DE709694C - Spurlattenhalter - Google Patents

Spurlattenhalter

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DE709694C
DE709694C DEM144546D DEM0144546D DE709694C DE 709694 C DE709694 C DE 709694C DE M144546 D DEM144546 D DE M144546D DE M0144546 D DEM0144546 D DE M0144546D DE 709694 C DE709694 C DE 709694C
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DEM144546D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D7/00Shaft equipment, e.g. timbering within the shaft
    • E21D7/02Arrangement of guides for cages in shafts; Connection of guides for cages to shaft walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Spurlattenhalter Zur Befestigung der Spurlatten an den Einstrichen des Schachtausbaues ist es bekannt, sogenannte Spurlattenhalter zu benutzen. Diese Spurlattenhalter bestehen aus Stahlguß oder aus Preßteilen und haben die Aufgabe, eine Verbindung zwischen der Spurlatte und den Einstrichen herzustellen, die sowohl die in waagerechtir als auch die in senkrechter Ebene beim Förderhetrieb als auch bei Störungen, beispielsweise beim Einfallen der Fangvorrichtung, auftretenden Beanspruchungen auf den Schachtausbati, besonders die Einstriche, zu übertragen in der Lage ist. Eine weitere Forderung, der solche Spurlattenhalter entsprechen müssen, besteht darin, daß durch erforderlich werdende Schraubenver,bindungen eine möglichst geringe. Schwächung der Einstriche und Spurlatten selbst eintritt; in Verbindung damit steht auch die Bedingung, daß der Ein- und Ausbau der Spurlatten unter dem geringsten Aufwand an Nebenarbeiten, besonders solcher, die ein genaues Arbeiten voraussetzen, möglich sein muß. Im Hinblick auf die bei jedem Schacht mehr oder weniger stark auftretenden unvermeidlichen Gebirgsbewegungen müssen die Spurlattenhalter auch noch so beschaffen sein, daß ein nachträgliches Ausrichten der Spurlatten ebenfalls in kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Die bisher bekannten Spurlattenhalter erfüllen obige Bedingungen wohl mehr oder weniger gut, aber fast ausschließlich unter Inkaufnahme eines verwickelten Aufbaues des -Halters selbst, wodurch dessenAnschaffungspreis und dessen Handhabungsmöglichkeit ungünstigbeeinflußt wird.
  • So sind Spurlattenhalter bekannt, die den Einstrich durch ein bügelartiges Gebilde umfassen, das unter Benutzung von Schrauben oder Keil-en gegen den Einstrich festgelegt wird. Dieser gleichsam den Grundkörper des Spurlattenhalters bildende Bügel ist insofern wichtig, als zu seiner Befestigung der Einstrich selbst nicht durchbohrt zu werden braucht, wie der Spurlattenhalter andererseits auch durch einfaches Lösen der Befestigungsmittel auf dem Einstrich hin und her geschoben werden kann, d. h. sowohl beim erstmaligen Einbau der Spurlatten als auch bei deren nachträglichem Ausrichten bei Gebirgsverschiebungen eine einfache Arbeitsweise ermöglicht. Die Spurlatte wird gegen diesen Grundkörper unter Benutzung von Haltewinkeln festgelegt, indem sie gegen den senkrechten Schenkel der Haltewinkel durch Schrauben angeschraubt wird, während der waagerechte Schenkel entweder durch Schraub-oder Keilverbindungen von oben bzw. von unten auf den den Einstrich umschlingenden Bügel aufgespannt wird. Dabei hat man auch vorgeschlagen, die Haltewinkel und damit die Spurlatte auch nach dem Schachtinnern zu, verstellen. Im allgemeinen werden die Dieb Haltewinkel gegen den Einstrichbügel festlegenden Verbindungsl-nittel, wie Schrauben oder t-, Keilpaaruii-en, an dem Einstrichbügel selbst starr befestigt. Dies stellt aber insofern einen Nachteil dar, als der beispielsweise im Gesenk zu schlagende Einstrichbügel hinterher noch eine weitere Bearbeitung erfahren muß, und zwar ist es erforderlich, die Befestigtin, gsschrauben bzw. Keilösen in zuverlässigster '#\'eise mit dein Einstrichbü,-lel zu verschweißen. Durch diese an jedem Einzelstück vorzunehmende Handbearbeitung ist aber eine erhebliche Verteuerung bedingt, so daß solche Spurlattenhaiter bei Blindschächten im allgemeinen nicht benutzt werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Spurlattenhalter, der sich voll den bekannten dadurch unterscheidet, daß er unter Erfüllung der auch durch die Bergbehörde gestellten, oben aufgeführten Bedingungen, insonderheit bezüglich der bügelartigen Umfassung des Einstrichs, in seinem Aufbau *,äußerst einfach ist. So wird der Spurlattenhalter aus im Gesenk zu schlagenden bzw. durch Bie-Cleil herzustellenden Einzelteilen auf-ebaut, die einfach me;nandergesteckt zu werden brauchen und dann ein fertiges Ganzes dar-21 stellen. Dies wirkt sieh wiederum günstig auf die Handhabung im praktischen Betrieb aus, wie andererseits infolge der damit ge-,-ebenen wirtschaftlichenHerstellungsmöglichkeit die Verwendung solcher Spurlattenhalter vornehmlich ia den Blindschächten in gesteigertern -,##laße ermöglicht wird.
