DEP0029848DA - Gewächshaus. - Google Patents

Gewächshaus.

Info

Publication number
DEP0029848DA
DEP0029848DA DEP0029848DA DE P0029848D A DEP0029848D A DE P0029848DA DE P0029848D A DEP0029848D A DE P0029848DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
greenhouse according
frames
greenhouse
support posts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Bongers
Original Assignee
Nordenhamer Metallwarenfabrik GmbH., Volkers b. Nordenham
Publication date

Links

Description

Patentanwälte
Dipl. Ing. W, Meissner
Büro Drr-men
Bremen, Ho;nsrsfr. 38
Ruf: 43396
IJordenhamer Metallwarenfabrik GmbH« In Hordenham-Yolkers i»0*
Gewächshaus
Die Erfindung bezieht sich auf Gewächshäuser, deren Teile möglichst weitgehend in einer Pabrik engefertigt werden1 sollenä damit auf der Baustelle mehr oder weniger nur ein Zusammensetzen der angelieferten fertigteile stattzufinden braucht * Eine, solche Herstellungsweise ist an sieh nicht neu, es wurde auch beispielsweise für den &ei/ächshausbau zur Tereinfachung schon vorgeschlagen, fertige !Frühbeetfensterrahmen mittels besonderer hakenartiger Verbindungen zusam— menzusetzen* um damit die Seiten- und Stirnwände^- sowie auch das Dach eines Gewächshauses zu bilden*
Das Grundprinzip der -^e*i4r&geüäre»*-Erfindung liegt darin, als Tragpfosten für die hergestellten Pertigrahmen zur Bildung der Seiten- und Stirnwände U—Bisenträger zu verwenden, die in regelmässigen Abständen senkrecht in ein !Fundament eingelassen sind und zwischen denen die !Fertigrahmen gleicher Grö'sse befestigt werden* Die Befestigung geschieht durch Steckbolzen mit Keilen» Die einzelnen Eanmen der Seitenwän— de haben oben einen SS3EXSaXS£ItaiE£. Längsttab mit sattelförmiger Ausbildung, der den lertigrähmen für das Dach als Auflage^ dient*
Die mit dem Eücken nach aussen liegenden iragpfosten dienen zusammen mit U-förmigen Zwischenpfosten der I'ertigrahmen, die ebenfalls mit dem Hucken nach aussen liegen, zur An-
1) ringung der GIa shalte rung«
Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung sind zu diesem Zweck in die Profile der Tragpfosten und der Zwischenpfosten Hagel eingeschweisst, auf die die bekannten Holzsprossen aufgenagelt werden können*
Auf der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel erläutert und zwar zeigts
Abb* I eine Seitenansicht eines Gewächshauses, Abb. 2 einen Scknitt nach der Linie Α-Ά der Abb* I, Abb« 3" eine Aufsicht auf einen Rahmen für die Seiten- ?/ände in grösserem Masstab, B_B
Abb. 4 einen Schnitt nach d er Linie/der Abb* 3? nochmals vergrössert,
Abb» 5 in gleicher Weise einen Schnitt nach der Linie G-C der Abb» 4*
Für das in Abb» 1 und 2 dargestellte Gewächshaus werden, abgesehen von den Stirnwänden, nur zwei Arten von ier-■feigrahmen verwendet, die die Seitenwände und das Dach bilden» Einzelne Rahmen ! ergeben zusammengesetzt die Seitenwände, während nebeneinander liegende Rahmen 2 das Dach bilden« Zur Montage der Rahmen 1 dienen Tragpfosten 3? die als U-Eisen in regelmässigen Abstan-d so in das !Fundament 4 eingelassen jsind, dass der Rücken des U-Profils nach aus sen liegt» Die Dachrahmen 2 sind ihrerseits auf den Rahmen 1 aufgelagert, wie weiter unten noch näher erläutert wird, "und stützen sich oben mit je einer lirstleiste s 5 gegenseitig ab, v^obei die beiden Leisten 5 verschraubtj^ verkeilt -βτ—erglt sind* Bei der dargestellten Ausführung ist für die Rahmen 1 und 2 eine Länge von 3 m angenommen, so dass also alle 3 m Tragpfosten in das fundament 4 eingelassen werden müssen* Diese Abmessung hat sieh für eine Gewächshausbreite von ebenfalls 3 m als geeignet erwiesen^ sie kann jedoch auch für grössere Breiten beibehalten werden, da bei grösseren Eahmenabmessungen der Transport schwierig wird» Die Länge der Gewächshäuser ist natürlich beliebig, da theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Rahmen hintereinander angeordnet -werden können.
Die fiahmen 1,2 können in sich in verschiedener Weise aufgeteilt sein. Es empfiehlt sich eine Dreiteilung nach Abb» I,
-3-
isobei die mittiere, grössere ELäche der Eahmen 1 zur Unterbringung einer Lüftungsklappe 6 dient» entsprechend hat auch der Daehrahmen 2 eine Lüftungsklappe/in der oberen Hälfte des mittleren Teiles*
