DEP0033397DA - Ein-und ausrückbare Reibungskupplung mit Bremse, insbesondere für Nähmaschinenantriebe - Google Patents
Ein-und ausrückbare Reibungskupplung mit Bremse, insbesondere für NähmaschinenantriebeInfo
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Description
ifentanwalt Irnsf Hoigis
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Iiii Ν ι μ Ii it r α—
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r--- TTfWCrr "üeir IjTJSb™*
836
Bielefeld, den 24' Oktober 1950
LfdAkt. QOlQ /49 Siapenhor sis ir. 20
Akt,z. p 33 397 UI/47C D
Dürkoppwerke Aktiengesellschaft, Bielefeld
mmi
aVL$-Fürtsopp-8tr. 2
" RetbimgsiRippImg, "
fs Ut bekannt, bei in intemiäUerenden Betrieb arbeU tenden Nätwamfrtnm zmischm Mtrieibmotor
md
Nähmaschine eine Meibimgsliupplmg etnzusohal ten, und diese Kiipp~ lung gleichzeitig auf einer verlängerten Achse des lift· troxotors aufsteckbar
m
lagern* Derartige Vereinigungen
zwischen Motor und Supplmg erfordern jedoch imer eine
organische Mpasmng der letzteren an die massive Motorwelle, ms in solchen Fällen, in wichen Heine Spezialmtcren
mr
Verfügung stehen dem ohne weiteres nicht
möglich ist.
Da es nun in der Praxis timer mieder
mrkomts
OaL· auf
motoren normaler Bauart zurückgegriffen werden uuß, wöbet jedoch meist die Anpasmng des einen
S1Mim
an den
anderen infolge verschiedener sei 1 enaurchmesser Schwierigkeiten bereitet, die nur durch Umbau eines großen
Teils der Kupplmg
m
beheben sind, bezueckt die Erfindung dadurch Abhilfe
m
schaffen, daß eine,ein- und ausrückbare Reibungskuppimg mti Bremse, insbesondere far
Nähmaschinenantriebe zur Anwendung gelangt, die im wesentlichen gebtldet toird aus einer zum Aufstecken auf
einen Antriebsmllenstimpf geeigneten eine leicht lösbare Beibscheibe tragenden und aus der Kupplung leicht
ausbaubaren Bohl welle, auf der sowohl ein feststehendes
eine BrmBBekstM und einen Einrückhebel tragendes C<§»
USmm el« auch eine mit einer axial verschiebbaren, auf betdrn Seiten mit Reibflächen versehenen Beibscheiben undrehbar Oerbundene Antriebsscheibe je für sich drehbar gelagert sind.
Die Zeichnung stell t den Gegenstand der Erfindung beispielsweise dar, Bs zeigen:
Abbm j eine im Horizontal schnitt gezeichnete BeU bungskupplung in Verbindung mit einest Elektromotor in ihmr tiicntbetättgungs^stel 1 ung, Abb, 2 die Kupplung in Vorderansicht und teilwetsem Schnitt,
Abb.
3
eine der Führwg&ahn) von Kugeln, welche bei
Betätigung des Kupplungshebels den zu treu
benden Teil gegen den antreibenden feil der
Kupplung verschieben im schnitt und
Abb.
4
die Anordnung eines der jeweils mtt einer
eine schiefe Ebene bildenden Etnprägung
im
Eingriff stehenden, bei Abnutzung das
Nachstellen eines Bremsklötze tragenden
Ringes bewirkenden IHockens
im
Sehnt ti.
Während der antreibende Teil der Reibungskupplung im wesentlichen aus einer Hohlwelle a, und einer Sohwungbw. Betbsoheibe
or2 mit Retbungsbelag a gebildet wird, setzt sich der getriebene bzw. anzutreibende Teil zweck» mäßig zusammen aus einer Buchse b, einer Heibschetbe öl sowie einer mrmgswetse als Mmenscheibe für runde
Pdmm ausgebildeten Antriebsscheibe b2. Ms feststehende Teile wirken eine Bremsscheibe c, das Kupplungsgehäuse Oi und eine* Kugellagerring e1.
Die Einlagerung des getriebenen bzw. anzutreibenden feil,
geschieht unter Zuhilfenahme mn Kugellagern d, dt und
e, e*. Zur Betätigung der Kupplung findet ein mittels
Fußpedals (in der Zeichnung nicht besonders dargestellt)
zu bedienender Bebel f verwendung.
Mit der Bremscnetbe c
ta
Eingriff steht ein Kupplungsring g, welcher auf der der Reibscheibe zugekehrten
Me
Boni mi Je
im
mf thrm,
na
&i worn*
Gbgesetxten
TMln mit
Gmnnde
mm^mt welkes M
Vertotnmaig mit
Mmr StwlimtUr
und einer Kmtermtter den StU
des getriebenen TeUg
äm
mtretbendm fell der Kupplung
gegenüber stahert.
