DEP0032430DA - Flachbeutel mit Verschlußklappe - Google Patents

Flachbeutel mit Verschlußklappe

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DEP0032430DA
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DE
Germany
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flap
bag
closure flap
flat bag
flat
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Inventor
Werner Klein
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Description

Die Erfindung betrifft einen Flachbeutel aus Papier oder anderem Werkstoff, der maschinell hergestellt wird und dazu dient, Gegenstände darin aufzubewahren, damit dieselben nicht verwechselt werden.
Bei an sich verantwortungsvollen Geschäftsvorgängen, z.B. bei der Uebernahme von Uhren, Brillen, zum Zwecke einer Reparatur, bei Uebernahme von zu entwickelnden Fotoplatten und dergleichen, besteht der Nachteil, dass die Empfangsbescheinigung auf eine besonderen Blatt, welches auch in bekannter Weise von einem besonderen sogenannten Durchschreibeblock abgerissen werden kann, erfolgen muss. Dieses Blatt der Empfangsbescheinigung hat dabei keinerlei Verbindung mit dem Beutel. Auf dem Beutel selbst kann zwar auch die Anschrift des Kunden oder eine Nummer eingetragen werden, um die Zugehörigkeit der Empfangsbescheinigung zu dem jeweils verwendeten Beutel festzulegen, damit später der betreffende Beutel zu ermitteln ist, um ihn als ein- und denselben zu erkennen. Dieses Verfahren zum Identifizieren derartiger Teile ist nachteilig, weil Beutel und Durchschreibeblock besonderes anzufertigen sind; dazu sind in der Regel mehrere verschiedenartige Maschinen, z.B. auch eine Heftmaschine erforderlich, um die einzelnen Blätter zu einem Durchschreibeblock zu verbinden.
Bei der Annahme, z.B. von Reparaturteilen, hat man oft den Durchschreibeblock und die Beutel nicht gleichzeitig zur Hand, wodurch Verzögerungen in der Abwicklung des Geschäftes entstehen.
Ausserdem ist es leicht möglich, dass z.B. eine gegebene Empfangsbescheinigung mit anderen, derartigen Bescheinigungen verwechselt wird, die mit dem Beutelinhalt nicht im Zusammenhang stehen, weil diese Empfangsbescheinigung kein augenfälliges Merkmal aufweist, das sofort die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Beutelart und dessen Inhalt erkennbar macht.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass der Flachbeutel mit einer zweiten Klappe versehen wird, die vom Beutel leicht abgetrennt werden kann.
Diese zweite Klappe kann dann z.B. auch als Bescheinigung für Gegenstände dienen, die zum Aufbewahren, z.B. bis zur Erledigung einer Reparaturarbeit in dem Beutel unterzubringen sind. Die besondere Herstellung eines Durchschreibeblocks ist dann nicht mehr erforderlich, sodass auch die dafür bislang erforderlichen, verschiedenartigen Maschinen, z.B. eine Heftmaschine, nicht mehr notwendig sind. Da Beutel und Durchschreibeblatt zusammenhängen, hat man diese Dinge leichter gleichzeitig zur Hand.
Diese Vorteile bei der Herstellung und beim Gebrauch der Beutel sind insbesondere bei maschinell herzustellenden Flachbeuteln vorhanden, weil bei der Herstellung eines Flachbeutels die zweite Klappe in der Maschine ohne nennenswerte Kosten leicht mitgebildet werden kann und beim Gebrauch des Beutels die erforderliche Eintragung bei der flach ausgebildeten Form des Beutels, z.B. auch auf einer Schreibmaschine leicht und in einfacher Weise nach einem an sich bekannten Durchschreibeverfahren, erfolgen kann.
In vorteilhafter Weise kann die zweite Klappe und gegebenenfalls auch die Verschlussklappe im gleichen Verlauf des Herstellungsverfahrens eines Flachbeutels bedruckt werden. Hierdurch ist der Vorteil vorhanden, dass nicht eine besonderer Arbeitsvorgang für diesen Aufdruck erforderlich ist.
Bedruckt man die Verschlussklappe von aussen und die zweite Klappe von innen mit einem gleichen Aufdruck, dessen Schriftzeichen und Linien beim zusammengefalteten Beutel in gleich gerichteter Weise übereinander liegen, so ist es möglich, auf beide Klappen gleichzeitig zusätzliche Eintragungen z.B. beim Ausfüllen einer Empfangsbescheinigung auf dafür vorgesehene Linien zu machen.
Dadurch, dass die Verschlussklappe nach ihrem freien Ende zu verjüngt verlaufende Seitenkanten hat, und die Seitenkanten der zweiten Klappe parallel zueinander verlaufen, sodass die zweite Klappe Ecken aufweist, die von der eigentlichen Verschlussklappe nicht überdeckt sind, erhalten die Eintragungen auf der zweiten Klappe eine davon abhängige Zeilenlänge, sodass die Zeilen von oben nach unten länger werden, weil die Eintragungen nur so weit vorgenommen werden können, wie es die Breite der Klappe von Zeile zu Zeile gestattet.
