masse eine gute Wirksamkeit über die ganze Höhe des Flügels bzw. des Spaltes 12 zwischen freier Flugelkante und Behälterwandung erreichtewird*
■frie von der rotierenden Flügelfläche und der ruhenden Behälterwandung auf die Masse ausgeübten Kräfte suchen diese in eine drehende Bewegung zu versetzen« Um diese, der schnellen und guten Durchmischung außerordentlich förderliehe Drehbewegung zu begünstigen und einer diese -Bewegung störenden oder unterdrückenden Zusammenba]lung der Masse vor dem umlaufenden Spatel entgegenzuwirken, ist die Flügelfläche mit einem vom oberen Ende bis etwa zur mittleren upatelhöhe reichenden, etwa parallel zum freien Blattrand verlaufenden Ausschnitt 13 versehen« Dadurch ergibt sich ein breiter, bis zur Nabe sich erstreckender unterer Flügelteil 7a, an welchen sich nach oben ein schmalerer, freier Fläehentail 7b als Flügelspitze anschließt. 2s hat sich gezeigt, daß durch diesen Ausschnitt die drehende Bewegung der an der Flügelfläche hochsteigenden Masse wesentlich gefördert und die .Zusammenballung der Masse vor dem Dpatel zu einem festen Klugen verhindert wird* Ein Durchtritt von 'Masse durch den ^lügelaus-schnitt findet im allgemeinen nicht statt. Da sicK der Ausschnitt in denjenigen ^eil des Flügels erstreckt, der den Bodenteil 14 des Spatels überkragt, wird die etwa durch den Ausschnitt fallende Masse nicht auf den ^patelboden 14 liegen bleiben, sondern kommt auf den Boden 8 des Kühltopfes zu liegen, so daß sie bei der nächsten Umdrehung erneut von der Konvexseite des Spatels erfaßt wird«
Solange die Masse flüssig ist, wird sie durch die Hotation des Flügels an die Wand geschleudert, an der sie eine Schicht ton 7 mm Stärke bis zur halben Flügelhöhe bildet. Durch die Kühlung wird die Masse immer teigiger und nimmt gleichzeitig an Volumen zu, wobei sie zwangsläufig an der Wand bis zur Flügelspitze ansteigt» Infolge zunehmender Zähigkeit und Volumenvergrößerung kann die gesamte !lasse nicht mehr durch den Spalt zwischen fand und Flügel hindurch und hat das Bestreben längs der Flügelfläche auszuweichen. Sie reißt an der inneren Kante der Flügelspitze ab, fällt aber infolge der Kohäsion der einzelnen Massenteilchen nicht herunter, sondern wird durch die längs der ^läche stetig von unten zugeführten Masse mit in Drehung versetzt und gleichzeitig nach oben über die S1Iugelspitze gedrückt. Durch diese Drehung längs der j?lügelspitze wird die Masse gut durchgeknetet»
E AG* 23« 4« 49
Bremen
4-η
41 j "S patelausschn.itt
Nach -öeendigung des Mi sah- und Kühl Vorganges wird dss fertige Speiseeis durch den Spatel 7 ausgelöffelt«, Zu diesem Zi1VeGk wird die Drehri ohtung der Welle 5 umgeschaltet (Fig«2 und 5). 2er Spatel 7 wirkt" dann nicht mehr mit seiner konvexen, sondern mit seiner konkaven, löffel- oder kellenforaiia.eu Innenseite uqö nimmt die ganze Speiseeismasse in einem Klumpen zusammen, ßeim Umschalten auf Rückwärtslauf wird der Spatel dicht an die Innenwandung des Kühltopfes gedrückt, um ein sauberes Auslöffeln zu erzielen» Gleichzeitig wird der Schaber 6 von der Viand abgehoben» -k'iese Umstellung τοπ Spatel
f'd
chab 6 v g g p
und Schaber geschieht durch ein Exzenter 15? das fest auf'das obere Ende der 'felle 5 aufgekeilt und auf welches eine den . Spatel und Schaber tragende Nabe 16 aufsteckbar ist. Im Exzenter ist ein Keil 17 angeordnet, der in eine Nute lB der 5abe 16 eingreift» Die Kute ist mehrfach breiter als der Keil·., so daß bei ümachaltung der Drehri:.; htung Exzenter und labe sich zunächst um etwa 90 gegeneinander verschieben müssen, ehe eine Mitnahme erfolgen kann, '»'«ie ohne weiterss ersichtlich, wird beim Zurückschalten auf Vorwärtsgang der Spatel von der Wandung abgerückt und der Schaber wieder an die Wand herangebracht«
Der Schaber 6 ist an einem Arm 19 der Nabe 16 schwenkbar gehalten und kann mit Hilfe einer Schraube 20 so festgestellt werden, daß seine Arbei&skante die gewünschte Lage zur Wandung einnimmt» Der Spatel ist mit seinem rohrförmigen., bis zum Boden reichenden zentralen Teil 21 fest auf die labe 16 geschoben« Die Well 5 wird von einem Rohr 22■ jaiafxiisxla umschlössen, das bis dicht unter die Nabe 16 reicht und am oberen Ende durch einen &-i»sis«|ing 23 gegen die Welle abgedichtet ist.
Nachdem die fertige Speiseeismasse durch Umdrehung des Spatels im Uhrzeigersinne au einem Klumpen zusammengefaßt ist, wird sie mit dem Spatel S.xiß%aem Behälter herrusgeriommen. Die Nabe mit dera Spatel 7 und Schaber $ ist zu diesem Zweck lose auf das obere Wellenende, das vom Exzenter 15 gebildet wird, aufgesteckt und mit einem Handgriff 24 versehen. Um das Aufstefeken des aus Spatel und Schaber bestehenden Spachtels zu erleichtern, sind Exzenter und Nabenbohttung am"unteren Ende konisch ausgebildet«, Ein ungewolltes Hochheben des Spachtels während des Betriebes ist ausgeschlossen: durch die von der Masse auf die schraubenförmige Flügelfläche ausgeübten Kräftewird der Spachtel im Gegenteil nur noch fester niedergedrückt und in seiner ordnungsmäßigen Lage gehalten.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt vielmehr sind auch andere Ausführungen möglic-i«, Insbesondere kann es vorteilhaft seink den Flügelausschnitt eine andere Lage und Ausdehnung zu geben je nach der Zusammensetzung der Masse5 der Tourenzahl und der gewählten Steigung der Flügelfläche. Man kann für verschiedene» Speiseeissorten besondere Spachtel bereithalten,, Auch ist es zur Durchführung eines flotten; Betriebes zweckmäßig j mit mehreren gleichartigen Spachteln EU arbeiten, so daß nach Herausnahme eines Spachtels mit ferti-

