DEP0030460DA - Verfahren zum Behandeln von zum Einsilieren bestimmten, frisch geschnittenem Gras und anderen Futterpflanzen zwecks Konservierung - Google Patents
Verfahren zum Behandeln von zum Einsilieren bestimmten, frisch geschnittenem Gras und anderen Futterpflanzen zwecks KonservierungInfo
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Description
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lausen Itankf urt/fcain, den
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«ί ηH ic^n
Fnedrnh-Ebertstr. 53
Tel. Fim. 33584
Ahders AsiiuMsen BUM in $rre JoMalen IbeEoJttgsbergs
MTerfahren zum Beliandela ron zum Einsiliereli beBtimmtemf
frisch geschnittaaem Sras und anderen !Futterpflanzen zwecks SonserYierunge *
Sum Eonserrieren oder froe&nen von Grünfutter in einem Behiilter hat man bisher dem Grünfutter ein säurehaltiges
Eonserrierungsmittel beigemischt, um wenigstens den grSssten Seil der Bakterien und der Pflanzensellen
su zerstören and einen bestimmten Säuregrad hervorzurufen, ohne den eine ausreichende Konservierung nicht
möglicheraohiene Es wurde aber festgesta.lt,dass stark säurehaltige ©der eine Säure entwickelnde Mttel als Beigabe
zum Putter den Sesundheitszustand des Viehs nachteilig beeinflussen·
Man hat es ferner stets als notwendig erachtet, das einzulagernde Grünfutter ror dem Einbringen in Behälter
zu Serkleinern8 Dies geschieht mittels bekannter Putterschneider, die die Putterpflansen sehr fein schneiden,
worauf das geschnittene Futter durch ein Sieb gepresst wird« Schliesslich erfolgt ein Jressen des Putters,
um wenigstens einen Seil der darin enthaltenen Plüssigkeit auszupressen« Das Ergebnis ist ein Brei^ den stan dann
in AufbeiHahrungsbehälter gefüllt hat*
Ss hat sieh nun ge Zeigt9 dass solches Futter rom Vieh in gleicher Weise rerdaut wird wie beispielsweise
weisse Hüben und andere wurzelartige Futtermittel, d»h.
die Satamgsaslmaiime erfolgt ohne Medertoaeaf was aber nit Eücksieht auf den Seeondbeits zustand des Tieitis durchaus
unerwünscht ist·
Bie Erfindung bezieht sich auf eis. dies© Jfechteile rermeitendes Verfenren zur Behandlang Ton aar Einlagertmg
in Behälter hestijamten% frisch geschnittenem Sras und anderen Futterpflanzen zwecks EonserTierange Dieses Verfahren keanseiehaet sieh erfindungsgemäss dadurch* das©
das Grünfutter vor dem Einbringen in Behälter ohne Zerkleinerung wenigstens teilweise derart zerquetscht wird,
dass eine Zerstörung der Pflanzenzellen stattfindet, die Iflanzenfasern auseinander gerissen werden und das Pflanzengefuge aufgelockert ist, wodurch sich das Pflaaaengut
im Behälter unter Verdrängung der luft auf kleinstem Baum m einer dichten Masse zusammendrücken läset und
die Beigabe von KonoervieraagsrrLtteln sich erübrigt»
Das Zerquetschen der frisch geschnittenen Futterpflanzen erfolgt
zweckmässig in I*angsriehtung der Balme oder wenigstens so, dass die Halme an einer mehr oder
weniger grossen Anzahl von über ihre I»änge verteilten Stellen erfasst werden, ohne dass aber dabei eine Zerlegung in kürzere Teile stattfindet. Als mechanische Mittel
lassen sieh beispielsweise Quetschwalzen verwenden, zwischen denen das zu behandelnde Futter hindurchgefördert wird.
