DEP0040493DA - Schaltvorrichtung für Hochfrequenzsender, insbesondere solche, die der dielektrischen Wärmeerzeugung dienen - Google Patents
Schaltvorrichtung für Hochfrequenzsender, insbesondere solche, die der dielektrischen Wärmeerzeugung dienenInfo
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Description
Die abgegebene Energie von solchen Hochfrequenzsendern, die der dielektrischen Wärmeerzeugung dienen, muss im allgemeinen dosierbar sein, um sie der Art und der Grösse des jeweils zu bearbeitenden Materials anzupassen. Die Dimension des Senders hat sich also nach der jeweils maximal abzugebenden Energie zu richten, besonders in den Fällen, in denen der Sender, wie es bei vielen Anwendungen zweckmässig ist, während des Betriebes ständig diese volle Leistung abgeben muss und die Dosierung durch Vernichtung eines variablen Anteiles dieser Leistung erfolgt. Solche Sender sind also nur in den seltensten Fällen voll ausgenützt.
Die Belastbarkeit der Senderöhren ist bekanntlich von der Erwärmung derselben abhängig. Starke Überlastungen schaden den Röhren nicht, wenn sie nur von so kurzer Dauer sind, dass die Erwärmung nicht das zulässige Mass überschreitet. Da nun aber in vielen Anwendungsfällen, beispielsweise bei der Hochfrequenz-Schweissung und -Verformung von Kunststoff-Folien, die Arbeitszeit des Senders jeweils nur kurz ist, lässt sich diese Tatsache erfindungsgemäss dazu ausnützen, um mit wesentlichen kleineren Dimensionen des Senders auszukommen.
Man könnte daran denken, den Sender jeweils nur während der tatsächlichen Arbeitszeit einzuschalten. Dann aber würde es der langsamen Erhitzung der Kathode der Röhren nach jedem Einschalten einer gewissen Wartezeit bedürfen.
Dem gegenüber wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Betriebsspannungen der Senderöhren mit Ausnahme der Heizspannung an irgendeiner Stelle des Senders durch einen Hand- oder Fußschalter
oder selbsttätig in Abhängigkeit von irgendeinem hierzu geeigneten Arbeitsvorgang derart ein- und abschaltbar zu machen, dass der Sender nur während der tatsächlichen Arbeitszeit schwingt.
Einem Gerät mit dieser Einrichtung kommen die oben beschriebenen Vorteile zu. In Abhängigkeit von dem Verhältnis der durchschnittlichen Zeiten des Arbeitens zu denen der Pausen kann eine geringere Dimensionierung des Senders erfolgen. Das Gerät wird dadurch unter Umständen wesentlich handlicher und leichter und vor allen Dingen sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb erheblich billiger bzw. wirtschaftlicher.
Da der Ausschaltvorgang die Heizspannung nicht einschliesst, setzen die Schwingungen unmittelbar nach dem Einschalten ein.
In vielen Fällen genügt es bereits, nur die Schirmgitterspannung während der Arbeitspausen abzuschalten.
An welcher Schaltungsstelle des Senders nun die Abschaltung der Betriebsspannungen erfolgt, ist an sich gleichgültig. Es erwies sich jedoch als besonders günstig, wenn der Schalter zwischen dem Netztransformator und dem Gleichrichter angebracht ist, weil dann einerseits entsprechend der Röhren auch der Gleichrichter wegen der nur jeweils kurzzeitigen Belastung unterdimensioniert sein kann und andererseits das jedesmalige Aufladen des Siebkondensators einen sehr weichen Schwingungseinsatz bewirkt. Statt der direkten Schaltung kann man natürlich auch ein Relais als Schaltorgan verwenden.
Bei Sendern, die der Hochfrequenz-Schweissung dienen, lässt sich der Schaltvorgang zweckmässig mit der Stellung oder dem Antrieb der beispielsweise rollenförmigen Arbeitselektrode koppeln.
Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargelegt. Sie zeigt im Prinzip einen selbsterregten Sender in üblicher Dreipunktschaltung mit dem dazugehörigen Netzteil. Der Erfindungsgedanke besteht in dieser
Schaltung darin, dass zwischen der sekundärseitigen Hochspannungswicklung 1 des Netztransformators 2 und dem Gleichrichter-Aggregat 3 (in diesem Beispiel Graetzschaltung) ein Schalter 4 (hier zweipolig) eingefügt ist, der von in einem gesonderten Stromkreis liegenden Relais 5 gesteuert wird, welches seinerseits durch einen Schalter 6 von Hand, Fuss oder in Abhängigkeit irgend eines Arbeitsvorganges in Tätigkeit gesetzt wird. Während des Ausschaltens der Betriebsspannung des Senders durch den relaisgesteuerten Schalter 4 bleibt jedoch der an die Heizwicklung 7 des Netztransformators angeschlossene Heizfaden der Senderöhre 8 unter Spannung.
Claims (5)
1.) Schaltvorrichtung für Hochfrequenzsender, insbesondere solche, die der dielektrischen Wärmeerzeugung dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsspannungen der Senderöhren, mit Ausnahme der Heizspannung, an irgendeiner Stelle des Senders durch einen Hand- oder Fußschalter oder selbsttätig in Abhängigkeit von irgendeinem hierzu geeigneten Arbeitsvorgang derart ein- und abschaltbar sind, dass der Sender nur während der tatsächlichen Arbeitszeit schwingt.
2.) Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Schirmgitterspannung der Senderöhren ein- und ausschaltbar ist.
3.) Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung im Netzteil des Senders zwischen dem Netztransformator und dem Gleichrichter erfolgt.
4.) Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltvorgang selbsttätig in Abhängigkeit von der Stellung oder dem Antrieb der Arbeitselektrode des Senders erfolgt.
5.) Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltvorgang durch Vermittlung eines Relais erfolgt.
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