AT212611B - Einrichtung zum Säen - Google Patents

Einrichtung zum Säen

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AT212611B
AT212611B AT315159A AT315159A AT212611B AT 212611 B AT212611 B AT 212611B AT 315159 A AT315159 A AT 315159A AT 315159 A AT315159 A AT 315159A AT 212611 B AT212611 B AT 212611B
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AT
Austria
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lever
shut
distance
flap
seeds
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AT315159A
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English (en)
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Johann Seidl
Original Assignee
Johann Seidl
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C19/00Arrangements for driving working parts of fertilisers or seeders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/088Sectional seeding

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Säen 
Beim Säen von Feldfrüchten mit üblichen Sämaschinen werden die Samen dicht hintereinander gesät und die Pflanzen wachsen daher in einer dichten Reihe. Bei einigen Arten von Feldfrüchten, vor allem bei den Rüben, ist es erforderlich, einen Abstand zwischen den Pflanzen einzuhalten, was   nachträglich-   durch Entfernung einer Anzahl von Pflanzen erfolgt. 



   Vereinzeln dieser Pflanzen verursacht nun sehr viel Handarbeit, da diese dichtstehenden Reihen ein Auflockern des Bodens verlangen und ausserdem die Zwischenräume zwischen den einzelnen Pflanzen, welche stehen bleiben sollen, durch Ausreissen der in diesem Bereich stehenden Pflanzen geschaffen werden müssen. Das Hacken des Bodens ist nun wetterabhängig, da ein zu feuchter Boden nicht geheindelt werden kann. Auch sind nicht alle Pflanzen gleich stark und es kann vorkommen, dass man, um den Abstand einzuhalten, eine schwache Pflanze stehen lassen muss, oder, wenn man eine starke Pflanze stehen lässt, der Abstand nicht eingehalten wird, und daher keine optimale Bodenausnutzung gewährleistet ist. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, diese   Zwischenräume   zwischen den Pflanzen mit rotierenden Schaufeln herzustellen und dann die vollständige Vereinzelung von Hand aus durchzuführen. Bei diesem Verfahren war es aber notwendig, wesentlich dichter zu säen, um die Wahrscheinlichkeit, dass eine starke Pflanze stehen bleibt, zu vergrössern. 



   Es wurde daher schon versucht, an in einem vorbestimmbaren Abstand voneinander liegenden Punkten eine einstellbare Menge von Samenkörnern zu säen. Zu diesem Zweck wurde eine Sämaschine verwendet, bei der unmittelbar hinter der üblichen kontinuierlichen Zuteilvorrichtung, also im Abstand vom Erdboden, eine Klappe vorgesehen ist. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Samen nicht mehr auf einen Punkt kommen, da sie auf dem Weg von der Klappe bis zum Erdboden auseinandergezogen und daher über eine Wegstrecke verteilt auf dem Erdboden aufkommen, wodurch eine optimale Ausnützung des Bodens nicht mehr gewährleistet wird. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Einrichtung zum Säen je einer Anzahl von Samenkörnern an in Abstand voneinander liegenden Punkten, mit einer kontinuierlich wirkenden Zuteileinrichtung und einem dieser nachgeschalteten, in Intervallen öffnenden, insbesondere von einer Klappe gebildeten Absperrorgan und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan in der Höhe des Erdbodens angeordnet ist, und dass die Förderung der Zuteileinrichtung und die   Öffnungsintervalle   der Absperreinrichtung unabhängig voneinander einstellbar sind. Durch die Massnahme, das Absperrorgan in der Höhe des Erdbodens anzuordnen, wird erreicht, dass beim Öffnen des Absperrorgans die jeweils freigegebene Menge von Samenkörnern an einen einzigen Punkt gelangt und nicht über eine Strecke verstreut wird.

