DEP0035339DA - Abgestimmte Antenne zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen - Google Patents
Abgestimmte Antenne zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer WellenInfo
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Description
Hannover, Brit. Zone, Deutschland (20a) ALIGSE UEBER LEHRTE, J&BTL 2Qa I (Bffil) f 3Tf, Ifi 4 β
POSTSCHECK-KONTO HANNOVER 94592 ei^ZH ^Kt-KillU (.· X X J , O
MERKUR-BANK HANNOVER 10758
EI£CTiüC & MUSICAL HittJSaRXES UUlW in HAYES
Middlesex, England«
"Abfestiaaate Antenne zum Senden oder Liapfani en eleUtromag·
netischer Wellen".
Di® Erfindung betrifft eine abgestimmte Antenne zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen in
eine.,; weiten Frequenzbereich.
Fuer mache Zweckef besonders sum Jernsehen8 itt es erforderlichy eine Antenne zu verwenden, welche faehig ist,
elektromagnetische Wtllen zu senden oder empfangen, fieren Irequenzepektruui sich ueber einen großen Bereich erstreckt.
Wenn abgestimmte Antennen fuer solche Zwecke verwendet v/erden, ist es erfOrdorlich7 sie so auszubilden,
daß sie eine verhaeltniemaeßig gerinne Abstimmsehaerfe · besitzen. ic.t daher beispielsweise bei Iipol-Antennen
zu diesem Zweck ueblich, den Purchmeeirer dec Antennenleitere bezw. der Antennenleiter durch Anwendung rohrfoc rmiger
anstatt einzelner massiver Traehte zu erhoehen.
lurch %koeJnjn|^ f^f^J^^iljaJsserE öer in dieser
Weis® vorTi cIer Antenne ver^j^grj^jjnd die Kapazitaet der Antenne erhoeht, sodaß 44^«»«ete«ie4fe4--*4e*Ä*elie
und dadurch die Abstimiaechaerfe c<. r Antenne verringert wird, *enn jedoch, versucht wird/die. Abstimmschaerfe
der Antenne auf diese Weiß© durch weitere Erhoehung ihres Turchmaesers bedeutend herabzusetzen, Viird es notwendig
seing die Laenge der Antenne zu verringern, um öle gewuenschte Keeonanz zu erhalten« Infolge dieeer Verkuerzung
wird der strahlungswideretand der Antenne verringert· !•lese Verringerung bewirkt eine Iieigung. zur Lrhoehung der
Abetimmscaaerfe der Antenne. Eo wurde beispielsweise verlangt $ einen !■Ipol herzustellen, der geeignet ist* V-ellen
mit angenaeh^rt · leichem Wirkungsgrad in einem eich von
50 bis 70 MEz ·· bio 70 xt&cjuT ^J erstreckenden
Frequenzbereich zu senden. Beim Versuch einen so großen Sendebereich zu erhalten, wurde ein Purchmeεεer des Antennenlei
tere in der Groeßenordnung von 56 cm verwendet: es wurde 3 eben gefunden, daß die Laenge des Ilpols so
verringert werden mußte, daß der Strahlungswiderstand des ripols von normalem Wert von ungefaehr 70 Ohm auf
den sehr gering en Wert von 18 Diim herabgesetzt wurde, und es konnte ferner nur ein Sendebereich von etwa 5 UEz oder
&fo der mittleren Frequenz erreicht werden. Tie Verringerung des Strahlung swiderstandes macht es daher unmoeglich,
den gewuenschten großen Sendebereich zu erhalten« Tie Erfindung bezweckte* eine verbesserte Antenne zu schaffen,
bei welcher die obengenannten Schwierigkeiten behoben
sind. unlLtt J%n4tÜdU>
-£Ae> Erfindungt ^ei^4^4^»iM» abgestimmte An tenne
gasig
«4-f~einem Antennenleiter mit großen Qu* rausiaaßen '(tywi.
