DEP0033489DA - Beleuchtungseinrichtung für Spielzeug- und Modelleisenbahnen - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung für Spielzeug- und Modelleisenbahnen

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DEP0033489DA
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Germany
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light
sticks
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acted
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Fritz Günter Dipl.-Ing. Emme
Eugen Dipl.-Ing. Engelhardt
Original Assignee
Robert Kahrmann & Co. Guß- u. Armaturenwerk, Lobberich, Rheinland,DE
Publication date

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Description

Bei Beleuchtungseinrichtungen aller Art, wie beispielsweise Signalanlagen für Spielzeug- und Modelleisenbahnen treten insbesondere dann Schwierigkeiten auf, wenn das betreffende Eisenbahnmodell eine kleine Spurweite aufweist. In diesem Fall ist es schwierig, die Signale in der erforderlichen maßgerechten Kleinheit herzustellen und hierbei die erforderlichen Lichtquellen mit naturgetreuer Wirkung anzubringen.
Es ist zwar bereits in der <Nicht lesbar>technik bekannt, beispielsweise bei Vorsignalen, die Beleuchtung auf indirektem Wege durch Lichtschächte und Auffangflächen zu erreichen und die zweite erforderliche Lichtquelle einzusparen. Fernerhin ist es bekannt, bei Spielzeug- und Modelleisenbahnen durch eine Glühlampe in einem als Ständer ausgebildeten Lichtschacht über eine Auffangfläche eine mehrfarbige Signalanlage zu schaffen, welche durch mechanische und elektrische Steuerung von besonderen Blenden betätigt wird. Hierbei sind jedoch für den mechanischen Antrieb des Signales bzw. der Blenden verhältnismäßig <Nicht lesbar> Mittel und Bauarten erforderlich, welche den Bau derartiger kleiner Signale erheblich verteuern und empfindlich gestalten.
Die Erfindung geht einen neuen Weg, um mit einfachen Mitteln bei Spielzeug- oder Modelleisenbahnen Beleuchtungsanlagen der verschiedensten Arten zu schaffen, ohne dass hierbei der konstruktive Aufbau beispielsweise aus Gründen beschränkter Abmessungen beeinträchtigt wird oder einen besonderen Aufwand erfordert.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in dem Vorschlage, Stäbe oder sonstige langgestreckte oder auch beliebig geformte Körper aus durchsichtigem Material, beispielsweise Glas, Plexiglas oder dergleichen, für den Aufbau von Beleuchtungseinrichtungen aller Art in der Weise zu nutzen, dass diese im Bereich einer oder mehrerer Lichtquellen angeordnet sind und mit ihren freien Stirnflächen oder auch sonstigen besonders hierfür ausgestalteten Flächen den gewünschten Lichteffekt erzeugen. Die Erfindung benutzt also die physikalischeErscheinung, wonach derartige durchsichtige Körper eine Sammlung der an einer oder mehreren Stellen auf sie wirkenden Lichtstrahlen verursachen und an einer beliebigen Stelle - beispielsweise einer Stirnfläche - in genügender Stärke zum Austritt bringen, um Beleuchtungseinrichtungen beliebiger Art bei Spielzeug- oder Modelleisenbahnen mit elektrischem oder auch mechanischem Antrieb zu schaffen. Die gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Leuchtstäbe können dabei eine gebogene, gewundene oder geknickte Gestalt besitzen und so der Anordnung der Lichtquelle jede konstruktiv erforderliche Freiheit gegenüber der Stelle des Lichteffektes bieten. Die Leuchtstäbe können dabei auch beispielsweise mit mehreren durch Abzweigung gebildeten Stirnflächen ausgestattet sein, und es kann sich in vielen Fällen als zweckmäßig erweisen, die Stirnflächen zur Verbesserung des Lichteffektes plan zu schleifen. Auf der anderen Seite sind auch Ausführungsformen der Erfindung möglich, wonach die Austrittsfläche der Leuchtstäbe mit besonders fazettartigen Anschliffen versehen sind.
In vielen Fällen kann es je nach dem konstruktiven Aufbau der Beleuchtungseinrichtung vorteilhaft sein, die nicht zu Leuchteffekten herangezogenen Teile der Leuchtstäbe ganz oder teilweise durch Ummantelung, Schwärzung oder Lackierung nach außen abzudecken.
Im Rahmen dieser Grundgedanken der Erfindung sind die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten gegeben. Beispielsweise ist es auch möglich, die Leuchtstäbe aus farbigem Material herzustellen, um so den gewünschten farbigen Signaleffekt zu erzeugen. Auf der anderen Seite ist es auch möglich, die Leuchtstäbe zur Erzielung einer gleichen Wirkung mit farbigen Lichtquellen anzustrahlen. Ferner ist selbstverständlich auch die Möglichkeit gegeben, die Leuchtstäbe im Bereich der üblichen farbigen Blenden anzuordnen.
Beispielsweise kann eine Signalanlage nach der Erfindung derart ausgebildet sein, dass verschiedene Signalblenden im Bereich der Stirnfläche oder sonstiger Anschliff-Flächen mehrerer Leuchstäbe angeordnet sind, die von mehreren ein- und ausschaltbaren Lichtquellen beaufschlagt werden. Die verschiedenen Signallichter werden also dann durch das Ein- und Ausschalten der Lichtquellen erzeugt.