   Sobald nämlich das Absperrorgan sich in einem gewissen Abstand vom Boden befindet, so werden, in Anbetracht des Umstandes, dass sich die Säeinrichtung in Fahrt befindet, die Samenkörner über eine gewisse, wenn auch verhältnismässig kleine   Strecke verteilt. Beim Ver & inzaln   von Pflanzen soll dann die stärkste Pflanze stehen bleiben, während die schwächeren Pflanzen entfernt werden. Wenn nun alle Samenkörner auf einem Punkt gesät werden, so tritt der Effekt auf, dass automatisch bereits die stärkste Pflanze die andern Pflanzen verdrängt, so dass der Unterschied zwischen den Pflanzen wesentlich vergrö- ssert wird und dadurch das Vereinzeln vereinfacht wird, wenn nicht überhaupt der Effekt erreicht wird, dass die stärkste Pflanze die schwächeren Pflanzen vollständig unterdrückt.

   Dieses Dominieren der stärksten Pflanze kann, wenn sich das Absperrorgan in Abstand vom Boden befindet, nicht erreicht werden, da eben dann die Samenkörner in Abstand voneinander gesät werden und die Auswahl der stärksten Pflanze oft schwierig ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der zweite Effekt der Massnahme, das Absperrorgan in der Höhe des Bodens anzuordnen und damit die
Konzentrierung der Samenkörner jeweils auf einen einzigen Punkt zu gewährleisten, liegt darin, dass nach dem Vereinzeln der Pflanzen die Abstände zwischen den Pflanzen einer Reihe genau eingehalten bleiben, während, soferne die Samenkörner auf eine gewisse, wenn auch nicht allzu grosse Strecke verteilt werden, i die Abstände nach dem Vereinzeln verschieden gross werden. Es kann daher nie der optimale Abstand der die beste Entwicklung bei bester Bodenausnützung der Pflanzen gewährleistet, eingehalten werden. 



   Auch wenn die Strecke, über welche sich die Samenkörner bei im Abstand vom Boden angeordnetem Ab- sperrorgan verteilen, nur 1/10 des Abstandes der Sästellen voneinander wäre, so würde es erforderlich sein, die Abstände um   100     grösser   zu wählen, um die Entwicklungsmöglichkeit der Pflanze zu gewährleisten und dies würde einen Verlust von   101tu   des Ertrages mit sich bringen. 



   Weiters ist für die Erfindung das Merkmal wesentlich, dass diE Zuteilung unabhängig vom Absperr- organ einstellbar ist. Auf diese Weise kann die Anzahl der Samenkörner, welcne nun auf einen Punkt ge- sät werden sollen, in optimaler Weise abgewandelt werden. Durch diese beiden Massnahmen, nämlich der
Anordnung des Absperrorgans in Bodenhöhe und der unabhängigen Einstellbarkeit der Zuteileinrichtung und der   Öffnungsintervalle   des Absperrorgans, wird somit eine optimale Ausnützung des Samens und der Boden- fläche erreicht. 



   Weiters ist bereits eine Einrichtung zum Säen von Samenkörnern bekannt geworden, bei welcher die
Samenkörner aus einem Vorratsbehälter portionenweise auf eine Klappe fallen gelassen werden, welche sich ebenfalls in einem Abstand vom Erdboden befindet, wenn dieser Abstand gegenüber den übrigen be- kannten Konstruktionen auch verhältnismässig gering ist. Bei feinem Samen spielt jedoch auch dieser Ab- stand schon eine Rolle und überdies weist diese bekannte Einrichtung auch keine Zuteileinrichtung auf, 'deren Förderung unabhängig von den Öffnungsintervallen der Absperreinrichtung einstellbar ist. Es können daher auch durch diese bekannte Einrichtung die durch die vorliegende Erfindung erreichten Vorteile nicht erzielt werden. 



   In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens schema- tisch erläutert. Fig. l zeigt eine erfindungsgemässe Sämaschine im Schnitt   nach Linie 1- I   der Fig. 2. Fig. 2 zeigt die Sämaschine in Hinteransicht. 