Eine derartige Niederschrift auf der zweiten Klappe gibt dieser ein besonderes augenfälliges Aussehen, ein besonderes Merkmal, wodurch der Vorteil entsteht, dass die z.B. als Empfangsbescheinigung abgegebene Klappe nicht leicht mit anderen Empfangsbescheinigungen verwechselt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Es zeigen:
Abb. 1 den zugeschnittenen Beutel mit einer zweiten Klappe;
Abb. 2 einen Beutel nach Abb. 1, jedoch mit zwei umgelegten Klebekanten;
Abb. 3 den Beutel fertig gefaltet und zusammengeklebt;
Abb. 4 den fertigen Beutel von der entgegengesetzten Seite gesehen.
Wie aus Abb. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, besteht das zugeschnittene Papierstück für den Beutel aus den beiden Seitenteilen 1 und 2, die als Seitenteile des fertigen Beutels anzusehen sind. An dem Seitenteil 1 befinden sich zu beiden Seiten Klebekanten 3 und 4. Am Ende des Seitenteiles 1 befindet sich die an sich bekannte Verschlussklappe 5 des fertigen Beutels. Am Ende des Seitenteiles 2 ist die zweite Klappe 6, die auf der Linie A-B perforiert ist, vorgesehen.
In Abb. 2 sind beide Klebekanten 3 und 4 nach innen umgeschlagen, und von oben mit Klebstoff versehen, der durch schraffierte Linien veranschaulicht ist.
Wenn das Seitenteil 2 mit der zweiten Klappe 6 an der Linie C-D umgeschlagen wird, entsteht der fertige Beutel nach Abb. 3, der in Abb. 4 von der entgegengesetzten Seite des Beutels gesehen, dargestellt ist.
Auf der Verschlussklappe 5 des fertigen Beutels können nun in leichter und vorteilhafter Weise Eintragungen von Hand oder auch mit einer Schreibmaschine gemacht und gleichzeitig auf die zweite Klappe 6 übertragen werden, wenn man beim Schreiben zwischen diese Klappen 5 und 6 ein Kohlepapier für Durchschreibezwecke legt.
Im Verlauf des maschinellen Herstellungsverfahrens eines Flachbeutels können die beiden Klappen 5 und 6 auch bedruckt werden.
Bedruckt man die zweite Klappe 6 von innen, wie es in Abb. 1 der Zeichnung veranschaulicht ist und die eigentliche Verschlussklappe 5 des Beutels von aussen, wie es in Abb. 4 veranschaulicht ist, z.B. mit einem Vordruck, dann ist es möglich, beide Vordrucke gleichzeitig, z.B. auch einen Empfangsbescheinigungsvordruck auszufüllen, weil die vorgedruckten Schriftzeichen und auch die für die Eintragung freigelassenen Linien beim fertigen zusammengelegten Beutel übereinander liegen.
Auch die Aussenseite der zweiten Klappe kann in vorteilhafter Weise mit einem Aufdruck versehen werden, der im Zusammenhang des jeweiligen Geschäftsvorganges stehen kann, so können z.B. die jeweiligen Bedingungen für einen Geschäftsvorgang hier aufgedruckt werden, wie in Abb. 3 veranschaulicht ist. Man hat die Empfangsbescheinigung auf der Vorderseite der an der perforierten Linie abgerissenen Bescheinigung und auf ihrer Rückseite die Bedingungen, die damit zusammenhängen.
Wie aus Abb. 4 der Zeichnung ersichtlich ist, liegen die Seitenkanten der Verschlussklappe 5 zwischen den Linien E-F und G-H, sodass diese Klappe 5 nach ihrem freien Ende zu verjüngt verläuft. Die zweite Klappe 6 dagegen hat parallel zueinander verlaufende Seitenkanten. Auf der zweiten Klappe 6 bleiben hierdurch zwei Ecken frei, die von der Klappe 5 nicht überdeckt sind. Beim Durchschreiben der Klappe 5 können diese Ecken der Klappe 6 nicht beschrieben werden. Die Zeilen der Niederschrift auf der Klappe 6 können daher nur immer von oben nach unten länger werdend verlaufen, soweit es jeweils die Breite der Klappe 5 von oben nach unten gestattet.
Die abgerissene Klappe 6 hat jedoch in an sich bekannter Weise eine rechteckige Form, die an sich z.B. für das Einheften in eine Akte auch vorteilhaft ist.

Claims (4)

1. Flachbeutel aus Papier oder ähnlichem Werkstoff der mit einer Verschlussklappe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel mit einer zweiten, an ihrer Abreissstelle perforierten Klappe (6) versehen ist.
2. Flachbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (5) und die zweite Klappe (6) bedruckt sind.
3. Flachbeutel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (5) von aussen und die zweite Klappe (6) von innen mit einem gleichen Aufdruck versehen sind, dessen Schriftzeichen und Linien beim zusammengelegten Beutel übereinander liegen.
4. Flachbeutel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (5) nach ihrem freien Ende zu verjüngt verlaufende Seitenkanten hat, und die Seitenkanten der zweiten Klappe (6) parallel zueinander verlaufen.

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