DEP0036564DA - Metallspulenkörper, insbesondere für Filme - Google Patents
Metallspulenkörper, insbesondere für FilmeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Metallspulenkörper, wie sie beispielsweise für Rollfilme Verwendung finden.
Gemäß der Erfindung soll der hohle Kern der Spule mit an den Stirnflächen befindlichen Scheiben über Zungen verbunden sein, welche in Schlitzen der Scheiben vernietet sind. Eine derartige Ausführung ist stark, weist keinerlei Vorsprünge an den Innenflächen der Scheiben auf, und es treten auch - falls die Länge der Zungen entsprechend bemessen wird - an den Außenflächen der Scheiben keine wesentlich vorspringenden Teile auf. Trotzdem werden Scheiben zuverlässig gehalten. An den Außenflächen der Scheiben können außer den kaum hervortretenden Vorsprüngen alle Unebenheiten vermieden werden, und es kann ein fester Halte dadurch erreicht werden, daß man den Schlitzen einen sich nach außen hin erweiternden Querschnitt oder eine Versenkung erteilt. In der Praxis wird eine derartige sehr leichte "Führung" schon dadurch hervorgerufen, daß man die Schlitze im Stanzvorgang herstellt, so daß man bereits auf diese Weise eine entsprechende Ausweitung erhält.
Beim Vorliegen von Spulen, die üblicherweise in fotographischen Kameras gebraucht werden und bei denen die Scheiben mit einer mittig angeordneten Öffnung mit zwei auf einem Durchmesser einander gegenüberliegenden Einschnitten versehen sind, mögen gemäß einer besonderes geeigneten Ausführungsform die beiden Zungen symmetrisch zu der durch die beiden Einschnitte gehenden Achse angeordnet sein. Anhand eines Beispiels wird in der beigefügten Zeichnung ein Spulenkörper gemäß der Erfindung wiedergegeben.
Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Wiedergabe einer Scheibe und den aus dieser herausgenommenen Kern in Teilansicht.
Fig. 2 gibt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Spulenkörper wieder, bei dem ein Ende des Spulenkörpers vor und das andere nach dem Vernieten der Teile in einem gegenüber der Fig. 1 vergrößerten Maßstabe dargestellt ist.
Der Kern 1 gemäß Fig. 1 möge in üblicher Weise aus einem Metallblech gerollt sein und die üblichen sich gegenüberliegenden Längsschlitze für den Durchgang des Endes des gebräuchlichen schwarzen Papiers aufweisen, welches zusammen mit dem Rollfilm aufgewickelt wird. Einer dieser Schlitze ist mit 2 bezeichnet. Das Ausgangsstück, aus dem der Kern gerollt ist, mag so geformt sein, daß nach dem Rollen das eine Ende eine Seite des einen dieser Schlitze darstellt. Auf irgendwelche Verbindungen im Kern kann verzichtet werden, so daß eine einfache Stoßstelle bereits ausreicht. Das Ausgangsstück ist weiterhin so ausgebildet, daß nach dem Rollen zwei einander gegenüberliegende Zungen 3 an jedem Ende gebildet werden.
Die in Fig. 1 gezeigte Scheibe ist ein ebenes Kreisstück 4. Die Erfindung ist aber in gleicher weise anwendbar auf Scheiben, die konzentrisch eingedrückte Rippen oder Rillen aufweisen. Die Scheibe hat die übliche in der Mitte
vorgesehene Öffnung 5, mittels der sie in der Kamera drehbar gelagert ist, und die üblichen einander gegenüberliegenden Einschnitte 6, durch die der Spule ein Antrieb erteilt werden kann. Die Abmaße des Kernes 1 und der Öffnung 5 müssen so sein, daß um die Öffnung so viel Werkstoff stehen bleibt, daß die Schlitze 7, die den Zungen 3 entsprechen, eingebracht werden können.
Die Scheiben 4 mit ihrer mit Einschnitten 6 versehenen Öffnung 5 und den Schlitzen 7 werden durch Stanzen hergestellt. Auf diese Weise erhalten sie notgedrungen eine "leichte Führung" oder eine spitzzulaufende Öffnung, in die der Nietkopf, der in Fig. 2 mit 8 bezeichnet ist, eintreten kann, und ferner einen leichten Grat an der Stelle, wo der Nietkopf durchtritt, die in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 9 versehen ist. Nur vom Gesichtspunkt der Vereinigung der Teile betrachtet, würde es leichter sein, die Teile so aufeinander zu stecken, daß die Fläche der Scheiben an der die "Führung" vorgesehen ist, dem Kern zugewandt ist. Indessen sollen aus den Bereits angeführten Gründen die Teile mit den Scheiben in gerade umgekehrter Weise vereint werden. Der Grat 9 bedingt einen geringen Abstand zwischen den Teilen, der mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Im allgemeinen ist dieser Abstand unwesentlich. Sofern er aber stören sollte, kann der Grat vor der Vereinigung der Teile abgeschliffen werden.
Nachdem die Teile miteinander vereinigt sind, werden die Zungen vernietet, wobei sie einen strammen Sitz in den Schlitzen einschließlich der erweiterten "Führungen" 8 bilden und so die Scheiben mit dem Kern fest vereinen. Wenn die Länge der Zungen genau gegenüber dem innerhalb der Schlitze zur Verfügung stehenden Raum und der Stärke der Scheiben gewählt ist, sind die Scheiben unverdrehbar befestigt und die Enden der Zungen treten nur unmerklich aus der Außenfläche der Scheiben hervor. Das Vernieten mag durch die Aufeinanderfolge leichter Schläge oder durch einen einzelnen Preßvorgang von geringem Druck durchgeführt werden. Im letzteren Fall muß indessen Sorge getroffen werden, daß die Teile in entsprechender Weise abgestützt werden,
und es muß ein übermäßiger Druck während des Arbeitsvorganges vermieden werden, da der Kern keine sehr starke Verstrebung darstellt und nicht von innen abgestützt werden kann, weil die Öffnungen 5 notwendigerweise kleiner sind als die Bohrung des Kerns. Wenn das Druckverfahren angewandt wird, können unbeschadet der Darstellung gemäß Fig. 2 beide Enden des Spulenkörpers gleichzeitig vernietet werden.
Claims (5)
1. Metallspulenkörper mit hohlem Kern, gekennzeichnet durch am Kern angeordnete Zungen, die innerhalb entsprechenden Ausnehmungen in den Scheiben vernietet sind.
2. Metallspulenkörper gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine so bemessene Länge der Zungen, daß diese im vernieteten Zustand über die Außenfläche der Scheiben nicht wesentlich hervorstehen.
3. Metallspulenkörper gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen sich nach außen zu erweiternden Querschnitt der Schlitze zur Aufnahme der Zungen.
4. Metallspulenkörper gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterung der Schlitze durch Herstellung im Stanzvorgang erzielt wird.
5. Metallspulenkörper gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit den Scheiben vernietete Zungen einander symmetrisch gegenüberliegen.
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