Abstaenden ueber seine· Laenge verteilten Serienkapazi= taeten, wobei die Laenge der genannten A.ntenne dnd die
Vierte der genannten Kapazitaeten so bemessen sind, daß die genannte Antenne instande ist, im wesentlichen gleich«
maeßig Bellen in einem Frequenzbereich zu senden oder zu empfangen, der der mittleren Frequenz9 auf welche
die Antenne abgestimmt ist, wesentlich ■•■ I ueberschreitet. Ter hier angewandte Ausdruck "im wesent»
liehen gleichmseßig" bedeutet, daß Veraenderunren-An dem ^,i^rfJ.nganC'BAtag^ftyg der genannten Antenne
dei Frequenzb c r e i chy- *
, ,daß die Antenne H durch eine«
jtgespeist werden kann, ohne daß sie S^e7 groeßere Amplitudenrei lexionen als IOf3. innerhalb
des genannten Bereichs aufweist.
Ferner ist mit einem AntennetIeiteriuit großen Querausmaßen ein Antennenleiter mit solchen Querausmaßen
gemeint, daß ein daraus erbauter Iialbwellend^jpoleine wesentlich (d.h. 10$ oder mehr) geringere c-
laenge
Laenge haet te als die halbe Freiraugiwe Ilen-
Es wird im weiteren klar sein, daß der Antennenleiter keinen kontinuierlichen Umfang zu haben braucht ·, sondern
aus einer Ans hl selbstaendiger, getrennter Leiter zusammengesetzt sein kann» In diesem Fall sind die Querausmaße
des Antenneleiters die Querausmaße des von den genannten selbstaendigen Leitern, eing.eschlos&senen Raumes.
ftr einem Antenneleiter von wirklich großen AusmaSeTV»»© daß ihr φ tnicht groeßer als 500 Ohm ist» ■t -
wobei die Laenge der genannten Antenne und die VVex^e^cfer genannten Kapazitaeten derart sindf daß-TTleg-enannte
Antenne instande ist, fellen in^eirnem Frequenz bereich zu senden oder zu empfang@»f^cr 8^ der mittleren Frequenz,
auf welche d^J&--^tenne abgestimmt itt, wesentlich ueberj-
^AGr^m4^i^»&rius^ der Erfindung -ie-t—i'N
Iii il!1 'i1 ΓΙ'ιιι ''i ι ιιιnr
■ieeri^e vtJ. LeiltefiT LSerienkapazltaeten^. deron-Ahist a enifa»—
kleiner als 1/4 der wirksamen Wellenlaenge, und vorzugsweise in der Oroeßenordnung vocoder kleiner als 1/12
der wirksamen Wellenlaenge ■^^AY^w^^ir=^er~-i^^^ 4@3^-g#—*»
derart sind, daß die genannte Antenne IsisjtajadÄ-^rst^iB wesentlichen gleichmaeßigWgJJUir-isrel^em Frequenzbereich
zu senden oderzu-einp^angen, der Qfi der mittleren Frequenz t
auf dJju-dre'Ant enne eingestellt ist y im wesentlichen ueberhxei-te^U
Die Laenge der Antenne kann ianraig"
;:efaehr gleich
eirien^£5wuenschten Strahlungswiderstazid aufweist und durch geeignete Wahl der
erwaehnten Kapazitaeten die gewuenschte Resonanz erhalten werden sjknn. Mittels der erfindungsgemaeßen Antenne ist
es moeglich, einen großen Sendebereich zu erhalten, ohne eine Antenne mit ueb rmaeßig großen Querausmaßen verwenden
zu mueseen. Ferner wurde gefunden, daß eine Erhoehung der Eichtwirkung der Antenne gegenueber einem normalen
Dipol erhalten wird. Ks ist Iaekannt9 daß durch ifergoeßerung
der- Iaenge einer Antenne der Strahlungswiderstand ebenfalls erhoeht wird, und es wird daher in mSchen Fael-Ien
geschaetzt Werden9 daß die erfinöungsgemaeße .Antenne mit groeßerer als Balbwellenlaen^e ausfuehrbar ist. -£4e—-•rh c «
Ile erfindun^sgemaeße /Antenne kann aus roehrenartigen Leitern von großen Durchmesstrn bestehen, falls es aber wünschenswert
ist, die WindwirhAng zu verringern® kann die * Antenne aus mehreren Leitern von geringem Iurchmesser
bestehen, die so angeordnet Sind8 daßbbezueglich der Wirkung
die erwaehnte große Flaeche vorhanden ist* Die Eopazitaeten koennen dadurch gebildet sein, daß die genannten rohrfoermigen
Leiter mit großem Turchiaesser oder die genannten Leiter von geringem Iurchmesser in Abschnitten !hergestellt, und
die benachbarten Enden derselben ueberläppt und gegeneinander isoliert sind.
