DE916491C - Optische Lichtreklame - Google Patents

Optische Lichtreklame

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DE916491C
DE916491C DEZ1741A DEZ0001741A DE916491C DE 916491 C DE916491 C DE 916491C DE Z1741 A DEZ1741 A DE Z1741A DE Z0001741 A DEZ0001741 A DE Z0001741A DE 916491 C DE916491 C DE 916491C
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Expired
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DEZ1741A
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Inventor
Robert Zensen
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/28Signs formed by filament-type lamp

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Optische Lichtreklame Die Erfindung bezieht sich auf optische Lichtreklamen, welche aus einer Vielzahl elektrischer Birnen. gebildet werden, die auf Häuserwänden, Gebäuden, Schaustellungsreklamen und anderen Großreklameflächen in verschiedenen Figuren, Gestalten und Ornamen.tiken erscheinen. Das Aufleuchten der Glühkörper kann dabei, wie es vielfach der Fall ist, plötzlich geschehen, oder man zieht dabei eine nacheinander erfolgende- Zusammensetzung des Reklamebildes vor. Letzteres erfordert ein fortlaufendes Aufleuchten: der einzelnen Glühbirnen, und wenn dabei noch der Eindruck einer laufenden Darstellung erreicht werden soll, muß die Lichtwirkung der einzelnen Birnen nach dem Aufleuchten wieder verschwinden. In einer derartigen, Folge der Lichteffekte erhält man ein sogenanntes Wanderlicht oder laufendes Licht, welches die Aufmerksamkeit des Publikums in angenehmer Weise, d. h. ohne Blendwirkung, auf sich zieht, jedoch größere Anforderungen an das Gedächtnis der Beschauer stellt, die sich aus der Bahn des Lichtes das betreffende Schaubild eTinmerungsmäßig zusammensetzen müssen.
  • Um nun trotzdem eine eindrucks.voolle Bildwirkung zu erhalten, läßt man erfindungsgemäß nicht mehr ein einziges Licht die Bildlinien durchlaufen, sondern setzt deren mehrere gleichzeitg an und teilt somit, elektrisch gesehen, das Lichtfeld, in mehrere Ausschnitte ein, deren korrespondierende Punkte gleichzeitig aufleuchten und ein gleichmäßig fortschreitendes Lauflicht ergeben, das, am Ende angelangt, sich vomn wieder neu einschaltet. Dieses Licht wird in Figuren zeichnermder Form verwendet, wobei alle Möglichkeiten der Linienführung und des Gleichlaufes oder der Gegenläufigkeit ausgenutzt «erden können. Insgesamt gesehen, sind aber gemäß wertmäßiger Weiterbildung der-Erfindung alle gleichzeitig im Bild aufleuchtenden: Lampen jeweils in Serie geschaltet, wobei diese Schaltung von Lampengruppe zu Lampengruppe wandert, welche durch die gleichen Ordnungsziffern in. jedem Abschnitt gebildet werden. Die Kopplung mehrerer Ordnungsziffern je Schaltschritt wird zweckmäßig durch entsprechende Mehrfachkontaktgebung erreicht, wobei durch. Auslassung von Lampen an. einer oder mehreren, Stellen Laufumritsse verschiedener Form gebildet werden, die beispielsweise den Eindruck erwecken, als laufen Tiere mit vorgestrecktem Hals die Linien abschnittweise entlang.
  • Die Lichtreklame soll an Häuserwänden, Gebäuden, Schaustellungsgeschäften und anderen Großreklameflächen verwendet werden. und bedarf zu ihrer Fertigstellung einer Vielzahl elektrischer Birnen und ebensolcher Fassungen. Da, der Standort der Reklame mit ihrer Vielzahl von Glühbirnen ständig gewechselt werden muß, ergeben sich naturgemäß ziemlich hohe Kosten für solche Reklamen, die gemäß einer Weiterbildung der Erfindung durch eine vereinfachte Befestigung der Birnen: gesenkt werden.
  • Diese neue Befestigungsart arbeitet mit einfachen. Löchern in. der Unterlage und benutzt marktgängige Birnen, die mit Bajonettverschluß in den. Fassungen stecken. Bei der neuen Anordnung für Großreklamebirnen wird der Haltestift des Bajonettverschlusses überflüssig und muß vor dem Einsetzern der Birnen abgeknipst werden. Dadurch erhält man Fassungen von glatter zylindrischer Fläche, die in; die Unterlage eingesteckt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lichtreklame mit Schaltmechanismus und Leuchtkörperbefestigung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i die Einrichtung der mechanischen, Schaltung und den Schaltvorgang nach deren. Inbetriebnahme, Fig.2 die Anordnung der Beleuchtungskörper, welche zweckmäßig vereinfacht befestigt werden. Die Lichtreklame, die aus einer Wellenlinie A und einer sie ständig schneidenden Zickzacklin(iie B besteht, sind dicht mit Schwachstrornbirnen besetzt, und zwar wird jede Welle von beispielsweise sechzehn Leuchtelementen: i bis 16 gebildet, von denen jedes in Serie zum entsprechenden. Leuchtelement der zweiten Welle, welche aus den Birnen i' bis 16' besteht, also, beispielsweise die Birne 3 mit der Birne 3' durch eine entsprechende Leitung L3 in Serie geschaltet ist. In gleicher Weise stehen, auch, die Birnen der folgenden. Wellen schaltungsmäßig zueinander. Sämtliche Birnen i bis 16 stehen außerdem mit den Kontakten Ki bis K16 einer Scheibe in Verbindung, deren Schaltarm S an der gemeinsamen Rückleitung R aller Birnen i bis 16 der letzten Welle liegt.
