DEP0040704DA - Verfahren zum Bedrucken von textilen Flächengebilden - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von textilen Flächengebilden

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DEP0040704DA
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Germany
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dyes
acid
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wool
dye
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English (en)
Inventor
Erwin Neue-Welt Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba AG
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Description

Verfahren zum Bedrucken von textlien Flächengebilden.
tfelm -Iormalevi Drucken von Textilien geltet man in der Regel so vor, da so man auf den zv bedruckenden Stoff eine Druckpaste druckt, die in wässeriger Suspension 6der Lösung einen Parhsroff enthält„ der eine uinreicher.de Affinität zur färbe»"iden Faser besitzt, Hierbei wird die Druckpaste mit Hilfe eines indifferenten Verdickungsmittel ±n die zun Drucken er = forderliche Konsistenz gebracht. Ueblicherweise fixiert man den farbstoff nach dem Drucken und Troofoten der Ware durch einen Dämpfungsprosess. Hierauf muss das Verdicknngsmittel durch einen Spül« od^r Waschprozess von der Faser entfernt werden und es entsteht zum Schluss ein? Prx. örtlich begrenzte Färbung auf dem verwendeten Textilstoff. Diese Metnode ist sehr weitgehender Anwendung fähig, besitzt aber den Nachteil, dass die Dru Gkope rat ion verschiedene Massnahmen wie Drucken, Trocknen,.
Dämpfen, Waschen, erneutes Trocknen υ,-arrwr benötigt, die alle mehr oder weniger anschliessend an einander durchgeführt werden müssen.
t's sind auch r.ebon Druckverfahren empfohlen worden, bei denen der Fa^bstoCf rrit HjITfe ?3nes Bindemittels auf der
Faser fixiert „/ j ro. he j Verfahren dies-r Art ist eine
Affinität des verwendeten Farbstoffes zw Textilfaser nichterforderlich und es können dar.er a1 & Farbstoffe υ. a, auch Pigmente verwendet werden. BeJ sclahep Verfahren ist es aber sehr schwierig, eine genüge η .Ie Hafvung des Farbstoffes auf der Faser zu erzielen, ohne dass durch das Pindeffilitel eine oft unerwünschte- Versteifung de?" bedruckten Stellen herbeigeführt wird, sodass sich die so gearteten Verfahren trotz der Einfachheit des Druckvorganges keineswegs a III geraein durchsetzen konnten. Im übrigen ist zu bemerken, dass bei vielen, derartigen Verfahren eine Härtung des Bindemittels bei Temperaturen durchgeführt werden muss, die die Üblichen Troekeriteiape ta tieren wesentlich übersteigen "und dass infolgedessen besondere Heiakararaern zur erfolgreichen Durchführung solcher Vorgänge erforderlich sindu
Es wurde nun gefunden, dass textile Pläfehengebilde aus tierischen SowievTSrberiseb Snti 1 iv{n"enyFasern, in vorteilhafter Weise mit Parbstoffeni die Affinität für diese Basern besitzen* bedruckt werden können, wenn man Druckpasten mit einer nicht wässerigen Verdickung verwendet* die wasserunlösliche Polymerisate sowie säureabspaltende Mittel enthalten.
Als textile Flächengebilde der genannten Art, die bekanntlich Affinität zu sauren Farbstoffen besitzen, kommen insbesondere Gewebe und Gewirke a-.is tierischen oder sich färberisch ähnlich verhaltenden Faserifi in Betracht, beispielsweise aus Syperpolyamlde^i, aus Seide und h^r-«^■<4••r· aus Wolle,
Sei Verwendung ν ο- Wolle 1st es wichtig, dass sowohl gechlorte als auch nicht ReeliHorte Wolle für die Durchführung des vorliegenden Verfahrens verwendet werden kann.