Die näheren Einzelheiten dieses G-ewächshausaufbaus sind &uß Abt». 3 "bis 5 ersichtlich» Abb# 3 zeigt den Rahmen 1 in Seitenansicht? der nach Abb„ 4 zwischen den Tr agpf eisten 3 befestigt ist· Der Rahmen hat einen unteren längss4efe-8, dessen-Profil (Abb* 5) einem doppelten Winkeleisen entspricht· Der waagerechte Schenkel desselben ist in Höhe der Erdoberfläche nach aussen gerichtet. Der zweite* obere Schenkel dient als Brüstung für die Lüftungsöffnung 9 der Lüftungsklappe 6 j die mittels Scharniere IO am oberen Längsstab 11 angelenkt ist» Dieser obere Längsstab 11 ist oben sattelförmig ausgebildet, so dass sich hier der Daehrahmen 2 mit .einem an ihm. befindlichen Stützwinkel 12 aufsetzen kann* Unten hat der Längsttab 11 ebenfalls einen waagerechten Schenkel, der wieder einen !Teil (Lex Umrahnruing für die Lüftungsöffnung 9 bildet» Die beiden senkrechten Seitenstäbe 13 haben ein einfaches Winkelprofilj sie dienen als Anschlagwinkel, mit denen sich der Eahmen 1 gegen die Tragpfosten legt (Abbe 4)· Die Verbindung der Eahmen 1 mit den Tragpfosten 3 erfolgt durch Stehbolzen 14? die durch Löcher der !pfosten- und Seitenstabschenkel durchgesteckt und durch Eeile 15 festgezogen und gesichert sind* Zwei bis drei solchet Eeilverbindungen auf jeder Seite des Eahmens 1 sind bei der dargestellten Ausführung? bei der die Höhe des Rahmens knapp ein Heter beträgt ι ausreichend*
Di© mittleren 2wischenpfosten 16 des Eahmens 1 haben ein U-Profilj das in der lOrm dem der !Tragpfosten 3 entspricht, jedoch mit schwächerer Wandstärke ausgeführt ist» Der Rübken dieser TJ-förmigen Zwischenpfosten 16 liegt ebenfalls nach aussen und zwar bündig mit dem Schenkel der Seitenstäbe 3,3, der sich von vorn gegen den Kücken der Tragpfosten 3 legt» Die Bücken der Tragpfosten 3* d-er Zwischenpfosten 16 und die Aussenwande der Längsstäbe 8 und Ii5 die in gleicher Ebene liegen, werden zur (JIa shal te rung benutzt» Zum Anbringen der übltchen Holzsprossen 17 haben die Profile 3?851ζ1 und in-Abständen von 20 bis 30 cm Löcher, durch die von innen
-4-
her Hagel 18 durchgesteckt sind,, deren Eöpfe mit den Profilstäben auf deren Innenseite verschweisst sind* Die Sprossen 17 können also nach der Montage der Rahmen von aussen her vorgenagelt werden,, indem sie gegen die feststehenden Hagel
18 angeschlagen werden» Diese Art der Sprossenvernagelung durch festsitzende Mgel hat ausserdem noch den Vorteil* dass auch geschlossene Profile für die Pfosten verwendet werden können? wie dies beim linken Zwischenpfosten. 16 in Abb* 4 veranschaulicht ist» der durch ein flaches U-Profil
19 geschlossen ist* Mit lose von hinten eingesteckten Sägein könnten in diesem lalle die Sprossen 17 nicht angenagelt werden» Die Glasscheiben 20 werden dann in der üblichen leise eingesetzt und mit den bekannten Stiften 21 und einer Ver~ kittung 22 gehalten*
Die gleiche Glashalterung wird bei den Dachrahmen 2 und gegebenenfalls auch bei den Lüftungsklappen angewendet« Die Dachrahmen 2 sind im übrigen in ähnlicher Y/eise ausgebildet wie die Seitenrahmen 1, auch die Verbindungsmittel der Dachrahmen sind entsprechend ausgebildet». Pur die Strinwände des Gewächshauses werden ebenfalls einzelne 3?ertigrahmen vorgesehens nur muss hier ähnlich den lüftungsöffnungen eine öffnung für die Türen angebracht werden« Sonst ist auch die Form und Befestigung der Eahmen für die Stirnwände möglichst genau in der einfachen Weise wie bei den Seitenrahmen ausgeführt»
An den Seiten- und Dachrahmen 1*2 sind noch Halter für eine gemeinsame oder Einzelverstellung der Lüftungsklappen 6yl vorgesehen* So kann beispielsweise je eine Welle durchlaufend in Höhe der Lüftungsklappen an den Rahmen gelagert seinj derart dass durch Handkurbeln 23, wie in Abb» I angedeutet , über Seilzüge -»- ogg^-v die Lüftungsklappen 6S7 geöffnet und geschlossen werden können*
Wie ersichtlich brauchen beim Aufbau des Gewächshauses nur die lundamente gelegt und die üragpfosten darin eingesetzt zu werden» Damit sind die eigentlichen bauhandwerklichen Arbeiten erschöpft* Alles andere ist reine Montage einer Stahlkonstruktion* jäenn die angelieferten Pertigrahmen und sonstigen Zusatzteile brauchen nur noch verkeilt f verschraubt oder vernaglet zu we'rden* Der Aufbau eines solchen Gewächshauses kann daher in kürzester ITrist vorgenommen werden*

