DEP0035503DA - Verschluß, insbesondere für Handtaschen oder dgl. - Google Patents
Verschluß, insbesondere für Handtaschen oder dgl.Info
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- IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M sodium dimethylarsinate Chemical class [Na+].C[As](C)([O-])=O IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims description 2
Description
Die Erfindung betrifft einen Verschluss, insbesondere für Handtaschen od.dgl. mit einer oder zwei Griffschlaufen, welcher einen vollwertigen Ersatz für die bei solchen Handtaschen in neuerer Zeit vielfach verwendeten Reissverschlüsse bildet. Diese Reissverschlüsse sind an sich zwar sehr praktisch und sicher, sie haben jedoch den Nachteil, dass sie sich bei überfüllten Handtaschen überhaupt nicht und bei zu stark gefüllten Taschen nur schwer schliessen lassen. Ihre Lebensdauer ist verhältnismässig begrenzt, weil sie bei dem Versuch, überfüllte Taschen zu schliesen ausspringen oder aufreissen. Dies wurde von den Benutzerinnen oft als Nachteil empfunden.
Der Verschluss gemäss der Erfindung gewährleistet einen ebenso vollständigen wie sicheren Abschluss und Verschluss der Handtaschen, hat aber gegenüber dem Reissverschluss den wesentlichen Nachteil, dass er robust und unempfindlich ist und auch bei stark gefüllten, ja sogar überfüllten Handtaschen seine Funktion befriedigend erfüllt; der Tascheninhalt kann also nicht verloren gehen.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, dass einer oder beiden Griffschlaufen je eine Verschlusslasche zugeordnet ist und Verschlusslasche und Griffschlaufe gleitbar miteinander verbunden sind. Beim Hochgehen bzw. Zurücklegen der Griffschlaufe wird ihre Verschlusslasche geschlossen bzw. geöffnet. Zweckmäassig treten erfindungsgemäss die beiden Schenkel der Griffschlaufe durch in oder an ihrer Verschlusslasche angeordnete Ösen hindurch.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Verschlussklappen von den verlängerten Schmalseiten der Tasche gebildet. Die bandartigen Griffschlaufen sind derart an den Falten der Breitseiten der Tasche befestigt, dass die Bandflächen parallel zu den Flächen der Verschlussklappen liegen.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Damenhandtasche mit einem Verschluss gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Figur 1 die geöffnete und
Figur 2 die geschlossene Handtasche.
Gemäss der Zeichnung hat jede Breitseite der Handtasche 1 zwei Falten, an welchen die Enden 2 der beiden Griffschlaufen befestigt sind.
Die Schmalseiten der Handtasche sind verlängert und bilden je eine Verschlussklappe 3 mit Ösen 4, durch welche die Schenkel 2 der Griffschlaufen hindurchtreten.
Das Öffnen der Tasche erfolgt dadurch, dass die Griffschlaufen nach aussen zurückgelegt werden. Hierbei gleiten die Verschlusslaschen 3 vermittels ihrer Ösen 4 an den Schenkeln 2 der Griffschlaufen entlang (Figur 1).
Das Schliessen der Tasche wird durch Hochheben der Griffe bewirkt, wobei sich die Bewegungsrichtung der Verschlusslaschen 3 umkehrt und die Laschen sich über die Öffnung der Handtasche 1 legen und die Tasche verschliessen (Fig. 2).
Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform des Verschlusses beschränkt. So ist es z.B. nicht erforderlich, dass die Griffschlaufen bandartig ausgebildet sind. Sie können auch einen runden oder sonstigen Querschnitt haben, welchem dann die Ösen 4 angepasst werden.
Es ist auch nicht erforderlich, dass die Ösen 4 innerhalb der Verschlusslaschen 3 liegen. Die Ösen können z.B. auch an der Stirnseite der Verschlusslaschen angeordnet sein.
Statt zweiteilig, kann der Verschluss auch einteilig ausgebildet werden, wenn die Griffschlaufen entsprechend an der Handtasche 1 sitzen. So ist es z.B. möglich, die Griffschlaufen nicht in der Quer-, sondern in der Längsrichtung der Tasche anzuordnen. Dann wird die eine Breitseite der Tasche verlängert, um eine Verschlusslasche zu bilden, welche mit der gegenüberliegenden Griffschlaufe gleitbar verbunden ist. Bei einer solchen Anordnung liegt dann die Bewegungsrichtung der Verschlusslasche nicht in der Längsrichtung der Tasche, sondern in ihrer Querrichtung. Bei dieser Anordnung genügt eine Verschlusslasche.
Wenn bei der zuletzt behandelten Ausführungsform zwei Griffschlaufen vorgesehen sind, so kann die Tasche an der einen, mit keiner Verschlusslasche zusammenwirkenden Griffschlaufe gehalten und die Tasche durch Zurücklegen bzw. Hochheben der zweiten, mit der einzigen Verschlusslasche zusammenwirkenden Griffschlaufe geöffnet bzw. geschlossen werden.
Die Anwendung des Verschlusses gemäss der Erfindung ist ferner nicht auf Damenhandtaschen beschränkt, sondern der Verschluss ist in jeder Form für alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs verwendbar, bei welchen ein derartiger Verschluss erwünscht oder zweckmässig ist.
Claims (3)
1. Verschluss, insbesondere für Handtaschen od.dgl., mit einer oder zwei Griffschlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder beiden Griffschlaufen (2) je eine Verschlusslasche (3) zugeordnet ist und Verschlusslasche (3) und Griffschlaufe (2) derart gleitbar miteinander verbunden sind, dass beim Hochheben bzw. Zurücklegen der Griffschlaufe (2) ihre Verschlusslasche (3) geschlossen bzw. geöffnet wird.
2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Griffschlaufen (2) durch an ihrer Verschlusslasche (3) angeordnete Ösen (4) hindurchtreten.
3. Verschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappen (3) von den verlängerten Schmalseiten der Tasche (1) gebildet werden und die bandartigen Griffschlaufen (2) derart an Falten der Breitseiten der Tasche befestigt sind, dass die Bandflächen parallel zu den Flächen der Verschlussklappe (3) liegen.
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