Die· gemäss vorliegendem Verfahren zu verwendenden Farbstoffe müssen Affinität für die verwendeten tierischen Fasern besitzen. Als solche kommen z.B. die sogenannten basischen Farbstoffe i'i Betracht, Mi!-- Vorteil verwendet man jedoch Farbstoffe tnlt sauren Gruppen, beispielsweise gewöhnliche zum Farbe?! von Wolle geeignete Säurefarbstoffe. Als solche kommen beispielsweise saure Gruppen, wie Carbonsäure- oder Sulfamldgruppen, insbesondere aber Sulfonsäuregruppen enthaltende Mono- und Disazofarbstoffe sovile auch Farbstoffe anderer Klassen z.B. saure Trlarylmethani- oder Anthrachlnon-Farbstoffe in Betracht. Als saure Gruppen enthaltende Farbstoffe können aber für das vorliegende Verfahren auch die meisten sogenannten Substantiven Farbstofiei die stets saure Gruppen enthalten, verwendet werden und die üblicherweise zum Färben und Bedrucken von Cellulosefasern dJenen. Solche substantive Farbstoffο mit sauren Gruppen sind meistens Dis- oder Polyazofarbstoffe und können als saure Grappen zweckmässig Sulfonsäuregruppen aufweisen. Im Hinblick auf den nicht wässerigen Charakter der Verdickung ist es normalerweise zweckmässig. Farbstoffe zu verwenden, die in den angewandten Verdickungen löslich sind bezw. die zu verwendenden Farbstoffe möglichst frei von anorganischen Salzen, d.h.in konzentrierter Fonif zur Anwendung zu bringen, da andernfalls Störungen wagen urgenügender Löslichkeit zu befürchten sind. Dagegen könne:» die Farbstoffe Metalle wie Kupfer, Kobalt, Nickel. Siren und insbesondere Ohren in Vor.:plexer KJndung enthalten.
Die ziiV HerstelIyng eier Dmakpa st en verwendeten nicht wi'.ssyrigt-n Verdick1 anger» können aJ ε Ver di cku ng sm i 11 e 3 zweck ir-äss ig wasseruK} ösliuhe Vin:/IpoIjmier? sate , insbesondere Polyvinylacetat, Polyvlny!chloride sowie Mischpolymerisate einzeln oder im Oemisat mit einander enthalten. Solche Verdickungsmittel slnci in vielen nicht wässerigen Lösungs- bezw. Ver-'J i cicimgsmi': t ε Ir löslich hezw. que Ilbari ζ. Β, in Cyclohexanon, Butylavietat, QlykolmonoaIkyläthern, wie Glykolmonoäthyläther. Hierbei können die Lösungsmittel zweckmässig in an sich bekannter V/eise so ausgewählt werden* class einzelne davon, z.B. Batylacetat iine ausgesprochene Weichiracherwirkung entwickeln.
Von "besonderer Bedeutung für das vorliegende Verfahren ist die Zvgahe säureabspaltender Mittel zu den nicht wässerigen Verdickungen, Bei der Wahl der säureabspaltenden Mittel muss natürlich auf eine gewisse Verträglichkeit mit der nicht wässerigen Verdickung geachtet werden. Von Natur wasserhaltige oder stark hygroskopische säureabspaltende Mittel können zu Störungen AnJass geben, brauchbar sind u.a. Ammoniumtartrat,
Ammoniumrhodanid, Malonsäurediaethy!ester, Aethylacetat und infolge ihrer guten Wirksamkeit und Verträglichkeit mit den nicht wässerigen Verdickungen sind Ammoniumchlorid und Aethyltartrat besonders empfehlenswert.
Bei der Zusammensetzung der Druckpasten hängt die zu verwendende Parbstoffmenge naturgemäss davon ab, welche Farbstärke durch den Druck erreicht werden soll. Das gegenseitige Verhältnis von Lösungsmitteln und als Verdickung wirkenden Polymerisaten soll so gewählt werden, dass eine mit den üblichen
Vorrichtungen druckfähige Paste entsteht. Bei der Bemessung des Zusatzes von säureabspaltenden Mitteln ist zu beachten, dass mit steigenden Mengen an säureabspaltenden Mitteln, beispielsweise zwischen etwa 20 und 60 g/ Aethyltartrat pro Kilogramm Druckansatz eine zunehmende Besserung der Wirkung beobachtet wird, während bei einer weiteren Steigerung z.B. zwischen etwa 70 und 80 gj/ pro jtg Druckansatz ein Maximum erreicht wird, das bei weiterer Vergrösserung des Anteils an säureabspaltenden Mitteln nicht mehr oder zum mindesten nicht nennenswert überschritten wird. Bei Verwendung von Ammoniumchlorid geben in der Regel Mengen von 50 g pro feg Druckansatz bereits eine optimale Wirkung, während grössere Mengen bei manchen Druckansätzen zu einer unerwünschten Gelierung führen können.
