DEP0037192DA - Außen- oder Unterstempel für zweiteilige ineinanderschiebbare eiserne Grubenstempel - Google Patents
Außen- oder Unterstempel für zweiteilige ineinanderschiebbare eiserne GrubenstempelInfo
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Description
Aussen- oder "Unter stempel für 2-teilige ine inander schieb "bare eiserne Grubenstempel.
(Gegenstand der Erfindung bildet ein Aussen- oder sogenannter Unterstempel für eiserne 2-teilige und nachgiebige Grubenstempel,
bei denen der Aussenstempel gewissermassen das Degenrohr für den in ihm hineinschiebbaren Ober stempel
oder Innenstempel darstellt- Bei den eisernen Q-rubenstempeln 2-teiliger Form werden die beiden Stempelteile, Ober— und
Unter stempel durch ein am oberen Ende des Unterstempels angeordnetes Schloss meist durch, eine Eei!aggregation gehalten.
Durch die Auflast am Ober stempel vom G-ebirge her wird der Oberstempel in den Unterstempel, entgegen der Klemmwirkung
im. Schloss, hineingeschoben* Durch das dabei innerhalb des Schlosses entstehende Kräftespiel und besonders auch durch
die meist einseitige Terlagerung der Sehlossteile entstehen im Schloss Biegemomente, die sich gegenüber dem Unterstempel
nachteilig auswirken* Im allgemeinen ist festzustellen, dass, je stärker die einseitige Ausladung des Schlosses
hervortritt, umso grössere Biegekt äfte sich am Schloss und gegenüber dem üntersteinpel bemerkbar machen» Diese Biegekräfte
•wurden bisher in den meisten Fallen entweder durch komplizierte Schlosskanstruktionen oder aber durch einfache Eonsolausbi!düngen
am Sehloss und Unter stempel zu beheben versucht, meist mit negativem Erfolg. Vorzeitige Verformungen von Schloss und
Unterstempel waren die stete Folge» Atisserdem wurden die Konstruktionen schwer und meist auch sehr teuer· Trotzdem konnten
vorzeitige Verformungen infolge der ausserordentlichen, hier in Frage kommenden Kräfte nicht verhütet werden.
G-emäss der 3rfindung wird ein einfacher Tieg gewiesen, durch den nicht allein diese Biegebeanspruchun^en aufgenommen werden,
sondern der auch gleichzeitig die Möglichkeit für die Anordnung von Hebeneinrichtungen schafft, ausserdem aber 5-elegenheit
bietet, durch die Art der Herstellung von vornherein darauf hinzuwirken, dass besonders beanspruchte Stellen ohne wesentliche
Vermehrung des Q-ewiehts verstärkt werden können.
Die neue Erfindung kann dadurch gekennzeichnet werden, dass der Unter stempel, der zwar an sich m ede rum - wie das üblich
ist - in Kastenform aufgebaut wird, JedoSi an dem Sehloss gegenüberliegenden Ende so aufgeweitet ist, dass die auftretenden
Kräfte auf den Mittelpunkt des Stempels geleitet werden» Die einfachste Form für die Erfindung bildet in diesem Sinne
ein Kasten, der in der Stirnrichtung des Schlosses und an dessen Ansatz so weit ausgezogen ist und. gegen den Fuss des
Stempels allmählich enger wird, dass in der ganzen Lunge des Unterstempels kein seitlicher Verlauf der Kräfte eintreten
kann» Der Aussenstempel erhält also gewissermassen die Form einer abgestumpften Pyramide, deren Basis gegen das Schloss
zu gerichtet ist. In seiner (rrundform stellt der Unterstempel im Querschnitt am Schloss ein ßechteck, am Stempelfuss einen
etwa quadratischen Kasten dar. In der Erweiterung des Unter-
Stempels am oberen Ende kann, in einfädler leise die für die Schlossteile erforderliche Feder eingelagert werden-
Die Zusammensetzung des Unterstempels, der aus relativ dünnem Blech gepresst wird, erfolgt so aus 2 U-förmig gepressten Hälften,
dass die Schenke !enden dieser Hälften sich überlappen. Zweckmassig ist j ewe ils ein Schenkel um Materialstärke nach innen
gekröpft, sodass beim Zusammensetzen der gegenüberliegende Schenkel über diese Kröpfung sich deckt und an der Kröpfungsstelle die erforderliche Aussparung für das ,ZusammenschvfsL ssen
der beiden Stempelhälften gebildet wird.
