DEP0031027DA - Abbauverfahren und -maschine. - Google Patents
Abbauverfahren und -maschine.Info
- Publication number
- DEP0031027DA DEP0031027DA DEP0031027DA DE P0031027D A DEP0031027D A DE P0031027DA DE P0031027D A DEP0031027D A DE P0031027DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting
- mining
- machine
- tools
- transversely
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
4
Die Erfindung betrifft die Anwendung einer längs einer Abbaufront bewegten Maschine, die zum Zerkleinern des gewonnenen Minerals benutzt werden kann. Sie eignet sich z. B. für Abbau von Kali, Ölschiefer und solchen Mineralien, die gewöhnlich in langen Abbaufronten durch Unterschneiden, Bohren oder Sprengen so gewonnen werden, dass sie auf ein längs der Abbaufront laufendes Fördermittel gefüllt werden, damit sie dann über Tage gebracht und dort in sehr kleine Stücke zerkleinert werden.
Nach der Erfindung wird beim Abbau des Flözes das Material gleichzeitig durch Schneiden gewonnen und zerkleinert, und zwar durch eine Maschine, die längs der Abbaufront bewegt wird und an einem Querstück eine im wesentlichen ununterbrochene Reihe von Schneidwerkzeugen besitzt, die gegen den quer anstehenden Kohlenstoss arbeiten, wobei jedes Werkzeug Schrämpicken besitzt, die in endlosen Bahnen in senkrechten Ebenen, also im wesentlichen senkrecht zum Liegenden, angeordnet sind und das zerkleinerte Material einem quer liegenden Fördermittel zuliefern, das es von der Abbaufront fort einem Fördermittel zuführt, das parallel zur Abbaufront liegt.
Die in senkrechten Ebenen arbeitenden Schneidwerkzeuge werden bei dieser Maschine von einer waagerechten Achse der Antriebsmaschine angetrieben. Die Schneidflächen aller Schneidwerkzeuge bilden dabei gewissermassen einen Zylinder, der mit vorspringenden Rippen versehen sein kann. Die Picken laufen während des Schneidvorganges auf nahe nebeneinander liegenden parallelen Kurven, vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, auf Kreisbögen. Die Schneidwerkzeuge können dann einen in senkrechter Ebene beweglichen Ausleger nach Art der Schrämketten besitzen,
vorzugsweise mit zwischen liegenden kreisförmigen Schrämscheiben, deren Durchmesser im wesentlichen den Schneid- und Schrämflächen der Ausleger entspricht; jedoch können die Scheiben auch grösser oder kleiner sein, je nachdem, ob die Schneidfläche mit Rippen versehen ist oder nicht. Hierdurch kann das Aufladen erleichtert werden, weil dadurch eine etwas weniger feine und gleichmässige Zerkleinerung erfolgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt:
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht dieser Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf diese Ausführungsform.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie III - III der Fig. 1 und zeigt nur einen Schneidausleger.
Ein Motor und ein Fördergetriebe er Weise in einem Getriebegehäuse 3 untergebracht, mit der ein quer liegender Förderer 4 verbunden ist.
Motor, Fördereinrichtung und Getriebe liegen in einer parallel zur Abbaufront sich erstreckenden Bahn. Der Förderere 4 ragt darüber zur Förderfront hin um eine Länge vor, die der gewünschten Abbautiefe entspricht.
An dem vorragenden Teil des Förderers 4 ist in der Transportrichtung der Maschine eine Reihe von Armen 5 angeordnet, die eine Welle 6 tragen, die durch eine Kupplung 7 mit einer Antriebswelle 8 des Getriebegehäuses verbunden sind. Auf der Welle 6 ist eine Reihe von Kettenrädern angeordnet, die Schrämketten 10 antreiben, welche auf birnenförmigen Auslegern 11 laufen, die an ihren äusseren Enden grössere Kettenräder 12 tragen. Eine Antriebswelle 13, die in den Auslegern 11 lagert, verbindet diese grossen Kettenräder 12 miteinander.