Das Drucken kann in üblicher Weise, z.B. nach dem Handdruck-, Filmdruck- oder Rouleaudruck-Verfahren durchgeführt werden. Es können z.B. mit besonderem Vorteil Wollmousseline, dann aber auch leichtere Tuche und Cheviot bedruckt werden. Während nach dem normalen Druckverfahren praktisch nur chlorierte Wolle verwendet werden kann, ist es nach dem vorliegenden Verfahren auch möglich, unchlorierte Wolle zu bedrucken, ohne dass eine erhebliche Verminderung der Farbstärke und Lebhaftigkeit in Kauf genommen werden muss.
Die nach dem vorliegenden Verfahren erhaltenen Drucke können gewünschtenfalls nach dem Trocknen ohne Irgend eine weitere Nachbehandlung verwendet werden, falls keine Ansprüche an Nassechtheiten unci Reibechtheit gestellt werden. Die so erhal-
tenen Drucke besitzen jedoch den besonders wertvollen Vorteil, dass man sie unmittelbar nach dem Trocknen aufrollen und längere Zeit lagern kann, und dass sie nach einer im normalen Verarbeitungsgang der Wolle ohnehin vorgesehenen Behandlung mit Dampf, insbesondere nach dem Dekatieren, eine wesentliche Verbesserung der Echtheitseigenschaften zeigen. Es kann angenommen werden, dass hierbei das säureabspaltende Mittel in Punktion tritt und eine Fixierung des Farbstoffes auf der Faser bewirkt, die auf der normalen Affinität des Farbstoffes zur Faser beruht. Das Eintreten einer solchen Fixierungsreaktion ist allerdings überraschend, da anzunehmen wäre, dass der Farbstoff im wasserunlöslichen Verdickungsmittel eingebettet, mit der Faser gar nicht in Reaktion treten konnte. Gegenüber dem normalen Druckverfahren mit wässerigen Druckansätzen besitzt das vorliegende Verfahren den Vorteil, dass eine Entfernung des Verdickungsmittels nicht erforderlich 1st und gegenüber den eingangs erwähnten Verfahren, nach welchen Farbstoffe mittels Klebemitteln auf der Faser fixiert werden, den Vorteil, dass eine Versteifung der bedruckten Stellen vermieden werden kann, ohne dass eine schlechte Fixierung der Farbstoffe in Ksuf genommen werden muss. Selbstverständlich ist es auch möglich, unmittelbar anschliessend an das Drucken gemäss vorliegendem Verfahren die Drucke durch normales Dämpfen zu fixieren. Wesentlich ist, dass die sonst notwendige Spül- und Waschbehandlung zur Entfernung des Verdickungsmittels gemäss vorliegendem Verfahren nicht erforderlich ist.
Aus diesem Grunde kann das vorliegende Verfahren in vielen Fällen verwendet werden, wo bis anhin überhaupt kein brauchbares Druckverfahren zur Verfügung stand. In manchen Fällen erlaubt nämlich der Charakter des zu bedruckenden Gebietes keine Waschbehandlung zur Entfernung des Verdickungsmittel, z.B. bei gewissen Taffetasgeweben für Kinder oder Jacquard-Dekorationsstoffen aus Naturseide oder Wolle oder solche Fasern enthaltenden Mischgeweben. Durch einen Waschprozess werden bei einem Jacquard-Gewebe die Fäden verschoben, bei einem Taffetas entstehen Knitter und Falten, die kaum mehr zu entfernen sind. Bei vielen AAucsechlorten Wollgeweben bezw. Wcll-Mlschgeweben besteht ausserdem die Gefahr, dass bei einem Waschprozess ein unzulässiges Einschrumpfen erfolgt oder dass sich bei der Trocknung eine gelbliche Farbe entwickelt.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung, ohne deren Inhalt irgendwie einzuschränken. Dabei bedeuten die Teile, wo nichts anderes erwähnt, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Mark 3teiU Drutikansatze nach folgender Vorschrift
10 g ParbBtoCf, 300 g Aethy ig.lykoi, 250 g Cyclohexanon, ISO g DIbutylphthatat, 60 g Butylaoetati
50 g Lösung, die in IOO Teilen 5^ Teile Aceton, 4 Teile Butylacetat, 20 Teile Trikresy3phosphat, 6 Teile PcIyvinyIace 1:at-M1 schpo3yrnerisat und l6 Teile alkohol -feuchte Nitrocellulose enthält, 80 g Polyvinylchlorid, _1££LJL> Aethy}tartrat g.
