DEP0032015DA - Plansichter. - Google Patents

Plansichter.

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DEP0032015DA
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Germany
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sieve
sieves
channels
diarrhea
conveyor
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Buehler AG
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Buehler AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Plansichter mit mehreren übereinander angeordneten, zu Siebsätzen vereinigten Sieben, zum Sortieren, insbesondere von Mühlenprodukten.
Bei solchen Plansichtern ist es bisher üblich, die Siebe in der Mitte mit Schlitzen zu versehen, durch welche die Durchfälle mehrerer Siebe hindurchfallen können, worauf sie in mindestens einer gmeinsamen Sammelrinne gefasst und in ausserhalb der Siebfläche befindliche Kanäle abgeleitet werden. Wenn sich hierbei in einem Siebsatz zwei oder mehrere Sichtabteile befinden, so können sich je nach der zu erzielenden Sichtwirkung in den einzelnen Abteilen ungleich viele Sammelrinnen ergeben, wodurch die Höhe der Abteile unterschiedlich wird. Für den Ausgleich dieser verschiedenen Höhen müssen die einzelnen Siebrahmen verschieden hoch ausgeführt und Blindrahmen verwendet werden. Diese verschiedenartige Ausbildung der Siebrahmen gestattet keine Serienherstellung derselben. Ferner lassen sich die Siebrahmen unter sich nicht auswechseln.
Diese Nachteile sollen durch den Plansichter gemäss der Erfindung dadurch behoben werden, dass unter jedem Sieb ausser einem Sammelboden je eine Förderrinne angeordnet ist, welche den Durchfall jedes Siebes über die Siebfläche hinaus ableitet. Hierbei können alle Siebe genau gleich hergestellt werden, wobei alle Sichtabteile gleich hoch werden und eine Serienfabrikation ermöglicht ist. Ferner können die Siebrahmen unter sich beliebig ausgewechselt werden.
Zweckmässig können bei einem solchen Plansichter in den Ecken der Siebrahmen Ableitkanäle für die Stababstösse gebildet sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Sichtabteil nach der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 und
Fig. 4 einen Teilschnitt der Fig. 2 in grösserem Maßstab.
Beim dargestellten Plansichter bilden zwölf übereinander angeordnete Siebe 1 - 12 ein Sichtabteil. Die Siebe 1- 11 haben alle die gleiche Höhe h, und das Sichtabteil weist die Gesamthöhe H auf. Zwei oder mehr solche nebeneinander angeordnete Sichtabteile sind zu einem Siebsatz vereinigt, wobei in Fig. 2 die Siebe des linken Sichtabteils dargestellt sind. Jedes der Siebe 1 - 12 weist eine Siebspannung 13 auf, welche in einem Siebrahmen 14 befestigt ist. Ferner enthält es Förderpaletten 15, welche je nach ihrer Anordnung in bekannter Weise das Sichtgut in der einen oder andern Richtung fördern. Unter jedem Sieb befindet sich ein Sammelboden 16 mit Sammelrinne 17, in welcher Förderpaletten 18 angeordnet sind, die dazu dienen, das in der Rinne 17 befindliche Gut je nach ihrer Anordnung in der einen oder andern Richtung zu fördern. Am Sammelboden 16 sind Bürstenführungen 19 befestigt, längs welcher
Wanderbürsten 20 geführt werden, die im Betrieb des Sichters die Siebbespannung rein halten. An den beiden Enden jedes Siebes sind rechteckige Durchgangskanäle 21, 22, 23, 24, sowie teilweise dreieckförmige Durchgangskanäle 25, 26 vorgesehen, die sich in den von den Wanderbürsten 20 nicht bestrichenen Ecken des Siebes befinden. Diese Kanäle 21 - 26 führen die Abstösse und Durchfälle des Gutes in die Zuläufe von im Sichtabteil weiter unten befindlichen Sieben. Im Deckel 27 des Siebsatzes ist eine Einlassöffnung 28 vorhanden, in welcher ein Streuteller 29 angeordnet ist. Ferner sind im Boden des untersten Siebes 12 Auslaufstutzen 30 vorhanden.
Das zugeführte Sichtgut wird durch den Streuteller 29 in Pfeilrichtung auf die Bespannung 13 der beiden obersten Siebe 1, 2 gleichmässig verteilt und durch die Bewegung des Sichters von links nach rechts gefördert. Der Abstoss des Siebes 1 fällt durch die Kanäle 24 auf die Bespannung des Siebes 4 und derjenige des Siebes 2 durch die Kanäle 26 auf die Bespannung des Siebes 3. Die Abstösse der Siebe 3 und 4 laufen im Kanal 23 zusammen und verlassen den Sichter durch den Auslaufstutzen 30.
Der Durchfall des Siebes 1 fällt in die Sammelrinne 17 dieses Siebes und wird dort mittels der Förderpaletten 18 von rechts nach links in den Kanal 21 gefördert, von welchem er in die Förderrinne 17 des Siebes 4 gelangt. In den Förderrinnen 17 der drei Siebe 2, 3, 4 werden die Durchfälle von links nach rechts gefördert und durch den Kanal 22 zu dem Einlass 31 des Siebes 5 geleitet, um auf der Bespannung dieses und der folgenden Siebe noch weiter sortiert zu werden.

Claims (3)

1. Plansichter mit mehreren übereinander angeordneten, zu Siebsätzen vereinigten Sieben, zum Sortieren, insbesondere von Mühlenprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass unter jedem Sieb (1 - 12) ausser einem Sammelboden (16) je eine Förderrinne (17) angeordnet ist, welche den Durchfall jedes Siebes über die Siebfläche hinaus ableitet.
2. Plansichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ecken der Siebrahmen (14) Ableitkanäle (25, 26) für die Siebabstösse vorgesehen sind.
3. Plansichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Kanäle (21-24) die Förderrinnen (17) eines Siebes mit den Eintrittsstellen darauffolgender Siebe verbinden, sodass die Produkte die ganze Sieblänge bestreichen.

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