   1 ist der Träger der Säschare 2, der über ein Gelenk 3 mit einem Rahmen 4 verbunden ist. Auf dem
Rahmen 4 ist ein Samenkasten 5 befestigt, von dem der Samen über eine Zuteilvorrichtung (nicht darge- stellt) und einen Schlauch 6 in die Säschare 2 gelangt. Der Samen wird bei 7 gesammelt. Bei 7 wird die
Säschare durch die Klappe 8 abgeschlossen. Die Klappe 8 ist drehbar an einem Arm 9, welcher an einer
Lasche 10 befestigt ist, gelagert. Die Lasche 10 ist mit Schrauben 11 an der Säschare befestigt. Diese La- sche 10 kann an jeder beliebigen Säschare befestigt werden. Die Klappe 8 wird von einer Feder 12 in
Schliessstellung gehalten. Am Arm 13 greift eine Zugstange 14 an, welche von einem Hebel 15 aus be- tätigt wird. Zwischen der Zugstange 14 und dem Hebel 15 ist das Gelenk 16 vorgesehen, welches mit dem
Gelenk 3, das zur Aufhängung des Säscharenträgers 1 dient, fluchtet.

   Dies verhindert ein unerwünschtes Öffnen bei vertikaler Bewegung der Säschare. Der Hebel 15 trägt eine Welle 17, die am Rahmen 4 abge- stützt ist. Die Welle 17 wird von einem mit ihr fest verbundenen Hebel 18 verdreht, welcher über ein
Zwischenstück 19 von einem an der Welle 20 angebrachten Hebel 21 aus bewegt wird. Der Hebel 21 ist am Zwischenstück 19 in einem Schlitz 22 gelagert, in welchem der Hebel 21 bei Rückwärtsfahrt auswei- chen kann. An der Welle 20 ist ein weiterer Hebel 23 vorgesehen, der von Anschlägen 24 am Rad 25 ver- schwenkt wird. Die Anschläge 24 sind nicht direkt am Rad 25 vorgesehen, sondern auf einem Reifen 26, der auswechselbar am Rad 25 befestigt ist. Durch Einschrauben von Schrauben 24, entsprechend dem ge- wünschen Abstand, kann nun das Öffnen der Klappe 8 und damit der Abstand der Säpunkte gesteuert wer- den.

   Diese Vorrichtung lässt sich ohneweiteres an einem üblichen Sägerät anbringen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Säen je einer Anzahl von Samenkörnern an in Abstand voneinander liegenden Punkten, mit einer kontinuierlich wirkenden Zuteileinrichtung und einem dieser nachgeschalteten, in In- tervallen öffnenden, insbesondere von einer Klappe gebildeten Absperrorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan in der Höhe des Erdbodens angeordnet ist, und dass die Förderung der Zuteileinrichtung und die Öffuungsintervalle der Absperreinrichtung unabhängig voneinander einstellbar sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass das Öffnen der Klappe (8) über eine Zugstange (14) erfolgt, welche von einem Hebel (15), der an einer Welle (17) befestigt ist, betätigt wird, wobei das Gelenk (16), durch welches die Zugstange (14) an dem Hebel (15) gelagert ist, mit der Drehachse (3) der Säscharen (2) fluchtet.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (17), deren Hebel (15) mit den Zugstangen (14) in Verbindung stehen, über eine untersetzende Hebelanordnung (18, 19) mit einer weiteren, Hebel (21) tragenden Welle (20) in Verbindung steht, welche durch am Rad (25) angeordnete Anschläge (24) verdrehbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (24) durch Schrauben gebildet sind, welche in einem am Rad (25) auswechselbar angeordneten Ring (26) entsprechend der Entfernung der einzelnen Säpunkte angebracht werden können.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Öffnungsbewegung der Klappen (8) od. dgl. über Anschläge, von welchen sich der treibende Teil bei Rilckwärtsfahrt abhebt, erfolgt.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Hebel für die Übertragung zum Öffnen der Klappe (8) einen Schlitz (22) aufweist, entlang welchem bei Rückwärts- fahrt der eingreifende Hebel (21) ausweichen kann.
AT315159A 1959-04-25 1959-04-25 Einrichtung zum Säen AT212611B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1457795B1 (de) * 1964-01-20 1971-05-27 Deere & Co Sämaschine, insbesondere zum Anhängen an ein Zugfahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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