DEP0033886DA - Zange zum Reinigen der Pollöcher von Batterieklemmen - Google Patents
Zange zum Reinigen der Pollöcher von BatterieklemmenInfo
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Description
Eifelwerk Heinrich Stein Pc Cie. K.G., Eichelhardt bei Altenkirohen·
Zum Eeinigen der Anschlussklemmen von Batterien bedient man sich sogenannter Belzerzengen, mittels derer d*s
Polloch der Klemmen behandelt werden kann, um es von allen chemischen Verunreinigungen zu befreien, durch
die ein sicherer StromUbergang gefährdet werden könnte. Diese Belzerzsngen bestehen aus zwei an ihrer Spitze
durch ein Gelenk miteinander verbundenen Schenkeln, die durch eine Feder auseinandergedrückt werden und an ihren
kurzen von den Handgriffen aus betrachtet, jenseits des Drehpunktes gelegenen Enden eine längsgeteilte, konische
Eeibahle haben. Die Achse der Keibehle steht dsbei senkrecht zur Zangenachse und befindet sich soweit vom Drehpunkt, dass dieser ungefähr in die eine - d.h. also die
den Handgriffen zugewandte - Mantellinie hineinfallt.
Zur Vorbereitung der Anachlussteile von Bstterieklemmen genügt diese Eeinigung indessen nicht. Zwar war es möglic
mit der Beizerzange Pollöcher von Durchmessern zu reining^
gen, die stark voneinander unterschiedlich sind, debei aber eine gleichbleibende Konizität aufweisen« Indessen
musste auch der Bleipol der Batterie, welcher der Klemme entspricht, gereinigt werden. Hierfür gibt es Werkzeuge,
die vier nach innen gerichtete und auf einem Zylinder angeordnete Schneiden aufweisen bzw. die nnch Art
eines Bleistiftspitzers mit einer zylindrischen Hülse und einem Gegenmesser ausgebildet sind. Diese Werkzeuge
haben jedoch den Hechteil, does man sie nicht beliebig im Durchmesser einstellen kann. Ausserdem sind sie als
gesonderte Werkzeuge unterzubringen und aufzubewahren, da zur Eeinigung eines Anschusses stets zwei verschiedene
Werkzeuge benötigt werden.
Den Nachteil der Verwendung von zweierlei Vorrichtungen hat man dadurch zu beheben versucht, äsae man Kreuzschlüsse
anwandte, die auf zwei gegenüberliegenden Armen je eine Keibahle von verschiedenem Durchmesser und auf
den beiden übrigen .\rmen die oben beschriebenen Vorrichtungen zum Reinigen des Bleipolee hnben. Indessen ist
ein derartiges Werkzeug mit dem Nachteil behaftet, eine nur geringfügige Anpassungsfähigkeit sn den jeweiligen
Durchmesser zu besitzen, so dass ; uch hier wieder praktisch ein Satz von mehreren Werkzeugen vorzusehen ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung soll nun zur Vermeidung dieser Nachteile eine Polzange so ausgebildet werden,
dass
dass die längsgeteilte konische Reibahle bekannter Art die Zangenachse nicht rechtwinklig schneidet, wie
dies oben beschrieben ist, sondern seitlich kreuzt. Es sind also entsprechende seitliche Ansätze an den beiden
Schenkeln der Zange vorzusehen.Des weiteren soll jenseits des Drehpunktee der Zange ein gleichfalls längsgeteilter
Schaber für den Blelpol der Batterie vorgesehen sein, dessen vier chneiden eine der Konizität des Polec entsprechende
Schrägstellung zur Zangenachse aufweisen» Im übrigen soll dieser Teil des Gerätes als Schere ausgebildet
sein.
Durch diese Anordnung ist es möglich, die Reibahle in gleicher Weise zu bedienen, wie dies bisher der Fell
war, d.h. es wird bei Druck auf die Handgriffe der er» findungsgemässen Polzange eine öffnung und Ausweitung
der Reibahle herbeigeführt und damit diese jeweils en die zu bearbeitenden Flächen von innen engelegt. Gleichzeitig
werden sber die beiden Teile des Schabers so bewegt, dass sich die vier Schneiden einander nähern. Auch
hier erfolgt also durch die gleiche Druckbewegung auf die Handgriffe der Schere eine stete Anlage an dem zu
bearbeitenden Werkstück, in diesem Falle allerdings von aussen her.
