DEP0038004DA - Klappbett - Google Patents
KlappbettInfo
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Description
Die Erfindung hat ein Klappbett zum Gegenstand und besteht darin, dass ein- oder mehrschläfrige Betten klappbar in einem Schrank untergebracht sind, der vorzugsweise die Form eines Büfetts aufweist. Vorteilhaft wird das Bettgestell durch Drehbolzenlagerung oder ähnlich wirkende Lager schwenkbar in einem Schrank angeordnet, dessen Tür mit dem Bettgestell verbunden und mit diesem Bett zur Abschirmung von Bodenkälte klappbar ist.
Nach der Erfindung wird also ein Bettgestell auf dem inneren RTürrahmen eines Schrankes befestigt. Außerdem werden am Türrahmen bzw. am Bettengestell Füße angebracht, die bei geschlossenem Schrank vorteilhaft einen Teil der Tür bzw. eine Teil der seitlichen Türbegrenzungsleisten bilden und ihrerseits klappbar sind.
Die Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, dass ein Zimmer mit geschlossenem Schrank als Wohnzimmer benutzbar ist, ohne dass ein Bett sichtbar wäre und dass ferner der Schrank vorzugsweise als ein modernes Büfett, das keinerlei sichtbaren Unterschiede gegenüber einem üblichen Büfett aufweist, ausgebildet ist. In aufgeklappten Zustand schirmt die Türplatte das Unterbett gegen aufsteigende Bodenkälte ab und klappt außerdem selbsttätig Füße zum Tragen des ausgeschwenkten Bettteils aus, die bei vertikal gestellter Türplatte einen Teil der Tür bzw. einen Teil der seitlichen Türbegrenzungsleisten darstellen.
Die Schranktür ist mit dem Schrank lediglich durch ein Türschloss bei geschlossenem
Schrank verbunden, so dass keinerlei Scharniere notwendig sind und durch Öffnen oder Schließen des Schlosses der Schrank bzw. das Bett in einfachster Weise bedienbar sind. Der Bettrahmen kann aus Metall oder Holz gefertigt sein. Der Schrank wird zweckmäßig zur Transporterleichterung aus mehreren Teilen zusammengesetzt, so dass er zerlegbar ausgebildet ist. Das Bettzeug kann auf dem Bettgestell mit Gurten festgeschnallt werden und ist somit ebenfalls im Schrank untergebracht. Aus Entlüftungsgründen ist es vorteilhaft, die Schrankhinterwand und den Schrankboden fehlen zu lassen. Die Betten können quer oder parallel zur Mittellängsachse je nach Platz und der Zahl der unterzubringenden Betten klappbar im Schrank angeordnet sein.
Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Vorderansicht, Seitenansicht und Querschnitt mit ein- und ausklappbarem Bett dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Büfett mit Büfettrahmen a und der aus einem Stück gefertigten Büfettvordertür b mit Schlüsselloch c. Die Türplatte trägt auf der Außenseite die Randleisten d und die Mittelleisten e sowie die üblichen Handgriffe f. Die Außenleiste d weist in ihrem oberen Teil Klappfüße g auf, die bei geschlossenem Büfett einen teil der Türleiste d bildet.
Fig. 2 lässt das Büfett in Seitenansicht erkennen, in der keinerlei Unterschiede gegenüber einem üblichen Büfett feststellbar sind, es sei denn, dass auf der Seitenwand h bei einem üblichen Büfett noch eine Hinterwand aufgenagelt ist, die bei dem gezeichneten Büfett fehlt. Es sind an der Hinterwand lediglich Versteifungsecken i vorgesehen.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen die Anordnung eines Betts als Büfettinhalt, teilweise in aufgeklappten Zustand. Nach der Fig. 4 und Fig. 6 ist erkennbar, dass das Büfett mit Ausnahme der Versteifungsecken i keine Rückwand und keinen Boden trägt, sondern um die Drehbolzen k, die in den Büfett-
seitenwänden befestigt sind, ein Bettengestell m klappbar angeordnet ist, mit dem die Büfetttür b so in Verbindung steht, dass sie bei aufgeklappten Bett als Bettunterlage zum Abschirmen von Kältestrahlen dient. Die Fig. 5 und 6 lassen die Ausbildung der Füße g erkennen, die nach Fig. 1 einen Teil der Seitenbegrenzungsleisten der Büfetttür bilden. Der Querschnitt durch das Büfett nach Fig. 3 zeigt das Bett in hochgeklapptem oder unbenutztem Zustand als Büfettinhalt bei geschlossener Büfetttür.
Claims (4)
1.) Klappbett, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einfach- oder Mehrfach-Bett (m) klappbar in einem Schrank mit Schranktür (b) untergebracht ist, der vorzugsweise die Form eines Büfetts aufweist.
2.) Klappbett, dadurch gekennzeichnet, dass das Bettgestell (m) durch Drehbolzenlagerung (k) oder ähnlich wirkende Lager schwenkbar in einem Schrank angeordnet ist, und auf dem inneren Rahmen der Schranktür mit derselben zur Abschirmung von Bodenkälte klappbar befestigt ist, und am Türrahmen bzw. am Bettgestell klappbare Füße (g) angeordnet sind, die bei geschlossener Schranktür einen teil der Tür bzw. des Türrahmens bilden.
3.) Klappbett nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Schranktürschloss (c) als Verriegelung zwischen Schrank und Tür.
4.) Klappbett nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung eines Klappbetts (m) in einem Schrank (b), jedoch ohne Schrankhinterwand und Schrankboden.
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