DEP0034904DA - Schreitender Strebausbau in Verbindung mit Bruchbau - Google Patents

Schreitender Strebausbau in Verbindung mit Bruchbau

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DEP0034904DA
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English (en)
Inventor
Heinrich van den Benken
Original Assignee
Gelsenkirchener Bergwerks-AG., Essen/Ruhr
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Zu diesem Zwecke werden zunächst die Stempel des Ausbaues gelöst , wodurch sich die Kappen 6,6a vom Gebierge absenken. Dabei legen sich die Tragrollen 10 der Kappen. 6, 6a auf den unteren Flansch 15 der vorgepfHndeten Kappe 7 auf und je nach Einfallen des Gebirges auch die linken oder rechten Druckrollen 11 gegen den Steg der Kappe 7, so dass dann die Ausbaukappen 6,6a leicht gegen den Kohlenstoss der vorgepfändeten, den G-ebirgsdruck vorübergehend tragenden Vorpfändkappe ? nachgerollt werden können. Die an den Ausbaukappen 6,6a hangenden Ausbaustenipel 1,1a und 2,2a sind durch Kugelgelenk o.dgl. so an den äusseren Ausbaukappen 6,6a befestigt j dass sie nach allen Seiten hin schwenkbar sind. Dabei sind die Ausbaustempel 2, 2a am. hinteren Teil und die Ausbaustempel 1, la etwa in der Mitte der Kappen "befestigt, so dass das vordere Kappenteil frei auskragt, um eine stempelfreie Abbaufront für das Nachrücken des Strebfördermittels als geschlossenes Ganzes zu ermöglichen. Nach Aufstellen der vier Ausbaustempel I5 la und 2,2a ist der endgültige Ausbau eingebracht. In dieser Lage der Kappen, wenn also alle Kappen gegen den Kohlenstoss nachgerückt sind» ragt das starre Schwenkteil 8 in Verlängerung der Vorpfändkappe 7 über den Ausbau hinweg in das alte Feld hinein.
Wird nun der im gesicherten Feld stehende Stempel J unter dem hinteren Teil der Vorpfändkappe 7f bei dessen Setzen das Gelenk zwischen der Kappe 7 und dem Schwenkteil 8 durch Einschlagen des Keiles 4 starr gestaltet wurde, gelöst, so wird hierdurch die Starrheit - aufgehoben und der Schwenkten 8 kippt in den ausgebauten Streb hinein. Dem Gebirge wird hierdruch im Bereich der bisherigen Lage des Schwenkteiles 8 die Unterstützung genommen, so dass es in diesem Bereich zu Bruch geht. Der Hauer nimmt dann den vorderen Stempel 13 weg, um eine bessere Bewegungsfreiheit beim Arbeiten zu erhalten. Mit fortschreitendem Abbau wiederholt sich der Vorgang in der beschriebenen Weisej es werden also stets die inneren Kappen der einzelnen Ausbaurahmen vorgepfändet und dann nach Auskohlung des entsprechenden Feldteiles und ITachrüeken des Strebfördermittels die äusseren Ausbaukappen nachgerückt, wobei jeweils die vorzurückenden Kappen durch Absenken vom Gebirgsdruck entlastet werden und die
verbleibenden Kappen den Gebirgsdruck übernehmen. Dabei wird jeweils nach Vorrücken der Ausbaukappen und Aufnahme des Gebirgsdruckes durch diese der bis dahin mit der Vorpfändkappe starr verbundene Schwenkteil abgeschwenkt und das Gebirge im Bereich dieses Schwenkteiles zu Bruch gebracht.
Der Strebausbau nach dem erfindungsgemessen Vorschlag bietet verschiedene Vorteile. Dadurch, dass die vorzupfandeuten Kappen stets in gehobener waagerechter lage verbleiben und infolge ihrer rollenden Bewegung leicht gegen den Kohlenstoss vorgerückt werden können, ist der Hauer grosser lCraftanstrengung für das Einbringen des Ausbaues enthoben. Das Gleiche trifft auch für das Aufstellen der Ausbaustempel zu, da diese infolge ihrer gelenkigen Befestigung an den Ausbaukappen beim Hauben des Ausbaues ebenfalls in aufgerichteter Lage verbleiben, ihr Aufstellen daher beim Einbringen des Ausbaues im wesentlichen nur Richtarbeit bedarf. Durch den erfindungsgem."ssen Vorschlag ist auch eine gerade Ausbaufront gewährleistet, da der Ausbau genau nach dem Richtseil eingebracht werden kann. Beim Rauben des Ausbaues geht keinerlei Eisen verloren und wird auch nicht verformt, da bei Zubruchgehen des Gebirges die Ausbaukappen in den Streb· zurückschlagen und hängen bleiben, also nicht unter Bruch geraten. Da das Rauben vom gesicherten Feld aus erfolgt, sind Unfälle beim Rauben auf ein Geringes vermindert» ITeben der erhöhten Sicherheit und Herabminderung der körperlichen Arbeit beim Ausbau und Rauben bedeutet das Einbringen des Ausbaues auch eine wesentliche Ersparnis an Zeit, so dass Leistungssteigerung beim Gewinnen der Kohlen erhöht wird.

