DEP0040160DA - Sägerät - Google Patents

Sägerät

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Publication number
DEP0040160DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
pressure roller
sowing
seed
opening
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr.-Ing. Leer Kremer
Original Assignee
Maschinenfabrik Cramer, Leer
Publication date

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Description

Beschreibung
'»m Patentgesuch
der Maschinenfabrik Gramer, Leer/Ostfriesland
betr.
e rä t.
Die Verwendung der üblichen Drillmaschinen zur Bestellung von Rüben, Mais, Erbsen, Bohnen, Gemüse usw. befriedigt nicht, da die Umstellung auf andere Samengrössen, Aussaatmengen und Reihenweiten zu umständlich ist, und vor allem, weil sie nur fortlaufend zu säen vermögen. Die Pflanzen müssen aber, um sich entwickeln zu können, genügend Abstand voneinander haben'. Die dazwischen liegenden Pflänzchen müssen entfernt werden. Um dietf Verziehen zu vereinfachen, wurden Dibbelzusatzgeräte zu Drillmaschinen entwickelt. Als hierdurch die Umbauschwierigkeiten noch grosser
wurden, schuf man kleine^»einreihige Drill- und Dibbelgeräte-Diese bekannten ^eräte arbeiten nach folgenden Prinzipien?
1.) Ein Säeorgan^* wie Schubrad, Bürstenrad oder Löffelrad usw.
förder- kontinuierlich Samen aus dem Samenbehälter. Der Samen fällt danns
a) bei der normalen Drillmaschine durch das Saatleitungsrohr in die von dem Schar gebildete Rinne. Es entsteht normale Reihansaat,
b) bei Verwendung einer Klappdibbeleinrichtung auf eine Klappe. Biese Klappe wird in regelmässigen Abständen so betätigt, daß der in der Zwischenzeit gesammelte Samen in die vom
Schar gebildete Rinne fällt,
c) in einJfellenrad, das den Samen nach unten befördert, wo *#er "Saeea? aus der betreffenden Zelle «iedex-Ae^aiiBfäiLlt^ in die vom Schar gebildete Rinne·?
2.) fr
a) Sätzvorrichtung^ entsprechend U^8..mit dem Unterschied,
dass das Zellenrad seinen Samen direkt aus dem Sanenbehälter aufnimmt. Ein vorgeschaltetes Sä|organ wie Schubrad,
Büxstenrad usw. ist nicht me.hr vorhanden.
- Blatt 2 -
b) Verwendung einer Sälscheibe oder eines Säelinealse Diese haben ein oder mehrere löcher und werden so betätigt, daß sie in Abhängigkeit von der Vorwärtsbewegung des Gerätes eine Öffnung des Samenbehälters freigeben bzw. schliessen, scpaß ier Samen horstweise herausfallen kann.
Den ^eräten nach Ib und c und 2 a und b ist gemeinsam, daß sie den Samen horstweise in den Boden legen. Das Verziehen der Pflanze wird dadurch insofern erleichtert, als der gewünschte Abstand der Pflanzen in der ^eihe damit festgelegt ist· Dafür stehen aber jetzt mehrere kleine Pflänzchen dicht beieinander, deren Wurzeln miteinander verfilzen. Beim Verziehen wird auch die noch stehenbleibende Pflanze geschädigt und in ihter Entwicklung zurückgeworfen. Ausserdem hat die horstweise
den Nachteil, daß mitunter ganze Horste dadurch ausfallen, sie zufällig an einer Stelle liegen, in der sie keinen Bodenschluß haben, z.B« in Huftritten, die mit loser Erde gefüllt sind.
Gemäß der a^^Ajfeege-nd-eB· Erfindung wird dieser Kachteil dadurch beseitigt, daß das Sä|organ nicht kontinuierlich arbeitet wie bisher, sondern nur in bestimmten Abständen« Unter Sä^organ wird hierbei das Säjlrad in Verbindung mit der Austrittsöffnung ( aus dem Sälgehäuse ) verstanden. Es kann sowohl das Sä^rad diskontinuierlich angetrieben werden, bei dauernd geöffneter Austrittsöffnung, als auch die Austrittsöffnung/geöffnet und geec schlossen, werden,€bei kontinuierlich angetriebenem Säerad> Die fee4Üii»ge^§~Ste-iaae zeigt ein Ausführungsbeispiel. An dem laufrad a, das gleichzeitig Druckrolle ist, sind Hocken b befestigt, die über den Doppelhebel c, dem Verbindungsglied d, Hebel e und Sperrklinke f^das Mitnehmerrad g in Abhängigkeit von der Vorwärtsbewegung des Gerätes diskontinuierlich antreiben. Mit dem Mitnehmerrad g ist das Säprad, z.B. ein Bürstenrad, verbunden, das den Samen in entsprechenden Abständen auswirft. Der Hebel e dreht sich um die gleiche Achse^wie das Mitnehmerrad. Sperrklinke f und Doppelhebel c werden durch die Federn «rund i in der Ruhelage festgehalten. Der Samen fällt
- Blatt 3 -
nach dem Auswerfen wie üblich in eine von einem Schar k hergestellte Rinne, die von den Zustreichern 1 wieder zugestrichen und von der Druckrolle a angedrückt wird· Der Samenvorrat befindet sich in dem Gehäuse m. Das ganze Gerät wird von dem Hahmen η getragen, der z.B. mit einer Werkzeugschiene eines Vielfachgerätes oder eines Schleppers verbunden wird oder bei einem Handgerät mit Handhaben versehen wird.
* i
Die «frb€n-be&O'hri-e>be»€-SM«Z'ze·* soll nur ein Ausführungsbeispiel zeigen. Es ist genau so möglich, den diskontinuierlichen Antrieb des Säeorgans, z.B. mit einem Kurbeltrieb, vorzunehmen

