DE577009C - Aus zwei oder mehr zusammenhaengenden Teilen bestehende Drucksache - Google Patents

Aus zwei oder mehr zusammenhaengenden Teilen bestehende Drucksache

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DE577009C
DE577009C DEB152824D DEB0152824D DE577009C DE 577009 C DE577009 C DE 577009C DE B152824 D DEB152824 D DE B152824D DE B0152824 D DEB0152824 D DE B0152824D DE 577009 C DE577009 C DE 577009C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • B42D15/04Foldable or multi-part cards or sheets
    • B42D15/08Letter-cards or letter-sheets, i.e. cards or sheets each of which is to be folded with the message inside and to serve as its own envelope for mailing

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Description

  • Aus zwei oder mehr zusammenhängenden Teilen bestehende Drucksache In größeren Geschäften,erfordert die regelmäßige Versendung von Mahnbriefen .einen beträchtlichen Aufwand an Zeit und Arbeit und eine erhebliche Ausgabe für Postgebühren. Man ist deshalb neuerdings dazu übergegangen, zu diesem Zweck Drucksachen mit vorgedrucktem, übereinstimmendem Text zu verwenden, der vor Abgang der Drucksache an einen zu mahnenden Schuldner durch Einsatz etwa der gestellten Zahlungsfrist und des zu zahlenden Betrages in hierfür vorgesehene Textlücken entsprechend ergänzt wird. Drucksachen, die in dieser Weise lediglich mit hand- oder maschinenschriftlichen Zahleneintragungen versehen sind, werden nach den zur Zeit geltenden amtlichen Bestimmungen gegen einfache Drucksachengebühr befördert, sofern sie als einfache oder Doppelpostkarten ohne besonderen Umschlag verschickt werden, während die Beförderung von Drucksachen in Form eines Faltbriefes gegen eine Postgebühr - erfolgt;, die nur einen Teil des Briefportos beträgt. Man erspart also bei Benutzung einer derartigen Drucksache an Stelle .eines geschlossenen Briefes allein an Postgebühren erhebliche Beträge. Da aber die Versendung einer völlig offenen Mahnung den guten Sitten im Geschäftsleben widerspricht, .so muß, bei Benutzung solcher gedruckter Mahnungen dafür Sorge getragen werden, daß der Text nicht ohne weiteres lesbar ist. Man versieht zu diesem Zweck die zwei- oder mehrteiligen Drucksachen .am Rande mit einem geeigneten, z. B'. aus Zunge und Schlitz bestehenden Verschluß, der zwar von der Postbehörde zwecks Prüfung der Sendung leicht geöffnet werden kann; trotzdem aber die Teile der Drucksache derart miteinander verbindet, daß der Text für unberufene Augen möglichst abgedeckt ist.
  • Alle bisher bekannten Verschluß.arten., gleichgültig' ob sie für einfache Doppelpostkarten oder für drei- .oder mehrteilige Faltbriefe bestimmt sind, vermögen diesen Zweck jedoch nur mangelhaft zu erfüllen, da die Zungen und Schlitze verhältnismäßig viel nutzbaren Raum der Drucksache beanspruchen, die Herstellung des Verschlusses überdies auch beträchtliche Sorgfalt und Geschicklichkeit erfordert; wenn die Zungen sich nicht verbiegen oder gar abbrechen sollen. Insbesondere ist dies der Fall, wenn die Randeinschnitte in den zu verschließenden Blatträndern hakenförmige Verschlußeinrichtungen bilden, die zum Verschluß derart zusämmengeführt werden müßten, daß. sie hin-. ter- und übereinandergreifen.
  • Die Erfindung verfolgt demgegenüber den Zweck, einen Verschluß für zwei- oder mehrteilige Drucksachen, insbesondere für Doppelkarten zu schaffen, der den nutzbaren Raum der Drucksache in keiner Weise beeinträchtigt und auch von Ungeübten durch eine Fingerspitzenbewegung schnell und sicher hergestellt werden kann.
  • Dieser Zweck soll erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß, die in bekannter Weise gerade, gebogen oder gebrochen verlaufenden Einschnitte in die zu den Falzlinien senkrechten Ränder in sämtlichen Teilen der Drucksache derart angeordnet sind, daß sie, wenn die Drucksachenteile übereinandergelegt sind, gruppenweise von je einem vom Blattrand abgelegenen gemeinsamen Punkt aus nach verschiedenen Richtungen zum Blattrange hin verlaufen und federnde Zungen bilden,. die, mittels der -Fingerspitzen nach entgegengesetzten Seiten der zu verschließenden Blattkante durch eine einfache Drehbewegung der Finger abgebogen, federnd übereinanderschnappen und sich hierdurch gewissermaßen untereinander verflechten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine zweckmäßige Ausführungsform einer gemäß vorliegender Erfindung ausgebildeten dreiteiligen Drucksache, und zwar zeigt Abt-. i die Innenansicht der völlig geöffneten, durch hand-oder maschinenschriftliche Ausfüllung der Textlücken vervollständigten Drucksache, Abb.2 die Ansicht der Drucksache in der zur Beschriftung mittels der Schreibmaschine erforderlichen Faltung, Abb. 3 die Drucksache in völlig geschlossenem Zustande, Abb. q. die geschlossene Drucksache von der Seite gesehen. Die Abb. 5 zeigt einige weitere Beispiele von brauchbaren Schlitzformen.
