DEP0039363DA - Arbeitstisch, insbesondere für Arbeiten im Fließbetrieb unter Verwendung eines Transportbandes - Google Patents
Arbeitstisch, insbesondere für Arbeiten im Fließbetrieb unter Verwendung eines TransportbandesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Arbeitstisch, insbesondere auf einen Tisch für Arbeiten im Fliessbetrieb unter Verwendung eines Transportbandes.
Es ist bekannt, in der Massenfabrikation, bezw. bei der Fliessherstellung Arbeitstische zu verwenden, die mit einem Transportband versehen sind, um das Fabrikationsgut laufend von einem Arbeitsplatz zu dem nächsten oder von einer Maschine zu der Maschine des nächsten Arbeitsganges bringen zu können. Solche Tische, bei denen eine mehr oder minder grosse Anzahl von Arbeitsplätzen vorgesehen ist und die meist in der Mitte des Tisches ein Förderband aufweisen, wurden in bestimmten festen Längen hergestellt. Sie waren für einen ganz bestimmten Zweck gebaut und wurden als ein Stück, d.h. als ein einheitliches Ganzes ausgebildet. Die Tische fielen im Gewicht verhältnismässig schwer aus, sie waren umständlich zu transportieren und nur für einen besonderen Zweck zu verwenden. Bei Änderung des Fabrikationsprogramms oder des Herstellungsvorganges waren die bekannten Fließarbeitstische nur schwer wieder verwendbar, sofern nicht zufällig die Länge des Transportweges u.dgl. für den neuen Arbeitsgang passte. Auch waren die Tische wegen ihres Gewichtes und ihrer festen Grösse nicht in jedem Raum
aufstellbar oder zu Räumen in höheren Stockwerken o.dgl. nicht transportierbar.
Die Erfindung hat einen Arbeitstisch, insbesondere für die Fliessfabrikation zum Gegenstand, bei dem diese Mängel ausgeschaltet sind. Sie zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, dass der Tisch in der Weise ausgebildet wird, dass der das Transportband aufnehmende Tischoberteil aus einer Anzahl Teilen besteht, die mit wenigen Handgriffen zusammengesetzt und zerlegt werden können. Die Teile sind stirnseitig verbunden und ruhen an den Enden, ebenfalls abnehmbar, auf Böcken o.dgl., die ein für sich feststehendes Gestell darstellen. Auf diese Weise ergibt sich ein Fliessarbeitstisch, der in leicht transportable Stücke unterteilbar ist und nach dem Baukastensystem zu einem Arbeitstisch in beliebiger Länge zusammengesetzt werden kann. Bei einer kurzen Transportlänge können die Endteile unmittelbar miteinander verbunden werden, während bei erforderlichen grösseren Tischlängen ein oder mehrere Mittelteile zwischen den Endteilen zwischengesetzt werden. Es ist lediglich erforderlich, das in der Mitte der Tischplatte liegende Förderband der gesamten Tischlänge entsprechen zu lassen. Durch die für sich stehenden Böcke, d.h. vierfüssigen Gestelle, wird eine gute Auflage der aus mehreren Teilen bestehenden Tischplatte geschaffen. Bei grösseren Längen können Zwischenstützen vorgesehen werden. Diese werden zweckmässig so ausgebildet, dass das Abstützen gegen den Boden einfüssig erfolgt, während die ineinandergesetzten benachbarten Tischteile, z.B. durch eine Gabelung gestützt werden.
