DEP0039483DA - Elektromagnetischer Schalter für eine bei Fahrt von einem Wechselstromerzeuger, bei Stillstand von einer Batterie gespeiste Beleuchtungsanlage von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents
Elektromagnetischer Schalter für eine bei Fahrt von einem Wechselstromerzeuger, bei Stillstand von einer Batterie gespeiste Beleuchtungsanlage von Fahrzeugen, insbesondere KraftfahrzeugenInfo
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Description
Robert Bosch GmbH„f Stuttgart,, Forststraße 9
^Elektromagnetischer Schalter für eine bei Fahrt von einem Wechsel«»
stromergeuger3 bei Stillstand von einerniBaiieri£_"gespeisteH"Beleuchtungsanlage
von" Fahrzeugen? insbesondere~KraftfajirzeugenT
lie Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Schalter für eine bei Fahrt von einem Wechselstromerzeuger§ bei Stillstand
von einer Batterie gespeiste^, Beleuchtungsanlage von Fahrzeugen8 insbesondere Kraftfahrzeugen9 für die selbsttätige Umschaltung
aer Beleuchtung vom Stromerzeuger auf die Batterie und umgekehrte Bei einer bekannten Anlages deren lechselstromerzeuger ausser
zum Speisen der Beleuchtungsanlage auch zum Laden der Batterie ii^er einen Gleichrichter verwendet wirdf hat der Umschalter nur
eine einzige i?icklungs die an einem Punkt angezapft und en dieser Anzapfstelle ebenso wie der eine Pol des Wechselstromerzeugers
und der Batterie mit Masse verbunden i^te so dass der an Ilasse liegende Teil der Wicklung bei laufendem Stromerzeuger als ^pannungsspule
den Umschalter betätigt 9 während der andere Teil der Wicklung bei ausgeschalteter Beleuchtung (Tagfahrt) wie die Sekundärwicklung eines Spartransformator wirkt und das Laden der
Batterie nur mit schwachem Strom zulässte Dabei ist die Schalteinrichtung so eingerichtet^ dass bei Nachtfahrt die Beleuchtung
und die Batterie unmittelbar von dem Wechselstromerzeuger gespeist werdenf während bei Tagfahrt der Stromerzeuger die Batterie
über die Umschaltenwicklung in der erwähnten tfeise ladete
Der bekannte Umschalter hat den Kachteil 9 dass er nicht zuverlässig
arbeitet* w@?ljder magnetische Fluß bei Nachtfahrt, wenn der Schalter nur von dem als iipannungsspule wirkenden Teil seiner
Wicklang erregt wird, mit der(Drehzahl(sinkt« Das hat zur Folge* dass der Anker de&-Sekait'ürsrzuia Blattern», ja sogar zum Abfeilen
neigt» flenn bei Tagfaiirt beide 'ifie.3EXimgsteil9(der Spannungsspulen-» und der S'ekundärspulenteil» cien Schalter erregen^ arbeitet
er auch nicht 'zuverlässig weil sich di* Spulen gegenseitig beein±lussene
Diese Mängel werden bei einer Anlage^ bei der der,Wechselstrojnerzeu^.er nur zur Speisung der Beleuchtungsanlage dient,'.'dadurch'.behoben,
dass der elektromagnetische'schalter a;„sser einer; Spanmmgs wicklung auch noch eine · im Stromkreis des ^sijoaierzeugers und
der Beleuchtung liegende · Sxromwiiljlung hat, die beide im wesentlichen ohne gegenseitige magrieti&cb? Beeinflussung auf des. Anlcesr
des schalters wirkehe
In dar Zeichnung sind ^weii Ausführimggbeispiele des Gegenstandes der S^findung dargesteiltv as fe
Pig-e 1 das Schaltüild einer Motorradl.ichtanlage mit einem
elektromagnetischen Umschalter!
J?lge 2 .ein Spannungsdiagranaii des Stromerzeugers? fige 3 eine AusfUhrungsform des Umschalters in Ansicht;
Pige 4 eine zweite Ausführungsform des Umschalters in
Ansicht β
In #ige 1 sind 10 und 11 getrennte iVicklungaii eines Wechselstrom
erzeugers einer/HotoifTadiichtanlage* Die -Wioklung 10 ist für die Beleuchtungt während die Wicklung 11 über einen Gleichrichter
12 eine Batterie 13 speist« Die Wicklung 10 kann über einen elektroHiagnetislfti©!! ü;msohalter 14 mit einem Licht sehalter 15 zum
Schalten einer lampe 16 tür Fern- und Abblendlicht § einer 'Standlampe 17 und eiaer Sehlußlampe 18 verbunden werden·, Der lichtsehälter
15 trägt auf einer Grundplatte aus Isolierstoff νier Kontakte 19t 20f 21 und 22 sowie ein Kontaktse,gment 23 und einen
drehbaren' Sehaltgriff 24f der in die «trei Stellungen 0 Tagfahrt?
