DEP0039536DA - Schallplatte mit magnetischer Schallaufzeichnung - Google Patents
Schallplatte mit magnetischer SchallaufzeichnungInfo
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Description
"Budolf Roaanberger, BislsfsH , Oberntorwall 3Q.
Schallplatte mit magnetiaehar Sctoll&ufzeichnung»
His magnetische Schallaufzeichnung, öle Üblicherweise ftassoer auf Ifetalldrähte und -bander auch auf katall scheiben- oder -zylinder
mit glatter Oberfläche Torgesaomen wird, und dia Wiedergabe solcher Aufzeichnungen stösat dadurch auf Schwierigkeiten, dsgs die dazu benötigt
en Yorrichtungen einen besonderen Antriebsmechanismus benötigen, um dan Aufnahjas- oder Wiedergabekopf auf der spiral-odex wendelförmig^
ÄufaeiehnungBlinie eixtlangzufukren. Bei den üblichen SrammoptLonplatan, bei denen die Tonaufaeichnung- duroh Sinseiineiden einer Rille ia. 4i© Platte
erfolgt, erfolgt der Transport des ¥iadergabekopfes automatisch dadurch, dass die axt der Schalldose befestigte Tonabnehmernadel in dieser Tonrille
£SEührt wird. Eins besondere Yorrichtung, die den Transport der Schalldose quer zur Sichtung dar Aufzeichnungsrillen bewirkte:» ist hier
nicftt erfordernd!, und die heut© wit verbreiteten Spreehmaschinen sind daher zur Wiedergabe von magnetischen Schalleufzeichnungen in der bisher
üblichen Art nicht geeignet. Dieser Umstand Trerhindert eine breitere Aus-. nutzung der rielen Yorteil©, die die magnetisch® Tonaufzeichnung vor
anderen Äufzeiehnungsmethoden aufweist.
Der Erfindung liegt di® Aufgäbe augrunde, die Oberfläche von Platten oder Zylindern für magnetische Tonaufzeichnung so auszubilden, dsBs
ein besonderer Antriebsmechanismus für den Transport des Aufnahme- oder Wiedergabekopfes sich erübrigt und die WiedsrgaDe solcher Tonaufzeich-
nungen mit den üblichen te:■ erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadtireh gelöst, düss Platten oder Zylinder, die zur Aufnahme 4er magnetischen Schallaufzeichnung best
iannt sind, mit Rillen, insbes. dreieckigen Querschnittes versehen werden, die wie die Tonrillen bei Platten oder
falzen für iedergabe spiral- oder wendelförmig verlaufen.
Die Figuren 1 und Z aeigen Schnitte durch einige beispielsweise Ausführungsfarnisn solcher Platten c^uer zu den. Eillen.
Figur J zeigt einen fur die Aufzeichnung oder- Wiedergabe verwendbaren Kopf in beispielsweiser Ausführung und
Figur 4 das G-Ieiten dieses Kopfes auf deE die Aufzeichnungen aufnehmenden odex tragenden Fläche.
Die Herstellung der Platten kann in verschiedener Welse erfolgen durch \ferwendung verschiedener Materialien und entsprechend dsr für ten
betreffenden Verwendungszweck erforderlichen Wledergabequalität. Die in der Fig. 1 dargestellte Platte kann z. B-. aus ferromgnet is ehern Metall
bestehen. iSie kann aber auch aus einem untmrnetischen Kunststoff, insbes. haraShnlichen Material wie Styrene (Styresin), Vinylite oder ähnlichem
hergestellt werden, in des kleinste Teilchen magnetischen Materials in feinster Verteilung eingefettet sind. Ein solehes Material, das sieh als
für die Aufzeichnung" und ?»riedargabe durchaus geeignet erwiesen hat, Betzt
sich b-eispielswelse ausaiomen aus 70 Gewichtsteilen Eisenosydpulver, 30 Gewiehtsteilen Styrene und 5 Gewichtsteilen stearinsaurem Blei. Die Rillen
werden entweder nach Herstellen einer glätten Platte in diese eingeschnitten, oder sie werden beim Giessen odsr Pressen der Platte unter Verwendung geeigneter
Prägeformen sogleich mit In diese eingepresst. Jede Bille zeigt, wie die Jg, 1 erkennen lässt, einen dreieckigen Querschnitt, und eine JTölge
mehrerer Hill en ergibt einen säg-ezahnförmigen Querschnitt. Ted® einzelne Bills weist zwei Flächen auf, eine breitere, flache a und eine schmalere,,
steile Tj, Sine dieser beidsn Flächen wird jeweils zur Tonaufzeichnung benutzt.
Bei der Tonaufnahme und - wiedergabe gleitet der Aufnahme- oder Wiedergabekopf,
den die Fig. 5 in einer beispielsweisen Ausführuncsform zeigt, mit seinen Magnetpolen c, die bei der Tonaufzeichnung durch die von den
tonfrequenten Sijümen durchflossene Spule d erregt werden und bei öer TIeiergate©
in der Spule tonfrequente Sijöme erzeugen, über die Billenflache,
die die Tonaufzeichnung aufnehmen soll oder trägt. Die Magnete müssen in ihrer Form der- Aufzeichnungsfläche angepasat sein, wie dies in der Fig. 4
für den Fall gezeigt 1st, dass die breitere, flachs Rillenflache a. als Aufzeichnungsfläche
benutzt wird. Dar Magnet c gleitet dabei auf dieser Rillenfläche derart, dass er sich auf der einen Seite stets an die steile, schmale Fläche
anlehnt. Infolgedessen bewirkt die Fläche b gleichzeitig den Transport des Aufnahme- frsw. Wiedergabe kopfes q,uer zu den .Rillen, Ein besonderer Mechanismus
wird daher zur Erzielung dieses Transportes überflüssig, so dass der übliche ' rm auch als Träger öes magnetischen TJTiedergabekopfes benutzt werden
kann.
