DEP0032889DA - Fischband - Google Patents

Fischband

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DEP0032889DA
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DE
Germany
Prior art keywords
door
fish tape
pivot bearing
bearing
tape according
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Expired
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English (en)
Inventor
Hermann Sefranek
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Description

F i s c h b a η d .
Die bisher üblichen Türschließer stellen ein in den Winkel zwischen Tür und Rahmen einzubauendes Zubehör dar, das im allgemeinen aus Gelenkarmen, einer Luftbremse und Federn besteht. Diese Bauart ist verhältnismäßig teuer und gibt· nicht selten zu Störungen Anlaß. Außerdem tritt sie nach außen ziemlich stark in Erscheinung, neben dem Kostenaufwand der Grund, weshalb sie z.E. bei Zimmertüren meist nicht angewandt wird.
ftW--Vorliegende Erfindung zeigt nun eine wesentlich einfachere
X /der Türe
Lösung, die hier durch entsprechende Ausbildung des Fischbandes erreicht wird und alle vorerwähnten Mangel beseitigt» Das Neue dieses Fischbandes besteht in der Hauptsache darin, daß sein an der Türe angebrachtes Drehlager zumindest in einem bestimmten Bereich seines Drehwinkels auf einer um den Drehzapfen sich windenden schiefen Bahn lagert, derart, daß sich die Türe unter der Wirkung ihres Eigengewichtes von selbst schließt.
Zweckmäßig führt man das Fischband so aus, daß die Aufsitzbahn seines Drehlagers und die Abstützbahn des ruhenden Teiles in schiefen Ebenen liegen. Letztere kann unmittelbar an dem am Türrahmen befestigten Stützlager vorgesehen sein. Vorteilhafter
ist es indes, zwischen dem Stützlager und dem Drehlager eine Zwischenhülse anzuordnen, die an ihrem oberen Ende vorerwähnte schiefe Stützbahn, aufweist.
Sin derartiges Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigen:
Fig.l die Seitenansicht des Fischbandes in seiner Stellung bei geschlossener Türe,
Fig.2 die zugehörige Draufsicht,
Fig.3 das gleiche Band in der Stellung bei um 90 geöffneter Türe, gesehen von der gleichen Seite wie in Fig.l,
Fig.4 die dieser Stellung entsprechende Draufsicht,
Fig.5 das Band in der Stellung nach Fig.3, gesehen in
Richtung auf den Aufsitzpunit der beiden Bahnen und
Fig.6 eine weitere Stellung des Fischbandes.
Der am Türrahmen anzubringende ruhende Teil des Fischbandes besteht aus dem Stützlager 1, dem Zapfen 2 und dem Befestiguiigsflanscla 3- Der drehbare Teil wird durch das Drehlager 4 und dem mit der Türe zu verbindenden Flansch 5 gebildet. Die Aufsitzfläche 6 des Drehlagers 4 liegt in einer schiefen Ebene, entstanden z.B. durch schräges Abschneiden des Drehlagers 4- Zwischen dem Drehlager 4 und dem Stützlager 1 ist auf den Zapfen die Zwisclienliülse 7 aufgeschoben. Ihre obere Begreiizungsfläche stellt die Stützbahn des Drehlagers 4 dar, die ebenfalls in einer schiefen Ebene liegt. Im veranschaulichten Falle schließt diese Ebene mit dem Zapfen 2 den gleichen ?.!inkel (45°) ein wie die Aufsitzfläche 6 des Drehlagers 4; doch können diese Winkel auch verschieden groß sein. Die Zwischenhülse 7 ruht auf der waagerechten Ringfläche 9 des btützlagers 1. Ihr unterer Rand hat ringsum Ausnehmungen 10. In eine von ihnen greift der im
/auch in anderer Stützlager I geführte Schieber 11 ein, mit dem die Hülse 7
Drehlage festgestellt werden kann.
_ *S —