- 3
I Standlicht und Il Nachtfahrt gedreht werden kann«, Der Kontakt ist mit der Lampe 16 über ©inen Abblendschalter 25 verbundens
mit dem wahlweise Fern- oder Abblendlicht eingeschaltet werden kann» An den Kontakt 21 ist die Standlampe 17 angeschlossen*
während der Kontakt 19 mit dem Umschalter 14 and der Kontakt 22 mit der Batterie 13 verbunden sind. Die Scülußlampe 18 ist an
das Segment 23 angeschlossene
Der umschalter 14 hat einen JS-förmigen Eisenkern 30 und einen schwenkbaren Anker 31? der an seinem freien Ende ein Kontaktstück
32 trägt, das sich zwischen zwei ELontaktstücken 33 und 34 hin- und herbewegen kann« Eine an dem Anker angreifende Feder 35
sucht die Kontaktstücke 32 und 34 gegeneinander zu drücken» Der Eisenkern ist zwischen dem mittleren Schenkel und den beiden
äueseren Schenkeln je mit einer «Vicklung 36 beaw» 37 versehen? die gegensinnig gewickelt sind* so daes die von ihnen erzeugtes
magnetischen Flüsse einander entgegengerichtet sind» Die Wicklung
36 hat nur wenige Windungen und ist als Stromspule geschaltet« Ein Ende der öpule 3S ist mit der Wicklung 10 des Stromerzeugers 9
das andere Ende mit dem Kontaktstück 33 verbundene Von der Spule
37 ist ein Ende ebenfalls an das Kontaktstück 33 angeschlossent wänrend das andere Ende an Masse liegte Die freien Enden der
Eiaenkernschenkel sind in bekannter tfeise geschlitzt und jeweils einer der dadurch entstehenden Zacken 38 ist mit einer Kurzschlußwindung
39 bewiekelt* Das Kontaktstück 34 ist mit der Batterie 13f das am Anker 31 sitzende Kontaktstück 32 dagegen mit dem Kontakt
19 des Lichtschalters verbundene
Der Umschalter wirkt in folgender //eiset
Xs der Fig.. 1 hat der Lichtschalter die Stellung 0 für Fahrt bei Tf^g* Bei dieser Stellung ist der Kontakt 19 des Lichtschalters9
an den der Umschalter angeschlossen ist* ohne Verbindung mit den Stromverbrauchern$ es fließt daher vonder Lichtwicklung 10 nur
ein schwacher Strom als Erregerstrom des Umschalters über die Spule 36g die Spule 37 und Masse zurück zur Lichtwicklung 10* Der
Strom in den beiden Spulen hat gleiche Mxmes Phase und erzeugt
in'beiden Spulen swei phäsehgleicke tfechselfliisse,, die den Anker anziehen* Dabei ist der Fluß &©x Stromspule 36 wesentlich kleiner
als derjenige der Spannungsspule 37? weil letztere ein Vi^faches der /iindungsz&hl der ersteren hat» Durchd ie E»ffeaige Ausbildung
des Magnetkerns und die dargestellte Anordnung der "beiden Spulen wird erreicht* dass die von beiden Spulen erzeugten Kraftlinien»
flUsse sieh nicht oder nur wenig "beeinflussen^ insbesondere dann nichts wenn der Querschnitt des mittleren Schenkels eo groß gemacht v?ird„ dass in ihm keine Sättigung durch die Fluss© eintritt.
