DEP0040809DA - Zapfenfräs- und Schlitzwerkzeug für Holzbearbeitung - Google Patents

Zapfenfräs- und Schlitzwerkzeug für Holzbearbeitung

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DEP0040809DA
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Josef Abele
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Description

Es sind mehrere Geräte bereits bekannt, mit denen an Holz Zapfen angefräst oder Schlitze eingefräst werden können.
Hierzu gehört zum Beispiel das Gerät, bei welchem das Schneidwerkzeug im Werkzeugträger mittels eines runden Einsatzes indirekt festgespannt ist. Beim Einstellen des Schneidwerkzeuges auf einen anderen Flugkreis beschreibt dieses durch Drehen des Einsatzes einen Radius von ungefähr 20 mm. Der Nachteil dabei ist, dass der Flugkreis des Schneidwerkzeuges nur sehr begrenzt verändert werden kann, da sonst kein einwandfreies Zerspanen mehr möglich ist.
Es gibt eine Anzahl Geräte unter dem Namen Schlitz- u. Frässcheiben, zum Teil mit Festspannung des Schneidwerkzeuges durch einen Keil. Der Nachteil dieser Geräte ist, dass die Werkzeugschneide wesentlich über den Rand des Werkzeugträgers hinausragt und somit eine Unfallgefahr bietet.
Es wird als bekannt vorausgesetzt, dass zum Fräsen von Zapfen für Türen, Fenster usw. in einem Arbeitsgang zwei solche Geräte, welche mittels Gewindebüchse gegen einander verstellbar sind, auf der Spindel einer Tischfräsmaschine zusammengesetzt verwendet werden. Der Holzvorschub wird von Hand ausgeführt.
Gemäss der Erfindung kann der Flugkreis des Schneidwerkzeuges der Notwendigkeit entsprechend ausreichend verändert werden, wobei nur je Schneidwerkzeug eine Schraube zu bedienen ist, was beim Einstellen oder Austauschen des Schneidwerkzeuges eine grosse Vereinfachung dargestellt. Die Flugkreisveränderung der Schneidwerkzeuge lässt sich mittels einer auf dem Werkzeugträger angebrachten mm-Skala einstellen.
Das Wesen der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 zwei Vorrichtungen mit Gewindebüchse zusammengesetzt,
Fig. 2 die Einspannung des Schneidwerkzeuges im Schlitz des Werkzeugträgers,
Fig. 3 einen Schnitt nach Fig. 1
Fig. 4 das Schneidwerkzeug perspektivisch.
Das als Erfindung bezeichnete Werkzeug besteht aus einer Leichtmetallscheibe 1 als Werkzeugträger und zwei radial verstellbaren Schneidwerkzeugen 2, den Fräszähnen. Der Fräszahn 2 besteht aus Fuß und Kopf.
Die besondere Ausbildung des Fräszahnkopfes ermöglicht ein vollkommenes, widerstandloses Ableiten langer, glatter Holzspäne und ergibt die Voraussetzung für eine hohe Oberflächengüte und Massgenauigkeit der gefrästen Flächen. Der Nutensteinartig ausgebildete Fräszahnfuß, welcher mit Gewindeloch versehen ist, sitzt verstellbar in dem radialen Schlitz 3 der Leichtmetallscheibe 1 und wird mittels Spannschraube 4 festgezogen.
Ein grosser Reibungskoeffizient der Spannflächen garantiert den festen Sitz des Fräszahns 2.
Der Schlitz 3 ist so lang, dass der Fräszahn 2 ausreichend in diesem verstellt werden kann. Am Rande des Schlitzes 3 befindet sich ein mm-Masstab zum Einstellen der Schneidwerkzeuge.
Erhöhter Unfallschutz wird dadurch gewährleistet, dass der Fräszahn 2 innerhalb des Scheibenrandes der Leichtmetallscheibe 1 sitzt. Ein selbständiges Lösen des Fräszahnes 2 von der Leichtmetallscheibe 1 wird dadurch vermieden, dass der Schnittdruck keine drehende Bewegung auf den Fräszahn 2 ausüben kann. Ein selbständiges Herausdrehen der Spannschraube wird durch das Abdeckblech 6 verhindert. Das Abdeckblech 6 hat zwei Schlitze, die nur so breit sind, dass sich der Sechskant-Steckschlüssel für die Spannschrauben 4 einführen lässt, der Spannschraubenkopf aber nicht hindurchgeht. Der viertelkreisförmig ausgebildete Fräszahnkopf ergibt ein Grösstmass an Bruchsicherheit.

Claims (1)

  1. Zapfenfräs- und Schlitzwerkzeug für Holzbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass der Fräszahn 2 mit viertelkreisförmig ausgebildetem Kopf mit Schneide und nutensteinartig ausgebildetem Fuss mittels einer Schraube 4 und Unterlegescheibe 5 im Schlitz 3 des Werkzeugträgers 1 befestigt und in diesem radial verstellt werden kann.

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