DEP0033140DA - Stahlkappenverbindung im Grubenbetrieb - Google Patents
Stahlkappenverbindung im GrubenbetriebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Stahlkappenverbindung für den Grubenbetrieb bei einer Verbindung, bei der die beiden zu verbindenden Kappen über ein Zwischenglied hinweg miteinander verbunden werden. Bei einer derartigen, zwei Schwenkpunkte aufweisenden Verbindung werden gemäß der Erfindung eine oder auch beide Schwerpunkte durch Reibungsschluß<Nicht lesbar> um das Einbauen der Kappen zu erleichtern und deren Anpassung an den Hangendenverlauf ohne zusätzliche Unterstützung an der Verbindungsstelle zu ermöglichen.
Bekanntlich erfolgt die Verbindung zweier Stahlkappen miteinander in der Regel in der Weise, daß beim<Nicht lesbar> oder Einbauen einer Kappe diese schwenkbar an der bereits eingebauten Kappe aufgehängt und alsdann gegen das Hangende geschwenkt wird, um hiernach an ihrem freien Ende durch einen Hilfsstempel unterstützt zu werden. Bei einer derartigen, nur einen Schwenkpunkt aufweisenden Verbindung besteht der Nachteil, dass die vorgebaute oder eingebaute, im Schwenkpunkt hängende Kappe nicht dem Hangendenverlauf folgt, sondern im Bereich ihrer Unterstützung nur eine Punktberührung mit dem Hangenden hat, da das Hangende niemals eben verläuft, die Kappen aber meist gerade Träger sind. Um diesen Nachteil zu vermeiden hat man bereits vorgeschlagen, die Verbindung statt mit einem Schwenkpunkt mit zwei Schwenkpunkten zu versehen, wobei ein Zwischenglied die Verbindung zwischen den beiden Schwenkpunkten übernimmt. Hierdurch wird erreicht, dass die vorgebaute oder eingebaute Kappe unabhängig von ihrer Anlenkung an der eingebauten Kappe stets dem Hangendenverlauf folgen kann, ohne sich im Anlenkungspunkt aufzuhängen. Bei derartigen, mit zwei Schwenkpunkten versehenen Kappenverbindungen ist aber ein Anhängen der vorzubauenden und einzubauenden Kappe an die eingebaute Kappe nicht ohne weiteres möglich, da infolge des Doppelgelenkes sich
<NichtLesbar>
die anzuschliessende Kappe am Verbindungsende um die Länge des eingeschalteten Zwischengliedes nach unten durchhängt. Sie müsste also an ihrer Verbindungsstelle ebenfalls eine Stempelunterstützung erfahren, um auch hier gegen das Hangende gehalten zu werden.
Um nun eine Unterstützung der Kappe auch an ihrem aufgehängten Ende zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, einen oder auch beide Schwenkpunkte nach Anlegen der Kappe gegen das Hangende durch Reibungsschluß starr zu gestalten, sodass hiernach ein Herunterhängen der Kappe vom Hangenden um den Betrag des Zwischengliedes nicht mehr möglich ist, die Kappe also infolge der Starrmachung in der eingebauten Lage verbleibt. Hierzu wird um den oder die Verbindungsbolzen eine Reibung geschaffen und diese so erhöht, dass durch die Reibung das Gewicht der Kappe sowie der auf dieser ruhende Gebirgsdruck aufgenommen wird. Die erforderliche erhöhte Reibung kann in verschiedenster Weise geschaffen werden, beispielsweise durch erhöhten Anpressungsdruck der einander berührenden Flächen, durch Schaffung vermehrter Reibungsflächen, durch Vermehrung der Zwischenglieder, durch zusätzliche Anordnung von Lamelleneinlagen zwischen den Zwischengliedern, durch zusätzliche Anordnung von Nutenreibung in den Berührungsflächen oder sonstwie. Dabei ist es zweckmässig, zur Sicherstellung einer gleichmässigen Reibung in den Reibungsflächen Federn mit hoher Vorspannung einzuschalten.
In den Zeichnungen ist eine Kappenverbindung gemäß der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht.
