DE545476C - Aus Briefumschlaegen gebildete Papierbahn zum laufenden Beschriften von Briefumschlaegen mittels der Schreibmaschine - Google Patents

Aus Briefumschlaegen gebildete Papierbahn zum laufenden Beschriften von Briefumschlaegen mittels der Schreibmaschine

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DE545476C
DE545476C DEK116972D DEK0116972D DE545476C DE 545476 C DE545476 C DE 545476C DE K116972 D DEK116972 D DE K116972D DE K0116972 D DEK0116972 D DE K0116972D DE 545476 C DE545476 C DE 545476C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J15/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in continuous form, e.g. webs

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Aus Briefumschlägen gebildete Papierbahn zum laufenden Beschriften von Briefumschlägen mittels der Schreibmaschine Zum Verschicken von Briefen und Drucksachen werden in der großen Mehrzahl der Fälle fensterlose Briefumschläge verwendet, die einzeln mit Anschriften versehen werden müssen.
  • Beim Massenversand von Drucksachen werden die Anschriften meist mit der Hand aus dem Adreßbuch abgeschrieben, da das Einspannen der Briefumschläge in die Schreibmaschine zuviel Zeit beanspruchen würde.
  • Für die ördnungsmäßige Bestellung einer Sendung ist es aber besser, wenn die Anschrift mit der Maschine geschrieben wird, da sie leserlicher ist als die vielfach nur flüchtig geschriebene Handanschrift.
  • Um Briefumschläge in beliebig großer Zahl pausenlos hintereinander, also ohne jeden Zeitverlust infolge jedesmaligen Einspannens des zu beschriftenden Briefumschlages, mittels der Schreibmaschine beschriften zu können, hat man bereits die zu beschriftenden Briefumschläge durch Stützbänder o. dgl. mittelbar derart ketten- oder bandartig miteinander verbunden, daß sie als Ganzes in die Schreibmaschine eingespannt und ohne Unterbrechung nacheinander mit den Anschriften versehen werden können.
  • Gegenüber dieser bekannten Einrichtung zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß die Briefumschläge ohne Benutzung besonderer Verbindungsglieder unmittelbar miteinander verbunden sind. Diese Anordnung gewährleistet infolge des dadurch erzielten Fortfalles der Stützbänder o. dgl. nicht nur eine beträchtliche Ersparnis, sondern ermöglicht gleichzeitig auch einen glatten Durchgang der Briefumschlagkette durch die Schreibmaschine sowie eine leichtere Trennung des beschrifteten Umschlages von dem noch unbeschrifteten Teil der Kette.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigen Abb. x und 2 die Innenansichten zweier Briefumschläge, die zur Ausführung der Erfindung dienen können, Abb.3 und 4. zwei aus derartigen Briefumschlägen zusammengesetzte band- oder kettenartige Einheiten und Abb. 5 die Verwendung einer derartigen Einheit in der Schreibmaschine.
  • Wie aus den Abb. i und 2 zu ersehen ist, besitzen die zur Ausführung der Erfindung dienenden Briefumschläge die übliche Form und Größe, unterscheiden sich jedoch von gewöhnlichen Briefumschlägen dadurch, daß sich die Gummierung a der Klappe b nicht bis zur äußersten Spitze c bzw. bis zum Rande d der Klappe, sondern nur bis zu einer Durchlochung e erstreckt, welche die ungummierte Klappenspitze c bzw. den Rand d von dem gummierten Hauptteil der Klappe b trennt. Diese Gummierung würde ein vollständiges Zukleben des von der Kette abgetrennten adressierten Umschlages ermöglichen, selbstverständlich können zur Ausführung der Erfindung auch Briefumschläge Verwendung finden, welche sich von den gewöhnlichen Briefumschlägen durch nichts unterscheiden, da ja beim Versand von Drucksachen die Gummierung gar keine Rolle spielt, weil die Umschläge offen gelassen werden.
  • Zur Herstellung einer band- oder kettenförmigen Einheit gemäß Abb. 3 oder 4 werden die Briefumschläge derart übereinandergelegt, daß sie sich etwa bis zur Hälfte überdecken. Die Außenseite der Klappenspitze c bzw. des Klappenrandes d wird hierauf auf die Innenseite der darunterliegenden Klappe b bzw. gemäß Abb. 4 des Briefumschlages selbst geklebt.
