DEP0033669DA - Vorrichtung zum Auflegen von Lochscheiben auf die Stifte von Gummiabsatzformen - Google Patents
Vorrichtung zum Auflegen von Lochscheiben auf die Stifte von GummiabsatzformenInfo
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Description
Vorrichtung zum Auflegen von Lochscheiben auf die Stifte •yon Qummiabsatzformen
Zum Auflegen der Lochscheiben auf die Formstifte von Vulkanisierformen für Gummiabsätze sind mehrere Torrichtungen bekannt
geworden. Ein großer Teil derselben eignet sich jedoch nur für dreiplattige Absatzformen* bei denen die Formstifte über der
glatten Unterplatte hervorstehen, nicht aber für zweiplattige Formen mit eingefrästen Formnestern, die häufig in Gebrauch sind.
Andere Ausführungens die sich auch für Formen mit Formne&tern eignenf
zeigen eine verwickelte Ausführung und sind entsprechend störanfällig.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet mit rohrförmigen Magazinen für die gestapelten Lochscheiben und mit einem Schieber
oder einer Schieberplatte mit Durchfallöffnungen für die Lochscheiben. S-ie ist insbesondere gekennzeichnet durch Federn, die
die Scheibenstapel in Höhe der aweiten Scheibe festhaltend erfassen und durch vom Schieber mitbewegte Spreizkeile oder dergl«
für die Freigabe des Scheibenstapels durch Spreizung der Feder.
Diese Vorrichtung zeichnet sich durch allgemeine Anwendbarkeit i Einfachheit im Aufbau und durch einfache Betätigung aus,
da nur ein Schieber bezw* eine Schieberplatte bewegt zu werden brauchtt wobei die Aufgabe der Lochscheiben auf die Formstifte
in sicherer Weise erfolgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt· Die Abbildungen zeigen im vergrößerten
Maßstabe einen Ausschnitt aus einer Aufgabevorrichtung und zwar nur den Aufgabeteil für einen einzelnen Formstift» Mehrere solcher
Einzelvorrichtungen sind in einer Vorrichtung zum Aufbringen der Lochscheiben auf ein Formnest zusammengeschlossen* Die
Aufgabevorrichtung kann aber auch die ganze Formplatte mit mehreren Formnestern überdeckens wobei dann eine Vielzahl der dargestellten
Vorrichtungen angeordnet ist, entsprechend der Zahl der Formstifte.
Die Abb. 1 und 2 zeigen im senkrechten Schnitt bezw. in einem waagerechten S-chnitt nach der Linie A-A die Stellung der
einzelnen Elemente beim Aufsetzen der Vorrichtung auf die Formplatte*
Abb* 3 und 4 denselben Gegenstand mit der Stellung der
Einzelelemente für die Freigabe der lochscheibe»
Die Ponmanterplstte ist mit 1 bezeichnet* der in ihr feste Formstift mit 2* Der letztere "besteht aus einem dickeren
Unterteil und einem dünneren Oberteil« Auf die dadurch entstandene Schulter sollen die Lochscheiben aufgelegt v/erden· Diese
Teile sind also Teile der Vulkanisier form und nicht der Aufgabe-Vorrichtung.
Die Aufgabevorrichtung besteht aus einer Oberplatte 3 und einer Unterplatte A9 die am Rande und gegebenenfalls noch durch
Stehbolzen, liete o« dergl« fest ausanimengesehloss©n Bind« Diese Platten bilden gewissermaßen das Gehäuse der Torrichtung und
schützen alle beweglichen feil««. Sie übernehmen auch an ihrem äußeren Umfang oder durch besonders hierfür vorgesehene Mittel
die Ijagesicherung der Aufgabevorrichtung gegenüber der ?ulkanisierform* In die Oberplatte 3 sind die rohrförmigen magazine 5
für die Lochscheiben 6 eingeschraubt* Auf der Unterplatte 4 gleitet ein Schieber 7? der mittels einer (nicht dargestellt en)
Handhabe oder Vorrichtung in Eichtung des Doppelpfeiles 8 hin- und herbewegt werden kann» An diesem Schieber 7 ist ein kleiner
Spreizkeil 9 angenietet* der in der linken Sndstellung deß Schiebers eine KLemmfeder 10 mat spreizt 9 die an der Obeirplatte
befestigt ist und sich in Schlitten 5a des Hagazinrohre© 5 bewegt, so daß sie die Lochscheiben 6 iestaufclemmen Tsrmag* wsnn
sie nicht durch den Spreizkeil 9 daran gehindert wird*
Beim Aufsetzen auf die Absatzform nim&t der Schieber 7 die in den Abb« 1 und 2 gezeichnete Stellung ein» In ihm ist ©in
Ausschnitt 7a enthalte^ bestehend aus einem weiten Seil* der so groß ist* daß die Lochscheiben 6 hindurchfallen können xtad eiüer.