Auf der /Jeichnunr ist ein Ausfuehrunrsbeispiel der Antenne dargestellte
Fig»1 zeigt die -Antenne in Seitenansicht, Fig.2 zeigt in groeöerem Masstab einen Schnitt
nach Linie 2-2 der fij>l.
tie ripο!-Antenne besteht aus zwei Teilen IfS9
wobei Jeder Teil durch eine Zuleitung 3 gespeist wird ^ ei-- -
44»ä4*TOte®»»*»^ Ier Teil 1
ist in drei Abschnitte 4,5,6 und der Teil 2 in entsprechender Weise in drei Abschnitt® 7tQ9 unterteilt, wobei je»
der Abschnitt mehrere Leiter aufweist, welche zueinander parallel, und, wie aus Fig.2 ersichtlich ist, l- einem
Kreiß angeordnet sind, wobei die Leiter eines Abschnittes mit denjenigen des benachbarten Abschnittes ausgerichtet
sind. Tie Anordnung- bildet auf diese leise in ihrer Wirkung einen zylindrischen oder rohrfoermigen Leiter mit
großer Flaechee Die einzelnen Leiter in den genannten Abschnitten sind durch leitende Ringe 10-21 gestuetzt, an
denen die Leiter in irgend einer Weise befestigt sind. Ler Teil 1 der Antenne ißt, abgesehen von den Verbindungen
der Speiseleitung 3 durch isolierte, mit den Tragringen 15,16 verbundene Stuetzen 22 vom Teil 2 isoliert. Jeder Antennenabschnitt enthaelt sechs Leiter a und sechs Leiter
b, wobei die Lnden der Leiter a eines Abschnittes in die Enden der Leiter a des benachbarten Abschnittes eingefuehrt und diese. Enden voneinander isoliert sind, sodaß
durch die ueberläppten Flaechen Kapazitaeten gebildet werden. Auf diese Yveise ist jeder Teil der Antenne mit
in Abstaenden ueber seine Laenge verteilten Kapazitaeten versehen, Tie Leiter te_s welche zwischen den Leitern a
eines Abschnittes an»;eordnet sind, sind von den Zwischenleitern b in dem benachbarten Abschnitt dadurch getrennt,
daß die Enden dieser Zwischenleiter, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sich im Abstand voneinander befinden.
Ile Leiter sind jedoch durch die leitenden Ringe 10-21 ■■■Iapazitaeteir galvanisch miteinander vcr bunden.
