DE333364C - Pinzette - Google Patents

Pinzette

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Publication number
DE333364C
DE333364C DE1920333364D DE333364DD DE333364C DE 333364 C DE333364 C DE 333364C DE 1920333364 D DE1920333364 D DE 1920333364D DE 333364D D DE333364D D DE 333364DD DE 333364 C DE333364 C DE 333364C
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DE
Germany
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tweezers
leg
scissors
legs
thread
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Expired
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DE1920333364D
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English (en)
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GEORG FRIEDRICH MARTIN FA
Original Assignee
GEORG FRIEDRICH MARTIN FA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/30Surgical pincettes, i.e. surgical tweezers without pivotal connections

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Pinzette. Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausbildung des Gelenkes von solchen Pinzetten, deren Schenkel zugleich als Schalen für ein oder mehrere andere Geräte, z. B. eineTaschenschere, einen Nagelreiniger o. dgl. ausgebildet sind, die in. diesen Schalen beweglich sind wie die Klinge eines Taschenmessers und ebenso wie eine solche in die Gebrauchsstellung tierausgeklappt werden können. Durch die besondere Ausbildung des Gelenkes für jene Geräte ist ein rascher und doch sehr solider Zusammenbau der Teile erreicht, der es dann auch erlaubt, nachher das in der Pinzette untergebrachte Gerät, wenn nötig, rasch wieder herauszunehmen, beispielsweise um es zu schleifen oder die Pinzette instand zu setzet..
  • Ein Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung dargestellt ist, wird die Eigenart des Erfindungsgegenstandes näher erläutern.
  • Fig. i zeigt die neue Pinzette in Ansicht geschlossen.
  • Fig.2 zeigt die Pinzette geschlossen und die als weiteres Gerät in ihr untergebrachte Schere zum Gebrauch tierausgeklappt und in geöffnetem Zustand.
  • Fig. 3 zeigt die geöffnete Pinzette in einer Seitenansicht zu Fig. i.
  • Fig. d. ist in größerem Maßstab ein Schnitt durch das Drehgelenk und die Verbindungsstelle der Pinzettenschenkel.
  • F ig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. .l. Die beiden Schenkel a und b der Pinzette, deren Griffende irgendeine zweckmäßige Gestalt haben kann, sind durch eine Schraube c miteinander verbunden. Auf das Gewinde dieser Schraube ist der Schenkel b mit einem Gewindeloch aufgeschraubt, während' der hopf und der vierkantige Schaft der Schraube c in einem entsprechend kantigen Loch des Schenkels a sitzt.
  • Die beiden Teile a und b stoßen mit Schultern d und c zusammen, die eine zylindrische Außenfläche von gleichem Durchmesser haben, so daß sie dem Schenkel f der Schere als Drehzapfen dienen können.
  • Die Schere selbst kann in irgendeiner zweckmäßigen Weise ausgebildet und: beispielsweise mit Feder g und Verschluß la ausgestattet sein.
  • Auch die Pinzette hat eine Verschlußeinrichtung, die aus einem im Schenkel a befestigten Stift i und einem auf dem Schenkel b verschiebbar angeordneten Schieber k besteht, der in der in Fig. i und 2 gezeichneten Stellung bei geschlossener Pinzette in seitliche Einschnitte m oder eine Ringrille des Stiftes i eingreift.
  • Die Verlängerungen n der Pinzettenschenkel über den Drehzapfen c hinaus bilden Backen mit seichten Ausnehmungen o, in welche sich der eine Schenkel f der Schere entweder in der Stellung gemäß Fi'g. i oder in der Stellung gemäß der Fig. 2 einlegt und dabei gegen unbeabsichtigtes Drehen gesichert wird.