  • Wie aus der Schaltung ersichtlich, bilden je sechzehn Birnen einen Abschnitt der im Reklamegesamtbild erscheinenden Zeichenlinie, und es werden jeweils die gleichen Ordnungszahlen jedes Abschnittes gleichzeitig gesteuert. Das Licht würde also innerhalb eines Abschnittes von Lampe zu Lampe springen; dann nach dem Erreichen der sechzehnten Birne wieder auf die erste Birne zurückkehren. Diese Rückkehr bedeutet aber keine Unterbrechung in der Linienzeichnung, weil diese sich nach der sechzehnten Birne in der ersten Birne des folgenden Abschnittes fortsetzt. Praktisch läßt man jedoch den Schalta,rrn nicht von Kontakt zu Kontakt springen, sondern faßt mehrere nebeneinanderliegende oder benachbarte Kontakte durch den Schaltarm zu gemeinsamem Aufleuchten zusammen, so daß sich ein langgestrecktes Leuchtbild ergibt, welches je nach Schaltung verschiedene Formen annehmen kann. Beispielsweise ist bei der gezeichneten Ausführung vorgesehen, daß der Schaltarm die Kontakte K1, K2, K3 und K5 gleichzeitig erfaßt, wodurch, im wandernden Lichtschein vorn der Eindruck eines Kopfes (Birne, ä) erweckt wird, auf den der eingeschnürte Hals durch die ausbleibende Birne 4 im gezeichneten Augenblick folgt, worauf siech dann ein größerer und mehrere Birnen 1, 2, 3 umfassen. der Körper anschließt, der am Sch,luß durch, das bereits einsetzende Verlöschen der letzten Birne ein schwanzartiges Aussehen erlangt. Die Form des Lichtscheines ii(st in der, Zeichnung mit strichpunktierten Umrissen angedeutet, wobei größere Kreise als die Birnen den Lichtschein der jeweiligen Beleuchtungselemente andeuten.
  • Soweit die Schaltung für die Wellenlinie A. Die die Linie A kreuzende Zickzacklinie B ist in gleiche Abschnitte eingeteilt, die jeweils die Lampen 17 bis 32 bzw. 17' bis 32' usw. erfassen. Diese Lampen sind ebenfalls nach Ordnungsziffern in: Serie geschaltet und münden mit ihren Leitungen in erne- zweite Kontaktscheibe k mit wiederum sechzehn, Kontakten: k17 bis k32, welche von einem gleich oder beliebig gestalteten Schaltarm s Strom bekommen, der seinerseits wieder durch die Leitungen i der letzten. Lampengruppe und die gemeinsame Rückleitung r den Krebs schließt.
  • Der Schaltarm s der Zickzacklinie B erhält nun zur Erhöhung des. Lichteffektes eine gegenläufige Bewegung, so, daß die Lichtfiguren sich im Raum kreuzen, wobei durch verschiedene, Ausgestaltung der Kontaktflächen des Schaltarmes. eine aridere Figur als bei der Wellenlinie A zum Laufen gebracht werden kann. Besonders wirkungsvoll wird die Lichtwirkung dann sein, wenn bei gleicher Laufrichtung eine Schaltverschiebung zwischen den beiden Kontaktscheiben K und k hergestellt wird, weil dann der Anschein erweckt wird, als jage ein Tier das andere vor sich her.
  • An Stelle der Wellen und Zickzacklinien können natürlich auch andere Formen und andere Kombinationen treten, insbesondere wird man in sich geschlossene Linien bevorzugen, weil dann die Umschaltung vom Ende der Linie auf den Anfang auch für das beschauende Auge wegfällt.
  • Die, zu diesem Zweck verwendeten Glühbirnen erfahren eine dem, häufigen Wechsel des Standortes der Reklamefläche entsprechende und förderliche Befestigung, und zwar in. der Weise, daß sie entgegen .den sonst bekannten einschraubbaxen. Leuchtkörpern lediglich in die Unterlage eingesteckt werden.