  • Die diesen Erfolg bestimmende AusgestaltungderErfindun- soll anHand der zugehörigeil Zeichnung eingehender beschrieben werden, die in Abb. i eine Stirnansicht, in Abb. 2 eine Seitenansicht iiiit teilweisein Schnitt, in Abb- 3 einen Grundriß und in Abb- 4 in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform erkennen läßt: in Abb. 5 ist eine Einzelheit in größerem Maßstab wiedergegeben.
  • Zwischen dem Eiiistrich io und der an diesein zu befestigenden Spurlatte i i wird die Eisenplatte 12 eingeschaltet, die so lang be- messen ist, daß oberhalb und unterhalb des Einstrichs die Spurlatte mittels der Sehrauben 13# 13 fest gegen die Eisenplatte 12 gezogen werden kann. Die Eisenplatte 12 wird gegen den Einstrich io durch die Bügelschrauben 14. 14 festgeleg t, die ihr Widerlager in einer auf der Rückseite des Einstrichs angeordneten Spannplatte 15 finden.
  • Die Übertragungen der in waagerechter Ebene all der Spurlatte ii angreifenden Krüte auf den Einstrich erfolgt durch die die Spurlatten seitlich umfassenden Überstände 16, 16 der Eisenplatte 12, die ihrerseits .mit Dornen 17 in den Einstrich io eingreift, so daß über die durch die Reibung bedingte hinaus eine -Verl, -rallung zwischen dem Spurlattenhalter und dem Einstrich ein-Iritt. Die Abstützung der senkrechten Kräfte erfolgt durch eine als Querrippe in die Spurlatte i i eingreifende Nase 18 der Eisenplatte 12, die außer durch die Dorne 17 erfindungsgemäß durch die zu diesem Zweck koni;o!artig aus der Eisenplatte r2 herausgepreßten Ösen ig, ig, die den Einstrich io oben und unten umfassen, festgelegt wird. Dabei dienen die Ösen ig, ig gleichzeitig zur Festlegung der Bügelschrauben i-t, und zwar können diese von der Spurlattenseite her mit ihren Schenkeln durch einen entsprechenden Ausschnitt ig' eingeführt w#i-den.
  • In Abb. #, die einen Schnitt durch eine die Bügelschraube 14 aufnehmende Öse ig darstellt, ist der Vorgang des Durchsteckens der Bügelschraube und die hierzu erforderliche Ausgestaltung der Einzelteile wiedergegeben. Danach ist die Halteöse ig, deren Länge mita, bezeichnet ist, gegenüber der lichten Weite b zwischen den die Spurlatte seitlich umfassenden Rippen 16 uni so viel schnialer ausgeführt, daß die Bügelschraube, deren größte Breite mit c bezeichnet ist, zwischen den Flanschen 16 hindurchgehen kann, da das Maß c gegenüber dem Maß b wiederum etwas kleiner atisgeführt wird. Die mit ig' bezeichneten -'£ussparung ,c ii entsprechen dem halben Unterschied zwischen dem 'Maß a und b, so daß, nachdem die Bügelschraube 14 mit ihrem freien Ende von der Spurlattenseite her in die Aussparungen. ig', ig' hineingesteckt worden ist, sie ganz durch die Aussparungen ig', ig' hindurchgeschoben werden kann, e# bis sie in der Ose ig zur Anlage gekommen ist, d. li. der Zustand erreicht wird, wie er in Abb. 3 wiedergegeben ist.