Bei der Ausführung gemäss Abb. 1a, von der Abb. 1b einen Querschnitt darstellt, sind mit 1 die beiden miteinander zu verbindenden Stahlkappen bezeichnet; 2 ist das Zwischenglied, durch dessen Einschaltung zwei Schwenkpunkte geschaffen sind. Die Starrmachung eines der Schwenkpunkte erfolgt hier durch Anpressung der Berührungsflächen zwischen den Kappen 1 und dem Zwischenglied 2 mittels des Verbindungsbolzens 7 durch Anziehen der Mutter 8. Um den Reibungsschluß zu erhöhen, ist hier eine erhöhte Flächenreibung durch Einschaltung einer Nutenreibung in den Berührungsflächen vorgesehen, indem das Zwischenglied 2 mit Vorsprüngen 4 in Ausnehmungen 3 der Kappenflächen einfasst. Eine mit hoher Vorspannung in den Reibungsschluß eingebaute Feder 11 sichert den gleichmässigen Anpressungsdruck aller Flächen am Gesamtumfange ihrer Berührung.
Man kann die Reibungsflächen und damit die Reibung noch erhöhen, wenn man anstelle eines Zwischengliedes 2 mehrere solcher Zwischenglieder nebeneinander anordnet, beispielsweise mit zwei Zwischengliedern 2 die Reibungsflächen und damit die Reibung verdoppeln.
Auch kann man, wie in dne Abb. 2a und 2b in Seitenansicht bzw. im Querschnitt dargestellt, zusätzlich zu den Zwischengliedern 2 Beilagen 5 in Form von Platten geeigneter Stärke in den Reibungsschluß einfügen, die aussen gegen die Kappen anliegen und in deren Flanschen einfassen, sodass sie die Bewegung der Kappen mitmachen. Auch hier übernimmt der Verbindungsbolzen 7 mit zweckmässig im Durchmesser vergrösserten Bund 9 den Reibungsschluß
zwischen den einzelnen Reibungsflächen, der hier durch Einschlagen eines Keiles 10 die erforderliche Zusammenpressung der Reibungsflächen bewirkt, wobei die Feder 11 wiederum die gleichmässige Anpressung aller Berührungsflächen gewährleistet. Auch bei dieser Ausführung kann zusätzlich eine Nutenreibung gemäss Ausführung Abb. 1a und 1b in den einzelnen Reibungsflächen vorgesehen werden.
Wenn die Reibung zwischen den einzelnen Flächen bei einem Werkstoff mit hohem Reibungskoeffizienten stattfindet, beispielsweise bei Kappen aus Leichtmetall oder wenn die Beilagen aus diesem Werkstoff, aus Kunstharz o.dgl. bestehen, wird eine erhöhte Reibung erzielt.
Claims (10)
1.- Verfahren zur Herstellung einer Stahlkappenverbindung für den Grubenbetrieb, die durch Verwendung von Zwischengliedern zwei Schwenkpunkte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder beide Schwenkpunkte durch Reibungsschluß starrgemacht werden.
2.- Kappenverbindung nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Starrmachung erforderliche Reibung durch erhöhte Anpressung der Berührungsflächen gegeneinander erfolgt.
3.- Kappenverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Starrmachung erforderliche Reibung durch Schaffung vermehrter Reibungsflächen erfolgt.
4.- Kappenverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vermehrten Reibungsflächen durch lamellenartige Ausgestaltung der Berührungsflächen entstehen.
5.- Kappenverbindung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lamellenartige Ausgestaltung der Berührungsflächen durch vermehrte Zwischenglieder erfolgt.
6.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lamellenartige Ausgestaltung der Berührungsflächen durch zusätzliche Anordnung von Beilagestücken geschaffen ist, die in die Flanschen der Kappen einfassen und die Kappenbewegung mitmachen.
7.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch die zusätzliche Anordnung von Nutenreibung in den Berührungsflächen.
8.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Werkstoffes mit hohen Reibungskoeffizienten an den Berührungsflächen.
9.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer Feder mit hoher Vorspannung in den Reibungsschluß.
10.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpressungsflächen durch Zusammenpressen mittels des Verbindungsbolzens wirksam gemacht sind.
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