Auf der anderen Seite ist es auch möglich, eine derartige Signalanlage dadurch auszubilden, dass im Bereich der Signalblenden ein oder mehrere, beispielsweise durch Elektromagneten, bewegliche Leuchtstäbe angeordnet sind.
Eine Lokomotivbeleuchtung kann beispielsweise derart ausgestaltet sein, dass die Frontlampen der Lokomotive durch die Enden eines U-förmig gebogenen Leuchtstabes gebildet werden, der an einem mittleren Ansatz durch eine Lichtquelle beaufschlagt wird.
Weichensignale können im Rahmen der Erfindung dadurch gebildet werden, dass ein Signalkörper aus durchsichtigem Material Verwendung findet, welcher zweckmäßig über einen Ansatz von einer Lichtquelle beaufschlagt wird.
Im Rahmen der Erfindung sind in dieser und ähnlicher Weise die verschiedenen Verwirklichungsformen des ihr zugrundeliegenden Gedankens möglich. Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist. Es zeigt:
Fig. 1 die Verwirklichung der Erfindung an einem Signal üblicher Bauart,
Fig. 2 den dazugehörigen Leuchtstab in Seitenansicht und Draufsicht,
Fig. 3 die Verwirklichung der Erfindung an einem Vorsignal,
Fig. 4 den dazugehörigen Leuchtstab in Ansicht und Draufsicht,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Lokomotivbeleuchtung,
Fig. 6 ein Tageslichtsignal,
Fig. 7 einen dazugehörigen Leuchtstab und
Fig. 8 u. 9 zwei Ausführungsbeispiele für ein Weichensignal.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 steht der Signalarm 1 eines Hauptsignals mit seinen Blenden 2 unter der Wirkung eines Elektromagneten 3, durch den die verschiedenen Signalstellungen bewirkt werden. Innerhalb des hohlen Signalmastes 4 ist ein Leuchtstab 5 angeordnet, dessen freies plangeschliffenes Ende 6 im Bereich der Blenden 2 liegt. Der Leuchtstab 5 kann - wie angedeutet - mit Ausnahme der Stirnfläche 6 durch Ummantelung oder dergleichen nach außen abgedeckt sein, und es kann beispielsweise am Knie eines abgebogenen Armes 7 eine Anschliff-Fläche 8 oder einen Ansatz 9 mit plangeschliffenen Stirnflächen angeordnet sein, um gleichzeitig das übliche Signalrücklicht erkennbar zu machen.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 und 4 ist in einem Vorsignal üblicher Bauart eine Lichtquelle 31 und ein Leuchtstab 5a angeordnet, welcher zwei wirksame Arme 10 und 11 mit den Leuchtflächen 12 und 13 aufweist. Die Blenden 2a des Vorsignals werden in üblicher Weise durch Zug oder Elektromagneten betätigt.
Bei der Lokomotivbeleuchtung nach Fig. 5 wird die Frontbeleuchtung durch zwei Stirnflächen 14 und 15 eines U-förmigen Leuchtstabes 16 gebildet, der über einen Ansatz oder Anschliff 17 von einer Lichtquelle 18 beaufschlagt wird.
In Fig. 6 und 7 ist eine Tageslichtsignalanlage veranschaulicht, bei der zwei Leuchtstäbe 19 und 20 von einer einzigen Lichtquelle 21 ausgestrahlt werden, deren wirksame Stirnfläche 22 im Bereich der Blendenscheiben 24 des Signals angeordnet sind. Die Leuchtstäbe 19, 20 können beispielsweise unter der Wirkung von Elektromagneten 25, 26 beweglich sein.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8 wird eine Weichenlaterne gemäß der Erfindung dadurch gebildet, dass ein Signalkörper 27 zweckmäßig über einen Ansatz 28 von einer Lichtquelle 29 beaufschlagt wird. Über den Signalkörper ist eine Kappe 30 gestülpt, welche an ihren Seitenwandungen die entsprechenden Signalbalken aufweist.
Die Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Ausbildung einer Weichenlaterne, welches auch gleichzeitig veranschaulicht, welche Freiheit in der Raumordnung durch den Vorschlag der Erfindung gegeben ist. Die Darstellung der Fig. 9 besteht im wesentlichen aus dem Beleuchtungskörper 32, dem Leuchtstab 33 mit angeschliffener Stirnfläche 34 und dem drehbaren Weichensignal 36 mit den Teilen 35 und 37. Die Weichenlaterne selbst ist drehbar auf dem durchsichtigen Zapfen 37 gelagert, durch welchen der Beleuchtungseffekt der Lichtquelle 32 über den geknickten Stab 33 und seine Stirnfläche 34 auf den Signalkörper 36 übertragen wird, über den eine Kappe 35 gestülpt ist, welche die entsprechenden Signalbalken aufweist. Der Leuchtstab 33 kann beliebig geknickt sein, und es kann die Anordnung nach Fig. 9 im Grundsatz auch noch auf beliebig andere Beleuchtungs- oder Signaleinrichtungen angewandt werden, bei denen eine besondere Freizügigkeit hinsichtlich der Anordnung der Lichtquelle von Vorteil ist.
Die Erfindung ist jedoch mit den beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispielen keineswegs erschöpft, vielmehr können die ihr zugrundeliegenden Vorschläge in beliebiger konstruktiver Abwandlung und für alle nur möglichen Beleuchtungszwecke insbesondere von Kleineisenbahnen benutzt werden. Beispielsweise können auch Rücklichter gemäß der Erfindung geschaffen werden, indem z.B. ein rot- farbiger Leuchtstab im Bereich der üblichen Waggonbeleuchtung angeordnet ist.