Ss lassen sich aber auch hammer ar tig wirkende Schlagvorrichtung« η verwenden und zwar allein oder in TerMndung
mit Quetschwalzen, sodass das erstmals von den T/alzen erfasste Pflanzenmaterial in einem zweiten Arbeitsgänge
von den Schlagvorrichtungen behandelt Wirde Derartige mechanische Mittel sind bekannt. Sie sind so einzustellen
m& mB&mä der Arbeit aster Ktmtrelle za halten^ das« eine Terldirsung der Halme Aureli Abschlagen ©der Lostrennea
einzelner feile tunlshst vermieden wird bzw« auf ein nieht 213. vermeidendes iliniffiam beschränkt bleibt und die PfLa&sen
ihr© iirspriiagliciie Länge möglichst vollständig behalten«
Durch diese mechanische Bearbeitong der Pflansea "werden ihre 2ellisände gesprengt und der Sellinhalt freigelegt»
Perner werden die Jflanzenfaaern wenigstens teilweise auseinander gerissen, so dass die ursprüngliche BigB
Biegsamkeit der Efianae völlig Terlorea geht. Die zerquetschten Pflanzen bilden nunmehr eine Massei die sich
ohne Anwendung höherer Drücke leicht in einem Behälter z\XBm menballen lässt* Bie Anwendung eines verhältnismässig
kleinen Srackes ist bei diesem Vorgänge aber notwendig,, um innerhalb der oberen Lagen des BeMlterinhsltes eine
Wärmeentwicklung au Terhinderne
Das nmeh dem beschriebenen Terfahrea vorbehandelt« pflanzliche Material setzt Sichf wenn es in den zur Aufbewahrung bestimmten Behälter eingebracht worden ist,
derart zu. einer dichten Masse ab, dass die Luft rasch and wirksam herausgedrückt wird, Cies hat aar folge, dass
die Lebensbedingangen der Bakterien kritisch werden» Die nicht zerstörten Pflanzensellen müssen ihre funktionen
einstellen, s«dass,wie Wersoehe ergeben haben, eine Temperaturerhöhung innerhalb der Masse vermieden wird«, Hierdurch
wird ein empfindlicher Verlust m. Nährstoffen verhindert, wie er sonst bei Anwesenheit von Luft innerhalb der Masse
eintritt,
Der anlässlieh des 2erquetschens der PflanzenzeIlen befreite Zellejoinhalt bildet an sieh einen guten lährbodea
fur Iakteriena Ba aber "beim Blnteiaeea der vorÄehaadelten Pflanzen In den Behälter die luft rasch und praktisch vollständig
ans der Masse herausgetrieben Wirds finden nur noeh wenige likroorganismen die ihnen zusagenden Lebensbedingungen
for* Unter diesen Mikroorganismen worden als wichtigste Vertreter Milchsäure« und Buttersäurebakterien festgestellt«
Insbesondere finden Milchsäurebakterien einen aasgezeichneten lährboden innerhalb der Massey van sieh entwickeln zn
können. Durch Analysen wurde ein Kilchsäur egehalt -von 2$> drmittelt, wohingegen alles untersuchte saure Viehfutter als
frei von Buttersäure befunden wurde♦
Aus dem beschriebenen Verfahren he rτ or ge gange ne s
pflanzenmaterial ergibt ein ausgezeichnetes 9 lagerfähiges Tiehfatter mit einem pH-Wert von etwa A , das allen Anforderungen entspricht, die
an ein gutes Viehfutter gestellt werden süssen» Bekanntlieh muse ein gutes Viehfutter frei von
Buttersäure* hingegen reich an Milchsäure sein,
Ifes Viehfutter hat einen milden, malzartigen Seraeh und wird deswegen vom Tieh gegenüber anderen Futtermitteln
vorgezogen, Ss bewahrt die grüne Parbe öer frischen Pflanze wie .auch die Eigenschafteas die das Gras auf der Weide selbst
besitzt» Die ans der Milch von Vieh, das mit solchem Futter gefüttert worden ist, hergestellten Erzeugnisse weisen eine
sufriedenetellende Farbe auf und sind auch qualitativ gut· Ansserdeia haben Versuche mit solchem futter gezeigt, dass
das Vieh in Besag auf Gesundheit keine Eihbusse erldäet und dass keinerlei Verdauungsstörungen auftreten,
Me Futterpflanzen können entweder vor dem Quetschen oder vor dem Einbringen in den zur Aufbewahrung dienenden
Behälter noch einer Behandlung Bit WSwns unterzogen werden* damit ein Teil des Waseerinhaltes der Pflanzen entfernt wird.
Claims (1)
- Der Srafl des Wasserentzuges richtet sich, naeh dem Wassergehalt 4er zu feeiianäeladen Pflanze»Die in der be sehr ie Imnen f/eise vor behandelten Pflanzern lassen sieh ohne Bexmisenong von Säuren oder βätireer^eugeMes Eonservieruiigsmittela in geeigneten Behältern aufbewahren, wobei das futter einen günstigen Gemch annißffit und au©h nach der Entnahme aus dem Behälter während längerer« Zeit an der luft liegen bleiben kann, ohne dass es muffig wird ©der schimmelt. Das Putter lässt sieh leieht pressen, sodass eine verhältnismässig grosse Spenge in einem Behälter untergebracht werden kann«.Iatentanspruohe.1 .-f Yerfahren zum. Behandeln von zum Einsilieren bestimmten, frisch, geschnittenem Gras und anderen Futterpflanzen m &QkB EonservierUJigs dadurch gekennzeichnet, dass das Grünfutter vor dem Einbringen in den Behälter ohne Zerkleinerung wenigstens teilweise derart zerquetscht wird, dass eine Zerstörung der Jflansenzellen Stattfindetf die Pflanzenfasern auseinandergerissen werden und das pflanzenge füge aufgelockert έχς& ist.2»y Verfahren nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterpflanzen vor dem Zerquetschen einer Behandlung zum teilweisen Entsug des in ihnen enthaltenen fassers unterworfen v/erden.3*Y Terfahren nach. Anspruch 1 oder 2S dadurch gekennzeichnet, dass das eerq.aetsoh.te Tflanaengat einer Behanilaag za» teilweisen Entzug fies darin enthaltenen Wassers unterworfen Wirde4.·^ Verfahren nach Anspruch 1 bfts 3, dadurch gefosna-Keicixst, dass das Zerquetschen äer Pflanseii zwischen Y.'alzen vorgenommen wird.5·)' Verfahren nach Anspruch 1 his 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerquetschen der Pflanzen, mittels Schlagvorrichtungen vorgenommen wird*
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