Die Fig. 2 zeigt ein© weitere Ausfuhrungsart der erfindungsgemässen Aufaeiehnungsplatte.
Die Platte besteht hier aus UEmagnetisehem Material,z.B. syntheniachen Kunststoff, Glas, Keramik oder unmagnet is ehern Metall. Die zur
Aufnahme der Tonaufzeichnung bestimmte Rillenfläche ist mit einer dafür ge eigneten
Stoffschicht f z.B. aus ferromagnetischem Metall oder einem harzartigen Stoff bedeckt, der magnetisierbelre Teilchen in feiner Verteilung enthält.
Als besonders geeignet hat sich die Verwendung von Celluloseacetat oder Kunststoff
auf Vinylbasis oder ähnlichem erwiesen mit einem Einschluss von üisen- oder lisenozydteilchen in feinster Verteilung und solcher Konzentration, dass
das Material zur Aufnahme öer Tonaufzeichnung geeignet ist.
Die Herstellung solcher Platten kann in der Weise erfolgen, dass in das ηichtmagnetische Material e zunächst Eillen eingeschnitten oder unter Verwendung
geeigneter PxMgeformen eingepresst werden. Diese Rillen werden dann mit den für die Tonaufzeichnung geeigneten Material ausgefüllt, und alsdann werden
neue Rillen, eingaschnitten so, dass nur^ie Tonaufzeichnung aufnehmende Rillenfläehe
von dam magnatischen Material bedeckt bleibt. Gegebenenfalls können abeT auch beide Billenflachen mit magnetischem Material bedeckt bleiben.
Auch eine so ausgebildete Platte ermöglicht zur Wiedergabe die Verwendung eine^hormal ausgebildetanr ·.· Es ist lediglich der Wiedergabekopf auszuwechseln.
Die erf indungsgemÄssen Platten weisen aber noch weitere Vorteile auf»
- 4-
Bie einzelnen Eulen können ohne ungenutzte Zwischenraum® einander folgen4
so d&as die beste Ausnutzung der Auf ze iehnungsf lache gewährleistet iste
Platten nach der Hg, Zt bei denen nor die eine der beiden RillenflSehen
mit magnetisierbarem Material bedeckt ist, vermeiden such, die unerwünschte sogenannte Hchowirkung, die dadurch entsteht, dass eine Aufzeichnung in
die ihr benachbarten übergreift und so wiederholt wiedergegeben wird. Die Ausbreitung der Magnetisierung ist bei Anordnung nach I1Ig,2 scharf
begrenzt, da. sich zwischen den einzelnen Auf ze i ohnung sfeahnen jeweils eine lläche befindet, die frei von magnetisierbarem Material ist.
Claims (7)
- Patentanspruchs t1»} Walzen- bzw. plattenförmiger Träger für magnetische. Schallaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daas er mit einer wendel- bzw. spiralförmigen Rille, insbes. von dreieckigem Querschnitt versehen ist, deren / breitere, flache !lache oder deren schmalere, steile Flächy-äie magnetisch ewSch&llaufzeichnung
- 2.) Trager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus ferroioagnetisehem Metall besteht.
- >) Träger nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus nich-tmagnetischsm Material besteht, in das in an sieh bekannter Weise Eisen- oder Eisenoxydteilehen in feiner Tertsilung und solcher Konzentration eingebettet sind, dass das Material zur Aufnahme einer magnetischen Schallaufzeichnung geeignet ist,
- 4.) "Verfahren zur Herstellung von Trägern nach Anspruch Z oder 3, dadurch gfcennzelehnet, dass die Rillen in das Trägermaterial eingepresst oder eingeschnitten werden.
- 5·} Träger für magnetische Schallaufzeichnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus nichtmagnetischem. Material besteht und dass die flachere, breite !lache (a) od«r die steilers, schmale 'Jflache (b) Rille mit einem Stoff zur Aufnahme der Schallaufzeichnung belegt ist»
- 6.) Träger nach Anspruch j>, dadurch gekennaaichnet, dass der zur Aufnahme de-r Schallaufzeichnung dienende Stoff ein ferromagnetiaeher Stoff ist.
- 7.) Träger nach Anspruch >, dadurch gekennzeichnet, dass dsr &ur Aufnahme dar Schallaufaeichnung dienende Stoff &us einem niehtmagnetischen Stoff besteht, in den in an sioii bekannter Weise Eisen- oder Eisenoxjrdteilchen in feiner "Verteilung eingeschlossen sind,8») Verfahren zur Herstellung von Trägern nach Anspruch 5, 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, dass in das nidxtiaagnetlsehe TrägermaterialRillen dreieefcAgön ^uersennitts eingepresst oder· eingeschnitten werden, diese Rillen mit dem zur Schallaufzeichnung geeigneten Material ausgefüllt! und in dieses Material erneut derart eingeachnitten werden, dass nur die eine der den Dreieckseitan entsprechenden RillenTlächen. von dem. Material bedeckt bleibt.
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