Es versteht sich, dass der Erfindungsgedenke euch auf andere Vieiee zur Anwendung gelangen kenn. So ist es defcbar,
dass men den Schaber nicht in der Längsachse, sonde
ebenfalls
ebenfalls senkrecht dazu und in der Griffebene anordnet, sofern nur Sorge dafür getragen wird, dass
bei Betätigen der Handgriffe die Teile der Reibahle auseinandergehen und die Schneiden des Schabers sich
einender nähern. Auch sndere räumliche anordnungen sind möglich, sofern nur die vorbeschriebenen Hauptbedingungen
erfüllt sind β So läset sich beispielsweise auch der Schaber mit seiner Achee senkrecht zur Scherenachse und zur
Scherenebene anordnen, und zwar in der Weise, dess sich Reibahle und Schaber einender gegenüberliegen«,
In der beigegebenen Zeichnung ist eine erfindungsgemässe Polschere an Hand eines Beispieles wiedergegeben. Die
beiden Schenkel 1 und 2 sind durch eine Schraube 3 in üblicher Weise zu einer Schere verbunden. Ide Schenkel
werden dabei durch eine zwischen sie eingeschaltete Feder 4 auseinandergedrückt, wobei diese Feder sich einerseits
in die Bohrung 5 eines Ansatzes 6 an einem Schenkel und andererseits in eine weitere Bohrung 7 am enderen
Schenkel legt. Die Reibahle 8 besteht aus zwei Teilen 9 und 10, die durch die durch den Scherendrehpunkt gehende
Mittelebene 11 voneinander geteilt sind. Der eine Teil 9 ist mit dem Schenkel 2 verbunden, während der Teil 10
der Reibahle S rait dem Schenkel 1 eus einem Stück besteht. Die Teile sind dabei, wie aus der Abbildung ersichtlich,
so angeordnet, dass beim Zusammendrücken der Handgriffe 12 und 13 die beiden Hälften 9 und 10 auseinander
gedrückt werden.
Der
Der Schaber 14 ist ebenfalls nach der durch den Scherendrehpunkt gehenden Mittelebene 15 geteilt, so
dass zwei Schneiden 16, 17 am schenkel 1 und die beiden übrigen Schneiden 18, 19 am Schenkel 2 befestigt sind.
Durch Zusammendrücken der Griffe 12, 13 nähern sich also die Schneiden 16, 17 den beiden Gehneiden 18, 19. Diese
Umkehrung der Bewegung wird dadurch herbeigeführt, dass die Reibehlenhalfte 9 und die Schaberhälfte 18, 19 im
Drehkreise innen und einander benachbert angeordnet sind, während die zweite Reibahlenhälfte 10 und die entsprechen
de Schaberhälfte 16, 17 aussen im Drehkreis angebracht sind, d.h. sich den beiden erstgenannten Teilen von
aussen zuordnen.
Claims (1)
- Ansprüche :Ie Zange zum Reinigen der Pollöcher von Batterieklemmen, dadurch gekennzeichnet, dass die längsgeteilte konische Eeibahle (8) die Scherenachee nicht schneidet, sondern seitlich kreuzt, während an den freien Enden der Schere ein gleichfalls geteilter Schaber (14) für den Bleipol der Batterie vorgesehen ist, dessen Schneiden (16, 17, 18, 19) eine Schrägstellung zur Scherenachae im geschlossenen Zustand aufweisen, die der Kegelform der Reibahle (8) entspricht.2 β Polgange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die en einem Schenkel (1) der Schere angeordneten Hälften (10? 16, 17) der Reibahle (8) und dee Schabers (14) sich den am anderes Schenkel (2) angeordneten Hälften (9; 18, 19) von aussen zuordnen.3β Polzange nach Anspruch 1 oder 2, gekennzei chn e t durch eine beliebige Lage der Achsen der Reibahle (8) und des Schabers (14) zueinander und zur Zange (1,2), die eine freie Benutzung beider Teile ermöglichte
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