schmäleren Sehlitsfortsetzungs die nur so weit ist, dafl sie den oberen Teil des Forjnstiftes 2 mit etwas Spiel umgibt» In diese:?
Anfangs stellung sperrt der Schieber das Durchfallen &eT Lochscheiben S9 wogegen die feder Io gespreizt ist und das Herabfallen
der Lochscheiben 6 auf uen Schieber 7 gestattet« Wird, nun der Schieber 7 nach rechts bewegt in die in den, Abb« 3 und
dargestellte iJage, so gibt e^ zunächst die Klemmfeöer 10 um! darauf die Durchfallöffnung unterhalb der Lochscheiben 6 völlig
frei» Die Folge ist., daß die unterste der Lochscheiben 6 auf den Pormstift 2 herabfallen kanns die zweite Loehscheib-Θ ;}eäoch
und die darüber befindlichen durch die Hemafe&er 10 festgehalten
werden
werden. Der Schieber 7 wird dann von Hand oder durch die Entspannung bei der vorhergehenden Bewegung gespannten Feder nach
links zurückgeführt. Hierbei sperrt er zunächst die Durchfallöffnung für die Lochacheibe S1 um bei Weiterbewegung die Feder
10 aufzuspreizen, so daß der Stapel der Lochacheiben 6 um die Höhe einer Lochscheibe auf den Schieber herabfallen "kann. Die
Vorrichtung steht damit wieder für den nächsten Aufgabetakt bereit«
Bei Anwendung der Vorrichtung für zweiplattige Absatzformen wird die Unterplatte 4 vorzugsweise nur so groß ausgeführt,
daß sie in das Formnest hineinragen kanxLf entsprechend ebenfalls der Schieber 7* während die Oberplatte 3 sich-1 oberhalb der 3?ormtrennfuge
befindet und sich über mehrere Formnester erstreckt« Die Vorrichtung kann auch bei dreiplattigen Absatzformen verwendet
werden, wobei dann die !filterplatte 4 die gleiche Größe erhäli wie die Oberplatte 3·
Die Elemmfeder Io und der mit ihr zusammenarbeitende Spreizkeil 9 können auch andere Erscheinungsformen annehmen,
ohne dass der Wirkungsbereich des Erfindungsgedankens damit verlassen wird» Wesentlich ist die Anordnung elastischer Mittel
zur zeitweiligen Sperrung des -Herabfallens der lochscheiben und vom Schieber mitbewegte Mittel zur Aufhebung dieser
Sperrung«
Claims (2)
1.) Vorrichtung zum Auflegen von lochscheiben auf die Stifte von Gummi abs atzformen mit rohrförmigen Seherbenmagazinen
und einem Schieber mit Burchfallöffnungen für die lochscheiben, gekennzeichnet durch federn (lO)f die die Scheibe**-
stapel (6) in Höhe der zweiten Scheibe festhaltend erf assess und aurch vom Schieber (7) mitbewegte Spreis&eile (9) oder
dergl. für die Freigabe des Scheibenstapels {6) durch Sprei»- zung der Feder &0).
2.) Vorrichtung nach Anspruch ls dadurch gelcennseiohne t, daß die Öffnungen (7a) im Schieber (7) schlüseell6ci&-
artigen Grundriß haben, wobei ein von der Purchfallöffäung für die Scheiben (6) ausgehender Schlitz den Pormetift {2)
mit etv/as Spiel umgibt.
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