Da es vielfach vorkommt, dass die Böden in den Fabrikräumen uneben sind, stehen lange und starr in sich gebaute Transportische unsicher und wacklig. Erfindungsgemäss wird dies einerseits dadurch verhindert, dass die an den Enden des Tisches stehenden Böcke für sich aufgestellt werden und die zusammengesetzten Tischoberteile auf den Böcken abnehmbar und einstellbar aufgesetzt werden. Anderseits wird das einwandfreie Aufstellen des Tisches dadurch erfindungsgemäss erleichtert, dass die Stützen und auch die Beine der Böcke in der Höhe einstellbare Füsse aufweisen. Bei dieser Anordnung kann der Boden beliebig
uneben sein, es lässt sich in jedem Falle schnell und einwandfrei der Arbeitstisch feststehend und waagerecht ausgerichtet aufstellen. Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Anordnung des Antriebs des Transportbandes so getroffen, dass die gesamte Antriebseinrichtung in dem Gestell eines Bockes untergebracht ist. Hierbei kann auch ein Geschwindigkeitsregelgetriebe für das Transportband vorgesehen werden, sofern dies erforderlich ist. Die Verbindung der Triebwelle von der Antriebseinrichtung des Bockes zu der anzutreibenden Welle für das in den Tischoberteil liegende Transportband kann mit Hilfe einer Kupplung oder einem sonst üblichen Verbindungsteil geschehen. Es ist vorteilhaft, den gesamten Arbeitstisch, d.h. die Böcke, Stützen und die Tischteile aus Rohren herzustellen. Auf diese Weise erhält man einen Fliessarbeitstisch, der allen Anforderungen gewachsen ist. Er kann jede beliebige Länge einnehmen und ist doch mit Leichtigkeit überall hin transportierbar. Er ist standfest und leicht im Gewicht. Man benötigt nur ein Bruchteil an Material gegenüber den bekannten Arbeitstischen. Es kann schnell und leicht eine Verlängerung oder Verkürzung des Fliessarbeitstisches einschliesslich des Transportbandes vorgenommen werden, wodurch die Fabrikationsumstellung nicht behindert, sondern wesentlich vereinfacht wird. Der Raum unterhalb des tisches ist bis auf evtl. Zwischenstützen vollkommen frei. Dadurch können mit dem Transportband zusammenarbeitende Maschinen oder sonstige Vorrichtungen vollkommen unabhängig an dem Arbeitstisch angeordnet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Der Fliessarbeitstisch gemäss der Erfindung setzt sich zumindest aus zwei für sich stehenden Böcken zusammen, auf denen der aus zwei Endteilen 3 und 4 bestehende Tisch abnehmbar ruht. In der Mitte des Tisches läuft das Fliessband 5. Bei grossen Längen können ein oder mehrere Zwischenstützen 6 angeordnet werden, die zweckmässig mit einer Gabelung 7 die benachbarten aneinandergesetzten Tischteile untergreifen. Zur Verlängerung des Fliessarbeitstisches können beliebig viele Mittelteile an der Stosstelle 8 zwischen den Endteilen 3 und 4 eingesetzt werden.
Der Bock auf einer Seite nimmt vorteilhaft die gesamte Antriebseinrichtung für das umlaufende Förderband auf, die aus einem Motor 9 mit Übertragungswelle und gegebenenfalls einem Geschwindigkeitsregelgetriebe bestehen kann. Die Endteile 3 und 4 liegen auf den Böcken zweckmässig auf Platten 10 auf, die nach endgültiger Aufstellung des Tisches durch Schrauben oder sonstige Vorrichtungen lösbar miteinander verbunden sein können. Das Transportband 5 wird mit Hilfe einer Spannvorrichtung 11 für die Umlenkrolle an dem einen Ende unter Spannung gehalten. Die Zwischenstützen und auch gegebenenfalls die Böcke erhalten in der Höhe einstellbare Füsse 12 zum Ausgleich der Unebenheit des Bodens.
Der Fliessarbeitstisch gemäss der Erfindung ist in Einzelteile zerlegbar, die leicht im Gewicht und handlich sind und ohne Hilfsmittel in jeden Raum transportiert werden können. Die Verbindung der Tischteile kann durch ineinandersteckbare Rohre o.dgl. vorgenommen werden, wobei die Feststellung durch Knebel o.dgl. erfolgen kann.
Claims (5)
1. Arbeitstisch, insbesondere für Arbeiten im Fliessbetrieb unter Verwendung eines Transportbandes, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch in der Weise auseinandernehmbar und verlängerbar ausgebildet ist, dass der das Transportband aufnehmende Tischteil mit Platte aus mindestens zwei stirnseitig zu verbindenden Endteilen mit einem oder mehreren zwischenzusetzenden Mittelteilen besteht und an den Enden auf für sich stehenden Böcken lösbar ruht, wobei die Antriebsanordnung für das Transportband in einem der Böcke untergebracht ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass abnehmbare vorzugsweise einfüssige Zwischenstützen angeordnet sind, die zwei benachbarte Tischteile untergreifen.
3. Tisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Böcke und Stützen in der Höhe einstellbare Füsse aufweisen.
4. Tisch nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tischgestell, die Böcke und Stützen aus Rohr gefertigt sind.
5. Tisch nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bock ausser der Antriebseinrichtung ein Geschwindigkeitsregelgetriebe für das Transportband angeordnet ist.
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