Claims (1)

  1. Patent. ansprüche
    1#) Gewächshausj dessen Dach nand Wände aus einzelnen Hannen zusammengesetzt sind? gekennzeichnet durch in das !fundament (4) eingelassene U-Eisenträger, die als Tragpfosten (3) für die fertigrahmen (1) der Seitenwände, bez?i* Stirnwände dienen»
    2*) Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Biahmen (1) mit den Tragpfosten (3) durch Steckbolzen (14) erfolgt* die durch Keile (15) festgesogen und gesichert sind*
    3a) Gewächshaus nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet* dass die Sahmen (1) mit SeitenstäToen (13) "versehen sind, die sich als Anschlagwinkel gegen die Tragpfosten (3) legen»
    4-») Gewächshaus nach Anspruch 1 "bis 3? dadurch gekennzeichnet j dass die Rahmen (1) einen oberen längsstab (11) haben? der oben zwecks Abstützung der Dachrahmen (2) Sattelförmig ausgebildet ist«
    5*) Gewächshaus nach Anspruch 1 bis 4p dadurch gekennzeichnet, dass die Tragpfosten (3) und die ZVäschenpf Osten (1$) der Rahmen (1) mit dem Rücken des Profils nach aussen liegen und auf dem Eücken die Glashalte-rung angebracht ist·
    6») Gewächshaus nach Anspruch 1 bis 5$ dadurch gekennzeichnet, dass durch Löcher im Eücken der Tragpfosten (3) und der Zwischenpfosten (16) Hagel (18) von innen nach aussen durchgesteckt sind, deren ILöpfe mit den Profilstäben auf deren Innenseite verschweigst sind.und die zum Annageln der Sprossen (17) aus Holz dienen*

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2401794A1 (de) Betonbewehrung
DE2724755A1 (de) Sturz zur abstuetzung der aeusseren mauerschicht von mauerwerk ueber wandoeffnungen
DE815578C (de) Gewaechshaus
DEP0029848DA (de) Gewächshaus.
DE2626601C3 (de) Verfahren zum Ersetzen der senkrechten Pfosten von Portalsparren durch eine pfostenfreie Unterstützung und Dreigelenkrahmen zur Durchführung des Verfahrens
DE2044043A1 (de) Aus Metall gefertigte Türzarge zum Einbau in Maueröffnungen
DE2657614A1 (de) Raumkonstruktion zur bildung von bauwerken mit einer oder mehreren etagen
DE1259553B (de) Silo oder aehnliches Bauwerk mit Wandung aus Saeulen und Wellblechplatten
DE2658410A1 (de) Schnell aufzuschlagende pferdeboxen
DE6905441U (de) Verankerungs- und verbindungsmittel fuer die matten von zaeunen.
WO1991011575A1 (de) Provisorische baustellenüberdachung aus unter- und überschiebbaren elementen
AT200848B (de) Aus Frühbeetfenstern zu erstellende, ortsbewegliche Abdeckung für Kulturen
DE1659458B2 (de) In ein Bauwerk eingesetztes Fenster band
DE6922126U (de) Anssen angebrachtes metallfenster
DE19919699C1 (de) Dachgaube
DE1534689C3 (de) Gebäudeaußenwand
DE2340101A1 (de) Paneel zur herstellung von fertighaeusern, insbesondere aus holz
DE837186C (de) Gewaechshaus in Holzbauweise
DE7608872U1 (de) Bauelement zur anbringung von balkonen an bestehenden gebaeuden
DE2526321A1 (de) Wandelement fuer standsilos
DE7218115U (de) Skelett für Bauten aller Art
DE1928721U (de) Profilelementensatz zum aufbauen eines gewaechshauses.
DE7227271U (de) Fensterelement mit rolladenkasten
DE3700160A1 (de) Silofoermiger holzbau
DE1123815B (de) Lueftungsjalousie