Die an dieser Stelle vorhandene doppelte Materialstärke wird gleichzeitig ausgenutzt für die Anordnung der sogenannten
3inschlitzreihe, d.h. die für das Setzen'mittels Keil vorgesehene Schlitzreihe, Während die Anordnung einer solchen Schlitzreihe
bei den gebräuchlichen KastenstempeIn bisher entweder eine Materialverstärkung mit zusätzlicher Arbeit erforderte, wenn der
Stempel nicht Vorzeitig durch die ständige Benutzung zum. Setzen unter Spannung verformt wex-den sollte, ist hier gemäss der Erfindung
durch die Art der Zusammensetzung von vornherein eine Verstärkungsleiste geschaffen, die nicht nur keinen besonderen
Arbeitsgang erfordert, sondern die gleichzeitig eine gewisse S-arantie gegen vorzeitige Verformung beim Benutzen der Schlitze
zur Erzielung der Setzspannung ergibt. Ausserdem schafft die im Material selbst liegende nach innen gerichtete Verstärkung
eine Führung des Ober stempeis, wodurch -wiederum gegen die ständig auftretenden. Knickbsanspruchungen eine Ablenkung geschaffen wird«
In der Zeichnung ist die Erfindung in Abb. 1 in einer Längsansioht des Stempel, in Abb» 2L in einem Längsschnitt in grösserem Maßstab
und in Abb. 3 in einem Querschnitt cLxrch den Unter stempel dargestellt.
Der Stempel gemäss der Erfindung wird als Unter stempel a in dem Q-esamtaufbau in üblicher Weise untergebracht, d*h· der
Oberstempel b wird innerhalb des Schlosses c beliebiger Konstruktion im Unterstempel verklemmt* Das Schloss c ist in
bekannter Weise auf der Oberkante d des Aussenstempels a aufgesehweisst» An dieser Stelle bildet der Oberstempel ein Eechteck
und fasst derart unter das Schloss c , dass die von diesem her wirkenden Kräfte aufgefangen und in der Pfeilrichtung zum
Fasse e abgeleitet werden. In der Erweiterung f am oberen Ende des Aussenstempels kann eine geeignete Federanordnung g
untergebracht werden. Der Aussenstempel gemäss der Erfindung wird aus den beiden Hälften a 1 und a 2 gebildet. Beide Hälften
sind gleich« Die Form,der Hälften ist etwa U-förmig, mbei der Schenkel h gerade, der Schenkel i nach innen gekröpft ist»
Die an der Kröpf stelle k gebildete Läng^ sicke 1 dient dann zum Verschweissen der beiden Hälften. Innerhalb der so gebildeten
Verstärkungsleiste können die zum Setzen des Stempels dienenden Schlitzreihen, zwecktnassig einer einzigen, m, vorgesehen werden»
Die auf diese Weise gebildete Form für den Aussenstempel trägt gleichzeitig dem normal im Bergbau üblichen Verfahren mit Holzstempeln
Rechnung, da ja der Bergmann gewohnt ist, bei ungleich starken Stempeln stets das stärkere Ende gegen das Hangende zu
setzen, um auf diese Weise eine möglichst grosse Fläche des Strebdaehes zu erfassen.
Claims (1)
- Patentansprüche1*) Aussen- oder Unterstempel fiir 2—teilige ine inander schieb-"bare eiserne Grubenstempel, dadurcli gekennzeichnet, dass der Unter stempel unter weitgehender Erfassung der vom Schloss her wirksamen Kräfte an dem dem Schloss zugekehrten Ende weiter gestellt ist, als am Steifelfuss·2») Aussenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenst-empel die Form, einer abgestumpften Pyramide erhält, deren Querschnitt dem Schloss gegenüber etwa ein Rechteck bildet, dem Fuss gegenüber aber etwa quadratisch I st.jl.) Aussenstempel nacOTAnspruch^,! und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel aus 2 U-förmig gepressten Sieehhälftenl gebildet; wird·4») Aussenstempel nach%Anspruchlkl|j,5 } dadurch gekennzeichnet, dass bei den beiden im Querschnitt U-förmig gepressten Half tea des Aussenstempels je ein Sehenkel (i) um etwa Materialstärke •nach innen gekröpft ist, über den sich beim Zusammensetzen der beiden Hälften zum !Lasten der gerade Schenkel legt*5*) Aussensteinpel naeASAnspruch^litj-, dadurch gekennzeichnet, dass die überlapp-end übereinander gesetzten Schenkelenden der beiden Stempelhälften eine Yerstärkung für die Anordnung τοη Setzschlitzreihen bilden·BERG BAUSTAHL
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