Claims (1)

  1. _ 4 —
    PA134451
    AiLAS-WERKE AG, 23* 4« 49
    Bremen
    B 413 "SpatelBttSBchnitt M
    gem Speiseeis sofort ein anderer Spachtel aufgesteckt und der Betrieb mit neuer Füllung fortgesetzt werden kann« Ähnliche Wirkungen wie.durch Ausschnitte lassen sich auch durch andere Unterbrechungen der glatten Plügelflache, ζ. B* durch Üindrük-UU^~y*\ j£«&goder Vertiefungen oder durch Flächen geringerar Adhäeionß- U kraft in der flügelfläche erzielen» Die Anordnung derartiger Spatel aiit nach oben sich verjüngender Flügelfläche bsw· mit Fli-ichenaasschnitten ist aufh bei Spateln anäerer Art. insbesondere solchen mit nicht schraubenförmig ansteigender Flügelfläche vorteilhaft anwendbar»
    Paten ta^sjjj ehe.«
    I9) Torrichtang zur Speiseeiserzeugung mit umlaufenderfi spatels dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel (7) eine schraubenartig ansteigende und gegen die kühlende Gefäßwandung konvex gewölbte Flügelfläche aufweist»
    2«) Vorrichtung^ insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an eines, breiten, bis Eur Achse oder Habe erstreckenden unteren Teil (Ta) der Flügelfläche nach oben ein schmalerer, freier ?lächenteil (7b) anschließt*
    3«) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daS der Flügel mit einem oder mehreren Ausschnitten (IjT) im Abstand von der freien vertikalen Flügelkante (11) rer~ sehen ist*
    4») Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3} dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte nur im oberen Teil des ^patelflügels ■angeordnet sind«
    5*) Torrichtung nach ^najsruch 2, bis 4S gekennzeichnet durch einen einzigen, von·; oberen ^lugelrand bis etwa zur mittleren i'lügelhöhe sich erstreckenden Ausschnitt (13)«
    6«) Torrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Flügelksnte (11) des Spatels so geführt ist, daß der Spslt (12) zwischen Flügel unä Behälterwandung etwa von der mittleren Plügelhöhe ab aufwärts sich allmählich verbreitert*

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