DEP0039318DA - Anordnung für in elektrischen Vorrichtungen vorgesehene Bauteile - Google Patents
Anordnung für in elektrischen Vorrichtungen vorgesehene BauteileInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf den Zusammenbau und die Anordnung von in elektrischen Apparate vorgesehenen Bauteilen auf einem gemeinsamen Träger, die unter sich zeitweilig oder dauernd isoliert sein müssen.
Es ist besonders für die Herstellung von Kontaktgebern bereits vorgeschlagen worden, die verschiedenen mechanischen und elektrischen Teile eines gleichen Apparates auf einem einzigen metallischen Träger, der zumindest teilweise mit einer isolierenden Hülle umgeben ist, aufzumontieren. Bei der Montage eines elektrischen Bauteiles auf einem solchen Träger, der mit einer isolierenden Hülle umgeben ist, wird jedoch eine Klemme benötigt, die mit diesem Bauteil durch Bolzen oder Schrauben verbunden ist und den Träger umschließt. Diese Klammer steht folglich in dauernder elektrischer Verbindung mit dem Bauteil. Zwei elektrische Bauteile, die untereinander zeitweise oder dauernd isoliert sein müssen, müssen demgemäß an zwei verschiedenen Punkten des isolierten Trägers montiert sein, wodurch eine erhebliche Raumvergeudung entsteht, oder aber eines von ihnen muss auf einem isolierten Zwischenträger angebracht werden, wodurch ein oder mehrere zusätzliche Teile notwendig werden.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die beiden Elemente an dem gleichen Punkt des isolierten Trägers angebracht werden, und zwar so, dass sie ihn beiderseitig umschließen, wobei die beiden Bauteile mit Hilfe von Verbindungen, die gegenüber mindestens einem der Bauteile isoliert sind, zusammengehalten werden und den genannten Träger umschließen.
So kann man beispielsweise, um die Bauteile zu verbinden
und auf dem Träger festzuklemmen, gewöhnliche Schrauben oder Bolzen zu verwenden, die von mindestens einem der Bauteile elektrisch durch eine abnehmbare isolierende Hülse und eine Unterlegscheibe getrennt sind, wobei diese letzteren Teile in einem einzigen Stück vereinigt werden können. So können beispielsweise die Muttern oder Verbindungsschrauben vorteilhafterweise ganz oder teilweise mit Ausnahme des Gewindeteiles von einer Hülse aus Isoliermaterial eingeschlossen sein, die auf ihrer Oberfläche haftet.
Weiterhin können, um die Sperrigkeit des Apparates weiter zu verringern, eines oder mehrere Bauteile, die die Festlegung auf dem Träger sicherstellen, mit mindestens einem der leitenden elektrischen Bauteile identisch sein, wobei das Aufklemmen des Ganzen durch die gleichen isolierten Verbindungsmittel sichergestellt ist.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der schematischen Zeichnung näher erläutert.
Abb. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung.
Abb. 2 ist eine Draufsicht auf eine solche Anordnung.
In dem durch die Abb. 1 und 2 dargestellten Beispiel sind drei leitende Bauteile 1, 2 und 6, die elektrisch voneinander isoliert sein müssen, auf einem gewöhnlichen metallischen Träger 4, der mit einer isolierenden Hülle 5 umgeben ist, aufmontiert. Dabei können die Bauteile mit Hilfe von schrauben, die in die Gewindelöcher 3 eingeschraubt werden, zusätzliche Bauelemente aufnehmen, beispielsweise Kontaktgabepole. Die drei Bauteile 1, 2 und 6 werden durch Schrauben 7, auf denen Muttern 8 aufgeschraubt sind, miteinander zusammengehalten und auf den Träger 4 gepresst.
Um trotz ihrer mechanischen Verbindung die Isolierung der Bauteile 1, 2 und 6 sicherzustellen, werden die Bolzen 7 mit einer isolierenden Schicht 9 aus plastischem isolierendem Material umgeben. Diese Schicht umschließt sowohl den Kopf des Bolzens, als auch etwa zwei Drittel seiner Länge. Man kann sich damit begnügen, mit Hilfe von Hülsen 10 die Zentrierung der Bolzen 7 in den entsprechenden Ausbohrungen des Trägers 6 und des Bauteiles 1 sicherzustellen, wie das für den rechten Bolzen in Abb. 1 dargestellt ist. Wünscht man alle Teile des Bolzens zu isolieren, so kann man eine Hülse 10' anwenden, die einen Isolierrand hat, wie das auf der Zeichnung für die linke Hülse
dargestellt ist. Die Verbindung der isolierenden Hülse 9 und der isolierenden Hülse 10' ist so beschaffen, dass beide abgeschrägt sind, sodass die Zusammenbaulänge etwas schwanken kann.
Claims (4)
1) Anordnung für in elektrische Vorrichtungen vorgesehene Bauteile, die elektrisch dauernd oder zeitweise voneinander isoliert sein müssen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bauteile in einem gleichen Punkt des isolierten Trägers befestigt werden, und zwar beiderseits von ihm, sodass sie ihn umschließen, und dass diese Bauteile mit Hilfe von Verbindungselementen miteinander verbundenen und an dem Träger festgeklemmt sind, die gegenüber mindestens einem der Bauteile isoliert sind.
2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Bauteile und zur Befestigung dieser Träger verwendet werden, die gegenüber mindestens einem der Bauteile durch eine abnehmbare isolierende Hülse und eine Unterlegscheibe elektrisch getrennt sind, wobei jedoch die letztgenannten Teile auch in einem einzigen Stück vereinigt sein können.
3) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern, Schrauben oder ähnliche gewindetragende Verbindungsteile ganz oder teilweise, ausgenommen die Gewinde selbst, eine Umhüllung aus plastischem isolierendem Werkstoff aufweisen, die auf ihrer Oberfläche haftet.
4) Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere der teile, die zur Festlegung auf dem Träger bestimmt sind, mit mindestens einem der leitenden elektrischen Bauteile identisch sind und dass das Zusammenklemmen des Ganzen durch die gleichen isolierten Verbindungsteile geschieht.
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