Zwischen den Auslegern 11 sind Scheiben 14 auf der Welle 13 angeordnet, die mit Schrämpicken versehen sind, so dass die Schneidfläche der ganzen Reihe von Ketten und Scheiben einen Teil eines Zylinders bildet. Die Scheiben 14 können ebenfalls die Form von Kettenrädern und Ketten besitzen. Der Durchmesser kann grösser oder kleiner sein, wie der Durchmesser der
Schrämketten in ihrem Schrämbereich, so dass die Schneidfläche der Anordnung mit Rippen versehen ist.
Die Ausleger 11 und Scheiben 14 können um die Antriebswelle 6 geschwenkt werden, so dass sie verschiedene Stellungen einnehmen können, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Die Auf- und Abbewegung der Ausleger kann beispielsweise durch einen hydraulischen Zylinder 15 erfolgen, dessen Kolben mit der Seitenwand eines der Ausleger verbunden ist, während der Zylinder an dem Arm 5 angelenkt ist.
Bei der Abbauarbeit wird die Maschine parallel zur Abbaufront 16 längsbewegt, wobei die Schneidwerkzeuge gegen den quer anstehenden Kohlenstoss 17 arbeiten. Die Schneidwerkzeuge schneiden und zerkleinern gleichzeitig das Material in einer solchen Höhe des Flözes, wie es während eines Weges der Maschine längs der Abbaufront gewonnen werden soll. Das zerkleinerte Material wird durch die Ketten auf den Querförderer 4 transportiert, der es von der Abbaufront fortbewegt und auf ein Fördermittel bringt, das parallel zur Abbaufront läuft. Wenn die Höhe der Schrämpicken auf den Ausleger nicht ausreicht, um das Flöz in der gewünschten Höhe abzubauen, so kann die Vorrichtung 15 benutzt werden, um den Ausleger und die Scheiben in dem gewünschten Maße auf- und abwärts zu bewegen, während die Maschine vorwärts bewegt wird.
Wenn das Material, wie dies beim Kalibergbau häufig der Fall ist, im oberen und unteren Teil eines Flözes von verschiedener Art oder Qualität ist, so kann es wichtig sein, das verschiedene Material getrennt zu gewinnen. Dies ist bei der vorliegenden Maschine ohne Schwierigkeiten möglich, weil die Maschine längs der Abbaufront so bewegt werden kann, das die Ausleger und Scheiben vor dem Querförderer liegen, und weil sie anschliessend so bewegt werden kann, dass die Ausleger und Scheiben, nachdem sie nach oben geschwenkt sind, hinter dem Querförderer hergezogen werden. Im ersteren Fall werden die unteren Lagen des Flözes gewonnen und im letzeren Falle die übrig gebliebenen oberen Lagen des Flözes. Die Maschine fährt dabei auf der gleichen Bahn hin und her.
Man kann auch Ausleger und Scheiben an beiden Seiten des Querförderers anordnen.
Claims (8)
1. Abbauverfahren mit einer längs der Abbaufront bewegten Abbaumaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Abbau an einem quer zur Bewegungsrichtung anstehenden Kohlenstoss mittels einer im wesentlichen ununterbrochenen Reihe von Schneidwerkzeugen erfolgt, deren jedes Picken besitzt, die in endlosen Bahnen in senkrechten Ebenen laufen und durch die das Material gleichzeitig gewonnen und zerkleinert wird und wobei das zerkleinerte Material durch einen quer zur Abbaufront liegenden Förderer von der Abbaufront fort und beispielsweise zu einem parallel zur Abbaufront laufenden Fördermittel transportiert wird.
2. Abbauverfahren, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flöz zunächst zu einem Teil seiner Mächtigkeit durch eine längs der Abbaufront bewegte Abbaumaschine abgebaut wird, deren Schneid- und Zerkleinerungswerkzeuge an einem Stück quer zur Bewegungsrichtung angebracht sind und gegen den quer anstehenden Kohlenstoss arbeiten, wobei die Arbeitsebene der Werkzeuge am Ende des gewählten Weges der Maschine geändert und die Maschine dann auf der gleichen Bahn in umgekehrter Richtung bewegt wird und dabei die Werkzeuge hinterhergezogen werden, so dass sie das Material eines anderen Teiles der Mächtigkeit des Flözes gewinnen und zerkleinern.
3. Abbauverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material verschiedener Flözanlagen getrennt gewonnen wird.
4. Abbaumaschine für Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinen mit einem quer zur Abbaufront liegenden Förderer verbunden ist, zur Aufnahme von einer <Nicht lesbar> von nahe nebeneinander <Nicht lesbar> und in senkrechter Ebene arbeitender Schneidwerkzeuge <Nicht lesbar>, wobei die <Nicht lesbar> der Schneidwerkzeuge <Nicht lesbar> einen Teil einer Zylinderfläche mit oder ohne vorspringende Rippen bildet und die <Nicht lesbar> Schneidbahnen nahe nebeneinander liegende parallele Kurven darstellen.
5. Abbaumaschinen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Reihe nebeneinander liegender, in senkrechter Ebene bewegbarer Schrämkettenausleger, deren Schrämketten mit einem auf einer waagerechten Achse <Nicht lesbar> Antriebsglied verbunden sind.
6. Abbaumaschine nach Anspruch5, dadurch gekennzeichnet, dass Schrämscheiben zwischen den Auslegern angeordnet sind, deren Durchmesser den Schneidflächen der Ausleger entspricht.
7. Abbaumaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Schrämscheiben derart ist, dass die Schneidfläche, die durch die Scheiben und die Ausleger gebildet wird, einen Teil eines mit Rippen versehenen Zylinders darstellt.
8. Abbaumaschine nach einem der Ansprüche 4 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung heb- und senkbar ausgebildet ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1458675A1 (de) | Verfahren zum Abteufen von Schaechten oder zum Auffahren von Strecken od.dgl. in Bergbau- und Tunnelbetrieben sowie Maschinen zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2947466A1 (de) | Grabenbagger | |
| DE2407584A1 (de) | Verfahren zum vortreiben von tunnels | |
| DEP0031027DA (de) | Abbauverfahren und -maschine. | |
| DE886287C (de) | Schraemmaschine | |
| DE2608632C2 (de) | Hobel | |
| DE594419C (de) | Abbaumaschine mit einem Schraemarm und einem kurzen Querfoerderer | |
| DE806846C (de) | Vorrichtung zum schichtweisen Hereingewinnen von Kohle und anderen Mineralien | |
| DE1002715B (de) | Am Kohlenstoss entlang bewegbare Gewinnungsmaschine mit einer stirnseitig angeordneten Bohrkronengruppe | |
| DE885533C (de) | Schraemlademaschine | |
| DE812063C (de) | Schraemmaschine | |
| DE1197832B (de) | Gewinnungsmaschine fuer Bergbaubetriebe, insbesondere fuer Breitauffahren von Floezstrecken od. dgl. | |
| DE1907611C2 (de) | Arbeitsorgan für eine Streckenvortriebsmaschine | |
| DE280950C (de) | ||
| DE1239969B (de) | Gewinnungs- und Foerdergeraet, insbesondere fuer Ton | |
| DE1261459B (de) | Streckenvortriebsmaschine | |
| DE468563C (de) | Schraemmaschine mit Schraemkette oder Schraemrad | |
| DE972813C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kohle od. dgl. mit einem aktivierten Kohlenhobel | |
| DE50262C (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten der Ortsstöfse vermittelst Hohlbohrer | |
| DE154577C (de) | ||
| DE940221C (de) | Hobelgeraet | |
| DE1024469B (de) | Kratzbandfoerderer | |
| DE971248C (de) | Verfahren zur maschinellen Gewinnung von Kohle oder anderen Mineralien | |
| DE165805C (de) | ||
| AT86758B (de) | Baggermaschine und Verfahren zur maschinellen Herstellung schmaler Einschnitte und Gräben. |