Der Druckansatz wird hierauf In der Nassfarbenmühle homogenisiert. Muri druekt auf WclImousseXIrnes trocknet und behandelt die Wollraousseline 10 Minuten im Matherplatt.
Beispiel g.
Man stellt eneu Druckansatz von folgender Zusammen setznng her :
10 g Farbstoff, 100 g Aethylglykoli 355 g Cyslohexanoni 110 g Dibutylphthalaty 210 g Butylaoetat, 50 g Lösung, die in 100 Teilen 5^ Teile Aceton, 4 Teile Butylaoetat, 20 Teile Trikresylphosphatf 6 Teile Polyvlnylacetat-MiSGhpolymerisat und 16 Teile alkoholfeuchte Nitrocellulose enthält, 65 g Polyvinylchlorid, 100 g AethyItartrat g
und verfährt wie in Beispiel 1 angegeben.
- 10 -
Chlorierte oder nlchtchlorierte Wollmousseline, leichtes WolJtweh und CheVlot können mit einem Ansatz von
folgender Zusammensetzung bedruckt werden :
1. 2. 3. 4.
Farbstoff 10 10 10 10
Aefeliylglykol 125 125. 125 280
Cyelohexanon 300 300 300 300
ölteu^ylpntha 1 a t 100 100 100 100
Butylaoefcafc 250 250 250 130
Lösung* die in 100 Teilen 5k Teile
Aceton, 4 Telle Butylacefeati 20
Yeile Trikreay!phosphat, 6 Teile
Polyvinylacetat ^lsohpolymerisat
und 16 Teile alkoholfeuchte Nitrocellulose enthalt 50 50 50 50 Polyvinylchlorid Pulver 65 65 65 65 Aethylfeartrat 100 Ammosiiuiftfcarfcrat 100 ABWionlumrhodanid 100 Animoniumchlorid
Je 1000 g.
Durch das Dekatieren der Wolle erfolgt die Fixierung.
- 11 -
Chlorierte oder nichtchlorierte Wollgewebe wie in Beispiel 3 werden mit folgenden Ansätzen bedruckt :
——-Ii™ 2.
Farbstoff 10 10
Aethylglycol 300 3OO
Cyclohexanon 300 3OO
Dibutylphthalat 100 100
Butylacetat 75 125
Aceton 40 40
Alkoholfeuchte Nitrocellulose 10 10
Polyvinylchlorid 65 65 Aethyltartrat 100
Ammoniumchlorid - 50
1000 1000
Die bedruckten Gewebe werden dekatiert oder gedämpft. Hierbei wird das säureabspaltende Mittel wirksam und bewirkt die Fixierung der Farbstoffe.
In den obigen Beispielen wurde den Druckansätzen stets eine geringe Menge Nitrocellulose zugegeben. Diese ist für die Durchführung des Verfahrens nicht unbedingt erforderlich, sie wirkt Jedoch der Klebrigkeit der auf Polyvinylharzbasis aufgebauten Drucke entgegen und kann so zur Vermeidung von Störungen beitragen. Die Nitrocellulose kann z.B. durch Acetylcellulose oder ähnliche Verbindungen ersetzt werden.
Als Farbstoffe können in den obigen Beispielen die folgenden verwendet werden :
- 12 -
-I) Rhodamin G extra,
Schultz, Farbstofftabellen, 7. Auflage Nr. 805
2} VIktorlablaia Bi Schultz, a.a.O. Nr. 822,
3} Spritschwarz CLiSchultzi a.a.O. Nr. 985,
4) Brillantfirnblau, Schultz, a.a.O. Nr. 762,
5) Auramln Oi Schultz, a.a.O. Nr., 752,
6) Eosin DWCi Schultz, a.a.O. Nr. 881,
7} Rhodamin B extra, Schultz, a.a ο O. Nr. 864
8} Kupferverbindung des Farbstoffes der Formel
HO„S - A -N=N-C—-C -CH.