  • Die Briefumschläge werden auf diese Weise in beliebiger Zahl zu einer band- oder kettenförmigen Einheit verbunden, die als solche in die Schreibmaschine eingespannt und ohne zwangsweise Unterbrechung fortlaufend beschriftet werden kann, wobei durch die Fortschaltung der Maschine der jeweils beschriftete Briefumschlag die Kette der noch unbeschrifteten Briefumschläge nachschleppt.
  • Die band- oder kettenförmige Einheit läuft hierbei zweckmäßig in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise von einer Rolle f ab. Die Rolle f braucht aber auch nur als Leitungsrolle zu dienen, welche die schlangenförmig in einem hinter die Schreibmaschine gestellten Pappkarton untergebrachte Umschlagkette zweckmäßig unter die Schreibmaschinenwalze leitet.
  • Nach der Beschriftung des ganzen Bandes werden die einzelnen Briefumschläge alsdann mittels der- -Durchlochungen. e einfach voneinander getrennt.
  • Müssen Sendungen mehrere Male hintereinander an gleiche Empfänger verschickt werden, so fertigt man beim Beschriften der Umschläge zweckmäßig noch eine entsprechende Zahl von weiteren Anschriften an, indem man auf die zu beschriftende band- oder kettenförmige Einheit (s. Abb. 3 und 4) wechselweise eine entsprechende Zahl von Durchschlag- und Schreibpapierstreifen auflegt. Der oberste Streifen wird alsdann von der Schreibmaschine unmittelbar, die Barunterliegenden Streifen sowie die Kette der Briefumschläge mittels Durchschlages beschriftet. Die zweckmäßig auf der Rückseite gummierten Papierstreifen werden alsdann nach erfolgter Beschriftung in einzelne Anschriftenzettel zerschnitten und diese später einfach auf die abgehende Sendung aufgeklebt. Da sich die Briefumschläge der Kette etwa bis zur Hälfte überdecken, werden die Ketten nicht so lang, daß die gleichzeitige Anfertigung weiterer Anschriften infolge zu großen Papierverbrauches zu teuer werden würde, vielmehr entstehen nur geringe Mengen unbeschrifteter Abfälle der Auflagepapierstreifen.
  • Allen Absendern sind Kopien der beschickten Adressen, z. B. für Kartothekzwecke, erwünscht. In der oben beschriebenen Weise lassen sich die Adressen auch gleichzeitig auf festeres Papier und auf die Briefumschläge schreiben. Die unmittelbar auf die Papierstreifen geschriebenen Adressen können dann als Kartothek verwendet werden.
  • Auch das Füllen der adressierten Umschläge wird durch die Erfindung erleichtert, weil der Umschlag in der Kette schon geöffnet daliegt und erst nach dem Einschieben der Sendung abgetrennt wird.
  • Die Erfindung soll dazu dienen, die große Lücke auszufüllen, welche in der Bureaupraxis noch zwischen dem Beschriften von Umschlägen mittels Handschrift oder Schreibmaschine und dem Beschriften durch Adressiermaschinen besteht, da die Dauermatrizen für letztere so kostspielig sind und sich nur für Adressen lohnen, denen immer und immer wieder Rundschreiben zugesandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Aus Briefumschlägen gebildete Papierbahn zum laufenden Beschriften von Briefumschlägen mittels der Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Briefumschläge, teilweise übereinanderliegend, mit den Spitzen (c) oder den Rändern (d) ihrer Klappen auf die Innenseite des Barunterliegenden Umschlages geklebt sind. a. Briefumschlag für Papierbahnen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummierung (a) der Umschlagklappen (b) nur bis zu einer Durchlochung (e) reicht, welche die Spitze (c) -oder die Kante (d) jeder Klappe (b) von dem Hauptteil trennt und die Zerlegung der band- oder kettenförmigen Einheit in ihre Einzelteile erleichtert.
DEK116972D 1929-10-10 1929-10-10 Aus Briefumschlaegen gebildete Papierbahn zum laufenden Beschriften von Briefumschlaegen mittels der Schreibmaschine Expired DE545476C (de)

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DE (1) DE545476C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003763B (de) * 1954-08-26 1957-03-07 Curtis 1000 Inc Anordnung zum Zufuehren von Briefumschlaegen zu Bueromaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003763B (de) * 1954-08-26 1957-03-07 Curtis 1000 Inc Anordnung zum Zufuehren von Briefumschlaegen zu Bueromaschinen

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