DEP0032276DA - Ventilatorgebläse, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Ventilatorgebläse, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DEP0032276DA
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DE
Germany
Prior art keywords
fan blower
propeller
blower according
housing
blade
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dipl.-Ing. Kofink
Gottlieb Schienerer
Original Assignee
Firma J. Eberspächer, Eßlingen
Publication date

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Description

Axiale Lüfter werden überall dort angewendet, wo es sich darum handelt, große Luftmengen bei kleinem Gegendruck zu fördern. Ist dagegen zum Transport der Luft Druck erforderlich, so geht man meistens zu Radialgebläsen über. Es kommen aber auch Fälle vor, und dies ist insbesondere bei Heizungen für Kraftfahrzeuge der Fall, wo große Luftmengen unter einem gewissen Überdruck gefördert werden sollen. Dieser Fall tritt immer dann ein, wenn die Luft entweder in engen Rohrleitungen oder auf größeren Strecken transportiert werden muss. Es ist verschiedentlich versucht worden, axiale Lüfter zum Transport der Frischluft von Fahrzeugheizungen zu verwenden, aber wenn die Forderung besteht, die Windschutzscheibe oder gar noch die Seitenfenster durch Warmluft zu entfrosten, reicht auf keinen Fall der vom axialen Lüfter erzeugt Druck aus.
Bei den bekannten Frischluftheizungen, bei denen die durch den Kühler kommende Luft durch den Ventilator in einen Luftsammelraum bzw. Trichter gedrückt wird, ist eine für Vorder- und Seitenscheiben ausreichende Druckwirkung nicht zu erzielen. Auch wenn die Warmluft an verschiedenen Stellen des Fahrzeuginnenraumes durch verhältnismässig enge Querschnitte geleitet werden muss, reicht diese Art der Luftförderung nicht aus.
In erfindungsgemässer Weise lässt sich aber auch bei axialen Propellern ein Teil des Luftstromes unter Druck setzen, wenn man den Propeller mit einem Gehäuse umgibt, in dem die axial anströmende Luft umgelenkt wird, damit sie radial abfliessen muss. Bei diesem Vorgang setzt sich die Geschwindigkeit in Druck um. Dieser Druckumsatz lässt sich in erheblichem Umfange steigern, wenn der ein- oder mehrflügelige Propeller, der sich innerhalb des eben erwähnten Gehäuses bewegt, mit einer zusätzlichen Beaufschlagung versehen wird. Eine weitere Steigerung des Druckes lässt sich erreichen, wenn auf den Propellerflügeln sowohl auf der Vorder- als auf der Rückseite Ringscheiben angebracht werden, die als Abdeckung wirken und ebenfalls mit Beschaufelung ausgerüstet sind.
Das den Propeller umgebende Gehäuse, das entweder konzentrisch oder in Schneckenform den Propellerflügel an seinen Enden etwa soweit umfasst, wie die zusätzliche Beschaufelung reicht, lässt also eine große Kreisfläche offen, durch die der größte Teil der vom axialen Gebläse geförderten Luft ungehindert abströmen kann. In dem Gehäuse ist am Umfang eine Austrittsöffnung vorgesehen, durch die die nach außen geschleuderte Luft unter Druck abfliesst. Das Gehäuse wird bei elastisch gelagerten Fahrzeugmotoren zweckmässig am Motor befestigt und zwar so, daß zwischen Kühler und Gehäuse eine Berührung nicht erfolgen kann. Wenn es erforderlich ist, kann das Gehäuse aber auch mit dem Kühler fest verbunden werden. Es müssen in diesem Falle in bekannter Weise entsprechende technische Maßnahmen getroffen werden, um Schwingungsauswirkungen zu vermeiden. In besonderen Fällen wird es ausreichen, den Propeller an seinem Umfange nur teilweise mit einem Gehäuse zu umgeben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. 1 das Ventilatorgebläse im Längsschnitt,
Abb. 2 das Ventilatorgebläse in Vorderansicht und
Abb. 3 das Ventilatorgebläse, das nur teilweise von einem Gehäuse umgeben ist.
1 stellt den Kühler dar; daran schließt sich ein Führungsblech 2 an, das die Luft dem Ventilatorgebläse zuführt. Das Gehäuse 3 umschließt das Propellerrad 4 an seiner Randzone. Das Propellerrad 4 stellt den üblichen Ventilatorflügel bei Kraftfahrzeugen dar. An seiner Randzone sind die Abdeckscheiben 5 und 6 angebracht. Auf diesen sind mit einem gewissen Abstand radiale Schaufeln 11 befestigt. Das Propellerrad 4 ist auf der Welle 7 fest montiert und gelagert. Die in Pfeilrichtung 15 anströmende Luft tritt an der Austrittsfläche 18 aus, wogegen ein Teil der am Rand des Propellers zuströmenden Luft durch die Schaufeln 11 in radialer Richtung 17 umgelenkt wird, sich in der Spirale 9 sammelt und durch die Abströmleitung 10 in Pfeilrichtung 16 austritt. In Abb. 3 ist die Vorderansicht eines Gehäuses 12 dargestellt, das nur einen Teil s der Randzone des Propellers 14 umschliesst. Die Luft tritt in diesem Falle bei 13 aus.

Claims (7)

1. Ventilatorgebläse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Propellerflügel in der Weise ausgestaltet ist, daß in der inneren Zone axiale Förderung hervorgerufen wird, während gleichzeitig die Randzone zur radialen Förderung dient.
2. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein normaler ein- oder mehrflügeliger Propeller in seiner Randzone so durch ein Gehäuse umschlossen ist, daß ein Teil der axial anströmenden Luft im Schaufelbereich die Umfangsgeschwindigkeit der Flügelspitzen annimmt und radial umgelenkt wird.
3. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelspitzen des Propellerflügels in der abgedeckten Randzone so aus dem normalen Propellerflügelverlauf heraus abgewinkelt sind, daß sie in einer zur Drehachse parallelen oder nahezu parallelen Ebene stehen.
4. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Propeller in der Randzone sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit ringscheibenförmigen Abdeckungen versehen ist, die konzentrisch angeordnete sind.
5. Ventilatorgebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Deckscheiben zusätzlich mit radialer Beschaufelung versehen sind.
6. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das umgebende Gehäuse nach Art eines Gehäuses für Radialgebläse ausgebildet ist.
7. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die umschliessende Abdeckung bzw. das Gehäuse nur auf einem Teil des Ventilatorumfanges angebracht ist.

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