  • Die Schere kann wie die Klinge eines Taschenmessers aus der Stellung nach Fig. i in die Stellung nach Fig. 2 tierausgeschwungen und durch Öffnen des Verschlusses h geöffnet werden. Dabei bleibt die Pinzette a mittels des Stiftes i und des Schiebers k geschlossen. Umgekehrt kann die Pinzette geöffnet und benutzt werden, während die Schere sich im Innern der Pinzette (Fig. i) befindet oder außerhalb der Pinzette (Fig. a), indem der Schieber h auf dem Pinzettenschenkel h nach oben geschoben und dadurch der Stift i freigegeben wird.
  • Wäre die Schraube c in der üblichen Weise in dem Schenkel a befestigt, so würde man beim Zusammensetzen des Geräts nicht ohne weiteres die beiden Pinzettenschenkel in die richtige Stellung bringen, in welcher sich die zwei Backen der Pinzette genau einander gegenüber befinden, und man müßte, je nach der zufälligen Lage des Gewindeanfanges, nachträglich von den Schultern d und e so viel wegfeilen, bis die richtige Lage erreicht ist, was nicht unerhebliche Mühe und Zeit erfordert.
  • Da aber gemäß der Erfindung dir Schraube c mit einem Vierkantkopf oder -schaft in dem Pinzettenschenkel a. sitzt, so ist man jetzt in der Lage, dem Gewindebolzen r vier verschiedene Lagen zu geben, von denen stets eine genügt, um eine Drehung des Schenkels h auf dem Gewinde c so weit zu -gestatten, bis die Greiffläche des Schenkels b derjenigen des Schenkels a genau gegenübersteht und der Schenkel in dieser Lage genügend festsitzt. Dies erleichtert die Herstellung des Geräts ganz wesentlich. Schließlich kann die Schraube c noch durch einen Sicherungsstift p festgelegt und gesichert werden.
  • Wählt man an Stelle eines Vierkantes an der Schraube c ein Sechskant, Achtkant o. dgl., so ist natürlich noch genaueres und rascheres Arbeiten möglich.
  • Das Gerät selbst läßt sich in verschiedenz arti ger Weise ausbilden. Wie schon angerleutet, könnte an Stelle einer Schere auch ein Nagelreiniger oder irgendein anderes Taschengerät in der Pinzette untergebracht «-erden. Auch die Pinzette kann noch weiter ausgestaltet werden, beispielsweise indem auf einer ihrer Außenflächen eine Nagelfeile angebracht wird.
  • Ganz besonders kommen die Vorzüge der neuen Konstruktion zur Geltung, wenn mehrere Geräte statt nur eines einzigen. in der Pinzette untergebracht werden, z. B. Nagelreiniger und-, Ohrlöffel oder ärztliche Instrumente, wie Lanzetten und Küretten, mehrere Ohren- oder Augeninstrumente u. dgl. Denn es wird hier für jedes einzelne Gerät eine sichere Führung und Feststellung erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pinzette, deren Schenkel als Schalen für ein oder mehrere nach Art eines Taschenmessers herausklappbare Geräte (z. B. Schere, Nagelreiniger, Ohrlöffel, ärztliche Instrumente u. dgl.) dienen, dadurch gekennzeichnet, d.aß der als Gelenk für das herausklappbare Gerät (Schere) und zugleich zur Verbindung der Pinzettenschenkel miteinander dienende Bolzen ein Schraubenbolzen ist, auf dessen Gewinde der eine Schenkel der Pinzette geschraubt ist' und- dessen Schaft oder Kopf prismatisch gestaltet ist, so @daß durch Versetzen des Schraubenbolzens in dem prismatischen Loch des anderen Pinzettenschenkels der Anfang des Gewindes und damit die Endstellung des anderen Schenkels verlegt werden kann.
DE1920333364D 1920-05-18 1920-05-18 Pinzette Expired DE333364C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE333364T 1920-05-18

Publications (1)

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DE333364C true DE333364C (de) 1921-02-23

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ID=6209364

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DE1920333364D Expired DE333364C (de) 1920-05-18 1920-05-18 Pinzette

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DE (1) DE333364C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5634275A (en) * 1996-03-28 1997-06-03 Pine; Eli S. Combination of two tools

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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