Claims (13)

1. Beleuchtungseinrichtung für Spielzeug- oder Modelleisenbahnen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines oder mehrerer Stäbe aus durchsichtigem Material (z.B. Glas oder Plexiglas), die im Bereich einer oder mehrerer Lichtquellen derart angeordnet sind, dass ihre freien Stirnflächen den gewünschten Lichteffekt erzeugen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstäbe eine gebogenen, gewundene oder geknickte Gestaltung besitzen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstäbe mit mehreren durch Abzweigung gebildeten wirksamen Stirnflächen ausgestattet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu Leuchteffekten benutzten Stirnflächen der Leuchtstäbe plan geschliffen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht zu Leuchteffekten herangezogenen Teile der Leuchtstäbe ganz oder teilweise durch Ummantelung, Schwärzung oder Lackierung nach außen abgedeckt sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Signalblenden im Bereich der Stirnflächen mehrerer Leuchtstäbe angeordnet sind, die von mehreren ein- und ausschaltbaren Leuchtquellen beaufschlagt werden.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Signalblenden ein oder mehrere bewegliche Lichtstäbe angeordnet sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Leuchtstäbe im Bereich beweglicher Signalblenden angeordnet sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeich- net, dass die Frontlampen der Lokomotive durch die Enden eines U-förmig gebogenen Leuchtstabes gebildet werden, der an einem mittleren Ansatz durch eine Lichtquelle beaufschlagt wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Körper aus durchsichtigem Material besteht, welcher zweckmäßig über einen Ansatz von einer Lichtquelle beaufschlagt wird.
11. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalkörper über einen beliebig gebogenen Leuchtstab von einer Lichtquelle beaufschlagt wird.
12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch die Anwendung farbiger Lichtquellen.
13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, gekennzeichnet durch die Anwendung farbiger Leuchtstäbe.

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