In der Stellung nach, den Fig. 1 und 2, die cex geschlossenen L'iire entsprechen möge, doch nicht muß, ruht das Drehlager 4 mit seiner ganzen Aufsitzfläche 6 auf der Stützfläche 8 der Zwischenhülse. Beim öffnen der Türe gleitet es auf der ansteigenden Stützfläche 8 unter gleichzeitigem Anheben der Türe nach oben und erreicht bei einem Öffnungswinkel von 90° die Stellung nach den Fig. 3 bis 5, in der sich die Aufsitzbahn 6 und die Stützbahn 8 in dem Punkt 12 berühren. Gibt man nun die Türe frei, sei es bei diesem oder einem anderen öffnungswinkel, so schließt sie sich unter der Wirkung ihres Eigengewichtes von selbst, wobei sie auf der schiefen Bahn 8 wieder nach unten gleitet. Die Schließgeschwindigkeit der Türe läßt sich ändern, also den jeweiligen Umständen anpassen. Hierzu ist nach Öffnen des Schiebers 11 die Zwischenhülse 7 durch mehr oder weniger starkes Verdrehen entsprechend einzustellen und dann mittels des Schiebers wieder zu sperren, der dann also in eine andere der Hülsenausnehmungen IC eingreift. ¥ird die Tür weit genug geöffnet, so läßt sich eine Stellung erreichen, bei der die Bahnen 6 und 8 in ihrem Berührungspunkt 12 waagerecht verlaufen (vgl. Fig.6) und die Türe offen stehen bleibt. Auch die unmittelbar angrenzenden Bahnabschnitte bewirken schon das Stehenbleiben der Türe. Wann, d.h. bei welchen Öffnungswinkel, diese Ruhesteil mg eintritt, hängt von der jeweiligen Einstellung der Zwischenliülse 7 ab.
Das Öffnen der Türe erfordert keinen nennenswerten Kraftaufwand, so daß auch Kinder, die bei Türen mit den üblichen Schließern vielfach Schwierigkeit haben, ohne weiters dazu imstande sind. Bei richtiger Einstellung schließt aber die Türe trotzdem sicher, ohne zuzuschlagen. Vorteilhafterweise kann das
neue Fischband schon bei geöffneter Türe geschmiert werden, da in diesem Falle seine Lagerstellen ohne weiteres zugänglich sind. Das bisher erforderliche Anheben der Türe vom Band erübrigt sich also nunmehr. Nach außen hin macht sich dieser Türschließer nicht mehr wie eben ein Fischband bemerkbar, so daß er sich auch für Innentüren eignet. Seine Anwendbarkeit erstreckt sich aber ebensogut oder sogar in erster Linie auf Haustüren oder Wohnungstüren usw. Die Herstellungskosten des vorgeschlagenen Fischbandes liegen nur unwesentlich über denen der üblichen,
Im Bedarfsfalle kann man übrigens die schließende Wirkung auch ausschalten, indem man den Schieber 11 außer Eingriff mit den Ausnehmungen 10 bringt. Die Zwischenhülse 7 wird dann gewissermaßen Bestandteil des Drehlagers 4, d.h. das Drehlager nimmt die Zwischenhülse beim Drehen mit und die waagerechte Ringfläche 9 des Stützlagers 1 wird nun zur Laufbahn des Fischbandes mit dem Ergebnis, daß das Band wie die schon bisher übliche Ausführungsform, also ohne Schließwirkung, arbeitet.

Claims (4)

Patentansprüche .
1. Fisehtand, dadurch gekennzeichnet, daß sein an der Türe angebrachtes Drehlager(4·) zumindest in einem bestimmten Bereich seines Drehwinkels auf einer um den Drehzapfen(2) sich windenden schiefen Bahn lagert, derart, daß sich die Türe unter der Wirkung ihres Eigengewichtes von selbst schließt.
2. Fischband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsitzbahn(G) des Drehlagers(4) und die Abstützbahn (8) des ruhenden Teiles in schiefen Ebenen liegen.
3. Fischband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abstützende Bahn(8) sich an einer auf den Drehzapfen(2) aufgeschobenen Zwischenhülse(1) befindet, die auf einer waagerechten Ringfläche(9) des am Türrahmen befestigten Stützlagers(l) ruht und an diesem in veränderliche Drehlage feststellbar ist.
4. Fischband nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die türschließende Wirkung durch Entsperrung der Zwischenhülse(7) ausschaltbar ist.

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