SO.H A1 ."5
9) Farbstoff aus Diazobenzol und 1-(2S-Chlor-5'-sulfophenyl)-pyrazolon-3-carbonsäure (gelb)
10) Farbstoff aus Diazobenzol und 1-(2*-Chlor-5'-sulfophenyl)-
3-methyIpyrazolon (gelb)
11) Chromverbindung des Farbstoffes aus 2-Diazo-I-oxy-4-nitro-
benzo') -6-sul fonsäure und Acetesslgsäureanllld (gelb)
12) Chromverbindung des Farbstoffes aus 2-Diazo-1 -oxy-4-nitro-·
benzol-6-sul fonsäure und 1-Phenyl-3-methylpyrazolon (orange)
13) ChromverbluQuag des Farbstoffes aus 2-Diazo-I-oxybenzol-4-
sulf a:r,id und l-(3' -Sv lfamidophenyl) -3-methylpyrazolon (orange)
- 13 -
Ofciromverfeirkdtmg -Jee Farbstoffes aus 2-Diazo-i -oxy -4-chlorbenzol-6-sulfonsäare un<i 1 -Phenyl -3-diethyl-
pyrazolon C orange)
Kobaltverbindung des Farbstoffes aus 2~Diazo-l-oxybenzol-4-
sulfamld und 2-Oxynaphthaiin (rot) Chromverbindung des Farbstoffes aus 1-D ia ζ ο -2 -oxy na pfe t ha 1 in ·
4-su1fonsäure und 1-Phenyl-3-methylpyraζοlon (rot) Farbstoff der Formel
JOJH 3
Farbstoff, erhalten durch Kondensation von 1 Mol Cyanur-
/ mit/
chlorid/l Mol 1 -Amino -«4-(4 8 -aminophenyl) -aminoanthrachinone^ 9 -disuIfonsaure, IMol 4-Amino-4· - oxy -1,1' -azobenzoX ^^carbonsäure und 1 Mol Anilin
(blau)
Kondensationsprodukt aus 2 Mol Dehydrothio-p-toluidinmonosuIfonsäure und 1 Mol 4,4'-Dinltrostilben-2,2'-disulfonsäure mit nachfolgender Oxydation mit Hypochlorit (gelb)*

Claims (1)

  1. - Ik -
    Patentansprüche.
    λ.) Verfahren zum Bedrucken von textlien Flächengebilden aus tierischen Fasern mit Farbstoffen, die Affinität für diese Fasern besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass man nichtwässerige Druckpasten verwendet, die wasserunlösliche Polymerisate sovfie säureabspaltende Mittel enthalten.
    2. } Verfahren zum Bedrucken von textlien Flächengebilden, die Affinität zu sauren Farbstoffen besitzen, dadurch
    gekennzeichnet, dass man Druckpasten verwendet, die Farbstoffe mit sauren Gruppen in einer nicht wässerigen Verdickung, wasserunlösliche Polymerisate sowie säiireabspaltende Mittel enthalten.
    3. } Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung auf chlorierte oder nicht chlorierte Wolle.
    4. ) Verfahren gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 3» gekennzeichnet durch die Verwendung von wasserunlöslichen
    Polyvinylverbindungen als Verdickung.
    5. ) Verfahren gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 3» gekennzeichnet durch die Verwendung von Aethyltartrat als
    säureabßpaItendes Mittel.
    - 15 -
    β.) Verfahren gemäss einem der Patentansprüche 1 bis jg,
    gekennzeichnet durch die Verwendung von Ammoniumchlorid als säureabspaltendes Mittel.
    7. ) Verfahren gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung von sauren Wollfarbstoffen.
    8. ) Verfahren gemäss einem der Pptentansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung von Substantiven Farbstoffen.
    9. ) Ausführungsform des Verfahrens gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 8„ dadurch gekennzeichnet, dass man auf Wolle hergestellte Drucke durch Dekatieren fixiert.
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