  • Das Ausführungsbeispiel dieser Weiterbildung der Erfindung zeigen die Abb. 2 und 3, bei dem in die aus Holz oder Holzfaserplatte bestehende Reklamewand 41 in Abständen von ungefähr io cm Löcher gebohrt werden, und zwar mit einem Durchmesser, der genau der Stärke der Fassung 42 der Glühbirnen entspricht. Diese Fassungen sind, bekannterweise mit einem Rand 43 versehen, der als Begrenzung für die Einla,ßtiefe dient und sich auf der Vorderseite der Holzfaserplatte 41 dicht auflegt. Im eingesteckten Zustand. ragt die Fassung 42 eifn Stück hinter der Plattenwand 41 heraus, und es wird auf sie ein. Gummiring 44 von zweckmäßig vierkantigem Querschnitt aufgebracht, der dann auf der Rückseite der Wand 41 anliegt. Da der Gummi 44 mit Spannung um die Fassung 42 sich schließt, bleibt die Glühbirne fest in der Wand 41 eingespant. Der überragende Teil wird nun zur Anbringung der elektrischen Kontakte 45, 47 benutzt, und zwar wird das eine Kabel 45 an der Lötstelle 46 des zylindrischen F'assungstefiiles befestigt, während die andere Leitung 47 an den üblichen, zentralen Kontaktpunkten 48 der Birne angelötet wird. Die beiden Leitungen 45 und 47 schließen dann über den Leuchtdraht 49 in üblicher Weise den Strom. Zwli@schen beiden Kabeln. wird der Sicherheit halber noch ein Pappestreifen 5o ein: gelegt, .der beide Leitungen in gegen Kurzschluß sichernder- Weise voneinander trennt und eventuell durch diese gehalten wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Optische, Lichtreklame mit einer Vielzahl von Glühbirnen in einem elektrischen Leuchtfeld, dadurch gekennzeichnet, d'aß zur Bildherstellung laufendes oder Wanderlicht in Figuren zeichnender Form verwendet wird, welches aus mehreren gleichzeitig betä.tiigten Lichtpunkten besteht, die sich auf aneinandergereihte Abschnitte des Lichtfeldes mit durch zu anderen Zeiten aufleuchtenden Lichtpunkten besetzten Zwischenräumen derart verteilen, da,ß korrespondierende bzw. periodisch in der Linienführung wiederkehrende Lichtpunkte gleichzeitig leuchten, und die dort gleichmäßig fortschreiten und am Ende ihre Bahn wiederholen, so daß sich bei gemelinsamer Betrachtung ein Gesamtbild laufender Lichtpunkte ergibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Laufstrecke mehrere benachbarte Lampen (i, 2, 3, 5 usw.) gleichzeitig aufleuchten, z. B. durch mehrfache Kontaktgebung, welche das Bild eünes wandernden Lichtkörpers ergeben.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Erzeugung des Bildes von Einschnürungen (4 bzw. q.' usw.) im wandernden Lichtkörper auf Grund freier Stellen, in der die mehrfache Kontaktgebung für benachbarte Lampen einer Laufstrecke bewirkenden Kontaktbrücke (S).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrere Kontakte überbrückende Stromgebung in jedem der gleichzeitig aufleuchtenden Abschnitte eingebaut bzw. eingeschaltet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzaianet, daß das Reklameibild in mehrere Linien (i bis 16 bz.w. i' bis 16' einerseits, 17 bis 32 bzw. 17' bis 32' andererseits) aufgeteilt ist, von denen, jede eine in sich geschlossene Bild.wliirkung hat, und daß diese Linien mit Zeitverschiebung das abschnittweise gleichzeitg einsetzende Wanderlicht erhalten.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Linien des Reklamebildes einander schneiden und gleichläufiges oder gegenläufiges Wanderlicht erhalten.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Wanderlicht vereinigten Leuchten aus in Serie geschalteten Schwachstrombirnen bestehen. B.
  8. Optische Lichtreklame mit eine- Vielzahl an Birnen in einem elektrischen Leuchtfeld nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühbirnen, welche mit entstifteten Bajonettverschlußfassungen versehen sind., in einfache Durchbrechungen der Leuchtwand (41) eingesteckt und dort mittels eines aufgebrachten Gummiringes (44) gehalten, werden.
  9. 9. Birnenbefestigung nach Anspruch 8, dadurch. gekennzeichnet, d,aß die An.schlußdrähte (45 und 47) der Glühbirne auf der Zylinderwand und im Zentrum des Fassungsendes aufgelötet und durch eine aufgebrachte Pappscheibe (5o) vor gegenseitiger Berührung geschützt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 653695, 664205, 668518.
DEZ1741A 1951-02-27 1951-02-27 Optische Lichtreklame Expired DE916491C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258253B (de) * 1961-08-17 1968-01-04 Marcel Cyprien Kuczewski De Po Verfahren zur Erzeugung belebter Bilder nach Latrobe

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE653695C (de) * 1936-03-14 1937-12-01 Hein Hermann Fortlaufend aufleuchtende und erloeschende elektrische Reklamewanderschriftanlage
DE664205C (de) * 1936-03-14 1938-08-22 Hein Hermann Fortlaufend aufleuchtende und erloeschende elektrische Wanderschriftanlage
DE668518C (de) * 1938-01-23 1938-12-05 Hein Hermann Fortlaufend aufleuchtende und erloeschende elektrische Reklamewanderschriftanlage

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