Da es sich um einen Wechselfluss handelt 9 schwankt die Zugkraft
de® Eisenkerns zwischen Hull und einem Höchstwerte Um zu verhindern p dass der Anker beim Wert Hull des ffechselflusses abfällt §
sind die Kursschlußwindungen 39 angebracht, die bewirkenf dass die magnetische Induktion an den Stirnflächen der Kernschenkel
nie gleichzeitig auf der gesamten Stirnfläche gleich Hull werden kann* Es wird also auch beim Nulldurchgag des ffechselflusses
stets der phasenderschobene Induktionsfluaa der KurzschluSwindungen vorhanden sein., der den imker in den Augenblicken festhält9
wo die Zugkraft des üauptflusses KuIl ist«
die Wie das Spannungsdiagramm in Pige 2 seigt? steigt/in der unbelasteteficklung
10 erzeugte Spannung (Kurve Af im wesentlichen geradlinig mit der Drehzahl an» Der in den beiden Spulen 36 und
37 erzeugte Fluß ist daher konstant9 weil mit der Frequens auch in gleichem Maße die angelegte öpaiinung
Bei Nachtfahrt-Stellung II des lichtschalters sind die beiden Stromverbraucher|| Lampe 16 und Schlußlampe 1S1 eingeschaltete
In diesem Falle ergaben sich in dem Umschalter 14 völlig andere Flußverhältnisse * .nie Verbraucher werden naoh Gchliessen aar Kontakte 32s 33 des Umschalters von der Wicklung 10 gespeiste JSMliut
Yerlauf der unter Last erzeugten Spannung zeigt Kurve B in Pig* Die Spannung ist nach kurzem Anstieg im wesentlichen konstant und
liegt weit unter dem Wert der Leerlaufspannung bei entsprechender Drehzahl«, Der von der Spannungsspule 37 erzeugte FIuB sinkt entsprechend
der steigenden Drehzahl des Stromerzeugers und hat bei
der durchschnittlichen Betriebsdrehzahl des Stromerzeugers nur noch einen kleinen Wert. Dagegen hat der von der Stromopule 36 mit dem
vollen ri*Öitrom/einen im wesentlichen konstanten vTert. Der Fluß der Spule 36 ist in Phase mit der Lampenspannung, der Fluß der
Spule 37 ist gegen die Lampens^annung etwa um 90° phasenverseho"bens d»he die Flüsse der Spulen 36 und 37 sind -am das gleiche Winkelmaß
phasenverschobene Durch die Phasenverschiebung der beiden Fluss© wird erreicht9 dass die auf den Anker wirkende resultierende Äugkraft
ni© auf Null absinkt und somit ein ßicheres Festhalten des Ankers während des Betriebs gewährleistet ist«.
Der in der Fig* 3 dargestellte Umschalter hat grundsätzlich denselben Aufbau wie der in Hg. 1 in schematischer Form gezeichnete. Die
gleichen Teile sind daher mit denselben Bezugsziffern bezeichnete Auf einer Isolierplatte 40 ist der E~förmige Magretkern 30 mit den
Spulen 36 und 37 befestigte Der Anker 31 ist an einer Blattfeder 41 aufgehängt 9 die an einem auf der Grundplatte befestigten Winkelstück
42 angeschraubt isto An dem Winkelstück sitzt ein Kabelschuh 43 für ein Verbindungskabel zwischen dem Umschalter und dem Kontakt
19 des Lichtschalters * An dem freien Ende des Ankers ist ein Kontaktwi^kel 44 befestigt^ der zwischen die Eontaktstücke 33 und 34
greift.
Der In Fig* 4 dargestellte Umschalter unterscheidet sieh τ on demjenigen nach Fig» 3 nur dadurch 9 dass anstelle eines einzigen Magnet-·
kerns zwei U-förmige Magnetkerne 50 und 51 vorgesehen sinds won
denen einer die Stromspule 36 s der andere die Spannungsspule 3? trägt.
Claims (1)
- Ansprüche s1e Elektromagnetischer Schalter für eine bei Fahrt von einem Wech» selstromerzeuger» bei Stand von einer Batterie gespeist^ Beleuchtungsanlage von Fahrzeugenf insbesondere Kraftfahrzeugens für die selbsttätige Umschaltung der Beleuchtung vom Stromerzeuger auf die Batterie und umgekehrtf dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ausser einer Spannungswicklung auch noch eine im Stromkreis des Stromerzeugers und der Beleuchtung liegende Stromwiüklung hat9 die beide im wesentlichen ohne gegenseitige magnetische Beeinflussung auf den Anker des Schalters wirkeneElektromagnetische Schalter naoh AaSpruch 1? dadurch gekennzeichnet«, dass die beiden Wicklungen des Sehalters auf getrennten Eisenkernen angeordnet sind*Elektromagnetischer Schalter'nach Anspruch 1, öadurch gekennzeichnet*' dass die beiden Wicklungen auf einem genteinsamen ßisev··- kern mit awei getrennten magnetischen Kreisen derart angeordnet sindj dass aie sich gegenseitig mindestens nicht wesentlich beeinflussen»Elektromagnetischer Schalter nach Anspruch 3» gekennzeichnet durch einen E-förraigen Eisenkern^ dessen Jochteile zwischen dem mittleren Schenkel und den äusseren Schenkeln ,^e eine der beiden Spulen tragen..Elektromagnetischer Schalter nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet 9 dass die freien Enden der Sehenlsl in an sich bekannter leise gespalten und einer der beiden dadurch entstehenden Zacken eine Dämpfungswicklung trägt«
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