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    gerät, dadurch gekennzeichnet,
    ein Säerad, das z.B. als Schubrad oder Bürstenrad ausgebildet ist, diskontinuierlich in Abhängigkeit von der Vorwärtsbewegung des Gerätes betätigt wird.
    φ* Sälgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    der diskontinuierliche Antrieb des Säyerades aber Nocken eingeleitet wird, die mit dem Stützrad oder der Druckrolle fest verbunden 'Sind.
    Js! Säe* gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der diskontinuierliche Antrieb des Säprades über ein Kurbelgetriebe erfolgt, das von dem Stützrad oder der Druckrolle aus angetrieben wird.
    fjftSäffgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
    gekennzeichnet,
    daß der diskontinuierliche Antrieb des Säerades nicht direkt vom Stützrad oder der Druckrolle erfolgt, sondern unter Zwischenschaltung eines oder mehrerer Übertragungsglieder.
    IptSäjigerät, dadurch gekennzeichnet,
    bei gleichmäßig angetriebenem Säe*rad die Öffnung, aus der der Samen von dem Säerad herausbefördert wird, in Abhängigkeit von der Vorwärtsbewegung des Gerätes geöffnet und geschlossen wird.
    J^Sä^gerät nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schliessen der Samenaustrittsöffnung über Nocken eingeleitet wird, die mit dem Stützrad oder der Druckrolle fest verbunden sind.
    1^l Sä p* gerät nach Anspruch 5., dadurch gekennzeichnet,
    das Öffnen und Schliessen der Samenaustritts öffnung über eil Kurbelgetriebe erfolgt, das von dem Stützrad oder der Druckrolle aus angetrieben wird.
    - Blatt 2 -
    J^Säegerät nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch
    gekenn sä. ohne t
    das öffnen und Schliessen der Samenaustrittsöffnung nicht direkt vom Stützrad oder der Druckrolle aus erfolgt« sondern unter Zwischenschaltung eines, oder mehrerer Übertragungsglieder.

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