  • In der Zeichnung sind mit a und b die beiden Hauptteile der Drucksache und mit c die sog. Anschriftklappe bezeichnet, die nur dann vorgesehen zu sein braucht, wenn. die Ausfüllung der Textlücken nicht von Hand, sondern in einem Arbeitsgang mit der Herstellung der Anschrift auf der Schreibmaschine .erfolgen soll. Die Höhe dieser Anschriftklappe c ist hierbei derart - 'bemessen, daß sie, wenn sie gemäß Abb. z vor dem Einspannen der Drucksache in die Schreibmaschine auf den Teil a niedergeklappt wird, diesen Teil nur so weit abdeckt, daß die in dessen Text vorgesehenen. Lücken, z. B. die zum Einsatz des Fristtages bestimxMe Lücke, sowie der Teil b unbedeckt bleiben. Die so gefaltete Drucksache kann nun in einem Arbeitsgang mit der Anschrift versehen und durch Einsetzen des Fristtages sowie der noch -offenen Zahlungsbeträge entsprechend dem jeweiligen Fall vervollständigt werden.
  • Um die Drucksache auf allen Seiten lösbar, aber sicher zu verschließen, sind bei der dargestellten Ausführungsform sowohl. in der rechten als auch in der linken Seitenkante eines jeden der drei Drucksachenteile a, b und c je zwei Schlitze d bzw. e angeordnet, die entweder die aus der Abb. i bis 3 oder auch eine der aus der Abb. ¢ ersichtlichen Formen besitzen können. In jedem Falle müssen aber die beiden Schlitze einer -jeden Seitenkante einander und auch denen des anhängenden Drucksachenteiles entgegengesetzt gerichtet sein. Soll dieDrucksache nach beendeter Beschriftung verschlossen werden, so klappt man zunächst den Teilb auf den Teile, sodann die Anschriftklappe c auf den Teil b nieder und biegt sodann die durch die Schlitzee gebildeten, .nunmehr genau -übereinanderliegenden Verschlußzungen g des Teiles b und der Anschriftklappe c mittels einer kurzen drehenden Fingerspitzenbewegung nach unten, die entgegengesetzt gerichteten Verschlußzungen f des Teilesa dagegen nach oben ab. Die Verschlußzungen f und g verflechten sich hierbei gewissermaßen untereinander und sichern hierdurch die einzelnen Teile der Drucksache sowohl gegen Abheben als auch gegen eine irgendwie gerichtete gegenseitige Verschiebung. Zur Lösung des so bewirkten zuverlässigen Verschlusses, ist weiter nichts erforderlich, als -die Verschlußzungen f, g wieder in :entgegengesetzter Richtung als. zuvor zurückzubiegen, wenn man nicht einfach die gegenseitig verbundenen Teile mit sanfter Gewalt auseinanderziehen will.
  • Wie schon gesagt, kann die Anschriftklappe c auch ohne weiteres in. Fortfall. kom-_ tuen; die Drucksache besitzt alsdann die Form' einer :einfachen Doppelpostkarte. Diese wird zweckmäßig nur an ihren freien Längskanten durch zwei einander entgegengesetzt gerichtete Verschlüßzungen verschlossen, während an den beiden Seitenkanten die Anordnung nur je einer Verschlußzunge für jede der beiden Doppelkarten genügt, um diese gegen eine Spreizung 'und Einsichtnahme zuverlässig zu sichern.
  • Selbstverständlich können Drucksachen der vorstehend beschriebenen Art nicht nur für Mahnzwecke, sondern auch für alle möglichen anderen Zwecke, z. B. für Familienanzeigen u. dgl., benutzt werden, da sie infolge 'ihres sicheren, fast briefartigen Verschlusses die bisher für derartige Zwecke meist gebrauchten ein- oder zweiteiligen Drucksachen mit besonderem Umschlag vollwertig -zu ersetzen vermögen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus zwei oder mehr zusammen-'hängen-den Teilen .bestehende Drucksache mit an den zu den. Falzlinien senkrechten Rändern vorgesehenen, 'durch Randeinschnitte erzeugten Versrhluß.einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß .die in bekannter Weise gerade, gebogen oder -gebrocheii verlaufenden Randeinschnitte (id, e) in sämtlichen Teilen der Drucksache derart angeordnet sind, daß sie, wenn die Drucksachenteile übereinandergelegt sind, gruppenweise von je seinem vom Blattrand abgelegenen gemeinsamen Punkt aus nach verschiedenen Richtungen zum Blattrande hin verlaufen und federnde Zungen bilden, die, durch eine Drehbewegung der Fingerspitzen nach @entgegengesetzten Seiten der zu verschließenden Blattkante abgebogen, federnd übereinanderschnappen und sich hierdurch untereinander verflechten. a. Drucksache nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die Schlitze (f,g) in den Seitenkanten eines. jeden Drucksachenteiles (a, b, c) paarweise angeordnet und sowohl einander als auch denen des anhängenden Drucksachenteiles entgegengesetzt gerichtet sind.
DEB152824D 1931-11-03 1931-11-03 Aus zwei oder mehr zusammenhaengenden Teilen bestehende Drucksache Expired DE577009C (de)

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