  • Um Spannungsanhäufungen an den Umbietgestellen der Bügelschrauben zu vermeiden, erfahren diese durch vorheriges Stauchen an den Abbiegestellen, wie dargestellt, eine Verdickung, so daß eine gute Kräfteverteilung gewährleistet ist. Um dem Spurlattenhalter beim Auftreten außergewöhnlich großer Kräfte eine gewisse Nachgiebigkeit zu geben, wird die Spannplatte 15 an den Durchtrittsstellen der Bügelschrauhell i-1 mit einer Wulst 15" ausgerüstet.
  • Der Spurlatte-nhalter kann, wie aus Abb. 2 und 4 ersichtlich ', sowohl als Überbrückung und Verbindung an der Stoßstelle der Spurlatte als auch zur Festlegung der durchlaufenden Spurlatte benutzt werden. Um dabei eine senkrechte Verstellung der Spurlatten gegen den Halter durchführen zu können, sind die Durchtrittslöcher der Schrauben 13 in der Eisenplatte 12, als Langlöcher ausgebildet. Muß diese Spurlatte seitlich ausgerichtet werden, so genügt ein Lockern -der Bügelschrauben 14 bis zur Freigabe der Dorne 17. Dabei ist es von Vorteil, daß der Halter nicht vollständig gelöst zu werden braucht, sondern als Ganzes unter Wahrun 'g des Zusammenhaltes seitlich verschoben werden kann. Bei einem erforderlich werdenden Ausrichten der -Spurlatte nach der Schachtmitte zu werden entsprechende Futterplättchen zwischen der Eisenplatte i?- und dem Einstrich io eingeschaltet,

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCIIE: , i. Spurlattenhalter mit einer die Spurlatte seitlich umfassenden und durch eine in die Spurlatte eingreifende Querrippe diese in senkrechter Richtung abstützenden Halteplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (12) durch zwei oberhalb und unterhalb des Einstrichg (io) liegende, in eine sich von hinten gegen den Einstrich anlegende Spannpl.atte (15) festgelegte Bügelschrauben (14, 14) fest gegen den Einstrich verspanni wird, wobei außer durch die in an sich bekannterWeise vorgesehenen Dorne (17) durch die #konsolartig ausgebildeten, aus der Halteplatte (12) herausgedrückten, den Einstrich oben und unten umfassenden Tragösen (ig, ig) der Schrauben (14) neben den in waagerechter Ebene auftretenden Kräften besonders die in senkrechter Richtung auftretenden Kräfte unmittelbar auf den Einstrich übertragen werden, 2. Spurlattenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bügelschrauben (14) aufnehmenden Ösen um ein solches Maß gegenüber der lichten Weite zwischen den die Spurlatte umfassenden Halterippen (16) kürzer ausgeführt sind, daß seitlich neben den Ösen (ig) in der Halteplatte (12) Aussparungen bzw. Durchbrechungen (ig') vorzusehen sind, durch die von der Spurlattenseite her, und zwar zwischen den die Spurlatte seitlich umfassenden Rippen (16) hindurch, die Bügelschrauben (14) bis zu ihrer Anlage in den Ösen (ig) eingeschoben werden können. 3. Spurlattenhalter nach' Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelschrauben (14) an den Umbiegungsstellen - den gefährlichen Querschnitten - mit einer Ouerschnittsverdickung ausgeführt werden. 4. Spurlattenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannplatte (15) an der Durchtrittsstelle der Schenkel der Bügelschrauben (14) mit einer wulstartigen Aufbiegung (15') versehen ist.
DEM144546D 1939-03-17 1939-03-17 Spurlattenhalter Expired DE709694C (de)

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