Claims (13)

1» Schreitender Strebausbau In Verbindung mit Bruchbau, bei dem mehrere zum Rahmen vereinigte Stahlkappen in Wechselfolge gegen den Kohl enstoss hin vorgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorschieben der einzelnen Kappen über RoIlfl-'chen erfolgt, wobei jeweils die vorzurückenden, durch Absenkung vom G-.ehirgs druck entlasteten Kappen, von den unter dem Gebirgsdruck stehenden lappen getragen ^^nd auf diesen vorgerückt werden.
2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausbaurahmen aus einer inneren Vorpfändkappe (7) und aus zwei :'usseren Ausbaukappen (5,6a) besteht, wobei die äusseren Ausbaukappen (6, 6a) an ihren Innenseiten mit zwischen Planschen (14,15) der Vorpffindkappe (7) anfassenden Tragrollen (10) versehen sind.
3. Strebausbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nusseren Ausbaukappen (6,6a) an ihren Innenseiten zusätzlich mit Druckrollen (ll) versehen sind, mit denen sie sich gegen den Steg der VorpfEndkappe (7) abstützen.
4. Strebausbau nach einem der Anspruchs 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die innere Vorpf sindkappe (7) aus einem I-Profil besteht und gegenüber den beiden äusseren Ausbaukappen (6,6a) eine etwas geringere Höhe besitzt»
5. Strebausbau nach einem der Anspruchs 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrollen (10) der Ausbaukappen (6,6a) beim Vorrücken der Vorpf"ndkappe (7) letztere tragen und beim Vorrücken der Ausbaukappen (6,6a) sich auf der Vorpfändkappe (7)
abstützen»
6. Strebausbau nach einem der Ansprüche 1 bis S5 dadurch gekennzeichnet, dass die die Kappen (6,6a) stützenden Stempel (l, la, 2,2a) an den Kappen (6,6a) frei beweglich angelenkt sind.
7. Strebausbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbaustempel (l,la, 2,2a) so an den Ausbaukapρen (6,6a) angelenkt sind, dass bei eingebrachten Ausbati eine stempelfreie Abbaufront in einer für das Vorrücken des Strebfördermittels erforderlichen Tiefe verbleibt.
8. Strebausbau nach einem der Anspruch 1 bis 5? gekennzeichnet durch die Anlenkung eines Stempels (3) am hinteren Ende der Vorpfändkappe (7)? und z?/ar innerhalb des gesicherten Feldes.
9. Strebausbau nach einem der Anspruchs 1 bis 5? gekennzeichnet durch die Aufstellung eines Vorbaustempels (13) bei vorgepfändeter Kappe (7) unter dieser ara Kohlenstoss, der in Verbindung mit dem Stemi^el (3) die Kappe (7) gegen das Hangende andrückt,
10. Strebausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9? dadurch gekennzeichnet, dass mit der Vorpfändkappe (7) ein Schwenk teil (81) gelenkig verbunden ist,
11. Strebausbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Vorpfändkappe (7) und Schwenkteil (B) über Zahnsegmente gelenkig miteinander verbunden sind.
12, Strebausbau nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch Flächenpressung innerhalb des Verbindungsgelenkes eine starre Verbindung zwischen Vorpfändkappe (7) und Schwenkteil (81) entsteht.
13. Strebausbau nach einem der AnspriicheiO bis 12, dadurch ge-
kennzeichnet, dass die Fl;jchenpressung im Verbindungsgelenk mittels eines Keiles (4) erfolgt, der sich gegen den an der Yorpfrindkappe (7) angelenkten Stempel' (J) und gegen die Kappe (7' beim Anschlagen abstützt.

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