DEP0036200DA - Filmbahn mit Bildfenster für Kino-Projektoren - Google Patents

Filmbahn mit Bildfenster für Kino-Projektoren

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DEP0036200DA
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Julius Zell/Harmersbach Maler
Otto Gengenbach Maler (Bad.)
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Description

Es ist bekannt, dass sich beim Durchlaufen des Filmbandes im Bildfenster an den Gleit-und den federnden Druckschienen Filmstaub absetzt, besonders an den Gleitschienen der Emulsionsseite. Bei neuen Filmen ist diese Absetzung besonders gross. Man ist oft gezwungen, die Maschine während der Vorführung still zu setzen, um den Filmstaub zu entfernen, wenn man sich nicht der Gefahr aussetzen will, dass der ganze Film beschädigt wird. Man hat diesen Übelstand dadurch herabgemindert, dass man an der Emulsionsseite Filz- oder Holzschienen einsetzt, doch auch an diesen setzt sich mit der Zeit Filmstaub fest. Diese Schienen nützen sich jedoch rasch ab, sodass eine Erneuerung oft notwendig wird. Dieser Übelstand wird durch die Erfindung beseitigt. Hier wird im Bildfenster der Film an den Perforationskanten bezw. den Randzonen durch Saugluft an die Filmbahn angezogen und zwar in einer Weise, dass der Film die Filmbahn nur auf seiner Blankseite berührt, während die Emulsionsseite vollständig frei durchläuft. Das Absetzen von Filmstaub von der Emulsionsseite ist dadurch vollkommen beseitigt, sodass Beschädigungen des Films im Bildfenster ausgeschlossen sind. Die Saugluftwirkung kann so eingestellt werden, dass der Film leicht durch das Bildfenster gleitet. Anstelle von Saugluft kann auch die gleiche Wirkung durch Druckluft erreicht werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abbildung 1 stellt eine Ansicht von der Seite dar, Abbildung 2 eine Ansicht von hinten, Abbildung 3 eine Ansicht von vorn, Abbildung 4 einen Querschnitt und Abbildung 5 einen Längs- schnitt. Der Film 1 kommt nur mit den Randzonen der Blankseite mit der Filmbahn 2 in Berührung. Die Emulsionsseite läuft ohne jede Berührung durch die Filmführungsbahn 3. In dieser befindet sich ein Luftraum 5, mit welchem die Sauglöcher 4 Verbindung haben. Die Saugluft wird durch ein Gebläse 6 oder dergl. erzeugt und durch eine Rohrleitung 7 mit dem Luftraum 5 verbunden.
Ein weiterer erheblicher Vorteil der beschriebenen Verwendung von Saugluft in der Filmführungsbahn besteht in einer feuerhemmenden Wirkung. Wenn das Filmband in Brand geraten würde, würden die Sauglöcher 4 und 16 frei gelegt werden und die Flamme würde durch den entstehenden starken Luftzug ausgeblasen werden.
Eine zweite Ausführungsform ist in Abb. 5 dargestellt. An Stelle von Saugluft wird hier Druckluft verwendet. In der Filmführungsbahn 8 beiderseits an den Randzonen des Films befinden sich Luftdüsen 10, durch die Druckluft ausströmt, die den Film 21 gegen die Filmbahn drückt. Die Druckluft wird von einem Gebläse durch eine Rohrleitung in den Luftraum 9 und von hier zu den einzelnen Luftdüsen 10 geleitet. Das Bildfenster ist mit 12, die Filmzuführungszahnrolle mit 13, die Malteserkreuzzahnrolle mit 14 und die Filmabführungszahnrolle mit 15 bezeichnet.

Claims (5)

1. Filmbahn mit Bildfenster für Kino- und Projektoren, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmband im Bereich seiner beiden Ränder durch Saugluft an die Führungsbahn ( 3 ) im Bildfenster angezogen wird.
2. Filmbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Filmbahn in den Randbereichen des Filmbandes und teilweise in dem Bereich der Perforation Saugöffnungen ( 4, 16 ) angebracht sind.
3. Filmbahn nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der ganzen Länge der Filmbahn ( 3 ) beiderseits an den Rändern derselben Saugöffnung angebracht sind.
4. Filmbahn für Kino- und Projektoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmband im Bereich seiner beiden Ränder durch Druckluft an die Führungsbahn angedrückt wird.
5. Filmband nach Anspruch 1 und 4 dadurch gekennzeichnet, dass auf der ganzen Länge der Filmbahn im Bildfenster beiderseits Luftdruckdüsen an den Rändern angebracht sind.

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