DEP0031848DA - Druckluftbetriebener Bohrhammer - Google Patents

Druckluftbetriebener Bohrhammer

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DEP0031848DA
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DE
Germany
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drill
cylinder
compressed air
hammer
hammer drill
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Expired
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Inventor
August Hartmann
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Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH and Co KG
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Description

Zum Bohren von Sprenglöchern werden im Bergbau durch Druckluft betriebene Bohrhämmer benutzt. Diese bestehen im wesentlichen aus dem Schlagkolben, dem Zylinder und Handgriff, dem Vordergehäuse, der Bohrerhülse und dem Sperrgehäuse mit Sperradgetriebe. Der Schlagkolben übt eine schlagende und eine drehende Wirkung auf den Bohrer aus. Der Vorwärtsgang ist der Schlaghub. Während des Rückhubes wird die Bohrerschneide auf der Bohrlochsohle umgesetzt. Zu diesem Zweck ist der Schlagkolben mit verdrallten und geraden Nuten versehen. Das Sperrrad, durch dessen Bohrung sich der Schlagkolben bewegt, ist innen ebenfalls mit Drallnuten ausgerüstet. Die das Versetzen der Bohrerschneide bewirkende Drehung erfolgt während des Kolbenrückhubes dadurch, dass das Sperrad duch Sperrklinken festgesetzt und so der Kolben zu einer kurzen Drehung veranlasst wird. Mittels seiner geraden Nuten nimmt der Kolben die mit geraden Federn versehene Bohrerhülse mit, welche wiederum die kurze Drehung des Bohrers veranlasst. Beim Schlaghub des Kolbens geben die Sperrklinken das Sperrad frei. Infolgedessen bewegt sich der Kolben in der Längsrichtung gerade, während sich das Sperrad dreht.
Die Erfindung bezieht sich auf einen druckluftbetriebenen Bohrhammer und besteht im wesentlichen darin, dass der mit hoher Schlaganzahl durch einen druckluftbetätigten Schlagkolben beaufschlagte Bohrer durch einen druckluftbetriebenen Rotationsantrieb, insbesondere eine Luftturbine, zusätzlich gedreht wird. Durch eine solche Bauweise des Bohrhammers wird die Bohrleistung erheblich verbessert. Es entfallen die bisher notwendigen Drallnuten sowie das Sperrad und das Sperradgehäuse, so dass der Aufbau trotz erhöhter Schlagleistung einfacher wird.
Der vorzugsweise von einer Luftturbine gebildete Rotationsantrieb wird vorteilhaft gleichmittig zum Zylinder angeordnet, damit der organische zylindrische Aufbau des Bohrhammers durch den zusätzlichen Antrieb nicht gestört wird.

Claims (2)

Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in einem Längsschnitt und in Fig. 2 in einem Querschnitt nach Linie II ./. II der Fig. 1. Es bezeichnet 10 den Zylinder des Bohrhammers, der beim vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine Trennwand 11 in zwei Druckräume 12 und 13 unterteilt ist. In diesen beiden Zylinderräumen 12 und 13 sind die Schlagkolben 14 und 15 geführt, die bei deiner Druckbeaufschlagung gleichzeitig oder nacheinander auf den Bohrer 16 schlagen. Die Steuerung zu den Zylinderräumen 12 und 13 erfolgt dabei mittels der Steuereinrichtung 17. 18 ist der Handgriff des Bohrhammers. Der erfindungsgemässe Zusatzantrieb wird von einer kleinen Luftturbine 19 gebildet, die gleichmittig zum Zylinder 10 angeordnet ist. Die Druckluftzu- bzw. -abfuhr erfolgt dabei durch die in der Zylinderwandung vorgesehenen Kanäle 20 und 21. 22 ist eine Kupplung, über die die Turbine 19 auf die Bohrhülse 23 arbeitet und diese und damit den Bohrer 16 in Rotation Bringt.
1. Druckluftbetriebener Bohrhammer, dadurch gekennzeichnet, dass der mit hoher Schlagzahl durch einen druckluftbetätigten Schlagkolben beaufschlagte Bohrer durch einen druckluftbetriebenen Rotationsantrieb, insbesondere eine Luftturbine, zusätzlich drehbar ist.
2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsantrieb gleichmittig zum Druckluftzylinder angeordnet ist.

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