Der einen gröaaeren Durchnteeeer aufweisende
fsü
4er
BohJmlle dient
mr
Sinlagerung
im mit
Keil versehenen
Ifellenetmpfee h eines Elentrmotorst
m
dass oleo die
gesamte Kupplung
mn
der Motorwelle selbst getragen wtra.
Die BQniwelle
ist
bei stets glet&Meibendm Aussmdurchmeseer tmer nur hinsichtlich ihres Imen^urchmseers dem Ausmidureimesser des jeweils
mn
ihr aufsunehtuenden Motorwel Zenstumpfes wwpassen. Die sicherung
zwischen
Bm§r
und Kupplung geschient ledtglteh durch
eine in der Schwung- bzw. Belbschetbe eingelagerte
Schraube Dte Kupplung
ist
mit dm tioior, ebenso
wie
die Msibscfietbe
mit
der Hohlwelle leicht läsbar verbunden$ »as bei der Montage bsw. Demontage
mn
ausserordentlicher HchtigMt tst.
Dte Betbschetbe ir ist durch Aufschrauben
mti
der Buchse
b fest verbunden und vermittels einer Kontermutter \?
auf derselben festgehalten*
Die Kupplung Ist gegen Verdrehen In beiden Btchtungen
gesichert, und zwar zaectosässtg unter Zuhilfenahme
mn
sich lose gegen eine feste AbstUtMungt ate beispielsweise eine Nähwsehtnentischplane anlegenden Anschlagorgarnen Diese Anschlagorgme stehen unmittelbar
mit
der Bretisschetbe c in Verbindung und sind verschiedenen totorgrössen entsprechend verstell- und feststellbar, nach der Zeichnung sind die Anschlagorgane beispielsweise lasehenarttg ausgebildet und
m
Bereiche der AbstUtsfläche Btt stossddmpfem ms elastisch nachgiebige® Material,
Bt0
z.B. Gumt, ausgestattet.
Dieselben greifen an seitlich der Breasschetbe vorgesehene, das
mm2mgsg^^s$
nach
&hm mrmm§mä$
satzl
Oppen
<r,
m
denen sie mittels SMitsfmrung und
Stellschrauben verschiebbar sind,
Das Kupplungsgehäuse wird durch den Bing des Kugellagers
e1, der dasselbe fest gegen den Innenrand der Brems-
scheibe
mpmm%
festgehalten.
ftgftrau? all«
bet BichtbetSiigung der MUppiimg stillstehenden feile s%üh auf im Mgmiagm d,d* abstützen, die bet ston
Ib
Betrieb beftndltchm Elektromotor wtrken, stehen die beiden Kugellager ce1 still.
Bin ms
swl
gl®i<Mgeartetsn MUlftm tosstekmder, durch eine
ringförmige Kuppe xuscmmengehaltensr und gegen Am Kupplungsgehäuse abgestützter Kranx
I
durchmgt Sittels eines m den beiden Kramhdlften vorhandenen Lapimst in der JBuokoQ b mr*
handene Vurchlassöffnungen und sichert auf dtsse Weise das Kugellager £ gegen Verschiebung tn axialer Btchtung
durch Eingriff tn eine im KugellagerItmfring vorgesehene Rtngnuu sowohl die Bremsscheibe c <ais auch der mit ihr dreh~
bar im Eingriff stehende Hebel f sind mit mehreren einander zugekehrten stm keilförmig gehaltmen und paarweise als
schrägflächen wirkenden Einprägungen β verseilen, deren ansteigende Flächen jeweils entgegengesetzt zueinander verlaufen und deren ausgerundete tiefste Stelle zur Aufnahme von
Kugeln j dienen*
Bbsnso befinden sich in der Bremsscheibe e mehrere als Schräg flächen wirkende Einprägungen c^, in wel che im Brmsring g, und smr jeweils im Sereiche der BrmaklOtze g1 eingeprägten* Hocken g2 lose hineinragen. Federn k gewährleisten
hierbei den Zusamenhal t zwischen Brmssoheibe und Sremring bxw. ziehen den letzteren stets wieder in seine Gründet el lung
zurück, wobei sie gleichseitig als Führungsorgane wirHen. Sine auf der en tgegengese tz ten Seite des Bremsringes an der
Bremsscheibe gelagerte stellschraube 1 ist gegen das rechtwinklig abgebogene Auslaufende des Bremsringes wirksam,
und zwar mittels einer an den Breusring angreifenden und xurüekhaltenden Feder
s,
de giei&zeitig die Aufgabe hat,
auf die Stellschraube 1 bremsend einzuwirken, um ein uner~ wtoischtes Verstellen derselben m verhindern.