Allgemein sollten soviel Kapazitaeten als moeglich ueber die Laenre der Antenne vergilt sein, praktisch
wurde Jedoch gefunden, daß die Anordnung von vier Kapazitaeten, wenn man die Kapazitaeten zwischen zwei Abschnitten als eine einzige Kapazitaet auffaßt, genuegt,
wobei die Kapazitaeten in Abstaenden gleich einem zwoelftel einer v/ellenlaenge angeordnet sind« line solche Antenne war zum Betrieb mit einer Mittelfrequenz von 58 MHz
1 ' bestimmt, wobei die Gesamtlaenge des Antennenleiters gleich einer halben Wellenlaenge
bei. dieser Mit tel frequenz be zw. 2,59 m war. Bei dieser Ausbildung C·die Anordnung von vier Kapazitaeten von je fi 130 22ic ro-micro farad ggnnfgCMid gefunden,
um eine flache Resonanzkurve ueber ein Frequenzspektrum von 50 bis 65 MHz zu erhalten. Tie Leiter jedes Abschnittes der Antenne waren in gleichen Abstaenden auf einem
Kreis von 15,24 cm Purchmesser (G" IH irällitJLüi) angeordnet· Der aeußere rurchmesser des Leiters a injden Abschnitten 6 und 7 war 22,2 mm 1 in den Abschnitten
5+. und 8 dagegen 12,7 mm - un^^^^d^n^Abs^hni11en 4 und 9 war er 6,35 mm 4-4'. ■i i-
■ der Antenne war etwa 240 Ohm und der Strahlungs· widerstand unrefaehr 72 Ohm.
Ile auf der Zeichnung dargestellte Ausfuehrun£sf orm ist geeignet® den Wind druck herabzueetzen^.-^ratHS-t je^ch, falls
gewuenscht,"jeder der Abschnitte 4-9Keine»/einzigen rohr® fpermigen Leiter mit großem Purchmesser ^-4i.ay,
-^we-bei—dte pnden -d^eser-^ei^w zwecks Bildung der genannten KapazitaefVueberlappt sind. Ferner, waehrend bei dem gezeichneten
Beispiel die Antenne als zylindrischer Pipol ausgebildet ist, IaeSt sich die Erfindung auch auf andere
Antennenformen anwenden, beispielsweise auf Teeppelkegel- ' oder Lliipsoid-Antennen.. Im Falle dieser beiden Arten
koennen die Antennen aus entsprechend geformten Leitern aufgebaut sein, um der Antenne die gewuenschte Gestalt
zu verleihen, wobei die Leiter in Abschnitten angeordnet sind, deren Enden zur Bildung der Kapazitaeten ueberläppt
sind.
Claims (3)
1. ) Abgestimmte Antenne zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer Kellen, dadurch gekennzeichnet, daß sie
einen Antennenleiter besitzt, welcher große QuerausmaQe aufweist und mit in Abstaenden ueber seine Laenge verteilten
Serienkapazitaeten versehen ist, wobei die Laenge der genannten Antenne und die Werte der genannten Rapazitaeten
so bemessen sind, daß die genannte Antenne imstande ist, im wesentlichen gleichmaeßig Wellen in einem
Frequenzbereich zu senden oder zu empfangen, der 8* der mittleren Frequenz, auf welche die Antenne eingestellt ist,
wesentlich ueberschreitete
2. ) Antenne nack^^entajispruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihr£ e- nicht groeßer als
500 Ohm ist.
3. ) Antenne nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstaende der Kapazitaeten kleiner sind als 1/4
der wirksamen VV e llenlae ng eji und vorzugsweise in der Groe-Senordnung
von 1/12 oder weniger der wirksamen foe 1 lerilaenge.
ρ 55 333 Vllla/2la4 D
ELECTHIC & MUSICAL HB! LTD.
4·) Antenne nach Patentansprucsh 1,2 oder 3? dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der .Intenne angenähert
der halben Wellenlänge oder mehr der Mittelfrequenz d@0 irequenzbereichea entspricht«
5·) Antenne nach Patentanspruch 1,2,3 oder 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Kapaaitüten dadurch gebildet
sind, daß dvsr Antennenleiter in AbscLnitten ausgeführt ist und die Lnuen der AbacLnitte überlappt und gegeneinander
isoliert sind·
6,) Antenne nach irgendeinem der vorhergehenden Patent— Einsprüche, dadurch ^cfeennzeiehnet, daß die Antenne
mehrere Leiter aufweist, welche so angeordnet sind, da B sie in ihrer Wirkung einen Leiter mit großem
Querschnitt bilden»
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