DEP0037144DA - Ventilatorgebläse, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Ventilatorgebläse, insbesondere für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
Axiale Lüfter werden überall dort angewendet, wo es sich darum handelt , große Luftmengen bei kleinem Gegendruck zu fördern. Ist dagegen zum Transport der Luft Druck erforderlich, so geht man meistens zu Radialgebläsen über. Es kommen aber auch Fälle vor - und dies ist insbesondere bei Heizungen für Kraftfahrzeuge der Fall, - wo große Luftmengen unter einem gewissen Überdruck gefördert werden sollen. Dieser Fall tritt immer dann ein, wenn die Luft entweder in engen Rohrleitungen oder auf größeren Strecken transportiert werden muss, wie sich dies häufig bei abgewinkelten Rohrleitungen in Personenkraftwagen, Krankenwagen und Omnibussen ergibt.
Es ist verschiedentlich versucht worden, axiale Lüfter zum Transport der Frischluft von Fahrzeugheizungen zu verwenden, aber wenn die Forderung besteht, die Windschutzscheibe oder gar noch die Seitenfenster durch Warmluft zu entfrosten, reicht auf keinen Fall der vom axialen Lüfter erzeugte Druck aus.
Bei den bekannten Frischluftheizungen, bei denen der Ventilator die Luft durch den kühler in einen Luftauffangbehälter bzw. Trichter drückt, ist eine für die Erwärmung der Vorder- und Seitenscheiben ausreichende Druckwirkung nicht zu erzielen. Auch wenn die Warmluft an verschiedenen stellen des Fahrzeuginnenraumes durch verhältnismässig enge Querschnitte geleitet werden muss, reicht diese Art der Luftförderung nicht aus.
Vielfach wird in solchen Fällen, wo größere Luftmengen und ein bestimmter Druck für Kraftfahrzeugheizungen benötigt werden, ein besonders Gebläse eingebaut. Um die nicht unerheblichen Kosten dieses Gebläses zu ersparen und gleichzeitig den unter der Motorhaube teilweise sehr knapp bemessenen Raum durch zusätzlichen Einbau eines Gebläses nicht zu verbauen, kann in erfindungsgemässer Weise der für die Förderung der durch den Motorkühler streichenden Luft serienmässig eingebaute Ventilator zur Förderung der Heizluft ohne erhebliche Mehrkosten eingesetzt werden. Gemäß der Erfindung lässt sich bei axial wirkenden Ventilatoren ein Teil des Luftstromes dadurch unter Druck setzen, daß man die Flügelenden des Ventilators mit einem Ring umgibt oder an seinem Außenrand durch Änderung des
Flügelanstellwinkels die Förderwirkung verstärkt. Außerdem kann eine Erhöhung der Förderwirkung dadurch erreicht werden, daß in der äußeren Schraubenkreisebene Förderschaufeln in großer Anzahl eingebaut werden. Eine Verbesserung der Förderleistung bezüglich Druck und Menge der geförderten Luft kann durch gleichzeitige Anwendung beider vorerwähnter Maßnahmen erreicht werden. Hinter der Schraubenkreisebene des Ventilators ist ein Luftauffanggehäuse angebracht, das zur Aufnahme der von der Randzone des Ventilators geförderten Heizluft dient. Dieses Gehäuse kann je nach Bedarf den ganzen Außenring oder nur einen Teil desselben umfassen. Das Gehäuse wird dann bei elastisch gelagerten Fahrzeugmotoren zweckmässig am Motor befestigt und zwar so, daß zwischen Kühler und Gehäuse eine Berührung nicht erfolgen kann. Wenn es erforderlich ist, kann das Gehäuse aber auch mit dem Kühler fest verbunden werden. Es müssen in diesem Falle in bekannter Weise entsprechende technische Maßnahmen getroffen werden, um Schwingungsauswirkungen zu vermeiden.
Wenn die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Abnahme der Luft sich nur über einen Teil des Umfanges erstreckt, wird wegen der Verbesserung der Gebläseeigenschaften eine Verstärkung und Verbesserung der Kühlwirkung des Ventilators auf dem Teil des Umfanges erreicht, an dem die Luftabnahme, beispielsweise für Heizzwecke, nicht erfolgt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und zwar zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Kühler und den Ventilator mit dem Luftauffanggehäuse,
Fig. 2 eine Rückansicht auf den Ventilator.
In Fig. 1 stellt 1 den Fahrzeugkühler dar und 2 den normalerweise eingebauten Ventilator; 3 zeigt den umlaufenden Ring, der den umlaufenden Ring, der den Ventilator umgibt. Mit 4 sind die zusätzlichen Förderschaufeln bezeichnet, die an dem Ring 3 zur Erhöhung der Förderwirkung angebracht sind und sich mit diesem und dem Ventilator 2 drehen. 5 stellt das Luftauffanggehäuse dar, das im Beispielsfalle sich nur auf einen Teil des Umfanges (Winkel des Sektors etwas mehr als 45 Grad) erstreckt. 6 zeigt den Austrittsstutzen der Luft zu der Luft zu der Luftförderleitung, die ins Wageninnere führt bzw. die über einen weiteren Wärmetauscher geleitet wird. Die Kühlluft strömt in Pfeilrichtung 7 durch den Kühler 1; der in Pfeilrichtung 8 strömende Teil der Kühlluft wird
durch den schmalen Teil der Ventilatorflügel in bekannter Weise lediglich für die Belüftung des Kühlers verwendet. Die Pfeile 9 zeigen den Verlauf der Luft, die in der Randzone des Ventilators infolge des eingebauten Ringes 3 der zusätzlichen Förderschaufel 4 unter Druck nach dem Wageninneren weitergeleitet wird. Pfleilrichtung 10 zeigt die Umdrehungsrichtung des Ventilators. Durch die Profilschnitte bei 11 ist die Vergrößerung des Anstellwinkels am äußeren Blattende des Ventilators dargestellt.
Claims (5)
1. Ventilatorgehäuse mit axial gerichteter Luftführung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit Frischluftheizung, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilatorflügel so ausgebildet ist, daß in der inneren Zone eine freie Axialförderung der Motorkühlluft, in der Randzone eine solche unter erhöhtem Förderdruck für die zur Heizung benötigte Frischluft erfolgt.
2. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderdruckerhöhung in der Randzone des Ventilators durch Vergrößerung des Flügelanstellwinkels erreicht wird.
3. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelenden des Ventilators am äußeren Umfange mit einem umlaufenden Ring (3) verbunden sind.
4. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderdruckerhöhung in der Randzone des Ventilators durch Anbau von zusätzlichen, axial fördernden Flügelstummeln (4) am umlaufenden Ventilatorring (3) erfolgt.
5. Ventilatorgebläse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die axial geförderte Gebläseluft nur auf einem Sektor der Randzone für die Frischluftheizung entnommen wird.
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