Zascks Betätigung der Kupplung wird der Hebel f in Bfeilrichtung bewegt. Dadurch findet %m Innern der Kupplung eine
Verdrehung des vorerwähnten Hebels gegenüber der Bremsscheibe & statt, wöbet die Kugeln j in Gemeinschaft mit den entsprechend mgeordneten Kugelbahnen den Hebel von der Brmsschstbe
abheben und über das Kugellager e die wf der Buchse b befestigte Beibscheibe b* gegen den an der Schwung- bxw. Beib-
scheibe a2 fest mgeor&ietm Kupplungsbelag £ anpressen, w~
Mit $$r mmimUmde mit ßm
imtreibenden
feil
der Kupplung
Is Singriff gelangt. Me hierbei auf die Bremsscheibe wirkende Kraft überträgt #1^
m&*
das Kugellager ß den Krwx I sowie
dm
Kugellager
d mf
dts
mf
der Buchse b
MtMmde
MMlmiier
or, wel&ie &ittels einer Kontermutter gesickert wird.
Ms
WiederuussereingriffOerdringm der gekuppelten Teile,
mn bei
entsprechender Freigabe des FUsspedals erfolgt, wird
durch die in die Schwang- bzw. Reibscheibe
Oi
eingebauten
Brucltfeaem η erivlctit, die steh dauernd gegen den äusseren
Bing des Kugellagers
ä
anleget und die anzutreibenden bxw.
getriebenen feile durch axiale Bewegung selbsttätig wieder in
ihre Orvndstellmg zurückgelangen lassen.
Da bei niOitbeiäiigter Kupplung die Antriebsscheibe abgebremst sein sollM findet eine Feder 0 Mitverwendung, deren
Spannkraft Übertragen wird einerseits von der Kappe p;gegen
deren stimsei te die Feder
mn
innen anl Iegtf und über dm
Flansch
Φ
der Buchse b auf die Kupplungssehetbe, die gleichseitig auch als Bremsscheibe wirkt, andererseits stützt sich die Feder 0 auf den Aussenring des Kugellagers d* ab, wobei eine übertragung der Federkrafi stattfindet, von dm Aussen» ring des vorerwähnten Kugellagers dm Kranz t, dem Kugellager
wid der Brmsscheibe auf den die Bremsklötze tragenden
Brmsrtng g*
Die Kupplungs- bzw. Breasscheibe wird also con der Feder 0
fest gegen die Bremsklötze gedrückt, wodurch eine Brmsung
stattfindet.
Um nun die BrensKlätze bei
Almutmug
nachstellen
m
Körnen,
wird durch Drehen an der Stellschraube !,die gegen den durch
die Feder m zurückgehaltenen Bremsrtng g ärüclit, dieser gegenüber der Brmssoheibe Oerdreht, iicdurch er si oh auf Grund der
in der Brmsscfieibe vorgesehenen Schräg flächen sowie in ihm.
selbst mrhandener Köchen (s.Abb
.4
der Zei chnung) von der
Brmsscheibe abhebt und die Bremsklötze näher an cie Kupplungs- bsw. Brmsschetbe kommen»
Die den Brensring mrückhaitende Feder
m
hat hierbei gleichseitig die Aufgabe, auf die Stellschraube bremsend
m
wirken,
W
ein unerwünschtes Verstellen
m
verhindern.
Claims (2)
- Fa ten tans pr ü c h e :JeJ Bin- und msrUcXbare Reibungskupplung mit Srmms insbesondere für NShmaschtnenan triebe, gekennzeichnet durch eine mw Aufsimim mf einen Antrtebsvtel Jmstumpf (h) gmIpwfttr eine leiehi lösbare Reibscheibe tragende md ms der Kupplung IeiM ausbaubare BOiiimilea mf der sowohl em fecistehendes eine Bremsscheibe (c) und einen Einrückhebel (f) tragendes GeMuse (J) als auch eine mit einer axial WrseMe^Mrm9 auf beiden Seiten nit Reibflächen versehenen Reibscheibe tm~ drehbar verbunden e Antriebsscheibe (b2) je für at eil drehbar gelagert sind.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Druckfedern (n), die die zweiseitige Beibwheibe (b1) gegen die Srmsacheibe (c) drücken und durch auf Schrägflächen (<r,f*) auflaufende Kugeln (j), die bet Betätigung des Einrückhebels (f) über ein axial verschiebbares Kugellager (i) die %wet~ sei ttge Betbschetbe (b2) entgegen dem Federdruek von der Brmsscheibe (c) abhebm und gegen die mit der Hohlwelle (a) verbundene Schwung- bxw, Reibscheibe (e}) drücken* 5« Kupplung nach Anspruch 1 οό,βτ 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsscheibe als Btemenechetbe (r) vorzugsweise für Bundrtenen ausgebildet ist,4») Kupplung nach Anspruchjl9S oder 5» dadurch gekennzeichnet* dose die mit der Bohiwelle {&) verbundene Beihsdnetbe (J ) als SOhiMngschetbe msgebUdet ist. 5» Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennsetOhnett ims die BchmngBCheibe (^) nur durch eine stellschraube auf der Hohlwelle (a) festgeklemmt tst. 6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (c) durch eine mn aussen mg&ngl tche und durch eine Feder (m) m selbsttätigen Verdrehen gehinderte tangential liegende Stellschraube (1) beschränkt verdrehbar ist und sich auf Schräg flächen (ff) ihres Widerlagers so abstützt, dass ste si oh bet drehung der tmgentialen stellschraube axial nächsten U
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